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Beitrag vom 2. Juni 2003 | Rubrik: E-Books

Workshop »eBooks selbst gemacht«

Hinweis: Dieses Workshop aus dem Jahre 2003 ist mittlerweile hoffnungslos veraltet und überholt. Aktuelle Infos dazu finden Sie z.B. hier.

eBook-Lesegeräte anno 2003Einführung zu unserem eBook-Workshop

Was bietet unser Workshop? – Was sind eBooks? – Wer liest schon eBooks? – Wie mache ich eBooks selbst und warum?

Über Sinn und Unsinn von elektronischen Büchern wird viel diskutiert. Wir wollen Ihnen in einem mehrteiligen Workshop zeigen, wie Sie eBooks selbst erstellen können, um für Ihre Texte neue Leserkreise zu erschließen.

  1. Einführung
  2. eBooks für den Palm Plattform
  3. eBooks für den Microsoft Reader

Nachtrag aus dem Jahre 2010: Dieser Workshop stammt aus dem Jahre 2003 und ist mittlerweile veraltet. Dennoch werden wir ihn nicht löschen, da er mittlerweile »historischen« Charakter hat und die eBook-Welt um den Jahrtausendwechsel zeigt.

Was bietet unser Workshop?
Zunächst einmal klären wir die Frage, was ein eBook ist. Dann stellen wir Ihnen die gebräuchlichsten Formate vor und erläutern, wie sie diese selbst erstellen können. Da die Formate unterschiedliche Hard- und Software voraussetzen (Geräte und Programme), werden wir diese kurz vorstellen und beschreiben. Wir beschränken uns auf Konvertierungsprogramme, die unter dem Betriebssystem Windows laufen, weil es die größte Verbreitung hat. Ähnliche Programme sind aber auch für den Mac oder Linux erhältlich.

Was sind eBooks?
eBooksDer Begriff eBook oder E-Book steht für »elektronisches Buch«. Er ist nicht genau definiert und bezeichnet mehrere Dinge. Zum einen die meist kleinen und handlichen Lesegeräte. Sie ermöglichen es erst, dass man elektronische Texte wie gedruckte Bücher überall hin mitnehmen und lesen kann. Es gibt Geräte, die fast ausschließlich für diesen Zweck entwickelt wurden, aber auch andere, die zusätzliche Funktionen bieten, wie z. B. Adressbuch und Kalender. Einige dieser Multifunktionsgeräte spielen sogar Musik oder Hörbücher ab. Der Trend, immer mehr Anwendungsmöglichkeiten in immer kleinere Geräte zu packen, hält an, und so werden sich Geräte, die reine eBook-Funktionen erfüllen, sicher nicht durchsetzen.

Wie die »großen« Computer benötigen auch die tragbaren Kleinstrechner ein Betriebssystem und in den meisten Fällen zusätzliche Programme, die die Anzeige der elektronischen Texte übernehmen. Diese sind entweder speziell für das Gerät entwickelt oder für mehrere Geräte-Plattformen erhältlich (z.B. der Microsoft Reader).

Zum anderen werden auch die Dateien, die die Texte enthalten, als eBooks bezeichnet. Wenn also Stephen King eine Erzählung als eBook veröffentlicht und im Internet zum Download anbietet, dann bedeutet das, dass Sie sich über eine Website die Textdatei herunterladen können. Da es ? wie oben erwähnt ? derzeit noch unterschiedliche Geräte und Anzeigesoftware gibt, ist der Text für die unterschiedlichsten Hard- und Softwareplattformen erhältlich; meist ist auch eine Version dabei, die am heimischen PC dargestellt und gelesen werden kann.

Wer liest schon eBooks?
eBooksSeit es die kleinen Geräte gibt, wird über deren Sinn und Unsinn diskutiert. Werden in einigen Jahren Zeitungen und Zeitschriften nur noch elektronisch verfügbar sein? Verliert das Lesen nicht an Ästhetik, wenn das Papier verschwindet und sich batteriebetriebene Geräte mit kleinen Monitoren in den Vordergrund drängen?

Diese Diskussion soll hier nicht geführt werden. Tatsache ist, dass es durchaus Situationen gibt, in denen eBooks ihre Vorteile haben. Wer ohnehin einen elektronischen Terminplaner bei sich trägt, kann beim Warten an der Supermarktkasse oder in der S-Bahn zum elektronischen Buch greifen. In die Geräte passt immerhin mehr Text als zwischen zwei herkömmliche Buchdeckel.

Wer sich also überlegt, seine eigenen Texte als eBook in Dateiform anzubieten, der sollte ein Format wählen, für das die meisten Leute Lesegeräte besitzen. Daher beginnt unser mehrteiliger Workshop »eBooks selbst gemacht« mit dem PalmPilot, da diese Geräte am häufigsten verwendet werden. Sinnvollerweise sollte man seine Texte aber gleich in mehreren Formaten erstellen und anbieten.

Wie mache ich eBooks selbst und warum?
eBooksMittlerweile bieten zahlreiche Dienstleister an, aus Ihren Texten eBooks zu erstellen. Wie überall, so gibt es leider auch hier schwarze Schafe. Mit abenteuerlichen Versprechungen verlangen sie oftmals überhöhte Preise für die Erstellung von eBook-Dateien. Mit unserem Workshop wollen wir zeigen, dass es mit geringen Computerkenntnissen sehr einfach ist, eBooks zu erstellen. Die hierzu notwendige Software ist in den meisten Fällen sogar kostenlos im Internet erhältlich. Wer also seinen Roman, für den er keinen Verleger finden konnte, schnell und kostengünstig verbreiten will, kann dies selbst und schnell durchführen.

Die Erstellung von eBooks hat allerdings auch seine Grenzen. Diese beginnen dort, wo der Verkauf von eBooks anfängt. Den eigenen Roman kostenlos zu verbreiten, ist schön und gut, aber wenn der Leser ? was ja normal sein sollte ? dafür zahlen soll, wird mehr Technik benötigt, die wirklich nur durch einen entsprechenden Dienstleister bereitgestellt werden kann. Die Dateien müssen dann in der Regel verschlüsselt oder individualisiert werden, sodass sie nur auf einem Gerät lesbar sind, um Raubkopien zu verhindern. Ebenso muss ein Bezahlsystem vorhanden sein, mit dem das eBook z.B. online per Kreditkarte erworben werden kann.

Und dennoch: Bevor Sie sich z. B. an einen Zuschusskostenverlag wenden oder womöglich auf die schwarzen Schafe dieser Branche hereinfallen, wenn also mit anderen Worten nicht der Leser, sondern der Autor zahlt, sollten Sie es vielleicht zunächst einmal mit dem eBook versuchen. Bieten Sie z.B. nur die ersten Kapitel eines Romans als Leseprobe an oder vertreiben Sie den Text als Shareware.

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