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Winterimpressionen

Winterspaziergang

Von Norden weht ein rauer Wind
Und schüttelt frostig kalt die Bäume.
So wie das Jahr von dannen rinnt,
Vergehen mit ihm Sommerträume.

Ein Hauch von Gold im fahlen Licht,
Glänzt zart im Fall das tote Laub,
Und liegt es erst, wie schnell zerbricht
Es losgelöst vom Baum zu Staub.

Im Nebel hallt des Wand'rers Schritt,
Das Laub verdeckt ganz seine Spur,
Man hört und sieht nicht seinen Tritt,
In tiefen Schlaf ruht die Natur.

Doch zarte Knospen an den Zweigen,
kahl-grau, das Blatt vom Wind verweht,
Dem, der sie sieht, wollen sie zeigen,
Auch dieser Winter, er vergeht.

Winterimpressionen

© 1999 by HEdaisy. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.


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