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Stichwort: Spiegel Online

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Spiegel Online« versehen wurden.

Beitrag vom 18. Oktober 2009 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2009, Podcast

Buchlos in Frankfurt: Matthias Matussek aka @mmatussek im Gespräch – Buchmesse-Podcast 2009

Matthias Matussek (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Foto: Birgit-Cathrin Duval

Er ist der Mann, der in Deutschland dem Wort »Blog« den männlichen Artikel aufgedrückt hat – und das ist wörtlich und nicht übertragen gemeint: Matthias Matussek.

Seit er beim SPIEGEL Online »einen Videoblog« produziert, scheint man ihn nur noch als Blogger wahrzunehmen. Läuft man mit ihm durch die Gänge der Buchmesse, so kann man es miterleben, wie ihn wildfremde Menschen ansprechen und sich für die Filme bedanken.

Dabei ist Matthias Matussek als Kulturjournalist auch mit seriösen Artikeln im gedruckten SPIEGEL präsent, und er hat Bücher geschrieben. Zu dieser Messe präsentiert er jedoch kein aktuelles Buch, das letzte Werk »Als wir Jung und schön waren« erschien im letzten Jahr. Das Buch sei jedoch, im Gegensatz zu seinem Deutschland-Buch etwas »hinten runtergefallen«. Ist ein in Kulturkreisen bekannter Name kein garant für den Bucherfolg? Und – kühner Sprung in dieser Notiz – wird es in einigen Jahren überhaupt noch Bücher geben? Es erstaunt, dass Kulturmensch Matussek da recht pessimistisch ist und bereits unter @mmatussek ums Überleben twittert.

Matthias Matussek: Als wir jung und schön waren. Gebundene Ausgabe. 2008. Fischer (S.), Frankfurt. ISBN/EAN: 9783100489241. EUR 19,90 (Bestellen bei Amazon.de)
Matthias Matussek: Als wir jung und schön waren. Kindle Edition. 2009. Fischer E-Books (Bestellen bei Amazon.de)

Beitrag vom 15. Dezember 2008 | Rubrik: Bücher, Literatur online

Matthias Matusseks wunderbare Buchtrailer-Parodie

Buchtrailer von Mattias Matussek

Quelle: spiegel.de

Des Spiegels Video-Blogger Matthias Matussek macht in seinem neuesten Blog schonungslos Werbung für sein neues Buch »Als wir jung und schön waren«. Unbedingt den Blog (Wichtig: Bei Matussek immer mit männlichem Artikel und ohne Zusätze wie -folge oder -beitrag!) bis zum Schluss ansehen, auch wenn der Cream-Kalauer weh tut.

In seinem Video parodiert Matussek wunderbar die grassierende und nur schwer nachvollziehbare Buchtrailer-Begeisterung der Verlage. Seine unbedingten Inhaltsempfehlungen für einen Buchtrailer:

  • Nichts über den Inhalt verraten
  • Möglichst eine Rolltreppe sollte vorkommen
  • Der Autor sollte möglichst intelligent und sensibel gucken
  • Bäume
  • Möglichst sinnlose Schriften

Matthias Matussek: Als wir jung und schön waren. Gebundene Ausgabe. 2008. Fischer (S.), Frankfurt. ISBN/EAN: 9783100489241. EUR 19,90 (Bestellen bei Amazon.de)
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Beitrag vom 27. Oktober 2008 | Rubrik: Notizen

Kerkeling-Buch wird viermal verfilmt und Karasek hat viel über die Heidenreich zu sagen

Na sowas: In gleich vier Rubriken berichtet der aktuelle SPIEGEL 44/2008 darüber, dass die ARD das Buch »Ich bin dann mal weg« von Hape Kerkeling verfilmen will. Und Hellmuth Karasek hat offenbar einiges zum Rauswurf seiner Kollegin Elke Heidenreich beim ZDF zu sagen und zwar in den Rubriken TV-Kultur, ZDF, Fernsehstars und Journalisten. Klar, passt ja alles. Oder wie sonst ist die aktuelle Inhaltsangabe des SPIEGEL auf SPIEGEL ONLINE zu interpretieren?

Beitrag vom 7. März 2008 | Rubrik: Notizen

Der Traum jedes Autors und Verlags: Schleichwerbung auf SPIEGEL Online

Werbequiz auf SPIEGEL OnlineJa, das Leben ist schon ungerecht. Während der unbekannte Hobby-Autor es nicht einmal schafft, dass sich die örtliche Regionalzeitung für sein Buch interessiert, bekommt der Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf prominente Werbung im redaktionellen Teil auf SPIEGEL Online geschenkt. Als »Anzeige« ist sie freilich nicht gekennzeichnet. Der SPIEGEL hat dem Buch »YOU BITCH! YOU BASTARD!«, in dem lästerliche Zitate von Rock- und Popstars über ihre Kollegen gesammelt sind, einige Zitate entnommen und ein unaufwändiges »Wer hat’s gesagt?«-Quiz gebaut. Das ganze ist sehr klickintentensiv, was dem SPIEGEL eine Steigerung der werberelevanten Seitenaufrufe bringt. Und Promi-Tratsch funktioniert immer.

Hat man sich durch alle 8 Fragen hindurchgeraten folgt die unverblümte Werbebotschaft: »Sie kennen sich hervorragend aus, Respekt! Wenn Sie dennoch Ihr Wissen erweitern wollen, greifen Sie zu den gesammelten Lästerzitaten in Buchform: "You Bitch! You Bastard" von Susan Black (Schwarzkopf & Schwarzkopf).«

Einen direkten Link auf die Verlagswebsite fand dann offenbar auch der SPIEGEL zu dreist. Aber das Angebot ist schnell ergoogelt und Schwarzkopf & Schwarzkopf macht es absolut richtig, denn mehr als 50% der Startseite sind derzeit mit dem Buchhinweis bedeckt, sodass man ihn einfach nicht übersehen kann.