Zum Menü des literaturcafe.de | Zum Kontextbereich
Toplinks
Social-Media-Icons

Stichwort: Eröffnungsrede

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Eröffnungsrede« versehen wurden.

Beitrag vom 5. Juli 2018 | Rubrik: Bachmannpreis-Podcast 2018, Podcast

Interview mit Feridun Zaimoglu – Folge 2 des Bachmannpreis-Podcast 2018 mit einem Zuschauer

Feridun Zaimoglu bei seiner »Rede zur Literatur«. Stefan Gmünder und Jury-Vorsitzender Hubert Winkels (Mitte) hören zu.

Feridun Zaimoglu bei seiner »Rede zur Literatur«. Stefan Gmünder und Jury-Vorsitzender Hubert Winkels (Mitte) hören zu.

Die 42. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eröffnet. Am Eröffnungsabend sprach Wolfgang Tischer für die 2. Folge des Bachmannpreis-Podcasts mit Rudi Buchmüller, der seit Jahren als Zuschauer nach Klagenfurt reist, und mit Feridun Zaimoglu, dessen sprachmächtige »Rede zur Literatur« sich gegen Fremdenhass und Fremdenhasser richtete.

Doch sind die überhaupt in der Lage, seine Worte zu verstehen?

Beitrag vom 14. Oktober 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Paulo Coelho auf der Buchmesse: »Die Buchbranche steht dem Internet mit einem gewissen Mangel an Verständnis gegenüber«

Paulo CoelhoDer Mann ist knapp über 60, Marketingmenschen würden ihn daher als »Silver Surfer« bezeichnen, doch wie kaum ein anderer Buchautor hat er das Internet verstanden. Der Bestseller-Autor Paulo Coelho nutzte seine heutige Eröffnungsrede (Download als PDF-Datei, 90 kByte) auf der Frankfurter Buchmesse wieder einmal dazu, um der Buchbranche zu erklären, wie das Internet funktioniert und wie man es gewinnbringend einsetzt.

»Die Menschen tauschen das, was sie für wichtig halten, kostenlos untereinander aus, und sie erwarten, dass dasselbe auch für die Massenkommunikation gilt«, stellt Coelho fest. Die Musikindustrie und die Filmindustrie seien die ersten »Opfer« des Internets gewesen, da sie dies nicht verstanden hätten. »Die Manager der multinationalen Plattenfirmen zogen es vor, die Preise für Musik nicht zu senken sondern stattdessen Anwälte ins Feld zu schicken.«

Das sei jedoch der falsche Weg. Fast genüsslich erwähnt Coelho, dass der von der Unterhaltungsindustire polemisch benutze Begriff »Pirat« im Ursprung auch bedeutet habe »sein Glück auf See zu finden«.