Karen Duve im Interview: Taxi – Buchmesse-Podcast 2008

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Taxi-Stand bei EichbornKaren Duves Roman  »Taxi«, der im Frühjahr erschienen ist, wurde bei Presse und Lesern gleichermaßen begeistert aufgenommen. Sie schildert die Welt der Taxifahrer, von Menschen, die irgendwie nicht richtig ins Leben finden und für die die Fahrgäste, mit denen sie eng in einer Blechhülle sitzen müssen, das Schlimmste sind. Karen Duve war selbst 13 Jahre Taxifahrerin.

Lange vor ihren zahlreichen Bucherfolgen wie dem »Regenroman« schrieb Karen Duve an ihrem ersten Romanmanuskript, worin sie schon damals das Taxileben noch allzusehr  autobiografisch gefärbt schilderte. Kein Verlag wollte das Werk drucken.

Wir wollten natürlich wissen, worin der Unterschied zwischen ihrem erfolglosen Text von damals und ihrem erfolgreichen Roman von heute besteht und was andere Autoren daraus lernen können.

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1 Kommentar

  1. Karen Duves Bücher zu lesen, macht jede Menge Spaß, doch es passiert noch was ganz anderes: Da bleiben Sachen hängen, im Halse stecken und man muß aufpassen, dass man sich nicht an plötzlicher Selbsterkenntnis verschluckt. Die klare Sprache, der lakonische Stil, die anrührende Naivität, sie alle sollten mit Vorsicht genossen werden! In den Zerzausten stecken Draufgängertum ebenso wie Fatalismus, man riecht das wahre Leben und es kann ordentlich stinken! Einer meiner Lieblingssätze steht als Klappentext auf dem Erzählband “Keine Ahnung”.

    “…ich wußte, daß ich alles aushalten konnte. Das war meine Stärke. Mir war noch nie irgend etwas Entscheidendes in meinem Leben gelungen, aber aushalten konnte ich alles.”

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