StartseiteLiterarisches LebenLiteraturnobelpreis 2026 an Anne Carson: »Ich glaube, die sind alle verrückt«

Literaturnobelpreis 2026 an Anne Carson: »Ich glaube, die sind alle verrückt«

Anne Carson 2024 bei der Lesung der Finalisten des National Book Award in New York (Foto: Jay Dixit, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)
Anne Carson 2024 bei der Lesung der Finalisten des National Book Award in New York (Foto: Jay Dixit, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)

Die kanadische Autorin und Lyrikerin Anne Carson erhält den Literaturnobelpreis 2026. Sie selbst erklärte die Schwedische Akademie für verrückt. Insgesamt sind von Carson zwölf Bücher auf Deutsch erschienen, aber in verschiedenen Verlagen. Wir haben zusammengetragen, was man über Anne Carson wissen muss und was andere über die Gewinnerin sagen.

Auf ihrer Schirmmütze steht »Reality« (Wirklichkeit), und Anne Carson hält sie mit der Hand fest, damit der Wind sie nicht davonträgt. Hinter ihr sind die Küste Islands und das Meer zu sehen, wo die Autorin seit 2022 lebt. So zeigt es ein Video-Interview des isländischen Senders RÚV, dessen Reporterin Gréta Sigríður Einarsdóttir die Autorin am Donnerstag vor ihrem Haus abgefangen hat, kurz nachdem Carson erfahren hatte, dass sie die Literaturnobelpreisträgerin 2026 ist. Es sei ein verrücktes Gefühl, sagte Carson. »Ich glaube, die sind alle verrückt.« Ob der Preis etwas an ihrer Leserschaft ändern werde? »Die Bücher bekommen einen Aufkleber«, antwortet Carson lakonisch. An Gedichten sei gut, dass sie kurz seien. Das passe zu den heutigen Menschen, die es immer eilig hätten.

Das Gespräch, in dem ihr die Schweden die Nachricht vom Gewinn mitteilten, beschreibt sie als stockend: Die hätten die üblichen Fragen gestellt, sie habe keine Antworten. Gesprochen habe man unter anderem über das isländische Wetter und den Wind. In Stockholm, wo sich um 13 Uhr die Flügeltür des Blauen Salons geöffnet hatte, gab Ingrid Carlberg, seit 1. Juni 2026 Ständige Sekretärin der Akademie, das so wieder: Carson sei sehr überrascht gewesen und befinde sich gerade in Island, um dem Wind zuzuhören.

Carson und ihr Mann, der Künstler Robert Currie, kamen nach dem Bankenkollaps von 2008 zum ersten Mal nach Island, besuchten das Land seither regelmäßig und leben seit 2022 teilweise dort. Im April 2022 erhielten beide die isländische Staatsbürgerschaft. Fast jeder Isländer, den sie treffe, sage, er sei Dichter, erzählte Carson im Video, »oder sie behaupten es zumindest«.

Im Dialog mit der Antike

Die Schwedische Akademie zeichnet Carson aus für ihr »kühnes und erfindungsreiches Werk, das im spielerischen Dialog mit der klassischen Tradition neue Formen für die zeitgenössische Literatur geschaffen hat«, so die deutsche Übersetzung der Begründung durch ihren Verlag Matthes & Seitz. Übersetzen ist auch Carsons eigenes Handwerk: Sie hat zehn antike griechische Tragödien von Aischylos, Sophokles und Euripides sowie die Gedichte der Sappho ins Englische übertragen.

Nahezu ihr gesamtes Schaffen kreise um die Schnittstelle zwischen der Obsession der Philologin für Wörter und dem Verlangen der Dichterin nach neuer Bedeutung, erklärte die Akademie. Die Etymologie der Wörter habe Carson als Ausgangspunkt all ihrer Arbeit bezeichnet. Anders Olsson, der Vorsitzende des Nobelkomitees, hob ihre Fähigkeit hervor, antike Autoren mit modernen wie Paul Celan oder Virginia Woolf in Beziehung zu setzen. Carson selbst spreche von einem »stereoskopischen Blick«. Die Langeweile habe sie einmal als ihren »Erzfeind« bezeichnet.

»Niemand schreibt wie sie. Niemand würde es wagen«, sagte Steve Sem-Sandberg, Mitglied des Nobelkomitees, im Interview nach der Bekanntgabe. Carson selbst beschrieb ihr Schreiben in einem Gespräch mit der Nobelstiftung als etwas, das eher nebenbei entstehe, während sie eigentlich versuche, etwas anderes zu tun.

Griechisch lernte Carson im letzten Schuljahr, eher zufällig, wie sie im Jahr 2000 Stephen Burt erzählte: Ihre Lateinlehrerin konnte Griechisch und bot ihr an, es ihr in der Mittagspause beizubringen. Später studierte sie Griechisch an der Universität in Toronto, und das sei die Hauptsache in ihrem Leben geworden. Sie lehrte unter anderem in Princeton, an der McGill University in Montreal, in Michigan und an der New York University.

Ihre Übersetzungen aus dem Altgriechischen könne man als eigenständige Werke betrachten, sagte der Komiteevorsitzende Olsson. Für »The Beauty of the Husband« erhielt Carson den T. S. Eliot Prize 2001, als erste Frau überhaupt. Den kanadischen Griffin Poetry Prize gewann sie als Erste zweimal, 2001 für »Men in the Off Hours« und 2014 für »Red Doc>«. 2020 folgte der spanische Prinzessin-von-Asturien-Preis, 2023 der isländische Vigdís-Preis und 2025 in Warschau der Zbigniew-Herbert-Literaturpreis.

Ein Junge namens Geryon

In der griechischen Sage ist Geryon ein Mischwesen, dem Herakles die Rinder stiehlt, bevor er es tötet, so beschreibt es Andreas Platthaus in der FAZ. In »Rot« verwandle Carson dieses Ungeheuer in eine verletzliche, empfindsame Figur und mache aus dem Mythos einen modernen Bildungsroman, sagte Olsson. Im Mittelpunkt stehe die Frage, was geschieht, wenn man jemanden liebt, der einen letztlich zerstören wird. Literaturkritiker Denis Scheck nannte das Buch eine »todtraurige schwule Liebesgeschichte«. Der Versroman »Autobiography of Red« erschien 1998 und verkaufte sich mehr als 25.000-mal.

Das Buch und seine Fortsetzung »Red Doc>« von 2013 bauen laut Platthaus auf der »Geryoneis« auf, einem nur in Bruchstücken überlieferten Gedicht des Stesichoros, der im 6. Jahrhundert vor Christus in den griechischen Kolonien Süditaliens lebte. Die erhaltenen Passagen hat Carson selbst übersetzt. Geryons Insel heißt Erytheia, nach der Abendröte, und von diesem Namen habe Carson den Titel ihrer beiden Bücher abgeleitet. Das Zeichen hinter »Red Doc>« ist das mathematische Größer-als-Zeichen. Platthaus liest es als Hinweis, dass der zweite Band größer sei als die Person, von der er handelt.

Ihr bislang letztes Buch, der Gedichtband »Wrong Norma«, erschien 2024 und erhielt den National Book Critics Circle Award. Darin greift Carson Marilyn Monroe wieder auf, die schon in »Norma Jeane Baker von Troja« vorkam, und schreibt ebenso über Martin Heidegger wie über Monty Python.

Außenseiterin mit Favoritenstatus

Beim britischen Buchmacher Ladbrokes lag Carson rund eine Woche vor der Verkündung bei 33 zu 1, hinter Can Xue (10 zu 1), Haruki Murakami, Gerald Murnane, Thomas Pynchon und Cristina Rivera Garza, wie das Literaturmagazin Literary Hub dokumentierte. Die argentinische Zeitung Perfil sah sie in der Woche vor der Verkündung bei Ladbrokes dagegen bereits unter den ersten fünf, und Reuters zählte sie am Donnerstag zu den Favoriten des Buchmachers. Die Angaben widersprechen sich. Beim schwedischen Anbieter Betsson stand Carson mit 7,00 auf Platz zwei, nur Can Xue lag mit 5,00 vorn. Betsson wies in seiner Pressemitteilung selbst darauf hin, dass auch Krasznahorkai im Vorjahr dort die zweitniedrigste Quote gehabt habe. Zum zweiten Mal in Folge gewann also die Nummer zwei der Betsson-Liste. Can Xue ging erneut leer aus.

Platthaus, der in der FAZ das Ressort Literatur verantwortet, hält die Entscheidung für keine große Überraschung, Carson gelte seit Jahren als eine der heißesten Kandidatinnen. Verdient sei der Preis schon wegen der Originalität ihres Schreibens. Gegen sie sprachen aus seiner Sicht eher die ungeschriebenen Regeln der Akademie: Lateinamerika sei lange nicht mehr an der Reihe gewesen, und seit Alice Munro 2013 hätten die Chancen für eine weitere Kanadierin gering ausgesehen. Zudem sei die englischsprachige Welt seither drei weitere Male bedacht worden. Tatsächlich waren es vier: Bob Dylan 2016, Kazuo Ishiguro 2017, Louise Glück 2020 und Abdulrazak Gurnah 2021. Vielleicht rechnet Platthaus Dylans Songtexte nicht zur Literatur. Mit Carson geht der Preis seit 2016 zum fünften Mal an jemanden, der auf Englisch schreibt.

Für Carson sprach nach Platthaus jedoch ein anderes Kriterium: Seit 2017 wechselt die Akademie zwischen Männern und Frauen, und nach Krasznahorkai war wieder eine Frau an der Reihe. Carson ist die 19. Frau, die den Literaturnobelpreis erhält. Die erste war Selma Lagerlöf 1909.

Kanadas schwieriges Nobelpreis-Erbe

Carson ist nach Alice Munro die zweite Kanadierin mit dem Literaturnobelpreis. Munro wurde 2013 von der Akademie als »master of the contemporary short story« ausgezeichnet, als Meisterin der zeitgenössischen Kurzgeschichte.

Munro starb im Mai 2024 mit 92 Jahren. Zwei Monate später machte ihre Tochter Andrea Robin Skinner in einem Essay im »Toronto Star« öffentlich, dass ihr Stiefvater Gerald Fremlin, Munros zweiter Ehemann, sie ab 1976 sexuell missbraucht hatte, als sie neun Jahre alt war. Skinner erzählte ihrer Mutter mit 25 Jahren davon. Munro habe nichts unternommen und sei bei Fremlin geblieben, der 2013 starb. Fremlin bekannte sich 2005 schuldig. Skinner wollte, dass ihre Geschichte Teil dessen wird, was man sich über ihre Mutter erzählt. Das bisher positive Bild Munros sei beschädigt, urteilte damals der Literaturredakteur Felix Münger im SRF.

Munro erzählte von Frauen in den Kleinstädten Ontarios, Carson schreibt über Homer, Sappho und Stesichoros. Eine Studie im »Journal of the Short Story in English« argumentiert allerdings, Munro habe Carsons Werk öffentlich gelobt, und die Figur Juliet aus Munros Erzählband »Runaway« von 2004 spiegele dieses Interesse: Juliets unvollendete Doktorarbeit über den antiken griechischen Roman ähnele Carsons Dissertation, aus der »Eros the Bittersweet« hervorging.

Nobelpreis für Insider?

Schon 2019, als Carson bei den Wettbüros am höchsten gehandelt wurde, nannte der ORF sie in Österreich vergleichsweise unbekannt. In Berlin war sie öfter zu Gast: 2007 las sie beim Internationalen Literaturfestival, 2020 hielt sie die Berliner Rede zur Poesie, und im Mai 2026 war sie beim Poesiefestival. Denis Scheck nannte den Preis für Carson »absolut verdient«, hätte es aber noch besser gefunden, wenn sie ihn mit Margaret Atwood geteilt hätte, die ebenfalls seit vielen Jahren als Anwärterin gilt. Aber Nobelpreise gehen nun mal nicht an Länder.

Als Kandidatin für Stockholm galt Carson seit Jahren. Schon 2018 und 2019 stand sie bei den Wettbüros weit oben. Man habe im Verlag immer wieder damit gerechnet und irgendwann den Glauben daran verloren, sagte Andreas Rötzer, Verleger von Matthes & Seitz Berlin, wo die meisten ihrer Bücher auf Deutsch erschienen sind.

Die Bekanntgabe fiel in diesem Jahr wie so oft auf den Donnerstag der Frankfurter Buchmesse. Jürgen Kanold hat für die Stuttgarter Zeitung die Szene am Stand von S. Fischer beschrieben: Kurz nach 13 Uhr starrten die Verlagsleute auf ihre Handys, dann wurde nach dem Champagner gerufen. Ein Buch von Carson stand bei S. Fischer jedoch nicht im Regal. Eine Lieferung sei unterwegs, in zwei Stunden habe man die Bücher, sagte ein Mitarbeiter des Vertriebs. Gegen 14 Uhr war noch immer keines da. Hans Jürgen Balmes, der Carson bei S. Fischer betreut, gab derweil Interviews und nannte den Preis ein großes Kompliment für eine Poesie, die es sich nicht leicht mache.

»Nox« gilt als Carsons persönlichstes Buch. Sie schrieb es für ihren Bruder Michael, der 1978 wegen Drogendelikten aus Kanada floh und 2000 in Kopenhagen starb, bevor die beiden sich wiedersehen konnten. Das Buch erschien 2010 als ein einziger langer, wie eine Ziehharmonika gefalteter Bogen in einer Schachtel. Darin verbinde sie Fotografien, Briefe und Fragmente mit Catulls antiker Klage um den Verlust eines Bruders, sagte Olsson. »Nox is a box«, schrieb der Kritiker David Biespiel damals für den National Book Critics Circle. In »Decreation« führe Carson Telefonate mit Sappho, Simone Weil und Monica Vitti, heißt es beim Perlentaucher. Platthaus nennt Carson eine Wortspielerin, die hohe Einsätze wage, was nicht wenige Leser aussteigen lasse.

Der Essay »Eros the Bittersweet« von 1986, eine Überarbeitung ihrer Doktorarbeit, hat nach Angaben ihres amerikanischen Verlags ein ungewöhnlich breites Publikum gefunden, von Altphilologen bis zu gewöhnlichen Lesern. 1999 setzten die Leser der Modern Library das Werk auf ihre Liste der 100 besten Sachbücher des 20. Jahrhunderts. Mit diesem Essay habe Carson die Basis für ihr Schreiben gelegt, sagte Olsson. Und Balmes sagte auf der Buchmesse, bei Carson trage jedes Wort zwei Koffer: einen voller antiker Bezüge und einen mit dem Leben, das jeder mit sich herumschleppe.

Als Louise Glück 2020 den Preis erhielt, waren von ihr nur zwei Gedichtbände auf Deutsch erschienen, »Averno« und »Wilde Iris«, beide bei Luchterhand und beide seit Langem vergriffen. Von Carson sind zwölf Bücher auf Deutsch erschienen, das erste im Jahr 2000. Acht davon waren laut dem Magazin der Buchhandlung Cinebuch am Tag der Bekanntgabe im Verzeichnis lieferbarer Bücher als bestellbar geführt. Mit dieser Wahl habe Stockholm »Mut zum Elitären« bewiesen, schreibt Platthaus.

Von Fischer bis Turia + Kant

Die deutschen Ausgaben verteilen sich auf mehrere Verlage. Die ersten beiden Bücher erschienen 2000 und 2001 bei Piper: »Glas, Ironie und Gott«, übersetzt von Alissa Walser und Gerhard Falkner, sowie »Rot. Ein Roman in Versen«, übersetzt von Karen Lauer. Bei S. Fischer kamen 2014 »Decreation« und 2019 »Rot. Zwei Romane in Versen« heraus, beide übersetzt von Anja Utler. Der Band von 2019 vereint »Autobiography of Red« und »Red Doc>« und wurde unter anderem von Thomas David und Verena Auffermann besprochen.

Die meisten Titel sind bei Matthes & Seitz erschienen, alle übersetzt von Marie Luise Knott. Noch am Donnerstag verschickte der Verlag eine Mitteilung, in der er sich »überglücklich« zeigte. In der Mail listet der Verlag die Werke »Anthropologie des Wassers« (2014, 130 Seiten, 22 Euro), »Albertine. 59 Liebesübungen« (2017, 44 Seiten, 14 Euro), »Irdischer Durst« (2020, 120 Seiten, 20 Euro) und das Theaterstück »Norma Jeane Baker von Troja« (2025, 68 Seiten, 18 Euro) auf. In der Verlagsbeschreibung von »Irdischer Durst« wird Carson als die wohl aufregendste lebende Dichterin der angloamerikanischen Welt bezeichnet. In »Norma Jeane Baker von Troja«, laut Untertitel »eine Version von Euripides‘ Helena«, verschmilzt sie Marilyn Monroe, die als Norma Jeane Baker geboren wurde, mit der Helena des Euripides. Für das englische Original erhielt sie 2020 den kanadischen Governor General’s Award. In »Albertine« schreibt sie gegen den Entzug an, den man nach der Lektüre von Prousts »Recherche« verspürt, mit Aphorismen zu Proust, Beckett und Roland Barthes.

Beim Verlag Turia + Kant erschienen 2020 der Essay »Der bittersüße Eros«, aus dem nordamerikanischen Englisch übersetzt von Christina Dongowski, und 2024 »An Antigone«, Carsons Fassung der »Antigone« des Sophokles, ins Deutsche übersetzt von Marcus Coelen. Ihre Berliner Rede zur Poesie, »Dreizehn Blickwinkel auf Einige Worte«, gibt es in der Übersetzung von Anja Utler bei Wallstein.

»Autobiography of Red« gilt als Carsons größtes Werk und ist auf Deutsch in »Rot« enthalten. Kürzer ist »Albertine« mit 44 Seiten für 14 Euro.

Zwölf Millionen Kronen Preisgeld

Der Nobelpreis ist mit 12 Millionen Schwedischen Kronen dotiert, eine Million mehr als in den Vorjahren und umgerechnet mehr als eine Million Euro. Der schwedische König überreicht ihn am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in der Stockholmer Konzerthalle. Über die Vergabe entscheidet die Schwedische Akademie mit ihren 18 Mitgliedern, die Vorarbeit leistet ihr Nobelkomitee unter dem Vorsitz von Anders Olsson. Bis Mai bleiben fünf Namen übrig, deren Werke die Akademiemitglieder über den Sommer lesen. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der Stimmen erhält.

Ob Carson zur Verleihung nach Stockholm reisen kann, hält die FAZ für ungewiss. Im August 2024 machte Carson in einem Text für die »London Review of Books« öffentlich, dass sie an Parkinson erkrankt sei. Seither hat sie kein neues Buch veröffentlicht.

Link ins Web

Wolfgang Tischer

Weitere Beiträge zum Thema

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein.
Bitte geben Sie Ihren Namen ein