- literaturcafe.de - http://www.literaturcafe.de -

Workshop »eBooks selbst gemacht«

Hinweis: Dieses Workshop aus dem Jahre 2003 ist mittlerweile hoffnungslos veraltet und überholt. Aktuelle Infos dazu finden Sie z.B. hier [1].

eBook-Lesegeräte anno 2003Einführung zu unserem eBook-Workshop

Was bietet unser Workshop? – Was sind eBooks? – Wer liest schon eBooks? – Wie mache ich eBooks selbst und warum?

Über Sinn und Unsinn von elektronischen Büchern wird viel diskutiert. Wir wollen Ihnen in einem mehrteiligen Workshop zeigen, wie Sie eBooks selbst erstellen können, um für Ihre Texte neue Leserkreise zu erschließen.

  1. Einführung [2]
  2. eBooks für den Palm Plattform [3]
  3. eBooks für den Microsoft Reader [4]

Nachtrag aus dem Jahre 2010: Dieser Workshop stammt aus dem Jahre 2003 und ist mittlerweile veraltet. Dennoch werden wir ihn nicht löschen, da er mittlerweile »historischen« Charakter hat und die eBook-Welt um den Jahrtausendwechsel zeigt.

Was bietet unser Workshop?
Zunächst einmal klären wir die Frage, was ein eBook ist. Dann stellen wir Ihnen die gebräuchlichsten Formate vor und erläutern, wie sie diese selbst erstellen können. Da die Formate unterschiedliche Hard- und Software voraussetzen (Geräte und Programme), werden wir diese kurz vorstellen und beschreiben. Wir beschränken uns auf Konvertierungsprogramme, die unter dem Betriebssystem Windows laufen, weil es die größte Verbreitung hat. Ähnliche Programme sind aber auch für den Mac oder Linux erhältlich.

Was sind eBooks?
eBooksDer Begriff eBook oder E-Book steht für »elektronisches Buch«. Er ist nicht genau definiert und bezeichnet mehrere Dinge. Zum einen die meist kleinen und handlichen Lesegeräte. Sie ermöglichen es erst, dass man elektronische Texte wie gedruckte Bücher überall hin mitnehmen und lesen kann. Es gibt Geräte, die fast ausschließlich für diesen Zweck entwickelt wurden, aber auch andere, die zusätzliche Funktionen bieten, wie z. B. Adressbuch und Kalender. Einige dieser Multifunktionsgeräte spielen sogar Musik oder Hörbücher ab. Der Trend, immer mehr Anwendungsmöglichkeiten in immer kleinere Geräte zu packen, hält an, und so werden sich Geräte, die reine eBook-Funktionen erfüllen, sicher nicht durchsetzen.

Wie die »großen« Computer benötigen auch die tragbaren Kleinstrechner ein Betriebssystem und in den meisten Fällen zusätzliche Programme, die die Anzeige der elektronischen Texte übernehmen. Diese sind entweder speziell für das Gerät entwickelt oder für mehrere Geräte-Plattformen erhältlich (z.B. der Microsoft Reader).

Zum anderen werden auch die Dateien, die die Texte enthalten, als eBooks bezeichnet. Wenn also Stephen King eine Erzählung als eBook veröffentlicht und im Internet zum Download anbietet, dann bedeutet das, dass Sie sich über eine Website die Textdatei herunterladen können. Da es ? wie oben erwähnt ? derzeit noch unterschiedliche Geräte und Anzeigesoftware gibt, ist der Text für die unterschiedlichsten Hard- und Softwareplattformen erhältlich; meist ist auch eine Version dabei, die am heimischen PC dargestellt und gelesen werden kann.

Wer liest schon eBooks?
eBooksSeit es die kleinen Geräte gibt, wird über deren Sinn und Unsinn diskutiert. Werden in einigen Jahren Zeitungen und Zeitschriften nur noch elektronisch verfügbar sein? Verliert das Lesen nicht an Ästhetik, wenn das Papier verschwindet und sich batteriebetriebene Geräte mit kleinen Monitoren in den Vordergrund drängen?

Diese Diskussion soll hier nicht geführt werden. Tatsache ist, dass es durchaus Situationen gibt, in denen eBooks ihre Vorteile haben. Wer ohnehin einen elektronischen Terminplaner bei sich trägt, kann beim Warten an der Supermarktkasse oder in der S-Bahn zum elektronischen Buch greifen. In die Geräte passt immerhin mehr Text als zwischen zwei herkömmliche Buchdeckel.

Wer sich also überlegt, seine eigenen Texte als eBook in Dateiform anzubieten, der sollte ein Format wählen, für das die meisten Leute Lesegeräte besitzen. Daher beginnt unser mehrteiliger Workshop »eBooks selbst gemacht« mit dem PalmPilot, da diese Geräte am häufigsten verwendet werden. Sinnvollerweise sollte man seine Texte aber gleich in mehreren Formaten erstellen und anbieten.

Wie mache ich eBooks selbst und warum?
eBooksMittlerweile bieten zahlreiche Dienstleister an, aus Ihren Texten eBooks zu erstellen. Wie überall, so gibt es leider auch hier schwarze Schafe. Mit abenteuerlichen Versprechungen verlangen sie oftmals überhöhte Preise für die Erstellung von eBook-Dateien. Mit unserem Workshop wollen wir zeigen, dass es mit geringen Computerkenntnissen sehr einfach ist, eBooks zu erstellen. Die hierzu notwendige Software ist in den meisten Fällen sogar kostenlos im Internet erhältlich. Wer also seinen Roman, für den er keinen Verleger finden konnte, schnell und kostengünstig verbreiten will, kann dies selbst und schnell durchführen.

Die Erstellung von eBooks hat allerdings auch seine Grenzen. Diese beginnen dort, wo der Verkauf von eBooks anfängt. Den eigenen Roman kostenlos zu verbreiten, ist schön und gut, aber wenn der Leser ? was ja normal sein sollte ? dafür zahlen soll, wird mehr Technik benötigt, die wirklich nur durch einen entsprechenden Dienstleister bereitgestellt werden kann. Die Dateien müssen dann in der Regel verschlüsselt oder individualisiert werden, sodass sie nur auf einem Gerät lesbar sind, um Raubkopien zu verhindern. Ebenso muss ein Bezahlsystem vorhanden sein, mit dem das eBook z.B. online per Kreditkarte erworben werden kann.

Und dennoch: Bevor Sie sich z. B. an einen Zuschusskostenverlag wenden oder womöglich auf die schwarzen Schafe dieser Branche hereinfallen, wenn also mit anderen Worten nicht der Leser, sondern der Autor zahlt, sollten Sie es vielleicht zunächst einmal mit dem eBook versuchen. Bieten Sie z.B. nur die ersten Kapitel eines Romans als Leseprobe an oder vertreiben Sie den Text als Shareware.

Teil 1: eBooks für die Palm Plattform (Palm OS) – aber nicht nur

Hard- und Software – eBooks im Doc-Format erstellen – eBooks im PalmReader-Format erstellen – Und was gibt?s noch? – Alle Links zum Artikel

  1. Einführung [2]
  2. eBooks für den Palm Plattform [3]
  3. eBooks für den Microsoft Reader [4]

Nachtrag aus dem Jahre 2010: Dieser Workshop stammt aus dem Jahre 2003 und ist mittlerweile veraltet. Dennoch werden wir ihn nicht löschen, da er mittlerweile »historischen« Charakter hat und die eBook-Welt um den Jahrtausendwechsel zeigt.

1 Hard- und Software
PalmDie meisten »persönlichen digitalen Assistenten« (PDA) laufen derzeit noch mit dem Betriebssystem Palm OS. Dies ist natürlich der bekannte Palm der Firma Palm (vormals 3Com), von dem unterschiedliche Modelle existieren. Daneben gibt es auch Geräte anderer Hersteller, die mit dem Palm-Betriebssystem laufen (z.B. die Sony CLIÉ Reihe). Der Einfachheit halber verwenden wir im Folgenden für diese Geräte die Bezeichnung Palm.

Wer sich bei der eBook-Erstellung auf diese Geräte konzentriert, findet derzeit das größte Leserpotential. Leider wurde zunächst mit den Geräten kein Leseprogramm ausgeliefert, mit dem Palm und PalmReadersich längere Texte darstellen lassen. Das eingebaute Notizbuchprogramm nimmt nur Texte mit maximal 4000 Zeichen auf, zu wenig für einen Roman. Natürlich hat die Firma Palm das Potenzial erkannt, das in den eBooks steckt und seinerzeit kurzerhand die Firma Peanutpress gekauft und in Palm Digital Media umbenannt. Das Leseprogramm PeanutReader wurde in PalmReader umgetauft. Es wird nun mit den neuen Palm-Modellen ausgeliefert, und es gibt mittlerweile sogar eine Version für den PocketPC. Wer es noch nicht hat, kann es sich unter www.palmdigitalmedia.com kostenlos herunterladen. Es existiert sogar eine deutschsprachige Version.

Als einfaches Text- und eBook-Format für den Palm hat sich das sogenannte Doc-Format durchgesetzt. Dieses darf nicht mit der gleichlautenden Dateiendung von MS-Word verwechselt werden. Gleich ist hier nur der Name! Die Doc-Dateien für den Palm haben die Endung prc oder pdb.

Zwei Nachteile besitzt das Format: Es kennt keine Zeichenformatierungen wie Fett- oder Kursivschrift, und Abbildungen lassen sich ebenfalls nicht integrieren. Während Letzteres bei belletristischen Werken nicht weiter schlimm sein dürfte, bedeuten fehlende Formatierungsmöglichkeiten durchaus Einschränkungen. Einige Lese-Programme bieten diese Formatierungen zwar mit einem erweiterten Doc-Format an, doch ist dieses nicht kompatibel mit der anderen Lesesoftware. So muss man auf Alternativen ausweichen, die man von Schreibmaschinen kennt: GROSSSCHRIFT und g e s p e r r t e Schrift. Ebenso sollten Absätze deutlich durch Leerzeilen kenntlich gemacht werden.

2 eBooks im Doc-Format erstellen
Es gibt mehrere Möglichkeiten, aus einem Text eine Doc-Datei zu erzeugen. Wir stellen Ihnen drei davon vor. Doch egal, welche Sie wählen: Ihr Text sollte in jedem Fall vor der Konvertierung entsprechend vorbereitet werden.

2.1 Den Text vorbereiten
Zunächst einmal gehen wir davon aus, dass Ihr Text formal korrekt erfasst ist, d.h. manuelle Umbrüche nur nach Absätzen eingefügt sind, nach und nicht vor den Satzzeichen ein Leerzeichen steht usw. Schlagen Sie ggf. die Richtlinien für den Schriftsatz und die Hinweise für das Maschinenschreiben im Duden Band 1 – Die deutsche Rechtschreibung nach.

Erstellen Sie dann eine Kopie der Textdatei, aus der Sie ein eBook erstellen wollen, und öffnen Sie die Kopie mit Ihrer Textverarbeitung. Wegen des Verlusts der Textauszeichnungen sollten Sie Fett- und Kursivschriften – falls erforderlich – in Ihrem Originaltext in Großbuchstaben wandeln. Bei längeren Passagen oder ganzen Gedichten in Kursivschrift, sollten Sie auf die Formatierung besser ganz verzichten. Auch Absätze sollten Sie dem Leser zuliebe deutlich mit einer Leerzeile kennzeichnen. Um dies nicht manuell durchführen zu müssen, können Sie hierfür die Makrofunktion der Textverarbeitung nutzen. Für WORD haben wir Ihnen ein Makro erstellt, das dies erledigt (Abbildung).

Fügen Sie am Textanfang (und am besten auch am Textende) den Titel, den Autorennamen und einen Copyrighthinweis ein. Ihre eMail-Adresse und ggf. die Angabe Ihrer Homepage sollten ebenfalls nicht fehlen. Ermuntern Sie in einem kurzen Vor- oder Nachwort den Leser auch, Ihnen bei Gefallen oder Nichtgefallen eine kurze Kritik zukommen zu lassen. Übertreiben Sie es aber ansonsten nicht mit der Länge des Vorworts.

Anschließend speichern Sie das geänderte Dokument im Format Text (*.txt) bzw. Nur Text ohne Formatierungen ab. Dieser Datei geben Sie die Endung txt. Vergeben Sie einen möglichst kurzen, treffenden Dateinamen in Kleinbuchstaben und ohne Leer- und Sonderzeichen (Umlaute!), und schließen Sie dann den Text in Ihrer Textverarbeitung (Abbildung).

2.2 Kapitel einfügen
Das Doc-Format unterstützt die Kennzeichnung von Kapiteln, die vom Leser gezielt angewählt werden können. Setzen Sie einfach in der txt-Datei vor jeder Kapitelüberschrift ein Zeichen ein, welches Sie sonst nicht im Text verwendet haben (z.B. * oder $), und danach ein Leerzeichen.

Ganz am Ende der Datei fügen Sie dieses Zeichen mit einem Leerzeichen in einer eigenen Zeile in ein Kleiner- und Größer-Zeichen ein: <* >. Die Lesesoftware zeigt nun die Überschriften automatisch als Kapitel an (Abbildung).

2.3 Konvertierungsmöglichkeiten
2.3.1 Die Konvertierung mit MakeDoc

Um die vorbereitete Datei in das Doc-Format zu wandeln, verwenden Sie das kostenlose Programm MakeDoc. Es kann direkt ohne Installation auf dem Rechner gestartet werden.

Wählen Sie mit dem Browse-Button unter File Name als Quelldatei die soeben erstellte txt-Datei aus. Außerdem können Sie den vollständigen Titel eingeben. Weitere Einstellungen brauchen zunächst nicht eingeben oder geändert werden (Abbildung).

Jetzt klicken Sie auf Convert – und das war’s. Im gleichen Verzeichnis wie die txt-Datei finden Sie nun die Doc-Datei mit der Endung prc. Das Doc-Format ist komprimiert, sodass die Datei nicht sonderlich groß ist. Über den gewohnten Weg der Dateiübertragung (Synchronisierung) laden Sie das eBook auf Ihren Palm. Wenn Sie vor der Konvertierung bereits Auto-Install angewählt haben, wird dies automatisch geschehen. Rufen Sie den PalmReader auf und wählen Sie im Menü Buch/Öffnen an. Nun sehen Sie Ihre Datei in der Liste. Wählen Sie diese aus, und prüfen Sie, ob die Formatierung Ihren Wünschen entspricht. Ändern Sie ggf. die txt-Datei und konvertieren Sie sie erneut.

2.3.2 Die Konvertierung unter WORD
Für die Textverarbeitung WORD 1997 und 2000 gibt es ein Macro »Doc Converter« (Shareware). Nach der Installation steht eine neue Menüleiste zur Verfügung, über die ein Text sehr einfach direkt aus Word heraus konvertiert werden kann. Auch hier sollte Ihr Text wie oben beschrieben vorbereitet sein. Ähnlich wie bei MakeDoc können Sie vor der Speicherung den Titel, den Dateinamen und den Speicherort angeben (Abbildung).

2.3.3 Konvertierung im Web
Haben Sie bereits eine Homepage und präsentieren Sie dort einige Ihrer Texte, so können Sie diese ganz einfach ins Doc-Format bringen. Es gibt nämlich Websites, die eine automatische Konvertierung anbieten. Sie brauchen nur die Adresse (URL) der zu konvertierenden Webseite eingeben, und schon können Sie diese als Doc-Datei herunterladen. Natürlich ist es auch hier von Vorteil, wenn die Datei bereits lesefreundlich umgearbeitet ist, und der Text darf natürlich nicht über mehrere Seiten verteilt sein.

Noch einfacher geht es mit einer Seite bei www.pdaforum.de. Dort können Sie Ihren Text per Copy und Paste Funktion in ein Eingabefenster einfügen; per Klick wird er konvertiert.

2.4 Übung macht den Meister!
Experimentieren Sie einfach etwas mit den vorgestellten Programmen und deren Möglichkeiten herum oder sehen Sie sich z.B. auf www.palmgear.com mit dem Suchbegriff Doc nach weiteren Programmen für das Format um. Tipps für die Aufbereitung von Texten und zu den Möglichkeiten des Doc-Formats sowie eine Übersicht über weitere Leseprogramme finden Sie auch bei www.pdaforum.de.

3 eBooks im PalmReader-Format erstellen
eBooks, die direkt für den PalmReader erstellt sind, bieten weitaus mehr Möglichkeiten als das Doc-Format. Hier sind Text- und Absatzformatierungen kein Problem. Es lassen sich sogar Grafiken einbinden, ideal für einfache »Umschlagbilder«. Zwar wird auf dem Palm das Doc-Format von mehreren Lese-Programmen unterstützt, doch da der PalmReader künftig mit jedem Palm ausgeliefert wird und es nun sozusagen das »offizielle eBook-Programm« für die Palm-Plattform ist, ist es durchaus sinnvoll, seine eBooks in diesem Format anzubieten. Fette, zentrierte Überschriften und kursive Worthervorhebungen sind nun mal ansprechender (Abbildung).

Auch hier ist die Ausgangsbasis eine ASCII-Datei (txt) mit Ihrem Text, die Sie mit einem kostenlosen Konverter in das PalmReader-Format bringen können. Hierzu stehen Ihnen zwei Programme zur Verfügung. Das ältere Programm MakeBook läuft unter Java. Wenn Sie die aktuelle Version des Internet Explorers oder des Netscape Navigators auf Ihrem Rechner installiert haben, ist Java bereits vorhanden, und das Programm sollte problemlos laufen. Noch einfacher ist es mit dem neueren Programm DropBook, das für die Windows und Mac-Plattform erhältlich ist. Unter Windows brauchen Sie das Programm nicht zu installieren oder direkt zu starten. Ziehen Sie einfach im Dateifenster (wie es der Name des Programms verrät) Ihre vorbereitete txt-Datei per drag-and-drop auf die Programmdatei dropbook.exe, und in wenigen Sekunden sehen Sie im gleichen Verzeichnis die konvertierte pdb-Datei.

Damit der PalmReader die Textauszeichnungen darstellt, müssen diese in der ASCII-Datei entsprechend gekennzeichnet sein. Leider ist diese Markierungssprache (Palm Markup Language) weder mit HTML, XML noch dem Open-eBook Standard kompatibel. Kursiver Text muss \ibeispielsweise so\i markiert sein. Auch Umlaute müssen speziell umgewandelt werden. Das kann aufwendig sein. Word-Anwender haben es wieder einfacher: auf den Seiten von Palm Digital Media kann man sich ein Makro herunterladen, welches die Auszeichnungen automatisch vornimmt. Anschließend speichern Sie den Text im Format Nur Text ab, schließen ihn und konvertieren die Datei wie oben beschrieben.

Auch hier gilt: Ergebnis auf dem Palm überprüfen und gegebenenfalls nachbessern.

4 Und was gibt?s noch?
Mit der Software von AvantGo können Sie Websites auf den Palm übertragen und unterwegs lesen. Viele Anbieter – so auch das literaturcafe.de – bieten spezielle »Channels« für AvantGo an. Mit jeder Synchronisierung zwischen Palm und Schreibtischcomputer werden die aktuellen Inhalte übertragen. AvantGo ist also eher für häufig wechselnde oder regelmäßig aktualisierte Inhalte auf Websites als für »statische« eBooks geeignet.

Ein weiteres eBook-Format für den Palm ist das von MobiPocket, welches aber weniger verbreitet ist. Dafür ist die deutsche Übersetzung der Website umso unterhaltsamer. Zitat: »Download das Reader um E-books auf seinem PC zu lesen. Damit werden Sie einzig und allein kostenlosen E-Books und E-News lesen«. Na, wenn das nichts ist.

Mit einem eBook im Doc- oder PalmReader-Fomat sind Sie besser beraten, und wir hoffen, dass Sie nun in der Lage sind, diese auch selbst zu erstellen. Berichten Sie uns doch einmal von Ihren Erfahrungen.

Wo sind Links zum ersten Workshop-Teil?

Sieben Jahre nach dem Workshop – im Sommer 2010 – laufen leider alle Links von damals ins Leere, da es Soft- und Hardware von damals kaum mehr gibt. Wir haben die Links daher entfernt.

Teil 2: eBooks für den Microsoft Reader (Windows/PocketPC)

Hard- und Software – Reader-Dateien (lit) selbst machen – Reader-Dateien mit Word erstellen – Reader-Dateien mit ReaderWorks und ReaderStudio erstellen – Fazit – Alle Links zum Artikel

  1. Einführung [2]
  2. eBooks für den Palm Plattform [3]
  3. eBooks für den Microsoft Reader [4]

Nachtrag aus dem Jahre 2010: Dieser Workshop stammt aus dem Jahre 2003 und ist mittlerweile veraltet. Dennoch werden wir ihn nicht löschen, da er mittlerweile »historischen« Charakter hat und die eBook-Welt um den Jahrtausendwechsel zeigt.

1 Hardware und Software
MIcrosoft ReaderAuf der Computermesse CeBit im Jahre 2000 zeigte Microsoft im nicht öffentlich zugänglichen Standbereich erstmals den Prototypen eines eBook-Lesegerätes. Auf diesem war eine Lesesoftware installiert, die den schlichten Namen Microsoft Reader trug. Bis heute hat Microsoft selbst kein Lesegerät auf den Markt gebracht, da man wohl erkannt hat, dass Geräte, die ausschließlich für die eBook-Lektüre konzipiert sind, keine Chancen auf dem Markt haben werden. Stattdessen konzentriert sich Microsoft auf die Lesesoftware, eben jenen Reader. Dieser läuft auf allen Windows-Versionen. Neben Desktop-Computern und Notebooks sind natürlich in erster Linie die tragbaren Minicomputer ideale Lesegeräte, die mit dem Betriebssystem Pocket PC 2002 (ehemals WindowsCE) laufen. Nach dem Palm sind sie die am häufigsten genutzten mobilen Geräte. Bei fast allen Herstellern gehört der Reader von Microsoft mittlerweile zur Software-Grundausstattung des Gerätes. Damit hat sich Microsoft einen entscheidenden Marktanteil im eBook-Sektor gesichert. Wer die Lesesoftware kontrolliert, der wacht über Kopierschutz, digitales Rechtemanagement (DRM) und kann Distributions- und Zahlungslösungen für Händler und Verleger anbieten. Nicht umsonst gehört Microsoft zu den Hauptsponsoren des erstmals zur Buchmesse 2000 vergebenen International eBook Awards.

Trotz aller Politik sind sich die eBook-Experten aber einig, dass der Reader derzeit eines der besten Leseprogramme für die mobilen Kleincomputer ist. Das Erscheinungsbild einer Reader-Seite kommt der eines Buches sehr nahe. Es gibt keine störenden Menüs, und die Entwickler setzen auf eine intuitive Bedienung. Die Verwaltung von Lesezeichen, Textmarkierungen und Anmerkungen ist vorbildlich und einfach gelöst. Hinzu kommt, dass für die Darstellung des Textes die ClearType-Technik verwendet wird. Die Buchstaben erscheinen nicht stark gepixelt, sondern durch Farbabstufungen im Randbereich verbessert sich die Anzeige erheblich. Dateien für den Reader haben die Endung lit.

Wenn Sie sich den kostenlosen Reader auf der Website von Microsoft herunterladen [6], um ihn für unseren Workshop zu testen (er läuft wie gesagt auf allen aktuellen Windows-Systemen), so brauchen Sie ihn nicht aktivieren, wie es bei der Installation vorgeschlagen wird. Die Aktivierung ist nur beim Online-Kauf kostenpflichtiger Texte aus Kopierschutzgründen notwendig. Kostenfrei Texte, um die es hier ja geht, können Sie auch so lesen.

2. Reader-Dateien (lit) selbst machen
Microsoft bietet derzeit noch kein Programm zur Erzeugung von lit-Dateien an, obwohl ein kostenloses Entwicklerpaket verfügbar ist, mit der Drittfirmen Software erstellen können. Eine solche Software ist ReaderWorks der Firma Overdrive, die in der Standardversion kostenlos erhältlich ist und daher hier vorgestellt wird. Ebenso gibt?s auf der Website von Microsoft ein Plugin für Microsoft Word 2000/2002, mit dem sich die Dateien sehr einfach erstellen lassen. Der kostenlose Konverter ReaderStudio liegt derzeit noch in einer Beta-Version vor, die wir ebenfalls hier vorstellen.

2.1 Reader-Dateien mit Word erstellen
Laden Sie das Plugin für Word 2000/2002 von der Microsoft Website herunter und installieren Sie es. Wenn Sie danach Word starten, sehen Sie ein neues Bild in Ihrer Menüleiste. Ein kleines r mit drei Blättern, das Symbol des Readers. Ebenso ist unter dem Menüpunkt Datei ein neuer Eintrag Read… zu finden (Abbildung). Wenn Sie Bild oder Menüpunkt anklicken, können Sie Ihre aktuell geöffnete Word-Datei direkt im lit-Format speichern. Zuvor müssen Sie das Dokument aber normal abspeichern. Anschließend erscheint eine Dialogbox, in der Sie Titel, Autor und Dateinamen eingeben können. Damit es später beim Upload auf einen Webserver keine Probleme gibt, sollte der Dateiname nur Kleinbuchstaben und keine Leer- oder Sonderzeichen (Umlaute!) enthalten. Das war’s im Prinzip schon (Abbildung). Der Konverter bietet danach an, den Reader mit der Datei zu starten, und Sie können das Resultat sofort überprüfen. Das so erstellte eBook wird mit einem Standard-Cover (vergleichbar mit einem Buchumschlag) gespeichert. Wer mit einem Grafikprogramm umgeben kann, der hat die Möglichkeit, diese Umschlagbilder anzupassen. Wie das funktioniert, lesen Sie weiter unten.

Die Vorarbeit an Formatierung, die Sie in Word leisten, ist für die Qualität des eBooks entscheidend. Es gibt ein paar Dinge, die Sie bei der Word-Datei beachten sollten, damit daraus eine optisch ansprechende Datei für den Reader wird.

Wie schon im ersten Teil des Workshops erwähnt, sollte Ihr Text formal korrekt erfasst sein, d.h. manuelle Umbrüche nur nach Absätzen eingefügt sein, nach und nicht vor den Satzzeichen ein Leerzeichen stehen usw. Schlagen Sie ggf. die Richtlinien für den Schriftsatz und die Hinweise für das Maschinenschreiben im Duden Band 1 – Die deutsche Rechtschreibung nach. Je nach Anzeigegerät wird die Zeilenlänge später zwischen 30 und 60 Zeichen dynamisch umbrochen. Vermeiden Sie Tabellen, bei deren Darstellung es zu Problemen kommen kann.

Als Schriftart sollten Sie nur die drei mit dem Reader installierten Schriften verwenden (Berling Antiqua, Frutiger Linotype, Lucida Sans Typewriter). Nach Möglichkeit sollte die Formatierung ausschließlich über die Formatvorlagen von Word erfolgen. Dies gilt bereits für die Standardschrift. Überschriften sollten die korrekte Vorlage Überschrift 1 erhalten.

Wichtig ist es auch zu wissen, dass in der Reader-Datei der Text nur dann auf einer neuen Seite beginnt (z.B. bei einem neuen Kapitel), wenn in der Word-Datei ein Abschnittwechsel eingefügt wurde. Der normale Seitenwechsel in Word (mit Strg+Enter) wird nicht umgesetzt. Einen Abschnittwechsel fügen Sie mit Einfügen/Manueller Wechsel… ein. Bestehende Seitenwechsel können Sie auch mit Bearbeiten/Ersetzen umwandeln. Klicken Sie im Dialogfeld auf Erweitern und wählen Sie die besonderen Optionen unter Sonstiges aus.

Ein mit Word generiertes Inhaltsverzeichnis wird automatisch konvertiert. Im Reader können Sie dann die Kapitel direkt anwählen (Einfügen/Index und Verzeichnisse). Lassen Sie das Verzeichnis möglichst unverändert. Aufgrund eines Fehlers im Konverter kann es sein, dass nach einer Umformatierung das Verzeichnis nicht mehr übernommen wird.

Fügen Sie an den Anfang eine Art Titelseite mit Autor und Titel des Werkes ein, die Sie z.B. zentriert formatieren. Denken Sie aber an die spätere dynamische Formatierung und fügen Sie keine mehrfachen Zeilenwechsel ein. Ansonsten beginnt auf einem kleinen Pocket PC der Text erst mal mit einigen leeren Seiten. Nach dem Titel fügen Sie einen Abschnittwechsel ein, dann lassen Sie das Inhaltsverzeichnis wie oben beschrieben automatisch generieren. Hierzu müssen alle Kapitelüberschriften das Format Überschrift 1 besitzen. Nach dem Inhaltsverzeichnis fügen Sie nochmals einen Abschnittswechsel ein und dann beginnt der eigentliche Text.

Wie eine solche Datei ausschaut, können Sie anhand einer Dokumentvolage (dot) sehen, die wir für Sie erstellt haben. Sie können diese als Vorlage für Ihre eigenen Texte verwenden. Kopieren Sie sie einfach ins Verzeichnis mit Ihren Word-Dokumentvorlagen.

Bilder können theoretisch auch eingefügt werden. Hier sollen Sie mit unterschiedlichen Größen experimentieren.

Wie bereits oben erwähnt, unterstützt der Microsoft Reader auch »Umschlagbilder«. Im ersten Moment mag man sich zwar die Frage stellen, warum ein elektronisches Buch ein Umschlagbild benötigt, schließlich sollte hier doch mehr denn je die Devise »Auf den Inhalt kommt es an« gelten. Doch weit gefehlt! Genauso, wie ein Umschlag beim herkömmlichen Buch neben dem Titel einer der Hauptgründe ist, weshalb man es beim Stöbern in einer Buchhandlung in die Hand nimmt, gilt dies auch beim eBook. Im besten Falle vermittelt z.B. eine Coverabbildung auf einer Internetseite Stimmung, Inhalt und Wert eines Buches und animiert den Leser zum Download. Taucht das Bild dann auf dem Lesegerät wieder auf, ist der Wiedererkennungswert wesentlich höher. Ein digitales Umschlagbild ist daher durchaus zu empfehlen. Ebenso erleichtert eine kleine Grafik (Thumbnail) in der sogenannten Library (Bibliothek) des Readers ein besseres Auffinden des Titels. Um sowohl die kleine Auflösung eines Pocket PC als auch die eines Schreibtisch-PC abzudecken, müssen Sie je zwei Grafiken und zwei Thumbnails erstellen. Die Maße für den PC sind hierbei 510×680 Pixel für das Umschlagbild und 99×132 für das Library-Thumnail, für den Pocket PC gelten die Maße 480×240 (Umschlag) und 90×45 (Thumbnail). Das Bildformat sollte jpg oder gif sein. Speichern Sie die Bilder mit Ihrem bevorzugten Grafikprogramm am besten in einem eigenen Verzeichnis ab, in dem sich auch die Word-Datei befindet. So haben Sie alle Quelldaten schnell wieder griffbereit, falls Sie Änderungen am Text oder am Titelbild vornehmen wollen.

Um nun Ihrem eBook ein individuelles Cover zu verpassen, klicken Sie vor dem Speichern des eBook auf den Button »Customize Covers«. Hier können Sie in der Liste jede benötigte Cover- und Library-Abbildung anwählen und über den »Browse…«-Button Ihre individuelle Grafik zuordnen (Größen nicht verwechseln!). Mit einem Klick auf »Make Default« wird dieses Cover sogar standardmäßig bei jedem weiteren eBook verwendet (Abbildung).

2.2 Reader-Dateien mit ReaderWorks und ReaderStudio erstellen
Wie oben bereits erwähnt, gibt es vom Konvertierungsprogramm ReaderWorks eine kostenpflichtige Profi-Version, doch wir wollen uns in diesem Workshop den kostenfreien Programmen widmen, sofern diese verfügbar sind. Die kostenfreie Standardversion hat folgende Einschränkungen: Sie können keine eigenen »Umschlagbilder« erstellen und die »Marketing-Daten« sind nicht verfügbar. Hier handelt es sich im wesentlich um Funktionen des digitalen Rechtemanagements (DRM), wenn Sie die Texte schützen oder über einen Drittanbieter zum kostenpflichtigen Download anbieten wollen. Gegenüber dem Word-Plugin lassen sich hier keine eigenen Titelbilder hinzufügen.

Anders sieht es beim kostenlosen Freeware-Programm ReaderStudio aus, das derzeit in der Version 1.0 vorliegt. Auch ReaderStudio bietet die Möglichkeit, das eBook mit einem Titelbild (Cover) zu versehen, welches beim Öffnen angezeigt wird. Das Programm ist in einer deutschen Version verfügbar.

2.2.1 Den Text vorbereiten
ReaderWorks und ReaderStudio sind keine Editor- oder Textprogramme, sondern dienen ausschließlich der Sammlung notwendiger Daten und Dateien, um daraus eine Reader-Datei zu erstellen. Der Text des eBooks sollte daher idealerweise als eine HTML-Datei vorliegen. Wer keine HTML-Kenntnisse besitzt, kann einfach zu bedienende und kostenlose Programme wie Frontpage Express von Microsoft verwenden (Bestandteil des Internet Explorer Paketes). Mit den eingesetzten Formatierungen sollte man sich jedoch zurückhalten. Nicht nur hier gilt der Merksatz: Weniger ist mehr. Ändern Sie also nicht mit jedem Absatz Schriftart und Schriftfarbe! Der Text Ihres eBooks sollte auch nicht über mehrere Dateien verteilt sein.

Wer über fortgeschrittene HTML-Kenntnisse verfügt, kann die Quelldatei natürlich auch mit einem anderen Editor erstellen. Hierzu ein paar Hinweise für Insider: Benutzen Sie für sämtliche Formatierungen StyleSheets (CSS), Überschriften sollten mit dem H-Tag gekennzeichnet sein (Abbildung). Auch hier sollten Sie die speziellen Fonts für den Reader verwenden (Berling Antiqua, Frutiger Linotype, Lucida Sans Typewriter). Auf der Reader-Website von Microsoft finden Sie weitere Formatierungsrichtlinien (StyleGuide).

Neben der Quelldatei können Sie in einer getrennten HTML-Datei ein Inhaltsverzeichnis erstellen und auf die entsprechenden Überschriften in der Textdatei verlinken (Textanker). Wer es bequemer möchte, für den kann ReaderWorks auch automatisch ein Verzeichnis aus der Textdatei erstellen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Kapitelüberschriften korrekt mit Überschrift 1 bzw. dem H1-Tag gekennzeichnet sind.

Haben Sie die Grunddaten vorbereitet (formatierter HTML-Text, Inhaltsverezichnis und beim ReaderStudio auch die Grafiken), können Sie sich an die Konvertierung machen.

2.2.2 eBooks mit ReaderWorks erstellen
Installieren und starten Sie das Programm, und klicken Sie im Anfangsdialog auf Blank ReaderWorks Project und dann im linken Bereich Source-Files an, und wählen Sie die Quelldatei über Add aus (Abbildung).

Nun klicken Sie auf Table of Contents. Haben Sie bereits ein Inhaltsverzeichnis von Hand erstellt, können Sie dieses auswählen. Ansonsten nutzen Sie den Assistenten (TOC Wizard) und lassen das Verzeichnis automatisch erstellen. Wir empfehlen Ihnen dennoch, dieses automatisch erstellte Verzeichnis (den Namen können Sie anschließend ablesen) mit einem HTML-Editor zu bearbeiten, bevor Sie mit der eBook-Erstellung fortfahren. So sollten Sie z.B. allein schon aus dem englischen Table of Contents ein deutsches Inhaltsverzeichnis machen.

Als letzen Schritt können Sie im Bereich Properties Daten zu Ihrem eBook eingeben, wie z.B. Titel, Autor, Verlag, Mitarbeiter etc (Abbildung).

Das war’s! Nach diesen drei Schritten klicken Sie auf Build eBook, und die lit-Datei wird erstellt. Prüfen Sie sie mit dem Reader und nehmen Sie ggf. Änderung an den Quelldateien vor, wenn Ihnen einige Formatierungen nicht zusagen. Speichern Sie nach jedem Versuch Ihre Eingaben als Project ab, damit Sie sie nicht jedes Mal neu eingeben müssen.

2.2.3 eBooks mit ReaderStudio erstellen
Das Programm ReaderStudio hat derzeit noch keine Installationsroutine. Kopieren Sie einfach alle Dateien aus der ZIP-Datei in ein Verzeichnis und starten Sie rstudio.exe. Die Konvertierung ist denkbar einfach. Geben Sie einfach die notwendigen Daten und die Pfade zu den zuvor erstellten Grunddateien ein (Abbildung). Zusätzlich können Sie auch noch eine Datei mit einem Impressum angeben (About). Dann klicken Sie auf Create book (bzw. Buch erstellen, wenn Sie die deutsche Version verwenden) – und das war es auch hier. Da ReaderStudio die Einstellungen derzeit noch nicht abspeichern kann, sollten Sie das Programm nicht gleich schließen, sondern das Ergebnis sofort mit dem Reader überprüfen und ggf. die Grunddaten nachbessern, um einen weitern Konvertierungslauf starten zu können.

Leider hat die aktuelle Version 1.0 noch erhebliche Probleme mit der Umsetzung der Text- und Absatzformatierungen, sodass das Programm derzeit noch nicht praxistauglich ist. Als einzige Textauszeichnung wird der Tag (kursiv) dargestellt. Fettschrift oder größere Überschriften werden ignoriert. Ebenso werden sämtliche Textauszeichnungen in externen Stylesheets (CSS) nicht umgesetzt. Auch zwischen einem Zeilenumbruch und einem Absatzmacht das Programm in der Ausgabe keinen Unterschied.

2.3 Fazit
eBooks für den Microsoft-Reader zu erstellen ist denkbar einfach – vorausgesetzt man besitzt Word 2000 oder Word 2002 (XP). Dann nämlich empfehlen wir den Einsatz des unkomplizierten Plugins. Allen anderen bleibt nur die Einarbeitung in HTML und die Verwendung von ReaderWorks Standard. Die Möglichkeit, eBooks mit ReaderStudio mit einem Titelbild zu erstellen, ist zwar verlockend, doch raten wir vom Einsatz dieses Programmes (Version 1.0) aufgrund der mangelhaften Formatierungsumsetzungen derzeit noch ab.

Wo sind Links zum ersten Workshop-Teil?

Sieben Jahre nach dem Workshop – im Sommer 2010 – laufen leider die meisten Links von damals ins Leere, da es Soft- und Hardware von damals kaum mehr gibt. Sogar der Microsoft Reader selbst wird nicht mehr angeboten, obwohl die Website noch besteht.