SPIEGEL und BILD kehren zur “klassischen” Rechtschreibung zurück

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Bei der BILD-Zeitung, die weder die alte noch die neue Rechtschreibung beherrscht, war dieser Schritt absehbar. Der konservative Leserstamm, der wahrscheinlich die längste Zeit einen Kugelschreiber beim Ausfüllen eines Lottoscheins in der Hand hält, wird dies begrüßen. Dass dies nun zusammen mit dem SPIEGEL erfolgt, mag allerdings auch nicht sehr verwundern, denn was die Rechtschreibung betraf, hing der SPIEGEL sein Fähnchen auch immer schnell in den Wind und ließ sich gerne instrumentalisieren. In einer Titelgeschichte Ende der 90er erklärte man sich mit den Schriftstellern solidarisch. Man werde nicht die neue Schreibung anwenden. Einige Wochen später hat man es dann doch getan.
Böse Zungen behaupten ja ohnehin, dass der SPIEGEL nur mitmacht, damit der SPIEGEL Online es einfacher hat, bei BILD abzuschreiben.

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