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Stichwort: sterben

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »sterben« versehen wurden.

Beitrag vom 15. Oktober 2009 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2009, Podcast

Der Tod meiner Mutter: Georg Diez im Gespräch – Buchmesse-Podcast 2009

Georg Diez: Der Tod meiner MutterAufschreiben als Beweismittel für das Leben. Georg Diez hat ein schmerzvoll schönes Buch geschrieben über das Sterben seiner krebskranken Mutter.

Das Aufschreiben gelang ihm erst in dem Zeitvakuum zwischen dem Tod seiner Mutter und der Geburt seiner Tochter. Zuvor hatte der Journalist eine seltsame Angst davor, die Bewegung des Lebens zu unterbrechen. Das Schreiben erlebte Diez dann als sinnliches Moment, in dem um jedes weh- oder wohltuende Wort gerungen wird.

Seit Erscheinen des Buches führen Feuilletons eine Debatte über die angemessene Darstellung persönlicher Krankheitsbiographien (»Susan Sontag? Zu viele Sicherheitsleinen im Denken.«).

Das Gespräch wurde lang, weil auch hier jedes Wort mit Bedacht gewählt werden wollte. Dafür ist Diez unvestellt, ehrlich – und anregend, die eigenen Ängste durchzubuchstabieren.

Georg Diez: Der Tod meiner Mutter. Gebundene Ausgabe. 2009. Kiepenheuer & Witsch. ISBN/EAN: 9783462041422. EUR 16,95 (Bestellen bei Amazon.de)
Georg Diez: Der Tod meiner Mutter. Taschenbuch. 2011. btb Verlag. ISBN/EAN: 9783442741144. EUR 8,99 (Bestellen bei Amazon.de)
Georg Diez: Der Tod meiner Mutter. Kindle Edition. 2009. eBook by Kiepenheuer&Witsch (Bestellen bei Amazon.de)

Beitrag vom 12. Oktober 2007 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2007, Podcast

Horst Jaedicke: Sterben ist doof – Buchmesse-Podcast 2007

Horst Jaedicke: Von der Kunst, das Leben zu verlängernEine ganz andere Herangehensweise an den Tod und das Sterben hat Horst Jaedicke. Der zentrale Tipp seines Buches »Von der Kunst, das Leben zu verlängern« ist recht simpel: Schaffen Sie den Tod ab und werden Sie unsterblich! Jaedicke ist dies bislang sehr gut gelungen, denn er selbst ist Jahrgang 1924 und nachwievor topfit. Viel hat er gemacht in seinem Leben: er war einer der ersten Redakteure der tagesschau, 25 Jahr lang Fernsehdirektor beim Süddeutschen Rundfunk, später war er bei der Kirch-Gruppe tätig und als Filmproduzent arbeitete er u.a. mit Bernd Eichinger zusammen und war an Filmen wie »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« sowie »Die letzte Metro« beteiligt.

Natürlich wird auch Horst Jaedicke den Tod nicht abschaffen können, aber sein amüsantes Buch fast einige Strategien zusammen, wie man dies vielleicht gar nicht merkt.

Horst Jaedicke: Von der Kunst, das Leben zu verlängern: Sterben ist doof. Alles andere ist Lüge. Mit Bildern von Paul Simmel. Taschenbuch. 2007. Books on Demand. ISBN/EAN: 9783833481253. EUR 11,90 (Bestellen bei Amazon.de)
Vito von Eichborn, Horst Jaedicke: Von der Kunst, das Leben zu verlängern: Sterben ist doof. Alles andere ist Lüge. Mit Bildern von Paul Simmel. Kindle Edition. 2011. Books on Demand (Bestellen bei Amazon.de)

Nachtrag vom 17. Mai 2010:
Wie der SWR in einer Pressemeldung bestätigte, starb Horst Jaedicke am Sonntagabend (16. Mai 2010) nach kurzer schwerer Krankheit in Chiavari (Italien). Jaedicke wurde 86 Jahre alt.