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Beitrag vom 26. Januar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Vorlesen statt germanistischer Folteristrumente

2007 ist das Jahr der Geisteswissenschaften. Der Deutschlandfunk hat sich daher mit Verleger Klaus Wagenbach über die Rolle der Literatur unterhalten. Ein lesenswertes Interview, das auch als MP3-Download bereitsteht.

Unter anderem wird Wagenbach gefragt, wie man Kindern die Liebe zur Literatur beibringt: Ich würde sagen Vorlesen, Vorlesen, Vorlesen, Vorlesen. Alles das, was die Eltern nicht mehr tun, was die Großeltern nicht mehr tun, was der Pfarrer sowieso nicht tut, Vorlesen. Texte vorlesen, ohne sie weiter zu kommentieren und besonders ohne sie mit diesen furchtbaren germanistischen Folterinstrumenten zu interpretieren, sondern einfach Gedichte vorlesen.

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2 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Frank Rawel schrieb am 31. Januar 2007 um 11:41 Uhr

    Ein weiterer Feind des Genitivs scheint der Nominativ zu werden.
    Plädiere trotzdem für die Überschrift: “Vorlesen statt germanistischer Folterinstrumente”.

  2. Redaktion schrieb am 1. Februar 2007 um 12:28 Uhr

    Danke für den Hinweis. Das r ist ergänzt (davor lautete die Überschrift »Vorlesen statt germanistische Folterinstrumente«).

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