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Der Newsletter des literaturcafe.de
vom 13. Dezember 2018

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Self-Publishing-Preise fördern die Ausgrenzung des Selbstverlegten

Fördern Self-Publishing-Preise die Ausgrenzung des Selbstverlegten?


Als hätten sie sich abgesprochen: Amazon kündigt gestern den »Kindle Storyteller 2018« an, den Preis für das beste »deutschsprachige Self Publishing Buch« (sic!). Und Börsenverein und Selfpublisher-Verband weisen am gleichen Tag auf den Start des 2. Deutschen Selfpublishing-Preises hin. Beide Preise wollen das beste selbstveröffentlichte Buch küren und sind jeweils mit 10.000 Euro für den Gewinnertitel dotiert.

Nicht nur für Self-Publisher sind die Wettbewerbe eine Qual, denn leider kann man mit einem Werk nur an einem der Wettbewerbe teilnehmen. Zudem steht die inhaltliche Qualität wider Erwarten gerade nicht im Vordergrund.

Fördern die Preise stattdessen die Ausgrenzung der Self-Publisher und den schlechten Ruf der selbstverlegten Titel?

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Textkritik

Textkritik: Feine Miniatur zum Schienenersatzverkehr

»Das ist bis auf Kleinigkeiten eine feine Miniatur«, urteilt Textkritiker Malte Bremer über ein Gedicht. Es hat keinerlei Botschaft, sondern überlässt es den Lesern, sich damit zu befassen.

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Afrika-Reise ins Ungewisse: Rente Rucksack Abenteuer von Marianne Haynold

Marianne Haynold: »Rente Rucksack Abenteuer« - Afrika-Reise ins Ungewisse

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen … aber das stimmt nur, wenn das eine echte Reise ist, nämlich eine ins Ungewisse! Also nicht die im Voraus gebuchten, wo man säuberlich getrennt von Einheimischen in einem großräumigen goldenen Käfig mit Swimmingpool und Privatstrand in der Sonne vor sich hin dämmert und anschließend stolz berichtet, wie toll es im Kongo bzw. Nigeria bzw. Marokko war.

»Mein afrikanisches Tagebuch« nennt Marianne Haynold ihren Bericht. Sie macht sich auf den Weg nach Tansania, um dort an einer Grundschule zu arbeiten, von der sie zufällig erfahren hat.

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Blogbuster 2018: Die Shortlist des Literaturpreises steht fest

Blogbuster 2018: Die Shortlist des Literaturpreises steht fest

Die Blogbuster-Jury des Jahres 2018 (von links): Lars Birken-Bertsch von der Frankfurter Buchmesse, Literaturblogger und Blogbuster-Initiator Tobias Nazemi, die Literaturagentin Elisabeth Ruge, Sara Schindler, Cheflektorin bei Kein & Aber, Bestsellerautorin Isabel Bogdan (»Der Pfau«), Rechtsanwalt Tilman Winterling und ARD-Literaturkritiker Denis Scheck. (Foto: Brandrevier/Blogbuster)

»Die Shortlist für den Blogbuster-Literaturpreis steht fest!«, verkündet soeben der Verlag Kein & Aber, in dem später der Gewinnertitel erscheinen wird.

Die drei der elf Titel der Longlist hat die siebenköpfige Jury ausgewählt, der u. a. die Bestsellerautorin Isabel Bogdan und der ARD-Literaturkritiker Denis Scheck angehören.

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Podcast-Tipp zum Welttag des Buches: Die Backlist von Tom Hillenbrand

Podcast-Tipp Die Backlist von Tom Hillenbrand

Das Logo von »Die Backlist« – Ein Bücher-Podcast von Tom Hillenbrand

Als Backlist werden die Bücher eines Verlages bezeichnet, die zwar schon etwas älter, aber immer noch lieferbar sind. Diese Titel werden nicht mehr aktiv beworben. Im schnelllebigen Buchgeschäft landen Bücher recht schnell auf der Backlist.

Tom Hillenbrand nennt seinen neuen Bücher-Podcast ebenfalls »Die Backlist«. Dort stellt ein seine subjektive Auswahl an älteren Titeln vor, die es Wert sind, entdeckt oder wieder entdeckt zu werden.

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Welche Schreibratgeber und Autorenratgeber wir empfehlen

Welche Schreibratgeber und Autorenratgeber wir empfehlen


Auf dem deutschsprachigen Markt gibt es mittlerweile viele Schreibratgeber und Autorenratgeber. Welche davon kann man empfehlen? Bei unserem Schreibseminar zum Thema »Der Anfang« haben wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige Ratgeber für Autorinnen und Autoren empfohlen.

Die Auswahl an Schreibratgebern stellen wir für alle hier im literaturcafe.de ausführlich vor.

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Im Räderwerk der Bespaßungsindustrie - Michael Schwessinger: Robinsonaden vom 40. Breitengrad

Im Räderwerk der Bespaßungsindustrie - Michael Schwessinger: Robinsonaden vom 40. Breitengrad

»Wenn Literatur nicht bei denen bleibt, die unten sind, kann sie gleich als Partyservice anfangen«, umriss Jörg Fauser einmal die Aufgabe von Literatur. Einer seiner Erben ist der Leipziger Schriftsteller und Ethnologe Michael Schwessinger, der sein Geld ganz bewusst hauptsächlich als weltreisender Bäcker verdient.

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Far Cry 5 mit Buch: »Vergebung« für ein Videospiel

Far Cry 5 mit Buch: »Vergebung« für ein Videospiel

Far Cry 5 ist da. Fans haben lange auf den neuesten Teil der Videospiel-Reihe gewartet. Nach dem missglückten Versuch, einen Sektenführer zu verhaften, kämpft man sich als Hilfssheriff durch die Bergwelt Montanas und organisiert den bürgerkriegsartigen Widerstand gegen die Sekte.

Zur Far-Cry-5-Spielewelt von Hope County gibt es eine ganze Reihe flankierender Medien. Neben einem halbstündigen Kurzfilm zählt dazu auch das Buch »Vergebung«, das – so verspricht es der Untertitel – »Die offizielle Vorgeschichte zu Far Cry 5« liefern will.

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Möbelstück muss mit: »Der Tisch« von Ananij Kokurin

Möbelstück muss mit: »Der Tisch« von Ananij Kokurin


»Lieber Leser! Je länger ich dir von der Geschichte unserer Familie erzähle, desto klarer wird mir, dass ich es eigentlich für mich selber tue.«

Auch so hätte die Geschichte der Selbstfindung von Lehrerin Anna beginnen können, denn die weiß fast nichts von ihrer Vergangenheit, vor allem nicht, wer ihr Vater war. Oder von den Marotten ihrer Mutter, warum diese zum Beispiel nur weiße Rosen duldet.

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Meistgeklickt: Man weiß es nicht!

Hier am Ende des Newsletters war stets zu lesen, welcher Beitrag beim letzten Mal am häufigsten angeklickt wurde. Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben wir bis auf weiteres sämtliche Tracking-Funktionen im Newsletter ausgeschaltet, sodass auch der Beitrag mit den häufigsten Klicks derzeit nicht mehr ermittelt werden kann. Wir prüfen noch, ob die Rubrik demnächst wieder zurückkommen kann.

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