Hör- und Lesetipp: Von Münster ans Meer mit Hermann Mensing

Hermann Mensing ist ans Meer gefahren. Besucher des literaturcafe.de wissen bereits, dass er das gerne machtegal wohin.

Für den Literaturport.de reiste Herman Mensing nun an die holländische Nordseeküste. Sein literarischer Reisebericht mit großartigen Fotos steht kostenfrei online – und der Autor liest ihn auf Wunsch sogar vor.

Hermann Mensing verlässt sein Haus in Roxel bei Münster und macht sich auf den Weg. Über die schmalen Landstraßen seiner westfälischen Heimat fährt er im schmucken alten Mercedes Richtung Holland. Er passiert Kirchen und literarische Orte wie beispielsweise das Anwesen derer von Droste-Hüllshoff, das heute ein Museum mit Café ist.

Mensing kommt durch die Grenzstadt Gronau, und seine Reise geht parallel zurück in seine Kindheit und Jugend. Die letzten Meter bis ans Meer legt er rennend als Schuljunge zurück.

Wer will, der kann Hermann Mensing nachreisen, denn neben Ortsangaben und Geokoordinaten gibt es Links ins Web.

Begleitete wurde der Autor Hermann Mensing vom Fotografen Roman Mensing. Beide sind – so ist es zu lesen – nicht verwandt. Und beide beherrschen ihr Kunsthandwerk. Man sollte unbedingt auf die Fotos klicken, da diese dann größer zu sehen sind.

Zudem gibt es den kompletten Text als rund halbstündige Lesung, vom Autor selbst eingesprochen – auch das kostenfrei als MP3-Datei.

Und nicht zu vergessen: Es gibt auch eine Playlist zur Reise, die man am Ende der PDF-Version findet.

Dass der literarische Reisebericht kostenlos zu lesen, sehen und zu hören ist, verdanken wird der Kunststiftung NRW, der LWL-Kulturstiftung und der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung. Sie haben das Projekt gefördert, das im Rahmen der »Literatouren« nun auf Literaturport.de online ist.

Neben Hermann Mensing erkundeten weitere Autorinnen und Autoren aus dem Münsterland ihre Heimat, darunter Sabrina Janesch, Burkhard Spinnen, Eva Maaser und Ulrich Janetzki.

Die Literatouren Münster und Münsterland wiederum ergänzen die literarischen Heimatbeschreibungen, die es auf Literaturport.de bereits für Berlin, Brandenburg und das Ruhrgebiet gibt. Der Literaturhafen wiederum wird betreut vom Literarischen Colloquium Berlin.

Die Texte der Literatouren sind neben der Web-Version als PDF herunterzuladen. Fein wäre künftig auch eine EPUB- und MOBI-Dateiversion, um den Literaten auch per E-Reader nachreisen zu können.

Link ins Web: