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Wie finde ich den richtigen Literaturagenten, Herr Meller?

Michael Meller (rechts) im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Michael Meller (rechts) im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Zusammen mit drei Kolleginnen vertritt der Literaturagent Michael Meller deutschsprachige Autoren wie Timur Vermes [1], Kai Meyer und Rebecca Gablé [2]. Zu den Klienten der Agentur gehören aber beispielsweise auch Jonathan Franzen oder David Baldacci, sofern es um den deutschsprachigen Markt geht.

Auf der Bühne des Forums autoren@leipzig [3] hat Michael Meller aus seinem Berufsalltag berichtet und erläutert, wie man als Autor den richtigen Literaturagenten findet – und mit welchen Mitteln Autoren um die Gunst der Agenten buhlen.

Seriöse Literaturagenten arbeiten ausschließlich auf Erfolgsbasis. Erst dann, wenn der Autor Geld vom Verlag bekommt, erhält auch der Agent seinen Anteil. Daher sind für einen Literaturagenten nur Texte und Autoren interessant, für die er reelle Chancen auf Vermittlung sieht. Doch was ist ein guter Text?

Die Schwerpunkte der Agenturen sind unterschiedlich. Für Meller zählt die Geschichte. Ein Autor muss etwas zu erzählen haben. Suhrkamp-Autoren, die Nabelschau betreiben, seien bei ihm fehl am Platze. Die Michael Meller Literary Agency [4] hat sich auf gehobene Unterhaltungsliteratur spezialisiert, ein Schwerpunkt bildet die Fantasy.

Im Gespräch mit Wolfgang Tischer berichtet Michael Meller, warum die Vertragsunterzeichnung bei Verlagskonzernen oft länger dauert und warum man insbesondere bei der Verlagsabrechnung ganz genau hinsehen sollte.