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Startseite Notizen Die lyrische Anmut der Killerspiele

Die lyrische Anmut der Killerspiele


Beim Spielen blutiger Horror-Ego-Shooter-Metzelspiele schwärmt der Autor der FAZ fast schon literarisch:

Die schönsten Momente beim Spielen eines Ego-Shooters sind die, in denen man das Schießen vergißt. Weil man, wie im neuen Meisterwerk »F.E.A.R.«, übermannt wird von den graphischen Oberflächen. Dann hält das Ich inne, um die flüchtige Schönheit des Augenblicks zu genießen, und setzt dafür nicht selten seine Existenz aufs Spiel.

Und was sagen wir dazu? Recht hat er! F.E.A.R. ist ein großartiges Spiel, das auch die Redaktion des literaturcafe.de begeistert!

Dann fällt einem plötzlich wieder ein, daß Schönheit nicht alles sein kann auf dieser Welt.

Und auch da hat der Autor Recht, denn es gibt nun mal Politiker, die solche "Killerspiele" verbieten wollen (siehe Koalitionsvertrag, Zeile 5147).

Manche Politiker haben nun mal ein erschreckend naives Weltbild, das wesentlich einfacher ist, als die digitale Welt der Computerspiele.

Wer "Killerspiele" spielt, bringt später seine Mitschüler um! Jawoll! So einfach ist das.

Daher fordern wir schon längst auch Goethe und Hesse aus den Schulen zu verbannen, da sie schlimmer sind als jeder Ego-Shooter!

Und wir, die wir gerade den deutschen Blut-Patch für F.E.A.R eingespielt haben, damit die Erschossenen vor ihrem digitalen Ableben lauter schreien und das Blut höher spritzt, bieten Ihnen auch gefährliche literarische Ware zum Downlaod an!

Holen Sie’s sich, bevor es CDU und SPD verbieten!

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