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Stichwort: zuschussverlage

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »zuschussverlage« versehen wurden.

Beitrag vom 21. Oktober 2013 | Rubrik: Literarisches Leben, Self-Publishing, Zuschussverlage

Kongress in Basel: Welche Verlagsmodelle brauchen Autorinnen und Autoren?

Rathaus Basel (Foto: Juri Weiss/bs.ch)

Rathaus Basel (Foto: Juri Weiss/bs.ch)

Zum 1. Internationalen Kongress am 14. November 2013 laden die Fairlag-Initiatorenverbände und ihre französischen Partnerorganisationen nach Basel ein. Hierzu gehören u.a. der Verband deutscher Schriftsteller in ver.di (VS), die Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS), der Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA) und die Interessengemeinschaft österreichischer Autorinnen und Autoren (IG Autorinnen Autoren).

Der Kongress steht nicht nur Mitgliedern offen, sondern allen Autorinnen und Autoren und Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Im Zentrum stehen die Fragen: Welche Verlagsmodelle brauchen Autorinnen und Autoren? Welchen Wandel bringt die Digitalisierung? Sind Selbstzahlerverlage oder Self-Publishing-Dienstleister eine Alternative? Oder ist dies nur ein Geschäft mit der literarischen Hoffnung?

Beitrag vom 20. März 2012 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2012, Literarisches Leben

Messe mit Miss: Autorensein und Autorenschein auf der Leipziger Buchmesse 2012

Nicole Sowade als MISS JANUAR (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

MISS JANUAR (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Am Sonntag endete die Leipziger Buchmesse. Unter dem Motto autoren@leipzig wendeten sich die Veranstalter erstmals gezielt den Schriftstellern zu – oder denen, die es werden wollen. Zahlreiche Vorträge, Veranstaltungen und Aussteller widmeten sich dem Thema Schreiben und Veröffentlichen.

Im Digitalen Wohnzimmer erlebten wir wie nie zuvor die Kluft zwischen schreibenden Profis und naiven Möchtegerns. Denn mittlerweile sind es nicht nur Bezahlverlage, die den Autoren oft falsche Hoffnungen machen, sondern auch Social-Media-Unternehmen und -Berater zeichnen ein merkwürdig verzerrtes Bild des Autorenlebens.

Unsere Eindrücke von einer Messe mit Miss, von schreibenden Vollprofis, menschlichen Dramen – und warum autoren@leipzig überfällig war.

Beitrag vom 15. Februar 2012 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben

WDR Servicezeit berichtete über E-Books und Zuschussverlage und literaturcafe.de unterstützte bei der Recherche

WDR Servicezeit mit dem Thema E-Books und ZuschussverlageKann man mit E-Books reich werden? Es gibt Ratgeber und Websites, die dies suggerieren. In der Verbrauchersendung »Servicezeit« ging der WDR dieser Frage nach und sprach u.a. mit literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer, der sich einem E-Book-Selbsttest stellte.

Außerdem wollte der WDR wissen, wie Verlage reagieren, wenn man dort ein E-Book veröffentlichen will und wie die Konditionen sind.

Das literaturcafe.de half den Machern des WDR bei der Beschaffung eines geeigneten Romanmanuskripts, das vom Sender an Verlage geschickt wurde. Es ist wenig erstaunlich, dass sich nur Zuschussverlage gemeldet haben, die für eine Veröffentlichung Geld wollten. Die Inhalte der Angebote waren jedoch sehr überraschend – und amüsant.

Beitrag vom 20. Dezember 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Affäre um Bundespräsident Wulff: Hoffmann und Campe Verlag gesteht Zuschussgeschäft

Bericht im SPIEGEL Online über die Zuschusszahlungen zur Wulff-Buch-WerbungEgal ob günstiger Kredit oder Luxusreisen: Bundespräsident Christian Wulff lässt sich offenbar vieles von reichen Freunden bezahlen – und findet das nicht weiter schlimm.

Jetzt kommt ans Licht, dass Werbung für sein Buch »Besser die Wahrheit« nur aufgrund von Zuschusszahlungen geschaltet wurde. Manfred Bissinger, der frühere Geschäftsführer Corporate Publishing vom Verlag Hoffmann und Campe, bezeichnet dies auch noch laut SPIEGEL Online als »in der Verlagsbranche üblich«.

Bissingers Aussage ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich für einen fairen Umgang zwischen Autor und Verlag einsetzen – und sie ist Wasser auf die Argumentationsmühlen dubioser Zuschussverlage.

Beitrag vom 30. August 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Zuschussverlage

Zahlende Autoren: Hamburger Abendblatt wird scheinbar zum Zuschussverlag

Screenshot: 699 Euro kostet ein Buch in der »Norddeutschen Reihe«Warum sollen Autoren, die keinen Verlag finden, der ihnen ein angemessenes Honorar zahlt, immer nur bei teuren Zuschussverlagen landen, die sich das Versprechen auf einen Bucherfolg vom Autor schon mal mit 15.000 Euro bezahlen lassen?

»Das können wir billiger!«, hat man sich offenbar beim Hamburger Abendblatt gedacht. Die zum Springer-Konzern gehörende Zeitung tritt scheinbar selbst als Pseudoverlag auf, bei dem Autorinnen und Autoren für ihr Buch zahlen müssen. Als besonderer Anreiz wird von den Hamburgern ein »Vermarktungspaket« angeboten.

Beitrag vom 16. Juni 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Zuschussverlage sind keine Verlage, meint Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Quelle: wikipedia.de)

Quelle: wikipedia.de

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat eine viel beachtete Rede zum Urheberrecht gehalten. Besser als diese nichtssagende Phrase lässt sich der Inhalt ihrer Worte vor der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eigentlich nicht zusammenfassen. »Buzzword-Bingo«-Spieler hätten ihre Freude gehabt.

In der Rede war so ziemlich alles drin, doch nichts gesagt und bloß nichts konkret festgelegt. Die vielfältigen Reaktionen auf die Rede zeigen, dass jeder das heraushören konnte, was ihm urheberrechtlich in den Kram passt.

Und trotz Leutheusser-Schnarrenbergers konkreter Feststellung: »Wir können nicht einfach die Mechanismen der analogen Welt eins zu eins auf die digitale Welt übertragen« wurde zwischen den Zeilen deutlich: »… aber wir werden es dennoch versuchen«.

Mehr verblüffte ein Detail am Rande: So ganz nebenbei definierte die Justizministerin den Begriff »Verlag« und machte deutlich, dass sie Zuschussverlage und Selbstzahlerverlage nicht als Verlage betrachtet.

Beitrag vom 25. Januar 2010 | Rubrik: Literarisches Leben

Seriöse Verlagsautoren: »Nein, wir zahlen nicht!«

Autoren gesucht! Wir prüfen Ihr Manuskript kostenlos! - Die Veröffentlichung kostet Sie jedoch ein Vermögen!Dieser Artikel erschien im Original im Weblog der Autorin Nicole Rensmann. Wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung.

In den letzten Tage stoße ich vermehrt auf Interviews, Artikel, Anzeigen von Verlegern, Verlage, die von den Autoren Geld nehmen und auf »Autoren«, die für eine Veröffentlichung bezahlen. Natürlich wird auf diese kleine Unwichtigkeit nicht hingewiesen. Selbst große Zeitungen und Magazine informieren sich nicht mehr, es wird nur der Text aus der Pressemappe übernommen.

Werden Journalisten von großen Magazinen auch nicht mehr bezahlt? Bezahlen sie dafür, dass sie einen Artikel schreiben dürfen, oder wie darf ich das verstehen?

Es ist ein Schlag ins Gesicht jedes seriösen Verlags, wenn sich große Magazine nicht über den Verlag informieren, der weder Werbung noch ein Lektorat bietet, aber vierstellige Summen für eine Veröffentlichung verlangt. Und es ist ein Stich ins Herz, wenn Rezensionen geschrieben und Pressemitteilungen verfasst werden über Bücher von Menschen, die sich als Autor bezeichnen möchten und dafür gerne einen vierstelligen Betrag bezahlen.

Beitrag vom 1. Januar 2010 | Rubrik: Literarisches Leben

Wir wünschen wir Ihnen alles Gute für 2010 mit unserem Jahresrückblick 2009!

Jahresrückblick 2009Das literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2010! Wie in den Vorjahren werfen wir am 1. Januar einen ganz persönlichen Blick zurück auf das vergangene Jahr.

Die bestimmenden Themen 2009 waren eigentlich die des Vorjahres 2008: Was bedeutet die Digitalisierung für Verlage und Buchautoren? Welche Rolle spielen Amazon, Google und Apple auf dem eBook-Markt? Welchen Veränderungen muss sich das Urheberrecht stellen?

Und obwohl es dank der Print-on-Demand-Dienstleister mittlerweile möglich ist, sein eigenes Buch für 0 Euro gedruckt auf den Markt zu bringen, zeigten auch 2009 zahlreiche eMails mit Hilferufen und Nachfragen an unsere Redaktion, dass Zuschussverlage nach wie vor mit großen Versprechungen und wohlklingenden Namen Autoren zur Kasse bitten. Einer davon missbrauchte 2009 sogar dreist und unverfroren den Namen Elke Heidenreichs, um Autoren zu täuschen.

Beitrag vom 8. Juni 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

»Ich habe auch schon gehört, dass einem Autor für sein Buch keine Kosten entstehen sollen.« [Nachtrag]

Werbung der Deutschen Literaturgesellschaft für eine angebliche Gedichtsammlung mit einem Vorwort von Marcel Reich-RanickiManchmal sind wir Don Quichotte. Wir kämpfen gegen Windmühlen und wiederholen wie Gebetsmühlen: Firmen, die von Autoren Geld verlangen, sind keine Verlage im eigentlichen Sinne – auch wenn sie sich selbst so nennen. Es sind im besten Falle Dienstleister, im schlechtesten Abzocker. Es ist nicht die Art von Verlagen, deren Werke man gemeinhin in den Buchhandlungen findet.

Es ist der Normalfall im Buchhandel, dass der Verlag das wirtschaftliche Risiko einer Veröffentlichung trägt und dem Autor ein Honorar zahlt. Nochmals deutlicher: Ein Autor erhält Geld vom Verlag, nicht umgekehrt. Wir schreiben es hier, hier, hier und an vielen anderen Stellen.

Doch dann wieder ein Windmühlenschlag ins Gesicht: In einem Kommentar zu einem Beitrag heißt es völlig ironiefrei und ernst: »Ich habe auch schon gehört, dass einem Autor für sein Buch keine Kosten entstehen sollen.«

Uns steht der Mund offen, denn wir ahnen, wie viel Potenzial für »literarische Abzocker« weiterhin besteht.

Beitrag vom 23. April 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Prominente Autorinnen und Autoren unterstützen Fairlag-Initiative gegen unseriöse Verlagspraktiken

FAIRLAG - Aktionsbündnis für faire Verlage25 Schriftstellerinnen und Schriftsteller, darunter Elfriede Jelinek, Günter Grass, Hellmuth Karasek, Tanja Kinkel, Rafik Schami und Elke Heidenreich, unterzeichnen anlässlich des heutigen Welttags des Buches und des Urheberrechts am 23. April 2009 die Fairlag-Erklärung von 50 Autorenverbänden und anderen Literaturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Sogenannte Zuschussverlage bzw. Pseudoverlage verlangen mit unseriösen Versprechungen und wohlklingenden Namen von jungen und unerfahrenen Autorinnen und Autoren oftmals Zahlungen im bis zu fünfstelligen Euro-Bereich.

Die prominenten Schriftstellerinnen und Schriftsteller unterstützen daher das »Aktionsbündnis für faire Verlage«, das im letzen Jahr ins Leben gerufen wurde, um auf solche Praktiken aufmerksam zu machen.

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