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	<title>Kommentare zu: »Ich habe auch schon geh&#246;rt, dass einem Autor f&#252;r sein Buch keine Kosten entstehen sollen.« [Nachtrag]</title>
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	<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/</link>
	<description>Der literarische Treffpunkt im Internet für Autoren, Leser, Verlage und alle Literatur-Begeisterten. Aktuelle Berichte, Gedichte, Kurzgeschichten, Buchtipps, Hörbücher und Podcast.</description>
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		<title>Von: FairVerlag vs. Selbstverlag &#171; richard k. breuer</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-9412</link>
		<dc:creator>FairVerlag vs. Selbstverlag &#171; richard k. breuer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 21:31:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Selbstverlag der Fall ist). Einen interessanten Bericht dazu lesen Sie auch im Literatur-Café: http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/  Mit den besten literarischen W&#252;nschen Christine K&#246;rner Bundesverband junger Autoren und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Selbstverlag der Fall ist). Einen interessanten Bericht dazu lesen Sie auch im Literatur-Café: <a href="http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/" rel="nofollow">http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/</a>  Mit den besten literarischen W&#252;nschen Christine K&#246;rner Bundesverband junger Autoren und [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8149</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 07:03:51 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Steven Jakob,
so wie du das beschreibst, bist du das ideale Opfer f&#252;r Zuschussverlage. Genau auf solche Leute wie dich hoffen diese Verlage. Bitte verstehe mich nicht falsch, das soll jetzt keine Beleidigung sein. Zuschussverlage haben keine &quot;Infrastruktur&quot; wie normale Verlage und sind im Buchhandel nicht beliebt. Frage mal bei deinem Buchh&#228;ndler nach. Deren Titel wirst du in keiner Buchhandlung finden. Wer soll die B&#252;cher denn kaufen?
Und auch die Empfehlungen von Verwandten und Bekannten oder in Online-Foren, die sagen: &quot;Super Buch, w&#252;rde ich sofort kaufen!&quot; sind leider nicht sehr ernst zu nehmen. Wenn das Buch auf den Markt ist, wird man feststellen, dass es die Verwandten von dir geschenkt wollen, die Bekannten sagen: &quot;Schaue ich mir mal an.&quot; und von den Lobenden in Online-Foren h&#246;rst du &#228;hnliches. Naja, vielleicht hast du Gl&#252;ck und verkaufst 5 St&#252;ck.
So sieht es leider aus.

Peter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Steven Jakob,<br />
so wie du das beschreibst, bist du das ideale Opfer f&#252;r Zuschussverlage. Genau auf solche Leute wie dich hoffen diese Verlage. Bitte verstehe mich nicht falsch, das soll jetzt keine Beleidigung sein. Zuschussverlage haben keine &#8220;Infrastruktur&#8221; wie normale Verlage und sind im Buchhandel nicht beliebt. Frage mal bei deinem Buchh&#228;ndler nach. Deren Titel wirst du in keiner Buchhandlung finden. Wer soll die B&#252;cher denn kaufen?<br />
Und auch die Empfehlungen von Verwandten und Bekannten oder in Online-Foren, die sagen: &#8220;Super Buch, w&#252;rde ich sofort kaufen!&#8221; sind leider nicht sehr ernst zu nehmen. Wenn das Buch auf den Markt ist, wird man feststellen, dass es die Verwandten von dir geschenkt wollen, die Bekannten sagen: &#8220;Schaue ich mir mal an.&#8221; und von den Lobenden in Online-Foren h&#246;rst du &#228;hnliches. Naja, vielleicht hast du Gl&#252;ck und verkaufst 5 St&#252;ck.<br />
So sieht es leider aus.</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steven Jakob</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8139</link>
		<dc:creator>Steven Jakob</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 11:30:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8139</guid>
		<description>Auch mir wurde ein Vertrag offeriert, der auf Basis einer Druckbeteiligung gr&#252;ndet. Gut, wenn ich davon ausgehe, dass ich ein eher schwaches Werk erstellt habe und der Verlag wenig interesse am dauerhaften produzieren hat, dann sind diese Verlage im weitesten Sinne unseri&#246;s!
Wenn ich jetzt aber ein &quot;Hammerwerk&quot; erstellt habe und dieser Zuschussverlag kommt ganz kurzfristig in schwarze Zahlen, h&#228;tte ich dann das &quot;Superlos&quot; gezogen?
Denn von der Provision des angebotenen Vertrages sind &quot;nicht Zuschussverlage&quot; weit entfernt.
Zum besseren Verst&#228;ndnis, ich habe in verschiedenen geschlossenen Foren mein Buch auszugsweise eingestellt -bzw. als Exposé eingestellt.
Die R&#252;ckmeldungen waren &#228;u&#223;erst positiv bis hin zum &quot;w&#252;rde ich sofort&quot; kaufen. Die hypothetischen 500 B&#252;cher k&#246;nnten also im &#252;berschaubarem Zeitraum geschafft sein....
....wie steht ihr dazu?
Habe noch andere Verlage angeschrieben und warte auf R&#252;ckmeldungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch mir wurde ein Vertrag offeriert, der auf Basis einer Druckbeteiligung gr&#252;ndet. Gut, wenn ich davon ausgehe, dass ich ein eher schwaches Werk erstellt habe und der Verlag wenig interesse am dauerhaften produzieren hat, dann sind diese Verlage im weitesten Sinne unseri&#246;s!<br />
Wenn ich jetzt aber ein &#8220;Hammerwerk&#8221; erstellt habe und dieser Zuschussverlag kommt ganz kurzfristig in schwarze Zahlen, h&#228;tte ich dann das &#8220;Superlos&#8221; gezogen?<br />
Denn von der Provision des angebotenen Vertrages sind &#8220;nicht Zuschussverlage&#8221; weit entfernt.<br />
Zum besseren Verst&#228;ndnis, ich habe in verschiedenen geschlossenen Foren mein Buch auszugsweise eingestellt -bzw. als Exposé eingestellt.<br />
Die R&#252;ckmeldungen waren &#228;u&#223;erst positiv bis hin zum &#8220;w&#252;rde ich sofort&#8221; kaufen. Die hypothetischen 500 B&#252;cher k&#246;nnten also im &#252;berschaubarem Zeitraum geschafft sein&#8230;.<br />
&#8230;.wie steht ihr dazu?<br />
Habe noch andere Verlage angeschrieben und warte auf R&#252;ckmeldungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: PD</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8058</link>
		<dc:creator>PD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 20:32:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8058</guid>
		<description>Nachtrag:
&gt; Wenn ich an mein Auto ein f&#252;nftes Rad
&gt; montiert haben will und daf&#252;r bezahle, warum soll der Mechaniker es
&gt; dann nicht machen?

Kann er gerne. Warum nicht?
Der Vergleich hinkt allerdings.
Wenn ein Autor ein Buch in Kleinstauflage f&#252;r sich und seine Freunde und Bekannten machen will, soll das gerne gemacht werden.
Es macht nur keinen Sinn, von unverk&#228;uflichen B&#252;chern hunderte oder gar Tausende herzustellen. Ebenso wie niemand auf die Idee kommen wird, gleich ein Dutzend dieser f&#252;nfr&#228;drigen Autos herzustellen.

Peter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag:<br />
&gt; Wenn ich an mein Auto ein f&#252;nftes Rad<br />
&gt; montiert haben will und daf&#252;r bezahle, warum soll der Mechaniker es<br />
&gt; dann nicht machen?</p>
<p>Kann er gerne. Warum nicht?<br />
Der Vergleich hinkt allerdings.<br />
Wenn ein Autor ein Buch in Kleinstauflage f&#252;r sich und seine Freunde und Bekannten machen will, soll das gerne gemacht werden.<br />
Es macht nur keinen Sinn, von unverk&#228;uflichen B&#252;chern hunderte oder gar Tausende herzustellen. Ebenso wie niemand auf die Idee kommen wird, gleich ein Dutzend dieser f&#252;nfr&#228;drigen Autos herzustellen.</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: PD</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8057</link>
		<dc:creator>PD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 20:27:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8057</guid>
		<description>@MFH:
&gt; Genau das ist der Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann. Es darf –
&gt; Ihrer Meinung nach – also nur dann ein Buch ver&#246;ffentlicht werden,
&gt; wenn es sich verkaufen l&#228;sst?

&quot;Darf&quot; ist ein zu starkes Wort. Es ist nat&#252;rlich nicht verboten, so etwas zu tun. Man muss sich nur fragen, ob es sinnvoll ist.

&gt; Wenn also das Geld an erster Stelle steht? Kunst ist also nur f&#252;r die
&gt; &#214;ffentlichkeit wertvoll, wenn man Geld damit machen kann?

In diese Debatte brauchen wir gar nicht erst einzusteigen. Es steht dem Verleger gerne frei, auf seine Kosten die Kunst zu f&#246;rdern, wenn das Manuskript ganz toll ist.
Dem Autor, der in seiner Subjektivit&#228;t sein eigenes Werk eh nicht beurteilen kann, steht es auch v&#246;llig frei, sich eine Druckerei zu suchen und seinen eigenen Verlag zu gr&#252;nden, wenn er der Meinung ist, die Welt verkenne ihn nur.

&gt; Au&#223;erdem – sorry, wenn ich das sage – wage ich mal zu bezweifeln,
&gt; dass Sie als einzige Verleger wissen, was sich gut verkaufen wird und
&gt; was nicht.

Es geht hier nicht um mich, sondern um den Verleger, der meint, das Buch verkauft sich nicht, aber dem Autor nicht abr&#228;t. Ich komme in dieser Gleichung nicht vor.

&gt; Wo ist das Problem, Geld zu verdienen, wenn jemand um eine
&gt; Dienstleistung bittet und bereit ist, daf&#252;r zu bezahlen, selbst wenn man
&gt; ihm sagt, dass die Wahrscheinlichkeit, auch nur ein einziges Buch zu
&gt; verkaufen, sehr, sehr niedrig ist. Wenn ich an mein Auto ein f&#252;nftes Rad
&gt; montiert haben will und daf&#252;r bezahle, warum soll der Mechaniker es
&gt; dann nicht machen?

Ich w&#252;rde es eher damit vergleichen, einem unheilbar Todkranken als letzte Hoffnung eine teure aber wirkungslose Behandlung anzudrehen. So was macht man einfach nicht, auch wenn wenn es legal ist und der Gesch&#228;digte sich nicht beschweren wird.

&gt; Ich kann jedem Autor nur w&#252;nschen, es zu schaffen, kein Geld f&#252;r eine
&gt; Ver&#246;ffentlichung zu bezahlen. Aber wenn sie es nicht schaffen, und ihr
&gt; Buch trotzdem auf dem Markt sehen wollen, hat wohl keiner das Recht,
&gt; ihnen das zu verwehren.

Es f&#252;hrt alles zur&#252;ck auf die Frage: Warum wollen sie es denn unbedingt auf dem Markt sehen? Und: Ist ein Buch, das sich nicht verkauft, &#252;berhaupt &quot;auf dem Markt&quot;?

Peter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MFH:<br />
&gt; Genau das ist der Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann. Es darf –<br />
&gt; Ihrer Meinung nach – also nur dann ein Buch ver&#246;ffentlicht werden,<br />
&gt; wenn es sich verkaufen l&#228;sst?</p>
<p>&#8220;Darf&#8221; ist ein zu starkes Wort. Es ist nat&#252;rlich nicht verboten, so etwas zu tun. Man muss sich nur fragen, ob es sinnvoll ist.</p>
<p>&gt; Wenn also das Geld an erster Stelle steht? Kunst ist also nur f&#252;r die<br />
&gt; &#214;ffentlichkeit wertvoll, wenn man Geld damit machen kann?</p>
<p>In diese Debatte brauchen wir gar nicht erst einzusteigen. Es steht dem Verleger gerne frei, auf seine Kosten die Kunst zu f&#246;rdern, wenn das Manuskript ganz toll ist.<br />
Dem Autor, der in seiner Subjektivit&#228;t sein eigenes Werk eh nicht beurteilen kann, steht es auch v&#246;llig frei, sich eine Druckerei zu suchen und seinen eigenen Verlag zu gr&#252;nden, wenn er der Meinung ist, die Welt verkenne ihn nur.</p>
<p>&gt; Au&#223;erdem – sorry, wenn ich das sage – wage ich mal zu bezweifeln,<br />
&gt; dass Sie als einzige Verleger wissen, was sich gut verkaufen wird und<br />
&gt; was nicht.</p>
<p>Es geht hier nicht um mich, sondern um den Verleger, der meint, das Buch verkauft sich nicht, aber dem Autor nicht abr&#228;t. Ich komme in dieser Gleichung nicht vor.</p>
<p>&gt; Wo ist das Problem, Geld zu verdienen, wenn jemand um eine<br />
&gt; Dienstleistung bittet und bereit ist, daf&#252;r zu bezahlen, selbst wenn man<br />
&gt; ihm sagt, dass die Wahrscheinlichkeit, auch nur ein einziges Buch zu<br />
&gt; verkaufen, sehr, sehr niedrig ist. Wenn ich an mein Auto ein f&#252;nftes Rad<br />
&gt; montiert haben will und daf&#252;r bezahle, warum soll der Mechaniker es<br />
&gt; dann nicht machen?</p>
<p>Ich w&#252;rde es eher damit vergleichen, einem unheilbar Todkranken als letzte Hoffnung eine teure aber wirkungslose Behandlung anzudrehen. So was macht man einfach nicht, auch wenn wenn es legal ist und der Gesch&#228;digte sich nicht beschweren wird.</p>
<p>&gt; Ich kann jedem Autor nur w&#252;nschen, es zu schaffen, kein Geld f&#252;r eine<br />
&gt; Ver&#246;ffentlichung zu bezahlen. Aber wenn sie es nicht schaffen, und ihr<br />
&gt; Buch trotzdem auf dem Markt sehen wollen, hat wohl keiner das Recht,<br />
&gt; ihnen das zu verwehren.</p>
<p>Es f&#252;hrt alles zur&#252;ck auf die Frage: Warum wollen sie es denn unbedingt auf dem Markt sehen? Und: Ist ein Buch, das sich nicht verkauft, &#252;berhaupt &#8220;auf dem Markt&#8221;?</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8054</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 08:45:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Gru&#223; in die Runde!

Ich halte mich jetzt aus der Verl&#228;ngerung des Themas raus. Ich denke, es ist alles dazu gesagt, was relevant ist.

Viele Gr&#252;&#223;e in die Runde und viel Erfolg beim B&#252;cher schreiben und verlegen.
P. S. an Peter: Ja, das Internet und seine pers&#246;nlichen Vermarktungsschancen &#252;ber Blog, Twitter und &#196;hnliches wird der Verlagsbranche noch einiges Kopfzerbrechen bereiten. Aber so ist es halt, wenn man auf den Zug erst aufspringen m&#246;chte, wenn er bereits schnell und zielstrebig dahin rollt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gru&#223; in die Runde!</p>
<p>Ich halte mich jetzt aus der Verl&#228;ngerung des Themas raus. Ich denke, es ist alles dazu gesagt, was relevant ist.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e in die Runde und viel Erfolg beim B&#252;cher schreiben und verlegen.<br />
P. S. an Peter: Ja, das Internet und seine pers&#246;nlichen Vermarktungsschancen &#252;ber Blog, Twitter und &#196;hnliches wird der Verlagsbranche noch einiges Kopfzerbrechen bereiten. Aber so ist es halt, wenn man auf den Zug erst aufspringen m&#246;chte, wenn er bereits schnell und zielstrebig dahin rollt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Dobrovka</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8053</link>
		<dc:creator>Peter Dobrovka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 21:09:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8053</guid>
		<description>@Renate: Ich lasse auch vieles im Ausland drucken, aber es gibt ein paar deutsche Druckereien, die sind in ihrer G&#252;nstigkeit dann doch wieder interessant, z.B. der TZ-Verlag, an den ich mich gerne wende, wenn ich mal ein Taschenbuch in 1000er Auflage brauche. Zumal die Transportkosten aus dem Ausland durch die Mautgeb&#252;hren horrend geworden sind.
Das Argument mit den Kurzgeschichten funktioniert allerdings nicht. Wenn Lyrik oder Kurzgeschichten keinen Absatz haben, haben sie ihn auch in der DKZ-Version nicht.
Im &#252;brigen sind nur die gro&#223;en Verlage nicht an Kurzgeschichten interessiert. Die kleinen sind es daf&#252;r umso mehr und sind auch (in ihrem bescheidenen Rahmen) sehr erfolgreich damit. Ich hab z.B. von &quot;H&#228;moglobin&quot; 3000 St&#252;ck verkaufen k&#246;nnen, was f&#252;r einen Gro&#223;verlag nat&#252;rlich ein Fliegendreck ist, f&#252;r einen Kleinverlag jedoch deutlich in der Gewinnzone liegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Renate: Ich lasse auch vieles im Ausland drucken, aber es gibt ein paar deutsche Druckereien, die sind in ihrer G&#252;nstigkeit dann doch wieder interessant, z.B. der TZ-Verlag, an den ich mich gerne wende, wenn ich mal ein Taschenbuch in 1000er Auflage brauche. Zumal die Transportkosten aus dem Ausland durch die Mautgeb&#252;hren horrend geworden sind.<br />
Das Argument mit den Kurzgeschichten funktioniert allerdings nicht. Wenn Lyrik oder Kurzgeschichten keinen Absatz haben, haben sie ihn auch in der DKZ-Version nicht.<br />
Im &#252;brigen sind nur die gro&#223;en Verlage nicht an Kurzgeschichten interessiert. Die kleinen sind es daf&#252;r umso mehr und sind auch (in ihrem bescheidenen Rahmen) sehr erfolgreich damit. Ich hab z.B. von &#8220;H&#228;moglobin&#8221; 3000 St&#252;ck verkaufen k&#246;nnen, was f&#252;r einen Gro&#223;verlag nat&#252;rlich ein Fliegendreck ist, f&#252;r einen Kleinverlag jedoch deutlich in der Gewinnzone liegt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Dobrovka</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8052</link>
		<dc:creator>Peter Dobrovka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 21:00:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8052</guid>
		<description>@Peter Hellinger: Warum will der Kunde denn unbedingt das Buch herausbringen, wenn er vollkommen aufgekl&#228;rt ist? Glaubt er trotz aller Schwarzmalerei dennoch an einen Erfolg oder braucht er nur ein paar Exemplare f&#252;r Freunde/Bekannte?
Mir ist &#252;brigens noch was eingefallen. Wenn ich ein Buch ablehne, dann deshalb, weil es nicht ins Verlagsprogramm passt oder schlecht geschrieben ist. Das sind die einzigen beiden Kriterien, die dem Buch von vorneherein eine schlechte Verkaufsprognose bescheren. W&#252;rde ich so ein Buch dennoch herausgeben, w&#252;rde ich mir auch dann ins eigene Fleisch schneiden, wenn der Kunde alle Kosten tr&#228;gt, denn ich w&#252;rde die Qualit&#228;t des Verlages verw&#228;ssern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter Hellinger: Warum will der Kunde denn unbedingt das Buch herausbringen, wenn er vollkommen aufgekl&#228;rt ist? Glaubt er trotz aller Schwarzmalerei dennoch an einen Erfolg oder braucht er nur ein paar Exemplare f&#252;r Freunde/Bekannte?<br />
Mir ist &#252;brigens noch was eingefallen. Wenn ich ein Buch ablehne, dann deshalb, weil es nicht ins Verlagsprogramm passt oder schlecht geschrieben ist. Das sind die einzigen beiden Kriterien, die dem Buch von vorneherein eine schlechte Verkaufsprognose bescheren. W&#252;rde ich so ein Buch dennoch herausgeben, w&#252;rde ich mir auch dann ins eigene Fleisch schneiden, wenn der Kunde alle Kosten tr&#228;gt, denn ich w&#252;rde die Qualit&#228;t des Verlages verw&#228;ssern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Schieck</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8049</link>
		<dc:creator>Andreas Schieck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:31:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8049</guid>
		<description>@M-F H
Genau das ist es. Dort werden keine 27.000 Euro damit verdient, sondern dort wird am Autor verdient. Sonst nix.

@Peter Hellinger
Richtig. Der Autor sollte sich bei der Gestaltung des Buches weitgehend heraushalten, weil davon schlicht die wenigsten Ahnung haben.

@Peter Dobrovka
Obwohl ich als Autor davon betroffen bin, stimme ich inhaltlich voll zu. Auch zum verlinkten Text. Als Autor muss man sich der Kritik aussetzen. Das macht schon deswegen Sinn, denn solange man noch kritisiert wird, lebt man als Autor. Kritik hat mir bisher am meisten geholfen, auch wenn sie nicht immer leicht verdaulich war. Komisch ist, dass der Grundwiderspruch bei Bezahlverlagen, man habe Material geliefert, was sich f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung ausgezeichnet eignet, aber leider sind die Marktchancen unvorhersehbar, nur wenigen auff&#228;llt. Als wenn die Marktchancen steigen, wenn man alles selbst bezahlt, wo man weder eine PR noch eine Vertriebsabteilung sein eigen nennt. Welchen Aktionsradius erhofft sich denn ein solcher Autor? Ich will doch bei einem ordentlichen Verlag rein, weil die auch die Vertriebsstrukturen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@M-F H<br />
Genau das ist es. Dort werden keine 27.000 Euro damit verdient, sondern dort wird am Autor verdient. Sonst nix.</p>
<p>@Peter Hellinger<br />
Richtig. Der Autor sollte sich bei der Gestaltung des Buches weitgehend heraushalten, weil davon schlicht die wenigsten Ahnung haben.</p>
<p>@Peter Dobrovka<br />
Obwohl ich als Autor davon betroffen bin, stimme ich inhaltlich voll zu. Auch zum verlinkten Text. Als Autor muss man sich der Kritik aussetzen. Das macht schon deswegen Sinn, denn solange man noch kritisiert wird, lebt man als Autor. Kritik hat mir bisher am meisten geholfen, auch wenn sie nicht immer leicht verdaulich war. Komisch ist, dass der Grundwiderspruch bei Bezahlverlagen, man habe Material geliefert, was sich f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung ausgezeichnet eignet, aber leider sind die Marktchancen unvorhersehbar, nur wenigen auff&#228;llt. Als wenn die Marktchancen steigen, wenn man alles selbst bezahlt, wo man weder eine PR noch eine Vertriebsabteilung sein eigen nennt. Welchen Aktionsradius erhofft sich denn ein solcher Autor? Ich will doch bei einem ordentlichen Verlag rein, weil die auch die Vertriebsstrukturen haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Hellinger</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8048</link>
		<dc:creator>Peter Hellinger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:08:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8048</guid>
		<description>@Renate: Eigenverlag oder bod gilt ja auch bei vielen Leuten in Branche als &quot;nicht gesellschaftsf&#228;hig&quot;. Als ob der Abdruck bei einem Verlag schon eine Qualit&#228;tsgarantie f&#252;r das Werk w&#228;re - es ist h&#246;chstens eine Garantie daf&#252;r, dass sich der Verlag einen gewissen Gewinn verspricht. Ich kenne Leute, die wirklich gut schreiben (IMHO) und keinen Verlag finden. Und relativ oft findet man B&#252;cher aus gro&#223;en Verlagen, wo man sich w&#252;nschen w&#252;rde, dass die B&#228;ume noch stehen w&#252;rden, die man f&#252;r 
Herstellung des Buchpapiers ben&#246;tigt hat. Aber da wird nachgeschoben was das Zeug h&#228;lt, weil der Autor einmal einen Treffer gelandet hat und einen bekannten Namen hat - das verkauft sich halt am Ladentisch. Eine Bekannte von mir hat ihr erstes Buch im Eigenverlag herausgebracht. Dadurch ist erst ein &quot;Gro&#223;er&quot; auf sie aufmerksam geworden (hat sie vorher abgelehnt!), und inzwischen arbeitet sie an ihrem dritten Buch f&#252;r diesen Verlag. So kann es auch gehen.

@all:
Ich finde, als Autoren und Verleger sollten wir uns ganz genau ansehen, was mit der Musikbranche gerade passiert. Viele Musiker verkaufen inzwischen direkt an die H&#246;rer, weil die Plattenfirmen den ganzen elektronischen Zug verschlafen haben. Die Musiker produzieren selbst und auf eigene Kosten und brauchen keine Plattenfirmen mehr. Daf&#252;r ist der Gewinn h&#246;her. Ich seh das in den n&#228;chsten Jahren auch auf die Buchbranche zukommen. Warum sollte sich ein Autor von Verlag zu Verlag eine Absage einhandeln, wenn er direkt mit seiner Kundschaft kommunizieren kann, und dazu h&#246;chsten einen Dienstleister braucht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Renate: Eigenverlag oder bod gilt ja auch bei vielen Leuten in Branche als &#8220;nicht gesellschaftsf&#228;hig&#8221;. Als ob der Abdruck bei einem Verlag schon eine Qualit&#228;tsgarantie f&#252;r das Werk w&#228;re &#8211; es ist h&#246;chstens eine Garantie daf&#252;r, dass sich der Verlag einen gewissen Gewinn verspricht. Ich kenne Leute, die wirklich gut schreiben (IMHO) und keinen Verlag finden. Und relativ oft findet man B&#252;cher aus gro&#223;en Verlagen, wo man sich w&#252;nschen w&#252;rde, dass die B&#228;ume noch stehen w&#252;rden, die man f&#252;r<br />
Herstellung des Buchpapiers ben&#246;tigt hat. Aber da wird nachgeschoben was das Zeug h&#228;lt, weil der Autor einmal einen Treffer gelandet hat und einen bekannten Namen hat &#8211; das verkauft sich halt am Ladentisch. Eine Bekannte von mir hat ihr erstes Buch im Eigenverlag herausgebracht. Dadurch ist erst ein &#8220;Gro&#223;er&#8221; auf sie aufmerksam geworden (hat sie vorher abgelehnt!), und inzwischen arbeitet sie an ihrem dritten Buch f&#252;r diesen Verlag. So kann es auch gehen.</p>
<p>@all:<br />
Ich finde, als Autoren und Verleger sollten wir uns ganz genau ansehen, was mit der Musikbranche gerade passiert. Viele Musiker verkaufen inzwischen direkt an die H&#246;rer, weil die Plattenfirmen den ganzen elektronischen Zug verschlafen haben. Die Musiker produzieren selbst und auf eigene Kosten und brauchen keine Plattenfirmen mehr. Daf&#252;r ist der Gewinn h&#246;her. Ich seh das in den n&#228;chsten Jahren auch auf die Buchbranche zukommen. Warum sollte sich ein Autor von Verlag zu Verlag eine Absage einhandeln, wenn er direkt mit seiner Kundschaft kommunizieren kann, und dazu h&#246;chsten einen Dienstleister braucht?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: M-F H</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8047</link>
		<dc:creator>M-F H</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:02:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8047</guid>
		<description>@Peter Dobrovka:
Genau das ist der Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann. Es darf - Ihrer Meinung nach - also nur dann ein Buch ver&#246;ffentlicht werden, wenn es sich verkaufen l&#228;sst? Wenn also das Geld an erster Stelle steht? Kunst ist also nur f&#252;r die &#214;ffentlichkeit wertvoll, wenn man Geld damit machen kann? 
Wenn ich mich recht erinnere, gab es mal eine Untersuchung dar&#252;ber, wie oft sich &quot;literarisch anspruchsvolle und von Kritikern gelobte&quot; Werke verkauft haben. Die Verkaufszahlen lagen irgendwo zwischen 0 und 100 St&#252;ck. Ergebnis: Diese B&#252;cher haben sich nicht wirklich verkauft, ergo h&#228;tten sie nicht ver&#246;ffentlicht werden d&#252;rfen. 
Gegenfrage: Was verkauft sich den gut? Bohlen? Roche? Susanne Fr&#246;hlich? Mario Barth? Dan Brown? Eragon? Pushido? Immer die selbe Masche, geschrieben von eher mittelm&#228;&#223;ig oder gar nicht begabten Autoren? Im Fall von Eragon auch nur deshalb, weil die Eltern des Autoren Lektoren im Verlag waren, und die Sache durchgedr&#252;ckt haben? Die Entscheidung dar&#252;ber, ob ein Buch ver&#246;ffentlicht wird, h&#228;ngt doch oft auch mit dem ber&#252;hmten Vitamin B zusammen.
Au&#223;erdem - sorry, wenn ich das sage - wage ich mal zu bezweifeln, dass Sie als einzige Verleger wissen, was sich gut verkaufen wird und was nicht. 
Wo ist das Problem, Geld zu verdienen, wenn jemand um eine Dienstleistung bittet und bereit ist, daf&#252;r zu bezahlen, selbst wenn man ihm sagt, dass die Wahrscheinlichkeit, auch nur ein einziges Buch zu verkaufen, sehr, sehr niedrig ist. Wenn ich an mein Auto ein f&#252;nftes Rad montiert haben will und daf&#252;r bezahle, warum soll der Mechaniker es dann nicht machen? (Ja, okay, der T&#220;V w&#252;rde das nicht wollen, schon klar;)) 
Ich kann jedem Autor nur w&#252;nschen, es zu schaffen, kein Geld f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung zu bezahlen. Aber wenn sie es nicht schaffen, und ihr Buch trotzdem auf dem Markt sehen wollen, hat wohl keiner das Recht, ihnen das zu verwehren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter Dobrovka:<br />
Genau das ist der Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann. Es darf &#8211; Ihrer Meinung nach &#8211; also nur dann ein Buch ver&#246;ffentlicht werden, wenn es sich verkaufen l&#228;sst? Wenn also das Geld an erster Stelle steht? Kunst ist also nur f&#252;r die &#214;ffentlichkeit wertvoll, wenn man Geld damit machen kann?<br />
Wenn ich mich recht erinnere, gab es mal eine Untersuchung dar&#252;ber, wie oft sich &#8220;literarisch anspruchsvolle und von Kritikern gelobte&#8221; Werke verkauft haben. Die Verkaufszahlen lagen irgendwo zwischen 0 und 100 St&#252;ck. Ergebnis: Diese B&#252;cher haben sich nicht wirklich verkauft, ergo h&#228;tten sie nicht ver&#246;ffentlicht werden d&#252;rfen.<br />
Gegenfrage: Was verkauft sich den gut? Bohlen? Roche? Susanne Fr&#246;hlich? Mario Barth? Dan Brown? Eragon? Pushido? Immer die selbe Masche, geschrieben von eher mittelm&#228;&#223;ig oder gar nicht begabten Autoren? Im Fall von Eragon auch nur deshalb, weil die Eltern des Autoren Lektoren im Verlag waren, und die Sache durchgedr&#252;ckt haben? Die Entscheidung dar&#252;ber, ob ein Buch ver&#246;ffentlicht wird, h&#228;ngt doch oft auch mit dem ber&#252;hmten Vitamin B zusammen.<br />
Au&#223;erdem &#8211; sorry, wenn ich das sage &#8211; wage ich mal zu bezweifeln, dass Sie als einzige Verleger wissen, was sich gut verkaufen wird und was nicht.<br />
Wo ist das Problem, Geld zu verdienen, wenn jemand um eine Dienstleistung bittet und bereit ist, daf&#252;r zu bezahlen, selbst wenn man ihm sagt, dass die Wahrscheinlichkeit, auch nur ein einziges Buch zu verkaufen, sehr, sehr niedrig ist. Wenn ich an mein Auto ein f&#252;nftes Rad montiert haben will und daf&#252;r bezahle, warum soll der Mechaniker es dann nicht machen? (Ja, okay, der T&#220;V w&#252;rde das nicht wollen, schon klar;))<br />
Ich kann jedem Autor nur w&#252;nschen, es zu schaffen, kein Geld f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung zu bezahlen. Aber wenn sie es nicht schaffen, und ihr Buch trotzdem auf dem Markt sehen wollen, hat wohl keiner das Recht, ihnen das zu verwehren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8046</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 21:36:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8046</guid>
		<description>P. S.: an Peter
Danke f&#252;r den Tipp mit dem On-Demand-Drucker in Berlin. Der kann n&#228;mlich CDs hinten ins Buch kleben. Sehr interessant f&#252;r mich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P. S.: an Peter<br />
Danke f&#252;r den Tipp mit dem On-Demand-Drucker in Berlin. Der kann n&#228;mlich CDs hinten ins Buch kleben. Sehr interessant f&#252;r mich!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8045</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 21:32:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8045</guid>
		<description>Wer bei BoD drucken l&#228;sst, zahlt auch einen Druckkostenzuschuss. Logischerweise, BoD ist ja streng genommen eine Druckerei - mit einem speziellen Service eben. 
Ein seri&#246;ser Verlag wird kein Buch ver&#246;ffentlichen, das nicht mindestens eine Verkaufszahl von 2.000 St&#252;ck verspricht. Denn darunter ist ein Gewinn zu machen. 
Mit Anthologien und Lyrik l&#228;sst sich wohl in der Tat kein Geld verdienen. Deshalb hat ein Autor dieses Genres auch keine Chancen. Es sei denn, es handelt sich um einen einigerma&#223;en prominenten Zeitgenossen. Selbst an Kurzgeschichten sind deutsche Verlage nicht interessiert. Es sei denn, man hat einen gro&#223;en Namen. 
Wenn ein kleiner Verlag deshalb DKZ mit dem Autoren vereinbart - was spricht dagegen? Nichts. Die kaufm&#228;nnische Rechnung l&#228;sst sich sehr schnell und gemeinsam nachvollziehen. Ein Buch zu drucken im normalen Offsetverfahren ist schweineteuer. Hier in Deutschland. Deshalb lassen kleinere Verlage auch im Ausland drucken. Aber auch daf&#252;r gibt es ja Angebote, die man mit dem Autor ganz offen besprechen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bei BoD drucken l&#228;sst, zahlt auch einen Druckkostenzuschuss. Logischerweise, BoD ist ja streng genommen eine Druckerei &#8211; mit einem speziellen Service eben.<br />
Ein seri&#246;ser Verlag wird kein Buch ver&#246;ffentlichen, das nicht mindestens eine Verkaufszahl von 2.000 St&#252;ck verspricht. Denn darunter ist ein Gewinn zu machen.<br />
Mit Anthologien und Lyrik l&#228;sst sich wohl in der Tat kein Geld verdienen. Deshalb hat ein Autor dieses Genres auch keine Chancen. Es sei denn, es handelt sich um einen einigerma&#223;en prominenten Zeitgenossen. Selbst an Kurzgeschichten sind deutsche Verlage nicht interessiert. Es sei denn, man hat einen gro&#223;en Namen.<br />
Wenn ein kleiner Verlag deshalb DKZ mit dem Autoren vereinbart &#8211; was spricht dagegen? Nichts. Die kaufm&#228;nnische Rechnung l&#228;sst sich sehr schnell und gemeinsam nachvollziehen. Ein Buch zu drucken im normalen Offsetverfahren ist schweineteuer. Hier in Deutschland. Deshalb lassen kleinere Verlage auch im Ausland drucken. Aber auch daf&#252;r gibt es ja Angebote, die man mit dem Autor ganz offen besprechen kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Hellinger</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8044</link>
		<dc:creator>Peter Hellinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 17:37:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8044</guid>
		<description>@Peter Dobrovka: Wie sch&#246;n, dass wir hier nicht in Schubladendenken verhaftet sind. Die Mehrzahl der B&#252;cher, die bei mir erscheinen sind KEINE B&#252;cher mit DKZ, tats&#228;chlich hab ich nur eins mit DKZ im Vertrieb (demn&#228;chst).

Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich nichts verwerfliches darin, einem Autor, der unbedingt bei mir ver&#246;ffentlichen will (z. B. weil der Autor schon Jahre mit mir auf anderen Feldern zusammenarbeitet), die Lage zu erkl&#228;ren und ihm zu sagen, dass ich das Risiko nicht alleine tragen will, weil ich kaum Vermarktungschancen sehe. Das ist eben der Unterschied: Bei mir wird der Autor nicht abgezockt, sondern kriegt klar auf den Tisch was er beizutragen hat. Im konkreten Fall zahlt er die Druckerei, und ich &#252;bernehme den Rest (Satz, Layout , Marketing usw.), er kriegt je verkauften Buch den DKZ zur&#252;ck und 50% des Gewinns. Und wir machen jetzt eine Miniauflage von 100 St&#252;ck. Ganz sch&#246;n &#252;ber den Tisch gezogen, was? Ich kenne keinen Verlag, der 50% Honorar bezahlt. Mit allem drum und dran bin ich bei diesem Projekt mit mindest so viel Geld beteiligt, wie der Autor selbst.

Im Augenblick laufen zwei Projekte bei mir, eins ist ein Lyrikband mit DKZ, weil der sich nicht wirklich verkaufen wird (siehe oben), der Autor aber ein langj&#228;hriger Kunde ist, und eben mit MIR zusammen arbeiten m&#246;chte. Nebenbei bemerkt, hat dieser Autor auch von einem sehr angesehenen Lyrikverlag auch nur ein DKZ-Angebot bekommen. Das andere Projekt ist eine Anthologie und das wird komplett von mir finanziert und die beteiligten Autoren bekommen ein bescheidenes (weil an einer Anthologie eben auch nix verdient ist) Honorar in Form von Freiexemplaren und das Recht zum Einkaufspreis weitere B&#252;cher zu beziehen. Wahrscheinlich hab ich die auch ganz sch&#246;n &#252;ber den Tisch gezogen, ich Schlimmer.

Ihre Unterstellungen, ich w&#252;rde dem Autor nicht reinen Wein einschenken, muss ich zur&#252;ckweisen. Mit Leuten wie den bekannten Frankfurtern oder den Erge-Fischern habe ich nichts zu tun, und lass mich auch nicht in die gleiche Ecke stellen. Ich erlaube mir einfach nur eine differenzierte Sicht, statt Schwarz-Wei&#223; zu malen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter Dobrovka: Wie sch&#246;n, dass wir hier nicht in Schubladendenken verhaftet sind. Die Mehrzahl der B&#252;cher, die bei mir erscheinen sind KEINE B&#252;cher mit DKZ, tats&#228;chlich hab ich nur eins mit DKZ im Vertrieb (demn&#228;chst).</p>
<p>Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich nichts verwerfliches darin, einem Autor, der unbedingt bei mir ver&#246;ffentlichen will (z. B. weil der Autor schon Jahre mit mir auf anderen Feldern zusammenarbeitet), die Lage zu erkl&#228;ren und ihm zu sagen, dass ich das Risiko nicht alleine tragen will, weil ich kaum Vermarktungschancen sehe. Das ist eben der Unterschied: Bei mir wird der Autor nicht abgezockt, sondern kriegt klar auf den Tisch was er beizutragen hat. Im konkreten Fall zahlt er die Druckerei, und ich &#252;bernehme den Rest (Satz, Layout , Marketing usw.), er kriegt je verkauften Buch den DKZ zur&#252;ck und 50% des Gewinns. Und wir machen jetzt eine Miniauflage von 100 St&#252;ck. Ganz sch&#246;n &#252;ber den Tisch gezogen, was? Ich kenne keinen Verlag, der 50% Honorar bezahlt. Mit allem drum und dran bin ich bei diesem Projekt mit mindest so viel Geld beteiligt, wie der Autor selbst.</p>
<p>Im Augenblick laufen zwei Projekte bei mir, eins ist ein Lyrikband mit DKZ, weil der sich nicht wirklich verkaufen wird (siehe oben), der Autor aber ein langj&#228;hriger Kunde ist, und eben mit MIR zusammen arbeiten m&#246;chte. Nebenbei bemerkt, hat dieser Autor auch von einem sehr angesehenen Lyrikverlag auch nur ein DKZ-Angebot bekommen. Das andere Projekt ist eine Anthologie und das wird komplett von mir finanziert und die beteiligten Autoren bekommen ein bescheidenes (weil an einer Anthologie eben auch nix verdient ist) Honorar in Form von Freiexemplaren und das Recht zum Einkaufspreis weitere B&#252;cher zu beziehen. Wahrscheinlich hab ich die auch ganz sch&#246;n &#252;ber den Tisch gezogen, ich Schlimmer.</p>
<p>Ihre Unterstellungen, ich w&#252;rde dem Autor nicht reinen Wein einschenken, muss ich zur&#252;ckweisen. Mit Leuten wie den bekannten Frankfurtern oder den Erge-Fischern habe ich nichts zu tun, und lass mich auch nicht in die gleiche Ecke stellen. Ich erlaube mir einfach nur eine differenzierte Sicht, statt Schwarz-Wei&#223; zu malen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Dobrovka</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8041</link>
		<dc:creator>Peter Dobrovka</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 13:32:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8041</guid>
		<description>Als Kleinverleger bin ich auch schon oft erstaunten Autoren begegnet, die gar nicht glauben konnten, da&#223; sie f&#252;r einen Ver&#246;ffentlichung nichts zahlen m&#252;ssen. Was aber leider nicht hie&#223;, da&#223; ich diese hoffnungsvollen Autoren f&#252;r umsonst ver&#246;ffentlicht h&#228;tte. Ich habe sie stattdessen schlicht und ergreifend NICHT ver&#246;ffentlicht, bestenfalls noch eine Begr&#252;ndung verfa&#223;t, warum ich keine M&#246;glichkeit sehe, mit ihren Texten Geld zu verdienen.
Zum Thema Zuschuss-Verlage und ver&#246;ffentlichungsbegierige Autoren habe ich schon vor Jahren sehr deutliche Worte geschrieben, und sie haben hat von ihrer Aktualit&#228;t nichts verloren. Auch die &quot;lieben&quot; Zuschussverlage, die sich - wie auch hier - manchmal an den Diskussionen beteiligen und behaupten, da&#223; sie den Kunden durchaus &#252;ber den Sachverhalt aufkl&#228;ren, sagen ihm wahrscheinlich NICHT die ganze Wahrheit. Denn es gibt keinen Grund, ein Buch zu produzieren, von dem man annimmt, da&#223; es sich nicht verkaufen wird. Die Aufgabe eines ehrlichen Verlegers ist nicht, zu sagen, &quot;na gut, wenn du bezahlst, dann mache ich es&quot;, sondern abzuwinken und es eben &lt;a href=&quot;http://www.eldur-verlag.de/index.php?&amp;action=article_detail&amp;articleID=4&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;nicht zu machen&lt;/a&gt;.

Aber auch die vielgelobte Alternative BoD ist nicht das &lt;a href=&quot;http://www.eldur-verlag.de/index.php?&amp;action=article_detail&amp;articleID=8&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Seligmachende&lt;/a&gt;:
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kleinverleger bin ich auch schon oft erstaunten Autoren begegnet, die gar nicht glauben konnten, da&#223; sie f&#252;r einen Ver&#246;ffentlichung nichts zahlen m&#252;ssen. Was aber leider nicht hie&#223;, da&#223; ich diese hoffnungsvollen Autoren f&#252;r umsonst ver&#246;ffentlicht h&#228;tte. Ich habe sie stattdessen schlicht und ergreifend NICHT ver&#246;ffentlicht, bestenfalls noch eine Begr&#252;ndung verfa&#223;t, warum ich keine M&#246;glichkeit sehe, mit ihren Texten Geld zu verdienen.<br />
Zum Thema Zuschuss-Verlage und ver&#246;ffentlichungsbegierige Autoren habe ich schon vor Jahren sehr deutliche Worte geschrieben, und sie haben hat von ihrer Aktualit&#228;t nichts verloren. Auch die &#8220;lieben&#8221; Zuschussverlage, die sich &#8211; wie auch hier &#8211; manchmal an den Diskussionen beteiligen und behaupten, da&#223; sie den Kunden durchaus &#252;ber den Sachverhalt aufkl&#228;ren, sagen ihm wahrscheinlich NICHT die ganze Wahrheit. Denn es gibt keinen Grund, ein Buch zu produzieren, von dem man annimmt, da&#223; es sich nicht verkaufen wird. Die Aufgabe eines ehrlichen Verlegers ist nicht, zu sagen, &#8220;na gut, wenn du bezahlst, dann mache ich es&#8221;, sondern abzuwinken und es eben <a href="http://www.eldur-verlag.de/index.php?&amp;action=article_detail&amp;articleID=4" rel="nofollow">nicht zu machen</a>.</p>
<p>Aber auch die vielgelobte Alternative BoD ist nicht das <a href="http://www.eldur-verlag.de/index.php?&amp;action=article_detail&amp;articleID=8" rel="nofollow">Seligmachende</a>:</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8040</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 08:13:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8040</guid>
		<description>Vielen Dank f&#252;r den Link, lieber Peter, da werde ich mich mal schlau machen. Denn ich gebe Ihnen Recht, was man einem Buch bei BoD &quot;verdient&quot;, wenn man es nicht selbst verkauft, ist in der Tat wenig.
Und auch was die &quot;kleinen&quot; Buchhandlungen betrifft, so gebe ich Ihnen Recht. Sie sind ambitionierter als zum Beispiel Hugendubel. Was in der Natur der Sache liegt. 
Geld f&#252;r Lesungen bekommt man &#252;brigens nur in seltenen F&#228;llen. Was aber nicht schlimm ist, ich sehe eine Lesung als PR-Aktion. Dass ein Autor auch Bloggen sollte, dar&#252;ber habe ich ja auch bereits geschrieben - in dem Beitrag f&#252;r Anfangsautoren auf meinem Blog.
Viele Gr&#252;&#223;e von Renate</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r den Link, lieber Peter, da werde ich mich mal schlau machen. Denn ich gebe Ihnen Recht, was man einem Buch bei BoD &#8220;verdient&#8221;, wenn man es nicht selbst verkauft, ist in der Tat wenig.<br />
Und auch was die &#8220;kleinen&#8221; Buchhandlungen betrifft, so gebe ich Ihnen Recht. Sie sind ambitionierter als zum Beispiel Hugendubel. Was in der Natur der Sache liegt.<br />
Geld f&#252;r Lesungen bekommt man &#252;brigens nur in seltenen F&#228;llen. Was aber nicht schlimm ist, ich sehe eine Lesung als PR-Aktion. Dass ein Autor auch Bloggen sollte, dar&#252;ber habe ich ja auch bereits geschrieben &#8211; in dem Beitrag f&#252;r Anfangsautoren auf meinem Blog.<br />
Viele Gr&#252;&#223;e von Renate</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Hellinger</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8039</link>
		<dc:creator>Peter Hellinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 06:26:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8039</guid>
		<description>@Andreas
Wie gesagt: Druckkustenzuschuss ist an und f&#252;r sich nichts B&#246;ses. Dass es da &quot;Verlage&quot; gibt, die damit Schindluder treiben ist unbestritten.  Es kann auch ein DKZ-Buch ein Bestseller werden, wenn der Autor gen&#252;gen Werbung macht - und es entsprechend gut ist. Das Perfide dieser Verlage ist halt die unehrliche Masche, mit der sie die Autoren anlocken und einwickeln, und das Spiel, dass sie mit der menschlichen Eitelkeit treiben. 

Der Autor sollte meines Erachtens auch wirklich keinen Einfluss auf Satz und Layout haben. Ich rede meinem Automechaniker auch nicht in die Arbeit, weil ich davon keine Ahnung habe. :-)  Ich hab bisher einmal einer Autorin ziemlich viel Mitbestimmung bei der Gestaltung des Buches gegeben, und es wirklich bereut (angefangen damit, dass wir &#252;ber meinen Firmennamen diskutiert haben, und wie der auf dem Cover angebracht sein sollte, &#252;ber Satzspiegel bis hin zu Kapitalband- und Lesezeichenband-Farbe).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas<br />
Wie gesagt: Druckkustenzuschuss ist an und f&#252;r sich nichts B&#246;ses. Dass es da &#8220;Verlage&#8221; gibt, die damit Schindluder treiben ist unbestritten.  Es kann auch ein DKZ-Buch ein Bestseller werden, wenn der Autor gen&#252;gen Werbung macht &#8211; und es entsprechend gut ist. Das Perfide dieser Verlage ist halt die unehrliche Masche, mit der sie die Autoren anlocken und einwickeln, und das Spiel, dass sie mit der menschlichen Eitelkeit treiben. </p>
<p>Der Autor sollte meines Erachtens auch wirklich keinen Einfluss auf Satz und Layout haben. Ich rede meinem Automechaniker auch nicht in die Arbeit, weil ich davon keine Ahnung habe. :-)  Ich hab bisher einmal einer Autorin ziemlich viel Mitbestimmung bei der Gestaltung des Buches gegeben, und es wirklich bereut (angefangen damit, dass wir &#252;ber meinen Firmennamen diskutiert haben, und wie der auf dem Cover angebracht sein sollte, &#252;ber Satzspiegel bis hin zu Kapitalband- und Lesezeichenband-Farbe).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Hellinger</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8038</link>
		<dc:creator>Peter Hellinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 06:03:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8038</guid>
		<description>@Renate:
POD-Dienstleister: Ich habe beste Erfahrungen mit ProBuissnes aus Berlin (die drucken &#252;brigens auch f&#252;r den Beuth-Verlag die DIN-Normen, also nicht gerade eine kleine Klitsche). Unter www.book-on-demand.de zu finden. F&#252;r Verlage eindeutig billiger als BoD. Mein Beispiel von oben als reinen PoD-Produkt kommt auf einen Verkaufspreis von 7,90 (Bod 9,90), da ist dann die komplette Leistung drin: ISBN, VLB und Marketing (im eigenen Buchshop, mit Newsletter und auf der Leipziger Messe). Was im VLB ist, krieg ich in der Regel auch &#252;ber Amazon oder Libri. Und bei Amazon verkaufe ich &#252;ber Marketplace selbst (wie auch &#252;ber meine Firmensite im Netz).

Die &quot;kleinen&quot; Buchhandlungen w&#252;rde ich &#252;brigens nicht so leichtfertig abhaken. Viele versuchen sich gegen&#252;ber Thalia, Weltbild und Hugendubel abzusetzten, dass sie gerade lokale Autoren besonders pr&#228;sentieren, &#246;fters mal eine Lesung machen (f&#252;r die man allerdings in der Regel kein Geld bekommt) und auch sonst sich sehr um lokale Verlage und Autoren bem&#252;hen. Da kommen drei Enthusiasten zusammen der Mini-Verlag, der Autor und der Buchh&#228;ndler. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Renate:<br />
POD-Dienstleister: Ich habe beste Erfahrungen mit ProBuissnes aus Berlin (die drucken &#252;brigens auch f&#252;r den Beuth-Verlag die DIN-Normen, also nicht gerade eine kleine Klitsche). Unter <a href="http://www.book-on-demand.de" rel="nofollow">http://www.book-on-demand.de</a> zu finden. F&#252;r Verlage eindeutig billiger als BoD. Mein Beispiel von oben als reinen PoD-Produkt kommt auf einen Verkaufspreis von 7,90 (Bod 9,90), da ist dann die komplette Leistung drin: ISBN, VLB und Marketing (im eigenen Buchshop, mit Newsletter und auf der Leipziger Messe). Was im VLB ist, krieg ich in der Regel auch &#252;ber Amazon oder Libri. Und bei Amazon verkaufe ich &#252;ber Marketplace selbst (wie auch &#252;ber meine Firmensite im Netz).</p>
<p>Die &#8220;kleinen&#8221; Buchhandlungen w&#252;rde ich &#252;brigens nicht so leichtfertig abhaken. Viele versuchen sich gegen&#252;ber Thalia, Weltbild und Hugendubel abzusetzten, dass sie gerade lokale Autoren besonders pr&#228;sentieren, &#246;fters mal eine Lesung machen (f&#252;r die man allerdings in der Regel kein Geld bekommt) und auch sonst sich sehr um lokale Verlage und Autoren bem&#252;hen. Da kommen drei Enthusiasten zusammen der Mini-Verlag, der Autor und der Buchh&#228;ndler. :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8037</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 22:28:15 +0000</pubDate>
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		<description>P. S.: Die Marge bei selbst einget&#252;telten B&#252;chern ist selbstverst&#228;ndlich erheblich h&#246;her.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P. S.: Die Marge bei selbst einget&#252;telten B&#252;chern ist selbstverst&#228;ndlich erheblich h&#246;her.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8036</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 22:26:29 +0000</pubDate>
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		<description>Bei BoD-B&#252;chern muss man unterscheiden zwischen: selbst verkauften B&#252;chern. Also B&#252;cher, die man bei BoD gekauft und im eigene Lager hat und und von dort verkauft. Also jedes Buch eint&#252;telt und zur Post bringt. 

Und B&#252;cher, die man &#252;ber Libri, Amazon und den normalen Buchhandel absetzt. Wobei Letzteres zu vernachl&#228;ssigen ist. Macht ein Autor PR, dann wird das haupts&#228;chlich im Internet ablaufen. Also auch der Verkauf. Wobei f&#252;r den Autor selbst nicht relevant ist, &#252;ber welchen Weg er verkauft. Die Marge ist immer dieselbe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei BoD-B&#252;chern muss man unterscheiden zwischen: selbst verkauften B&#252;chern. Also B&#252;cher, die man bei BoD gekauft und im eigene Lager hat und und von dort verkauft. Also jedes Buch eint&#252;telt und zur Post bringt. </p>
<p>Und B&#252;cher, die man &#252;ber Libri, Amazon und den normalen Buchhandel absetzt. Wobei Letzteres zu vernachl&#228;ssigen ist. Macht ein Autor PR, dann wird das haupts&#228;chlich im Internet ablaufen. Also auch der Verkauf. Wobei f&#252;r den Autor selbst nicht relevant ist, &#252;ber welchen Weg er verkauft. Die Marge ist immer dieselbe.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: M-F H</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8035</link>
		<dc:creator>M-F H</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 21:30:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8035</guid>
		<description>Es gibt durchaus Dienstleister, die Werbung mit anbieten, die sogar mit dem Autor besprochen wird und empfohlen wird, was sich lohnen k&#246;nnte und was nicht. Es gibt schlie&#223;lich auch Autoren, die gar keine Werbung haben wollen, sondern &quot;nur&quot; ihr Buch in H&#228;nden halten und einfach eine ISBN mit haben wollen, damit es - zumindest theoretisch - im Handel erwerbar ist.
Libri und Amazon haben ein gewisses Problem, bzw die kleinen Verlage, die im Digidruck herstellen lassen. Der Digitaldruck ist pro Buch recht teuer, was dazu f&#252;hrt, dass, wenn Libri und Co zwischen 50-60% Rabatt haben wollen, die B&#252;cher im Verkauf sehr teuer sein m&#252;ssen. Libri beh&#228;lt sich auch das Recht vor, nicht verkaufte B&#252;cher zur&#252;ckzuschicken. Soetwas kann einem Kleinen Verlag das Genick brechen, wenn Libri vorher 200 B&#252;cher ordert. BOD ist f&#252;r Libri eine Ausnahme, da BOD Libri geh&#246;rt. Eigentlich ist das sogar ein bisschen Wettbewerbsverzerrend. 
Der Marketplace bei Amazon ist eine Alternative - zwar wird &#252;ber die Versandkosten oft gemeckert, aber w&#252;rde das Buch normal &#252;ber Amazon verkauft werden, m&#252;sste es locker die 3€ teurer sein. Es bringt also letztlich nichts.

500 B&#252;cher zu verkaufen - als Noname - ist eine gewaltige Leistung. Bei 3000 verkauften Exemplaren w&#252;rde ich mit dem Beleg mal bei Heyne anklopfen - sehr viel h&#246;her ist eine Startauflage f&#252;r unbekante Autoren bei denen auch nicht.

27000€ Gewinn ist nicht ganz richtig. W&#228;re der Gewinn tats&#228;chlich so hoch, w&#252;rden die Zuschussverlage auch B&#252;cher verkaufen wollen. Die Realit&#228;t ist etwas anders. Der tats&#228;chliche Gewinn f&#252;r den Verlag pro Buch ist meist nicht viel h&#246;her als f&#252;r den Autor.
Angenommen das Buch kostet im Laden 10€.
Dann geht der BHR ab. (30-50%)
Verbeiben 5-7€.
MwSt (7%)
Sagen wir mal, es bleibt bis jetzt ein Gewinn von 5€. Davon bekommt der Autor seine 10-20%.
Hergestellt werden muss das Buch aber auch noch.   
Und alle (!) Dienstleistungsverlage und Zuschussverlage lassen im Digidruck produzieren. Somit ist der Verdienst pro Buch beim Verlag auch nur bei 1-3€. 
Jeder Verlag wei&#223;, dass er von einem unbekannten Autor allenfalls B&#252;cher im 3stelligen Bereich verkaufen kann, es sei denn, alle Beteiligten haben enormes Gl&#252;ck. Daher sind Angaben von Zuschussverlagen von 1000er Auflagen kompletter Unsinn. Leicht kann man die tats&#228;chliche Auflage anhand des VPs des Buches &#252;berpr&#252;fen. Bei Auflagen im 4stelligem Bereich macht es wirtschaftlich nur Sinn, im Offsetdruck zu produzieren. W&#252;rde das so sein, k&#246;nnte man die B&#252;cher leicht unter 10€ verkaufen und noch Gewinn einfahren. Wenn also mit einer 3000er Auflage &quot;gewedelt&quot; wird, und ein normales TB kostet weit &#252;ber 10€, wird es definitiv im Digidruck hergestellt - und dort macht man nur Auflagen bis allenfalls 1000 St&#252;ck - eher weniger.

Mit dem Verkauf von B&#252;chern wird man definitiv nicht reich. Ber&#252;hmt vielleicht.
Auch die &quot;gro&#223;en&quot; Verlage finanzieren sich nur &#252;ber eine Handvoll Autoren, deshalb sind die Promis auch so begehrte Buchschreiber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt durchaus Dienstleister, die Werbung mit anbieten, die sogar mit dem Autor besprochen wird und empfohlen wird, was sich lohnen k&#246;nnte und was nicht. Es gibt schlie&#223;lich auch Autoren, die gar keine Werbung haben wollen, sondern &#8220;nur&#8221; ihr Buch in H&#228;nden halten und einfach eine ISBN mit haben wollen, damit es &#8211; zumindest theoretisch &#8211; im Handel erwerbar ist.<br />
Libri und Amazon haben ein gewisses Problem, bzw die kleinen Verlage, die im Digidruck herstellen lassen. Der Digitaldruck ist pro Buch recht teuer, was dazu f&#252;hrt, dass, wenn Libri und Co zwischen 50-60% Rabatt haben wollen, die B&#252;cher im Verkauf sehr teuer sein m&#252;ssen. Libri beh&#228;lt sich auch das Recht vor, nicht verkaufte B&#252;cher zur&#252;ckzuschicken. Soetwas kann einem Kleinen Verlag das Genick brechen, wenn Libri vorher 200 B&#252;cher ordert. BOD ist f&#252;r Libri eine Ausnahme, da BOD Libri geh&#246;rt. Eigentlich ist das sogar ein bisschen Wettbewerbsverzerrend.<br />
Der Marketplace bei Amazon ist eine Alternative &#8211; zwar wird &#252;ber die Versandkosten oft gemeckert, aber w&#252;rde das Buch normal &#252;ber Amazon verkauft werden, m&#252;sste es locker die 3€ teurer sein. Es bringt also letztlich nichts.</p>
<p>500 B&#252;cher zu verkaufen &#8211; als Noname &#8211; ist eine gewaltige Leistung. Bei 3000 verkauften Exemplaren w&#252;rde ich mit dem Beleg mal bei Heyne anklopfen &#8211; sehr viel h&#246;her ist eine Startauflage f&#252;r unbekante Autoren bei denen auch nicht.</p>
<p>27000€ Gewinn ist nicht ganz richtig. W&#228;re der Gewinn tats&#228;chlich so hoch, w&#252;rden die Zuschussverlage auch B&#252;cher verkaufen wollen. Die Realit&#228;t ist etwas anders. Der tats&#228;chliche Gewinn f&#252;r den Verlag pro Buch ist meist nicht viel h&#246;her als f&#252;r den Autor.<br />
Angenommen das Buch kostet im Laden 10€.<br />
Dann geht der BHR ab. (30-50%)<br />
Verbeiben 5-7€.<br />
MwSt (7%)<br />
Sagen wir mal, es bleibt bis jetzt ein Gewinn von 5€. Davon bekommt der Autor seine 10-20%.<br />
Hergestellt werden muss das Buch aber auch noch.<br />
Und alle (!) Dienstleistungsverlage und Zuschussverlage lassen im Digidruck produzieren. Somit ist der Verdienst pro Buch beim Verlag auch nur bei 1-3€.<br />
Jeder Verlag wei&#223;, dass er von einem unbekannten Autor allenfalls B&#252;cher im 3stelligen Bereich verkaufen kann, es sei denn, alle Beteiligten haben enormes Gl&#252;ck. Daher sind Angaben von Zuschussverlagen von 1000er Auflagen kompletter Unsinn. Leicht kann man die tats&#228;chliche Auflage anhand des VPs des Buches &#252;berpr&#252;fen. Bei Auflagen im 4stelligem Bereich macht es wirtschaftlich nur Sinn, im Offsetdruck zu produzieren. W&#252;rde das so sein, k&#246;nnte man die B&#252;cher leicht unter 10€ verkaufen und noch Gewinn einfahren. Wenn also mit einer 3000er Auflage &#8220;gewedelt&#8221; wird, und ein normales TB kostet weit &#252;ber 10€, wird es definitiv im Digidruck hergestellt &#8211; und dort macht man nur Auflagen bis allenfalls 1000 St&#252;ck &#8211; eher weniger.</p>
<p>Mit dem Verkauf von B&#252;chern wird man definitiv nicht reich. Ber&#252;hmt vielleicht.<br />
Auch die &#8220;gro&#223;en&#8221; Verlage finanzieren sich nur &#252;ber eine Handvoll Autoren, deshalb sind die Promis auch so begehrte Buchschreiber.</p>
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	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8034</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 19:41:18 +0000</pubDate>
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		<description>Bei seri&#246;sen Verlagen ist Gewinnbeteiligung durchaus der Fall. Allerdings muss man sich auch im klaren sein, wann &quot;Gewinn&quot; beginnt. Ich habe gerade gestern mit einem Verlag gesprochen, der unter anderem Bildb&#228;nde raus bringt. Da muss ein Band mindestens 4.000 mal verkauft sein, damit die Kosten gedeckt sind. Also f&#228;ngt bei so einer Verkaufszahl der Gewinn &#252;berhaupt erstmal an. Aus diesem - verst&#228;ndlichen - Grund bringen Verlage auch solche Selbstl&#228;ufer wie Biografien von Prominenten auf den Markt. Die verkaufen sich von allein. Fast...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei seri&#246;sen Verlagen ist Gewinnbeteiligung durchaus der Fall. Allerdings muss man sich auch im klaren sein, wann &#8220;Gewinn&#8221; beginnt. Ich habe gerade gestern mit einem Verlag gesprochen, der unter anderem Bildb&#228;nde raus bringt. Da muss ein Band mindestens 4.000 mal verkauft sein, damit die Kosten gedeckt sind. Also f&#228;ngt bei so einer Verkaufszahl der Gewinn &#252;berhaupt erstmal an. Aus diesem &#8211; verst&#228;ndlichen &#8211; Grund bringen Verlage auch solche Selbstl&#228;ufer wie Biografien von Prominenten auf den Markt. Die verkaufen sich von allein. Fast&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Schieck</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8033</link>
		<dc:creator>Andreas Schieck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 19:18:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8033</guid>
		<description>Nun ist ja fast die ganze Palette hier vertreten und ich denke, es hat auch jeder einwenig Recht, weil man immer den konkreten Fall sehen muss. Wenn man sich auf die Socken macht und M&#246;glichkeiten einer selbst finanzierten Ver&#246;ffentlichung auslotet, dann hat man ja am Ende eine Liste in der Hand, nach der man kalkulieren kann. Mit anderen Worten: man hat genau den &#220;berblick f&#252;r was welches Geld erforderlich ist und man muss sich halt Gedanken machen, wie man es wieder rein bekommt.

Der Hund liegt doch an einer ganz anderen Stelle begraben. Wenn man ein Angebot aus der Ecke von R.G. Fischer oder beispielsweise Schardt erh&#228;lt, wird einem ein Preis offeriert, der immer so um die 3000 Euro liegt. Dort spricht und schreibt man von Zusch&#252;ssen, was nach anderen Informationen (oder man rechnet halt schnell mal selbst) die vollen Kosten sind. Dann kommt noch eine Merkw&#252;rdigkeit. Rechnet man die Scriptseiten auf ein normales Buch um, dass in einem ganz normalen Verlag erschienen ist, dann kommt man immer auf ein Verh&#228;ltnis von 3:2, Bezahlverlage gegen&#252;ber gew&#246;hnlichen Verlagen. Dass hei&#223;t, Bezahlverlage drucken offenbar ganz gern mit einem gr&#246;&#223;eren Schriftsatz, damit mehr dabei herauskommt. Nun hat man bei der Herstellung im Eigenverlag, BoD oder was wei&#223; ich, den gesamten Einfluss auf das Endprodukt. Und richtig, man muss sich um Marketing und PR selbst k&#252;mmern. Bezahlverlage schlie&#223;en das definitiv aus in ihren Vertr&#228;gen aus. Also hat man diese Kosten trotzdem. Das sind doch die grunds&#228;tzlichen Widerspr&#252;che, die hier auftauchen. Man hat &#252;berhaupt keinen Einblick in die Kalkulation und so gut wie keine Einfl&#252;sse auf Satz und Gestaltung, obwohl man einen ma&#223;geblichen Teil, ich bin davon &#252;berzeugt, dass es alles ist, bezahlen soll. Man hat nicht einmal die Kontrolle, wie viele Exemplare tats&#228;chlich hergestellt worden sind. Nun k&#246;nnte man ja argumentieren, wenn man einen Staubsauger kauft, kann man auch keine Offenlegung der Kalkulation verlangen. Stimmt. Ist ja auch nicht mein Produkt. Es stimmt auch, dass ich bei einer Ver&#246;ffentlichung in einem herk&#246;mmlichen Verlag kaum Einfluss auf Satz und Gestaltung habe. Daf&#252;r bekommt man dann aber Geld und der Verlag hat zun&#228;chst die Kosten. Und wer bezahlt, bestimmt die Richtung. Gro&#223;z&#252;giger Weise erhalte ich bei Bezahlverlagen zehn Prozent auf jedes verkaufte Exemplar. Bei einem so hohen Eigenanteil, ist das ein ziemlich piefiger Prozentsatz. Der Dienstleister hat es bezahlt bekommen und will nun nochmal 90 Prozent haben. &#220;ber den Daumen gepeilt muss der Autor, der Dienstleister wird sich kaum um den Absatz k&#252;mmern, warum auch, bei einem Ladenpreis von zehn Euro und einem „Zuschuss“ von 3000 Euro eine Auflage von 3000 St&#252;ck verkaufen. Dann hat er erst mal die Kosten drin. Bei 3000 verkauften St&#252;ck hat der Dienstleister aber 27.000 Euro eingestrichen. F&#252;r nichts weiter machen, ist das allerhand. Nehmen wir mal an, dass der Autor im Eigenverlag auch 3000 Euro in die Hand nehmen muss, dann braucht er nur rund 500 Exemplare (weil ja Buchhandlungen auch mit rund 30 Prozent H&#228;ndlerrabatt zu Buche schlagen), also nur rund die H&#228;lfte der von den Zuschussverlagen versprochenen Erstauflage zu verkaufen. Mich wundert es immer wieder, dass es Leute gibt, die das nicht merken. So ungenau meine Beispiele hier sein m&#246;gen, die Tendenz ist eindeutig. Wenn also ein Hobbyautor recht aktiv ist, wird er wahrscheinlich die 500 Exemplare an den Mann und die Frau bringen und danach Gewinn einfahren. Wie wir bereits auf diesen Seiten erfahren haben, ist die Herstellung im Eigenverlag deutlich billiger und ich tippe mal auf rund 250 verkaufte Exemplare, dann f&#228;hrt der Hobbyautor und –verleger Gewinn ein. Und noch was. Ich wurde auch schon davor gewarnt, dass man die nicht verkaufte Restware bei Bezahlverlagen mit dem Hinweis, es sei doch nicht so gelaufen (woher auch), zu einem respektablen Preis erwerben kann oder der Rei&#223;wolf Futter bekommt. Wer kann denn nachpr&#252;fen, ob da wirklich noch ein paar hundert Exemplare rumd&#252;mpeln oder die wegen des hoffnungsvollen Hobbyautoren schnell noch gedruckt werden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist ja fast die ganze Palette hier vertreten und ich denke, es hat auch jeder einwenig Recht, weil man immer den konkreten Fall sehen muss. Wenn man sich auf die Socken macht und M&#246;glichkeiten einer selbst finanzierten Ver&#246;ffentlichung auslotet, dann hat man ja am Ende eine Liste in der Hand, nach der man kalkulieren kann. Mit anderen Worten: man hat genau den &#220;berblick f&#252;r was welches Geld erforderlich ist und man muss sich halt Gedanken machen, wie man es wieder rein bekommt.</p>
<p>Der Hund liegt doch an einer ganz anderen Stelle begraben. Wenn man ein Angebot aus der Ecke von R.G. Fischer oder beispielsweise Schardt erh&#228;lt, wird einem ein Preis offeriert, der immer so um die 3000 Euro liegt. Dort spricht und schreibt man von Zusch&#252;ssen, was nach anderen Informationen (oder man rechnet halt schnell mal selbst) die vollen Kosten sind. Dann kommt noch eine Merkw&#252;rdigkeit. Rechnet man die Scriptseiten auf ein normales Buch um, dass in einem ganz normalen Verlag erschienen ist, dann kommt man immer auf ein Verh&#228;ltnis von 3:2, Bezahlverlage gegen&#252;ber gew&#246;hnlichen Verlagen. Dass hei&#223;t, Bezahlverlage drucken offenbar ganz gern mit einem gr&#246;&#223;eren Schriftsatz, damit mehr dabei herauskommt. Nun hat man bei der Herstellung im Eigenverlag, BoD oder was wei&#223; ich, den gesamten Einfluss auf das Endprodukt. Und richtig, man muss sich um Marketing und PR selbst k&#252;mmern. Bezahlverlage schlie&#223;en das definitiv aus in ihren Vertr&#228;gen aus. Also hat man diese Kosten trotzdem. Das sind doch die grunds&#228;tzlichen Widerspr&#252;che, die hier auftauchen. Man hat &#252;berhaupt keinen Einblick in die Kalkulation und so gut wie keine Einfl&#252;sse auf Satz und Gestaltung, obwohl man einen ma&#223;geblichen Teil, ich bin davon &#252;berzeugt, dass es alles ist, bezahlen soll. Man hat nicht einmal die Kontrolle, wie viele Exemplare tats&#228;chlich hergestellt worden sind. Nun k&#246;nnte man ja argumentieren, wenn man einen Staubsauger kauft, kann man auch keine Offenlegung der Kalkulation verlangen. Stimmt. Ist ja auch nicht mein Produkt. Es stimmt auch, dass ich bei einer Ver&#246;ffentlichung in einem herk&#246;mmlichen Verlag kaum Einfluss auf Satz und Gestaltung habe. Daf&#252;r bekommt man dann aber Geld und der Verlag hat zun&#228;chst die Kosten. Und wer bezahlt, bestimmt die Richtung. Gro&#223;z&#252;giger Weise erhalte ich bei Bezahlverlagen zehn Prozent auf jedes verkaufte Exemplar. Bei einem so hohen Eigenanteil, ist das ein ziemlich piefiger Prozentsatz. Der Dienstleister hat es bezahlt bekommen und will nun nochmal 90 Prozent haben. &#220;ber den Daumen gepeilt muss der Autor, der Dienstleister wird sich kaum um den Absatz k&#252;mmern, warum auch, bei einem Ladenpreis von zehn Euro und einem „Zuschuss“ von 3000 Euro eine Auflage von 3000 St&#252;ck verkaufen. Dann hat er erst mal die Kosten drin. Bei 3000 verkauften St&#252;ck hat der Dienstleister aber 27.000 Euro eingestrichen. F&#252;r nichts weiter machen, ist das allerhand. Nehmen wir mal an, dass der Autor im Eigenverlag auch 3000 Euro in die Hand nehmen muss, dann braucht er nur rund 500 Exemplare (weil ja Buchhandlungen auch mit rund 30 Prozent H&#228;ndlerrabatt zu Buche schlagen), also nur rund die H&#228;lfte der von den Zuschussverlagen versprochenen Erstauflage zu verkaufen. Mich wundert es immer wieder, dass es Leute gibt, die das nicht merken. So ungenau meine Beispiele hier sein m&#246;gen, die Tendenz ist eindeutig. Wenn also ein Hobbyautor recht aktiv ist, wird er wahrscheinlich die 500 Exemplare an den Mann und die Frau bringen und danach Gewinn einfahren. Wie wir bereits auf diesen Seiten erfahren haben, ist die Herstellung im Eigenverlag deutlich billiger und ich tippe mal auf rund 250 verkaufte Exemplare, dann f&#228;hrt der Hobbyautor und –verleger Gewinn ein. Und noch was. Ich wurde auch schon davor gewarnt, dass man die nicht verkaufte Restware bei Bezahlverlagen mit dem Hinweis, es sei doch nicht so gelaufen (woher auch), zu einem respektablen Preis erwerben kann oder der Rei&#223;wolf Futter bekommt. Wer kann denn nachpr&#252;fen, ob da wirklich noch ein paar hundert Exemplare rumd&#252;mpeln oder die wegen des hoffnungsvollen Hobbyautoren schnell noch gedruckt werden?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Rawel</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8032</link>
		<dc:creator>Frank Rawel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 16:23:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8032</guid>
		<description>Ich glaube, es geht nicht darum, dass jemand verlegerisches Risiko f&#252;r schlechte Texte verlangt. Es geht darum, dass ein Autor nicht von vornherein und zunehmend als selbstverst&#228;ndlich nicht zu bezahlender Content-Lieferant herabgew&#252;rdigt wird. In diesem Zusammenhang muss man Print-on-demand-Verlage insofern in Schutz nehmen, da der Autor dort (BoD, epubli etc.) bei tats&#228;chlich verkauften B&#252;chern auch seinen Anteil erh&#228;lt, wie gro&#223; dieser auch sein mag. Und das ist, denke ich, die entscheidende Option: wenn Gewinn erzielt wird, ist der Autor zu beteiligen. Das eben ist verbreitet nicht mehr der Fall.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, es geht nicht darum, dass jemand verlegerisches Risiko f&#252;r schlechte Texte verlangt. Es geht darum, dass ein Autor nicht von vornherein und zunehmend als selbstverst&#228;ndlich nicht zu bezahlender Content-Lieferant herabgew&#252;rdigt wird. In diesem Zusammenhang muss man Print-on-demand-Verlage insofern in Schutz nehmen, da der Autor dort (BoD, epubli etc.) bei tats&#228;chlich verkauften B&#252;chern auch seinen Anteil erh&#228;lt, wie gro&#223; dieser auch sein mag. Und das ist, denke ich, die entscheidende Option: wenn Gewinn erzielt wird, ist der Autor zu beteiligen. Das eben ist verbreitet nicht mehr der Fall.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8030</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 12:46:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8030</guid>
		<description>@ Peter Hellinger
Stimmt, Word ist kein Layoutprogramm! Au&#223;erdem sollte auch jemand, der z. B. InDesign besitzt, seine H&#228;nde vom Layouten lassen, es sei denn er ist ein Profi. 
Stimmt, BoD streicht viel ein durch den Verkauf der B&#252;cher. Daf&#252;r bietet BoD aber auch den Logistikservice bei Amazon und Libri an. Machen das andere Dienstleister auch? Dann w&#252;rde mich deren Name interessieren.

Stimmt, gute Freunde sind in der Tat nicht unbedingt gute Lektoren. Aber viele Schreiberlinge schreiben derart schlecht, dass ihr &quot;Werk&quot; keines Lektorats bedarf, sondern komplett neu geschrieben werden sollte. Ich habe schon Manuskripte lesen &quot;d&#252;rfen&quot;, sie so miserabel aufgebaut und geschrieben waren, dass ich sie am liebsten dem Rei&#223;wolf anvertraut h&#228;tte. Leider habe ich keinen Rei&#223;wolf  ... ;-))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter Hellinger<br />
Stimmt, Word ist kein Layoutprogramm! Au&#223;erdem sollte auch jemand, der z. B. InDesign besitzt, seine H&#228;nde vom Layouten lassen, es sei denn er ist ein Profi.<br />
Stimmt, BoD streicht viel ein durch den Verkauf der B&#252;cher. Daf&#252;r bietet BoD aber auch den Logistikservice bei Amazon und Libri an. Machen das andere Dienstleister auch? Dann w&#252;rde mich deren Name interessieren.</p>
<p>Stimmt, gute Freunde sind in der Tat nicht unbedingt gute Lektoren. Aber viele Schreiberlinge schreiben derart schlecht, dass ihr &#8220;Werk&#8221; keines Lektorats bedarf, sondern komplett neu geschrieben werden sollte. Ich habe schon Manuskripte lesen &#8220;d&#252;rfen&#8221;, sie so miserabel aufgebaut und geschrieben waren, dass ich sie am liebsten dem Rei&#223;wolf anvertraut h&#228;tte. Leider habe ich keinen Rei&#223;wolf  &#8230; ;-))</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Hellinger</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8028</link>
		<dc:creator>Peter Hellinger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 08:44:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8028</guid>
		<description>@Renate: Das &quot;zu extrem g&#252;nstigen Preisen&quot; und BoD (Bertelsmann) lassen wir mal dahingestellt. Wenn man ein bisschen umher sucht, findet man Print on Demand Dienstleister, die deutlich g&#252;nstiger sind.  Als Verleger von Klein- und Kleinstauflagen nutze ich auch solche Dienste zum Druck. Beispiel: Anthologie, 148 Seiten, Paperback (ISBN durch mich). Bei BoD errechneter Ladenpreis 9,90, meine Kalkulation 6,90. Da ich davon ausgehe, dass ein Laden wie BoD auch nicht teurer druckt als ich es einkaufen kann, streicht doch da jemand ganz gewaltig Geld ein...

Grunds&#228;tzlich sehe ich da ein Problem: Viel Autoren wissen zwar wie man schreibt, aber nicht unbedingt, wie das, was man schreibt, gedruckt auch gut aussieht. Und sorry, aber Word ist kein Layoutprogramm, und gute Freunde sind selten gute Lektoren. Wenn man diese Leistungen bei einem POD-Dienstleister bucht, kann das auch ganz sch&#246;n ins Geld gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Renate: Das &#8220;zu extrem g&#252;nstigen Preisen&#8221; und BoD (Bertelsmann) lassen wir mal dahingestellt. Wenn man ein bisschen umher sucht, findet man Print on Demand Dienstleister, die deutlich g&#252;nstiger sind.  Als Verleger von Klein- und Kleinstauflagen nutze ich auch solche Dienste zum Druck. Beispiel: Anthologie, 148 Seiten, Paperback (ISBN durch mich). Bei BoD errechneter Ladenpreis 9,90, meine Kalkulation 6,90. Da ich davon ausgehe, dass ein Laden wie BoD auch nicht teurer druckt als ich es einkaufen kann, streicht doch da jemand ganz gewaltig Geld ein&#8230;</p>
<p>Grunds&#228;tzlich sehe ich da ein Problem: Viel Autoren wissen zwar wie man schreibt, aber nicht unbedingt, wie das, was man schreibt, gedruckt auch gut aussieht. Und sorry, aber Word ist kein Layoutprogramm, und gute Freunde sind selten gute Lektoren. Wenn man diese Leistungen bei einem POD-Dienstleister bucht, kann das auch ganz sch&#246;n ins Geld gehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8026</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 14:38:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8026</guid>
		<description>Und wieder kann ich nur jeden Satz unterschreiben! &quot;Ausgetretene Pfade&quot; verlassen, ja, das ist zeitgem&#228;&#223;. Ich verstehe in diesem Zusammenhang auch nicht, warum BoD immer so verteufelt wird. BoD druckt B&#252;cher. Nicht mehr, nicht weniger. Sie drucken in einer guten Qualit&#228;t, zu extrem g&#252;nstigen Preisen. Wenn man eine druckfertige Datei hinschickt, bekommt man das Mastering f&#252;r 39 Euro!!! 

Um Werbung und PR muss man sich nat&#252;rlich selbst k&#252;mmern. Dass bei BoD B&#252;cher gedruckt werden, deren Inhalt nicht unbedingt literarisch hochwertig ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber auch &quot;richtige&quot; Verlage bringen teilweise B&#252;cher raus, die grottenschlecht sind...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder kann ich nur jeden Satz unterschreiben! &#8220;Ausgetretene Pfade&#8221; verlassen, ja, das ist zeitgem&#228;&#223;. Ich verstehe in diesem Zusammenhang auch nicht, warum BoD immer so verteufelt wird. BoD druckt B&#252;cher. Nicht mehr, nicht weniger. Sie drucken in einer guten Qualit&#228;t, zu extrem g&#252;nstigen Preisen. Wenn man eine druckfertige Datei hinschickt, bekommt man das Mastering f&#252;r 39 Euro!!! </p>
<p>Um Werbung und PR muss man sich nat&#252;rlich selbst k&#252;mmern. Dass bei BoD B&#252;cher gedruckt werden, deren Inhalt nicht unbedingt literarisch hochwertig ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber auch &#8220;richtige&#8221; Verlage bringen teilweise B&#252;cher raus, die grottenschlecht sind&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: M-F H</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8025</link>
		<dc:creator>M-F H</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 12:50:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8025</guid>
		<description>Renate: Danke f&#252;r Ihren Kommentar.
Ich w&#252;rde sogar noch einen Schritt weiter gehen: Oft h&#246;rt man die Aussage: &quot;Ich habe ein Buch geschrieben. Jetzt soll ich f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung bezahlen. Ich zahl doch nicht f&#252;r meine Arbeit!&quot;
So k&#246;nnte man es sehen. Aber letztlich sind die meisten Hobbyautoren eben auch nur Hobbyautoren, und niemand w&#252;rde sonst erwarten, f&#252;r die Aus&#252;bung seines Hobbys Geld zu bekommen. Niemand hat den Hobbyautor beauftragt, ein Buch zu schreiben. Die Arbeit hat er sich selbst gemacht. Nun auf einmal Geld daf&#252;r zu erwarten ist - sorry - unfair.
Denn die &quot;Bazahlsache&quot; kann man auch umdrehen: Den meisten ist nicht bewusst, was es wirklich kostet, ein Buch zu machen. Denn nur mit dem Druck ist es nicht getan. Das Buch muss korrigiert und lektoriert werden. Es m&#252;ssen sich Grafiker mit dem Cover auseinandersetzen. Marketingexperten m&#252;ssen Strategien ausarbeiten. Werbung muss gemacht werden. Ggf. werden Handelsvertreter besch&#228;ftigt. Das alles bekommt man nicht umsonst, und der Verlag muss daf&#252;r bezahlen. Einen unbekannten Autor aufzubauen, kann schon mal gut 10000-20000€ kosten. 
W&#252;rde man jetzt auf die Idee kommen, die Hobbyautoren als &quot;Abzocker&quot; zu bezeichnen, weil sie von einem Verlag erwarten, dass dieser den Betrag f&#252;r den Autor bezahlt? 
Nicht dass ich falsch verstanden werde, ich bin selbst einer von diesen Hobbyautoren, der den Druck selbst bezahlt. 
Aber irgendwo und irgendwann sollte man mal die ausgetretenen Pfade verlassen.
Ja, es gibt Anbieter, die so tun, als w&#228;ren sie &quot;normale&quot; Verlage. Doch ich denke, jo offener und klarer man mit dem Prinzip der Dienstleistung in diesem Bereich umgeht, und je weniger auf diesem Prinzip herumgehackt wird, desto eher werden sich die seri&#246;sen Anbieter durchsetzen, ganz einfach, weil es dann nicht mehr n&#246;tig sein wird, sich zu verstecken. Die tats&#228;chlichen &quot;Abzockerverlage&quot; werden dann aussterben.
Und letztlich wird das dazu f&#252;hren, dass nicht nur die &quot;normalen&quot; Verlage Konkurrenz bekommen. Konkurrenz sorgt wiederum f&#252;r bessere Produkte. Und davon hat der Leser vor allem etwas und letztlich auch der Hobbyautor, weil die Dienstleister in einem gesunden Konkurrenzkampf zueinander stehen und versuchen werden, gute Arbeit zu leisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Renate: Danke f&#252;r Ihren Kommentar.<br />
Ich w&#252;rde sogar noch einen Schritt weiter gehen: Oft h&#246;rt man die Aussage: &#8220;Ich habe ein Buch geschrieben. Jetzt soll ich f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung bezahlen. Ich zahl doch nicht f&#252;r meine Arbeit!&#8221;<br />
So k&#246;nnte man es sehen. Aber letztlich sind die meisten Hobbyautoren eben auch nur Hobbyautoren, und niemand w&#252;rde sonst erwarten, f&#252;r die Aus&#252;bung seines Hobbys Geld zu bekommen. Niemand hat den Hobbyautor beauftragt, ein Buch zu schreiben. Die Arbeit hat er sich selbst gemacht. Nun auf einmal Geld daf&#252;r zu erwarten ist &#8211; sorry &#8211; unfair.<br />
Denn die &#8220;Bazahlsache&#8221; kann man auch umdrehen: Den meisten ist nicht bewusst, was es wirklich kostet, ein Buch zu machen. Denn nur mit dem Druck ist es nicht getan. Das Buch muss korrigiert und lektoriert werden. Es m&#252;ssen sich Grafiker mit dem Cover auseinandersetzen. Marketingexperten m&#252;ssen Strategien ausarbeiten. Werbung muss gemacht werden. Ggf. werden Handelsvertreter besch&#228;ftigt. Das alles bekommt man nicht umsonst, und der Verlag muss daf&#252;r bezahlen. Einen unbekannten Autor aufzubauen, kann schon mal gut 10000-20000€ kosten.<br />
W&#252;rde man jetzt auf die Idee kommen, die Hobbyautoren als &#8220;Abzocker&#8221; zu bezeichnen, weil sie von einem Verlag erwarten, dass dieser den Betrag f&#252;r den Autor bezahlt?<br />
Nicht dass ich falsch verstanden werde, ich bin selbst einer von diesen Hobbyautoren, der den Druck selbst bezahlt.<br />
Aber irgendwo und irgendwann sollte man mal die ausgetretenen Pfade verlassen.<br />
Ja, es gibt Anbieter, die so tun, als w&#228;ren sie &#8220;normale&#8221; Verlage. Doch ich denke, jo offener und klarer man mit dem Prinzip der Dienstleistung in diesem Bereich umgeht, und je weniger auf diesem Prinzip herumgehackt wird, desto eher werden sich die seri&#246;sen Anbieter durchsetzen, ganz einfach, weil es dann nicht mehr n&#246;tig sein wird, sich zu verstecken. Die tats&#228;chlichen &#8220;Abzockerverlage&#8221; werden dann aussterben.<br />
Und letztlich wird das dazu f&#252;hren, dass nicht nur die &#8220;normalen&#8221; Verlage Konkurrenz bekommen. Konkurrenz sorgt wiederum f&#252;r bessere Produkte. Und davon hat der Leser vor allem etwas und letztlich auch der Hobbyautor, weil die Dienstleister in einem gesunden Konkurrenzkampf zueinander stehen und versuchen werden, gute Arbeit zu leisten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8024</link>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 10:18:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8024</guid>
		<description>@MFH
V&#246;llig richtig, was Sie schreiben! Und (fast) jeder von uns, will und muss ja Geld verdienen mit dem, was er tut. Dazu geh&#246;rt auch das Schreiben von B&#252;chern.
Es ist auch v&#246;llig in Ordnung, mit einem Autor eine Kostenbeteiligung zu vereinbaren - wenn die Karten offen auf den Tisch gelegt werden. Bei Agenturen wie Poldner und Verlagen wie R. G. Fischer werden die Karten aber nicht auf den Tisch gelegt, sondern gezinkt. Und das ist nicht in Ordnung! Ein Buch zu drucken, das ist eine Sache. Es dann auch zu verkaufen, ist eine andere. Dazu bedarf es professioneller PR, Werbung und Marketing. Und genau da unterscheidet sich die Spreu vom Weizen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MFH<br />
V&#246;llig richtig, was Sie schreiben! Und (fast) jeder von uns, will und muss ja Geld verdienen mit dem, was er tut. Dazu geh&#246;rt auch das Schreiben von B&#252;chern.<br />
Es ist auch v&#246;llig in Ordnung, mit einem Autor eine Kostenbeteiligung zu vereinbaren &#8211; wenn die Karten offen auf den Tisch gelegt werden. Bei Agenturen wie Poldner und Verlagen wie R. G. Fischer werden die Karten aber nicht auf den Tisch gelegt, sondern gezinkt. Und das ist nicht in Ordnung! Ein Buch zu drucken, das ist eine Sache. Es dann auch zu verkaufen, ist eine andere. Dazu bedarf es professioneller PR, Werbung und Marketing. Und genau da unterscheidet sich die Spreu vom Weizen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: M-F H</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8022</link>
		<dc:creator>M-F H</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 10:00:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8022</guid>
		<description>Die Argumentation &#252;ber die &quot;b&#246;sen&quot; Zuschussverlage ist unter Autoren, die sich zumindest ein bisschen mit der Materie besch&#228;ftigen, bekannt. Und sicherlich ist es nicht fair, einem Autor zu suggerieren, dass sein Werk unglaublich gut sei und er reich und ber&#252;hmt werden wird, wenn er nur ein paar tausend Euro zuschie&#223;t. 
Und ja, &quot;Verlegen&quot; kommt von &quot;Vorlegen&quot;. 
Aber man sollte sich doch bewusst machen, dass &quot;normale&quot; Verlage Autoren nicht deshlab unter Vertrag nehmen, weil Autoren so lustige Zietgenossen sind, sondern weil sie mit ihnen Geld verdienen wollen. Letztlich geht es nur um Geld - so oder so. Und wenn man sich die tats&#228;chlich gepushten Werke ansieht, so haben auch diese nicht zwingend etwas mit Qualit&#228;t zu tun, sondern auch oftmals etwas mit dem Namen, der dahinter steht. 
Es ist genauso unfair, einen Bohlen einem unbekannten, aber talentierten Autor vorzuziehen, genauso unfair und berechnend, bereits erfolgreiche Autoren aus dem Ausland aufzukaufen. Der Verlage gehen damit auch ein sehr geringes Risiko ein. Wieder geht es nur um relativ einfach und sicher verdienbares Geld.
Und mal im Ernst: Wenn nach dem Prinzip gehandelt werden w&#252;rde, dass ein Autor nur dann ver&#246;ffentlichen &quot;darf&quot;, wenn er Geld daf&#252;r bekommt, w&#228;re die literarische Vielfalt doch um einiges geringer.
Und letztlich w&#252;rde das bedeuten, dass jeder, der sein Buch auf eigene Kosten produzieren l&#228;sst, ein &quot;kriminelles&quot; System unterst&#252;tzen w&#252;rde.Das w&#252;rde f&#252;r Selbstverleger genauso gelten, wie f&#252;r BOD-Autoren.
Inzwischen gibt es die M&#246;glichkeit f&#252;r jeden, sein Buch zu ver&#246;ffentlichen. Jeder hat das Recht dazu (okay, nicht jeder sollte dieses Recht auch in Anspruch nehmen), aber es wird auch allm&#228;hlich Zeit, dass man sich nach die Zukunft richtet. Man kann heutztage alles irgendwie von irgendwem produzieren lassen - warum nicht auch B&#252;cher? Warum m&#252;ssen die &quot;normalen&quot; Verlage das alleinige Recht haben, zu entscheiden, was auf den Markt kommt? Ist das - im weitl&#228;ufigem Sinne - nicht sogar die Unterst&#252;tzung eines Monopols? Sollte man nicht auch irgendwie den Leser im Auge haben? Entscheidet nicht vor allem dieser, was er lesen will? D&#228;mmt man die Ver&#246;ffentlichungen ein, gibt man nur den normalen&quot; Verlagen das Recht, zu ver&#246;ffentlichen, was w&#252;rde dann auf Dauer passieren? W&#252;rde das Angebot dadurch besser? Wenn wir irgendwann nur noch Bohlen, Bushido und Roche lesen d&#252;rfen?
Und letztlich: Der Verbraucher als solcher vergleicht tagelang, wo er den g&#252;nstigsten Fernseher bekommt, wo und in welchem Lokal das Essen am besten schmeckt und gleichzeitig am g&#252;nstigsten ist.
Warum sollte er das nicht auch bei der Ver&#246;ffentlichung seines Buches tun k&#246;nnen?
Ich denke, es ist ein bisschen zu einfach, nur zu sagen, dass das Bezahlen f&#252;r eine Buchver&#246;ffentlichnung &quot;pfui&quot; ist.
Was ist mit den ganzen Autoren, die gute B&#252;cher schreiben k&#246;nnen, aber Themen behandeln, die nun mal die breite Masse nicht lesen kann/will? D&#252;rfen die dann ihre B&#252;cher nicht ver&#246;ffentlichen? 
Nein - offensichtlich nicht. Ver&#246;ffentlicht werden darf scheinbar nur das, was Geld einbringt. 
Dann sind wir aber nicht so weit weg, von dem System, f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichtung zu zahlen.
Solange man ein nachvollziehbares Angebot f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung bekommt, und &#252;ber die tats&#228;chlichen Chancen aufgekl&#228;rt wird, ist dieses System absolut in Ordnung und eine Bereicherung f&#252;r die Literatur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Argumentation &#252;ber die &#8220;b&#246;sen&#8221; Zuschussverlage ist unter Autoren, die sich zumindest ein bisschen mit der Materie besch&#228;ftigen, bekannt. Und sicherlich ist es nicht fair, einem Autor zu suggerieren, dass sein Werk unglaublich gut sei und er reich und ber&#252;hmt werden wird, wenn er nur ein paar tausend Euro zuschie&#223;t.<br />
Und ja, &#8220;Verlegen&#8221; kommt von &#8220;Vorlegen&#8221;.<br />
Aber man sollte sich doch bewusst machen, dass &#8220;normale&#8221; Verlage Autoren nicht deshlab unter Vertrag nehmen, weil Autoren so lustige Zietgenossen sind, sondern weil sie mit ihnen Geld verdienen wollen. Letztlich geht es nur um Geld &#8211; so oder so. Und wenn man sich die tats&#228;chlich gepushten Werke ansieht, so haben auch diese nicht zwingend etwas mit Qualit&#228;t zu tun, sondern auch oftmals etwas mit dem Namen, der dahinter steht.<br />
Es ist genauso unfair, einen Bohlen einem unbekannten, aber talentierten Autor vorzuziehen, genauso unfair und berechnend, bereits erfolgreiche Autoren aus dem Ausland aufzukaufen. Der Verlage gehen damit auch ein sehr geringes Risiko ein. Wieder geht es nur um relativ einfach und sicher verdienbares Geld.<br />
Und mal im Ernst: Wenn nach dem Prinzip gehandelt werden w&#252;rde, dass ein Autor nur dann ver&#246;ffentlichen &#8220;darf&#8221;, wenn er Geld daf&#252;r bekommt, w&#228;re die literarische Vielfalt doch um einiges geringer.<br />
Und letztlich w&#252;rde das bedeuten, dass jeder, der sein Buch auf eigene Kosten produzieren l&#228;sst, ein &#8220;kriminelles&#8221; System unterst&#252;tzen w&#252;rde.Das w&#252;rde f&#252;r Selbstverleger genauso gelten, wie f&#252;r BOD-Autoren.<br />
Inzwischen gibt es die M&#246;glichkeit f&#252;r jeden, sein Buch zu ver&#246;ffentlichen. Jeder hat das Recht dazu (okay, nicht jeder sollte dieses Recht auch in Anspruch nehmen), aber es wird auch allm&#228;hlich Zeit, dass man sich nach die Zukunft richtet. Man kann heutztage alles irgendwie von irgendwem produzieren lassen &#8211; warum nicht auch B&#252;cher? Warum m&#252;ssen die &#8220;normalen&#8221; Verlage das alleinige Recht haben, zu entscheiden, was auf den Markt kommt? Ist das &#8211; im weitl&#228;ufigem Sinne &#8211; nicht sogar die Unterst&#252;tzung eines Monopols? Sollte man nicht auch irgendwie den Leser im Auge haben? Entscheidet nicht vor allem dieser, was er lesen will? D&#228;mmt man die Ver&#246;ffentlichungen ein, gibt man nur den normalen&#8221; Verlagen das Recht, zu ver&#246;ffentlichen, was w&#252;rde dann auf Dauer passieren? W&#252;rde das Angebot dadurch besser? Wenn wir irgendwann nur noch Bohlen, Bushido und Roche lesen d&#252;rfen?<br />
Und letztlich: Der Verbraucher als solcher vergleicht tagelang, wo er den g&#252;nstigsten Fernseher bekommt, wo und in welchem Lokal das Essen am besten schmeckt und gleichzeitig am g&#252;nstigsten ist.<br />
Warum sollte er das nicht auch bei der Ver&#246;ffentlichung seines Buches tun k&#246;nnen?<br />
Ich denke, es ist ein bisschen zu einfach, nur zu sagen, dass das Bezahlen f&#252;r eine Buchver&#246;ffentlichnung &#8220;pfui&#8221; ist.<br />
Was ist mit den ganzen Autoren, die gute B&#252;cher schreiben k&#246;nnen, aber Themen behandeln, die nun mal die breite Masse nicht lesen kann/will? D&#252;rfen die dann ihre B&#252;cher nicht ver&#246;ffentlichen?<br />
Nein &#8211; offensichtlich nicht. Ver&#246;ffentlicht werden darf scheinbar nur das, was Geld einbringt.<br />
Dann sind wir aber nicht so weit weg, von dem System, f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichtung zu zahlen.<br />
Solange man ein nachvollziehbares Angebot f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung bekommt, und &#252;ber die tats&#228;chlichen Chancen aufgekl&#228;rt wird, ist dieses System absolut in Ordnung und eine Bereicherung f&#252;r die Literatur.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Elena</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-8012</link>
		<dc:creator>Elena</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 22:30:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-8012</guid>
		<description>Was ich mich frage - m&#252;sste es nicht eine rechtliche Handhabe gegen solche Vertr&#228;ge geben? Letzendlich sind sie unter Umst&#228;nden sittenwidrig (da unter falschen Voraussetzungen geschlossen, da die Argumente und die Lobhudeleien nichts anderes sind, sowie die Behauptung, es w&#252;rde ein DruckkostenZUSCHUSS erhoben, der weder ein &quot;Zuschuss&quot; ist noch in vielen F&#228;llen allein die Druckkosten tr&#228;gt). 
Au&#223;erdem: Wenn ich unterschreibe, dass ich so und so viel f&#252;r die Druckkosten bezahle - ich wei&#223; leider nicht, was in solchen Vertr&#228;gen genau steht - und das Geld wird letztendlich dazu verwenden, um das neue Auto des Verlagsleiter zu finanzieren, w&#228;re dass dann auch nicht ein Versto&#223; dagegen? Andererseits kann ich mir bei den derart rechtlich findigen DKZVs nicht vorstellen, dass das nicht abgesichert ist ... 
Und zum Schluss bin ich garantiert nicht die einzige, die darauf kommen w&#252;rde, wenn&#039;s ginge.

Bleibt, in entsprechenden Foren, wo gerade solches Halbwissens und naive Ansichten zum Literaturbetrieb (Man muss &#252;berall bezahlen, Goethe und Schiller haben&#039;s auch gemacht [dazu der wundervolle Kommentar einer anderen Autorin, bei der ich jetzt leider nicht mehr wei&#223;, wer es war: &quot;Gibt es noch eine andere Branche, die mit 200 Jahre alten Arbeitsbedinungen wirbt?&quot;], es ist der erste Schritt ins Verlagsgesch&#228;ft etc.pp.) verbreitet werden, entgegen zu steuern. 

Windm&#252;hlenarbeiten eben. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich mich frage &#8211; m&#252;sste es nicht eine rechtliche Handhabe gegen solche Vertr&#228;ge geben? Letzendlich sind sie unter Umst&#228;nden sittenwidrig (da unter falschen Voraussetzungen geschlossen, da die Argumente und die Lobhudeleien nichts anderes sind, sowie die Behauptung, es w&#252;rde ein DruckkostenZUSCHUSS erhoben, der weder ein &#8220;Zuschuss&#8221; ist noch in vielen F&#228;llen allein die Druckkosten tr&#228;gt).<br />
Au&#223;erdem: Wenn ich unterschreibe, dass ich so und so viel f&#252;r die Druckkosten bezahle &#8211; ich wei&#223; leider nicht, was in solchen Vertr&#228;gen genau steht &#8211; und das Geld wird letztendlich dazu verwenden, um das neue Auto des Verlagsleiter zu finanzieren, w&#228;re dass dann auch nicht ein Versto&#223; dagegen? Andererseits kann ich mir bei den derart rechtlich findigen DKZVs nicht vorstellen, dass das nicht abgesichert ist &#8230;<br />
Und zum Schluss bin ich garantiert nicht die einzige, die darauf kommen w&#252;rde, wenn&#8217;s ginge.</p>
<p>Bleibt, in entsprechenden Foren, wo gerade solches Halbwissens und naive Ansichten zum Literaturbetrieb (Man muss &#252;berall bezahlen, Goethe und Schiller haben&#8217;s auch gemacht [dazu der wundervolle Kommentar einer anderen Autorin, bei der ich jetzt leider nicht mehr wei&#223;, wer es war: "Gibt es noch eine andere Branche, die mit 200 Jahre alten Arbeitsbedinungen wirbt?"], es ist der erste Schritt ins Verlagsgesch&#228;ft etc.pp.) verbreitet werden, entgegen zu steuern. </p>
<p>Windm&#252;hlenarbeiten eben. :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: renate</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-7999</link>
		<dc:creator>renate</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 13:16:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-7999</guid>
		<description>Mehr zum unendlichen Thema habe ich in einem &lt;a href=&quot;http://www.renateblaes.de/blog/wunder-ueber-wunder-neues-von-der-agentur-poldner/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;ausf&#252;hrlichen Beitrag auf meinem Blog ver&#246;ffentlicht&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr zum unendlichen Thema habe ich in einem <a href="http://www.renateblaes.de/blog/wunder-ueber-wunder-neues-von-der-agentur-poldner/" rel="nofollow">ausf&#252;hrlichen Beitrag auf meinem Blog ver&#246;ffentlicht</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: André Niekamp</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-7995</link>
		<dc:creator>André Niekamp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 12:04:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-7995</guid>
		<description>Auch ich habe ein solches Angebot bekommen, wo ich zun&#228;chst einen betr&#228;chtlichen Anteil der Produktionskosten &#252;bernehmen sollte, den ich dann bei Verkauf von 500 Exemplaren zur&#252;ckerstattet bekommen h&#228;tte. Habe dankend abgelehnt - mittlerweile ist Book on Demand ja eine echte Alternative!
www.hirntumorseidank.jimdo.com</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich habe ein solches Angebot bekommen, wo ich zun&#228;chst einen betr&#228;chtlichen Anteil der Produktionskosten &#252;bernehmen sollte, den ich dann bei Verkauf von 500 Exemplaren zur&#252;ckerstattet bekommen h&#228;tte. Habe dankend abgelehnt &#8211; mittlerweile ist Book on Demand ja eine echte Alternative!<br />
<a href="http://www.hirntumorseidank.jimdo.com" rel="nofollow">http://www.hirntumorseidank.jimdo.com</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Hellinger</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-7985</link>
		<dc:creator>Peter Hellinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 16:48:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-7985</guid>
		<description>Hallo Herr Schieck,
Grunds&#228;tzlich gebe ich ihnen Recht, und bei den meisten B&#252;chern lege ich auch vor, und ich nehme auch wirklich nicht jeden - immerhin will ich im Verlagsprogramm ein gewisses Niveau.Hab erst gestern wieder eine Absage verschickt. Aber es gibt eben auch die andere Seite. Ich wollte nur klar stellen, dass ein Druckkostenzuschuss grunds&#228;tzlich nichts Schlechtes ist, dass es aber eine Menge b&#246;ser Finger in der Branche gibt - auch unter den etablierten Verlagen.
Nat&#252;rlich kl&#228;re ich potentielle Kunden dar&#252;ber auf, was die Vor- und Nachteile sind. Au&#223;erdem &#252;bernehme auch bei solchen Vertr&#228;gen die kompletten Verlagsleistungen wie Vorbereitung, Satz und Layout, Vertrieb und Marketing. Der Autor zahlt nur die tats&#228;chlich angefallenen Kosten f&#252;r den Druck, die f&#252;r mich ja der gr&#246;&#223;te Teil des Risikos sind. Der Autor bekommt pro verkauftem Exemplar die Druckkosten zur&#252;ck, plus ein Honorar, das nat&#252;rlich Verhandlungssache ist. Und es steht jedem Autor frei, solch ein Angebot anzunehmen oder nicht, richtig?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Schieck,<br />
Grunds&#228;tzlich gebe ich ihnen Recht, und bei den meisten B&#252;chern lege ich auch vor, und ich nehme auch wirklich nicht jeden &#8211; immerhin will ich im Verlagsprogramm ein gewisses Niveau.Hab erst gestern wieder eine Absage verschickt. Aber es gibt eben auch die andere Seite. Ich wollte nur klar stellen, dass ein Druckkostenzuschuss grunds&#228;tzlich nichts Schlechtes ist, dass es aber eine Menge b&#246;ser Finger in der Branche gibt &#8211; auch unter den etablierten Verlagen.<br />
Nat&#252;rlich kl&#228;re ich potentielle Kunden dar&#252;ber auf, was die Vor- und Nachteile sind. Au&#223;erdem &#252;bernehme auch bei solchen Vertr&#228;gen die kompletten Verlagsleistungen wie Vorbereitung, Satz und Layout, Vertrieb und Marketing. Der Autor zahlt nur die tats&#228;chlich angefallenen Kosten f&#252;r den Druck, die f&#252;r mich ja der gr&#246;&#223;te Teil des Risikos sind. Der Autor bekommt pro verkauftem Exemplar die Druckkosten zur&#252;ck, plus ein Honorar, das nat&#252;rlich Verhandlungssache ist. Und es steht jedem Autor frei, solch ein Angebot anzunehmen oder nicht, richtig?</p>
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		<title>Von: Andreas Schieck</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/comment-page-1/#comment-7980</link>
		<dc:creator>Andreas Schieck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 19:34:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=2393#comment-7980</guid>
		<description>Hallo Herr Hellinger,

es steht Ihnen unbeschadte zu, ein solches Angebot zu machen. Allerdings funktioniert ein richtiger Verlag eben so, dass er, sieht er keine Chance, den Autoren eben wegschicken muss. Diesem Risiko muss sich jeder Autor stellen. Auch ich habe schon vernichtende Kritik einstecken m&#252;ssen. Wer in die &#214;ffentlichkeit will, muss das abk&#246;nnen, sonst hat er dort nichts verloren. Sie haben auch recht, wenn Sie dem Autoren raten, mit kleinen Auflagen zu beginnen. Aber mir ist nicht bekannt, dass ein Autor im Eigenverlag, was f&#252;r den Autoren die wirtschaftlichste Variante ist, wenn er denn unbedingt ein Buch haben will, was sonst keiner will, zu gro&#223;en Ehren kam. Schriftstellerverb&#228;nde erkennen das jedenfalls nicht an. Kl&#228;ren Sie Ihre Kunden dar&#252;ber auf? W&#252;rde mich wirklich interessieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hellinger,</p>
<p>es steht Ihnen unbeschadte zu, ein solches Angebot zu machen. Allerdings funktioniert ein richtiger Verlag eben so, dass er, sieht er keine Chance, den Autoren eben wegschicken muss. Diesem Risiko muss sich jeder Autor stellen. Auch ich habe schon vernichtende Kritik einstecken m&#252;ssen. Wer in die &#214;ffentlichkeit will, muss das abk&#246;nnen, sonst hat er dort nichts verloren. Sie haben auch recht, wenn Sie dem Autoren raten, mit kleinen Auflagen zu beginnen. Aber mir ist nicht bekannt, dass ein Autor im Eigenverlag, was f&#252;r den Autoren die wirtschaftlichste Variante ist, wenn er denn unbedingt ein Buch haben will, was sonst keiner will, zu gro&#223;en Ehren kam. Schriftstellerverb&#228;nde erkennen das jedenfalls nicht an. Kl&#228;ren Sie Ihre Kunden dar&#252;ber auf? W&#252;rde mich wirklich interessieren.</p>
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