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Beitrag vom 17. Februar 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Neues im Café

Wir verlosen 2×2 Kinokarten für »Der Vorleser« über Twitter

Der Vorleser - ab 26. Februar 2009 im KinoAm 26. Februar 2009 läuft in Deutschland der Film »Der Vorleser« an. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Bernhard Schlink aus dem Jahre 1995. Seinerzeit war es der erste deutschsprachige Roman, der es auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste schaffte. Dank der Verfilmung ist das Werk nun erneut dort zu finden. Und auch in Deutschland ist das Taschenbuch nach über 10 Jahren wieder ganz oben auf der Bestsellerliste.

Der Roman über ein sonderbares Liebesverhältnis und eine grausame Wahrheit, die Jahre später offenbar wird, ist ein moderner Klassiker geworden, der bereits im Schulunterricht behandelt wird. Die Verfilmung u. a. mit Kate Winslet (»Titanic«), Ralph Fiennes, David Kross und Bruno Ganz ist für 5 Oscars nominiert. Für ihre Rolle der Hanna wurde Kate Winslet bereits mit einem Golden Globe als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Das literaturcafe.de verlost mit freundlicher Unterstützung durch SENATOR Film Verleih 2×2 Kinokarten für »Der Vorleser«, die in jedem deutschen Kino eingelöst werden können, in dem der Film gezeigt wird. Nachtrag: Die Verlosung ist mittlerweile beendet, zu den Ergebnissen siehe hier.

Wir starten ein Experiment und führen die Verlosung mithilfe von Twitter durch. Wer nicht weiß, was Twitter ist, dem oder der empfehlen wir unseren Artikel über den sogenannten Microblogging-Dienst.

Warum Twitter? Zum einen ist der Dienst derzeit in aller Munde zum anderen ist es auch für uns ein interessantes Experiment. Denn heutzutage sind »normale« Verlosungen mit Quizfrage auf einer Website über ein Eingabeformular fast sinn- und nutzlos geworden. Zu Tausenden werden Adressen von speziellen Gewinnspieldiensten dort automatisch eingetragen, und die weit verbreiteten Bildchen mit den verzerrten Buchstaben (CAPTCHA) können sie nur begrenzt stoppen. Solche Teilnehmer, die für einige dieser Dienste sogar Geld bezahlen, haben das Gewinnspiel nie gesehen. Für Adresshändler mag das noch interessant sein, aber nicht für uns. Daher probieren wir es einmal mit Twitter aus.

Meist werden Twitter-Verlosungen als Follower-Köder eingesetzt. Sie sind ein billiger und schneller Weg, möglichst viele Mitleser des eigenen Twitter-Feeds zu gewinnen, indem jeder Follower an der Verlosung teilnimmt. So wollen wir das jedoch nicht machen, da wir Follower haben wollen, die tatsächlich am Twitter-Feed des literaturcafe.de interessiert sind und dort nicht nur wegen eines Gewinnspiels folgen. Also haben wir uns für einen anderen Weg entschieden.

So können Sie über Twitter am Kinokarten-Gewinnspiel teilnehmen:

  • Wenn Sie noch keinen Twitter-Account haben, legen Sie sich einen unter twitter.com an. Das kostet nichts und ist in Sekunden erledigt.
  • Jede und jeder, der ab sofort und bis zum 26. Februar 2009/12:00 Uhr eine 140-Zeichen-Nachricht (Tweet) mit einem @literaturcafe versendet, nimmt an der Verlosung teil. Dies kann ein erneutes Twittern unseres original Gewinnspiel-Tweets sein (Retweet), ein eigener Hinweis zum Gewinnspiel (Kurzlink: http://bit.ly/rik) oder aber auch eine öffentliche Twitter-Nachricht @literaturcafe, die sich gar nicht auf das Gewinnspiel bezieht. Somit nehmen vielleicht auch einige unbewusst am Gewinnspiel teil, was wir sehr spannend finden. Mehrfache Tweets vom selben Absender an @literaturcafe erhöhen dabei nicht die Gewinnchancen. Es ist nicht notwendig, Follower von twitter.com/literaturcafe zu sein oder zu werden.
  • Am 26. Februar 2009 kurz nach 12 Uhr werden wir die beiden Gewinner der je 2 Freikarten auslosen und per Tweet verkünden. Diese müssen sich dann an diesem Tag bis 14 Uhr per Tweet an @literaturcafe melden. Wenn sie dies nicht tun, losen wir erneut und andere bekommen eine Chance.
  • Wie immer bei Verlosungen gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Sollte – was hin und wieder vorkommt – Twitter am 26. um die Mittagszeit nicht erreichbar sein, verschiebt sich das ganze entsprechend. Nähere Infos dazu gibt es dann in unserem Twitter-Feet. Außerdem werden wir nur die Adressen der beiden Gewinner anfordern, um ihnen die Karten per Post zuzuschicken, sodass sich ein Hinweis, dass wir die Adressen natürlich nur für das Gewinnspiel verwenden, fast erübrigt.

Wir sind sehr gespannt und neugierig auf diesen neuen Verlosungsweg und schauen mal, was passiert.

Und wir freuen uns schon jetzt, wenn die Gewinner nach dem Kinobesuch eine 140-Zeichen-Kurzkritik twittern.

Nachtrag nach der Verlosung

Die Verlosung wurde am 26. Februar 2009 wie geplant durchgeführt und hat wunderbar geklappt. Insgesamt wurden zwischen dem ersten »Verlosungstweet« und dem Einsendeschluss 161 Tweets von 103 Twitterern mit einem @literaturcafe geschrieben. Die Zahlen wurden mittels der Twitter-Suche und einem speziellen Script ermittelt. Die Namen der 103 wurden in eine Excel-Liste aufgenommen und mittels einer Zufallszahl »gemischt«. Der erste Twitterer, der uns zwei Zahlen zwischen 0 und 104 twitterte war Glücksfee und die Namen an den entsprechenden Listen-Positionen die beiden Gewinner, die sich auch wie vorgesehen gleich per Direktnachricht zurückmeldeten.

Wie viele Leute haben durch diese Aktion zum Twittern gefunden? Wie viele sind – obwohl dies nicht verlangt war – dennoch zu Followern des @literaturcafe geworden? Nun, das kann leider nicht genau ermittelt werden. Aber schließlich war die Aktion kein wissenschaftliches Experiment, sondern sollte einfach auch Spaß machen.

An die beiden Gewinner nochmals unseren herzlichen Glückwunsch! Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und vor allem nochmals vielen Dank an den SENATOR Film Verleih, der uns die Karten zur Verfügung gestellt hat.

Link im Web:

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