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Stichwort: schriftsteller

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »schriftsteller« versehen wurden.

Beitrag vom 10. Mai 2013 | Rubrik: E-Books, Schreiben, Self-Publishing

Self-Publishing: Suizid im Hirschkostüm und 57 Antworten von Tom Liehr

Gib's mir!21 Kommentare bereits am Veröffentlichungstag: Tom Liehrs Beitrags zum Thema Selfpublishing hat damit vielleicht einen Rekord im literaturcafe.de aufgestellt. Zahl und Inhalt der Kommentare zeigen, dass es um ein schwieriges, vor allem aber um ein sehr emotionales Thema geht.

»Gut! Kunst ist emotional, Künstler leben von Emotionen. Wenn Kalkül das Gefühl übertrumpft, entsteht seelenloser, wenig nachhaltiger Müll – diese Randbemerkung sei mir gestattet. Sie wird allerdings auch im Nachfolgenden noch relevant sein«, meint Autor Tom Liehr.

Wie angekündigt antwortet Tom Liehr in diesem Artikel den Kommentatoren und Kritikern ausführlich. Nehmen Sie sich Zeit zum Lesen dieses Beitrags.

Beitrag vom 29. April 2013 | Rubrik: E-Books, Schreiben, Self-Publishing

Tom Liehr: »Self-Publishing ist keine Alternative – und erst recht kein Allheilmittel«

Abfall für den Stromkasten?Vorab: Dieser Text von Tom Liehr richtet sich nicht an jene, die mit der Selbstveröffentlichung irgendwelcher Texte via KDP & Co. ein schönes Hobby für sich entdeckt haben, sondern an Menschen, die sich mit der Idee, Schriftsteller zu werden, zu sein und zu bleiben, ernsthaft auseinandersetzen, aber möglicherweise irrtümlich annehmen, die Aufgabe der Verlage bestünde allein darin, Bücher herzustellen.

Beitrag vom 9. August 2012 | Rubrik: Literarisches Leben, Reiseberichte

Hermann Hesse ist tot! – Ein Videobeweis aus Calw im Schwarzwald

Hermann Hesse und Wolfgang Tischer blicken nach Calw

Ein Klick auf die beiden Herren führt Sie zum Video

Er war der König des Kitsch’, ein düsterer Paulo Coelho des frühen 20. Jahrhunderts: Heute vor 50 Jahren starb Hermann Hesse. Sein Freund Thomas Mann hatte das Komitee in Stockholm so lange genervt, bis der Nudist aus dem Schwarzwald sogar den Nobelpreis bekam. Grund genug, um uns mit der Videokamera dort umzusehen, wo der literarische Selbstmordliebhaber im Jahre 1877 geboren wurde: in Calw im Schwarzwald.

Doch obwohl der Anzugträger seit einem halben Jahrhundert tot ist, lebt er künstlerisch gesehen noch weitere 20 Jahre in Gefangenschaft.

Beitrag vom 31. Juli 2012 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online, Podcast

Neue Urheber statt neue Gesetze: Mitschnitt des Vortrags von Wolfgang Tischer

Wolfgang Tischer zum Thema UrheberrechtDas Stuttgarter Schriftstellerhaus und die Stuttgarter Stadtbibliothek hatten zu einem Vortrag zum Thema »Urheberrecht« am 23. Juli 2012 eingeladen. Neben allen Interessierten richtete sich der Abend besonders an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die dazu speziell eingeladen waren. Doch von den scheinbar so empörten Autoren kam niemand.

Ist das der Beleg dafür, dass den Autorinnen und Autoren das Urheberrecht reichlich wurscht ist, solange es nicht um die eigene Kohle geht? Wir hoffen es nicht!

Wir präsentieren für alle Nichtgekommenen einen Mitschnitt des Abends mit literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer. Eine Audio-Datei, die man bequem auch auf dem Sofa anhören kann.

Beitrag vom 7. Juni 2012 | Rubrik: Literarisches Leben

Urheberrecht: Schirach heult und Mattusek wirft die Atombombe

Matthias Matussek (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Matthias Matussek (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Was hat die Diskussion ums Urheberrecht nur aus den stolzen und von uns bewunderten Schriftstellern gemacht? Wir haben ihre Bücher geliebt, gekauft und gelesen. Doch jetzt?

Verängstigt kritzeln sie ihre Namen unter öffentliche Erklärungen und nehmen an peinlich-blutigen Aktionen teil. Gestandene Männer wie Ferdinand von Schirach, die Bestseller über brutale Verbrechen schreiben, jammern uns plötzlich im SPIEGEL vor, wie anstrengend das Leben als Schriftsteller sei, und der Katholik Matthias Matussek wirft im gleichen Blatt die adverbiale Atombombe.

»Wir Autoren haben keine Gnadengesuche nötig«, meint hingegen David Gray.

Beitrag vom 16. November 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Podcast

»Das Internet ist ein Windfurz« – Hermann Mensing im Gespräch (Podcast-Sonderfolge)

Hermann Mensing (Foto: Wolfgang Tischer)Kann das Internet ein unbekanntes Buch bekannt machen? Welche Chance haben heutzutage gute literarische Bücher, wenn sie von Elke Heidenreich nicht mehr in die Kamera gehalten werden? Wird ein Buch nur wahrgenommen, wenn es stapelweise in den Buchhandlungen liegt? Eine Präsentationsform, die sich die Buchhandelsketten von den Verlagen mit mehreren Tausend Euro bezahlen lassen – hier zählt der Preis, nicht Qualität.

Hermann Mensing hat mit »Pop Life« einen wunderbaren Roman geschrieben. Egal ob WDR oder Berliner Zeitung, die Kritiker sind begeistert – und auch die Leser. Ein 320 Seiten starkes Buch mit Lesebändchen und Fadenheftung, erschienen beim kleinen und feinen österreichischen Verlag »Luftschacht«. Ein Buch, das bereits unser Kritiker Malte Bremer in seiner Besprechung ausführlich vorgestellt hat.

Doch ein gutes Buch zu schreiben reicht nicht.

Hermann Mensing war zu Gast in der Redaktion des literaturcafe.de und in einer Podcast-Sonderfolge berichtet er offen und ungeschminkt über das Leben eines Autors und der Schwierigkeit, mit seinem Buch von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden – und mag es noch so gut sein.

Beitrag vom 17. Oktober 2009 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2009, Podcast

Echte Literatur wird offline geschrieben: Matthias Politycki im Gespräch – Buchmesse-Podcast 2009

Matthias Politycki (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Foto: Birgit-Cathrin Duval

Wenn sich die wunderbare Gelegenheit für ein Gespräch mit Matthias Politycki ergibt, dann wollen wir natürlich nicht nur über sein neues Buch »Jenseitsnovelle« sprechen.

Bereits in den 1990er-Jahren lotete Politycki die Möglichkeiten des Internets fürs Schreiben aus. Was ist, wenn ein Roman »öffentlich im Web« vor den Augen aller geschrieben wird und jeder mitreden kann und darf? Sein Roman »Ein Mann von 40 Jahren« entstand damals als viel beachtetes Web-Projekt zusammen mit dem ZDF.

Welche Rolle spielt für Matthias Politycki das Internet heute? Und hätte er eine stille und intime Geschichte wie die »Jenseitsnovelle« auf diese Art schreiben können?

Es wurde das längste Gespräch, das je im Buchmesse-Podcast geführt wurde. Und es lohnt sich zuzuhören, denn Politycki gibt interessante Einblicke in das Leben und Schreiben – und er bricht am Schluss eine Lanze für den Buchtrailer, denn der zur »Jenseitsnovelle« entstandene Film ist alles andere als »nur« ein Werbeclip.

Matthias Politycki: Jenseitsnovelle (Literatur-Literatur). Gebundene Ausgabe. 2009. Hoffmann und Campe. ISBN/EAN: 9783455401943. EUR 15,95 » Bestellen bei Amazon.de
Matthias Politycki: Jenseitsnovelle (Literatur-Literatur). Kindle Edition. 2009. Hoffmann und Campe Verlag GmbH » Herunterladen bei Amazon.de

Beitrag vom 5. November 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Michael Crichton ist tot

Romane von Michael CrichtonDer us-amerikanische Schriftsteller Michael Crichton ist gestern (Dienstag, 4. November 2008) im Alter von 66 Jahren gestorben. Crichton habe bereits seit längerem an Krebs gelitten, berichten die Medien.

Der breiten Öffentlichkeit wurde der Autor bekannt, als sein Roman Jurassic Park 1993 von Stephen Spielberg verfilmt wurde. Crichton schrieb hierfür auch das Drehbuch. Der Roman erschien 1991 auf deutsch noch mit dem niedlichen Titel DinoPark. Crichtons Roman über die mit Hilfe der Wissenschaft wiederbelebten Dinosaurier war typisch für seine Stoffe. Häufig waren sie als Science-Fiction einzustufen, doch immer verstand es der Autor meisterlich, auch komplizierte Dinge so darzustellen, dass sie für den Leser glaubhaft erschienen.

Noch wurden freilich keine Saurier aus Genmaterial wiedererweckt, doch griff Crichton in seinen Werken auch immer wieder Themen auf, die kurze Zeit später alle bewegen sollten.

Beitrag vom 11. September 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 9.

Die Tür steht offen...Diesmal: Quo vadis? Eine Zusammenfassung.

Auch wenn in der Überschrift »Zusammenfassung« steht, brauche ich mich hier wohl nicht wiederholen. Immerhin kann man jede Folge nachlesen, sofern man das möchte. Halten wir uns also lieber an das »Quo vadis?«.

Wohin geht der Jungautor also? Vielleicht sind es nur noch sieben Bücher bis zum großen Ruhm – oder man bleibt für immer mit seinen Veröffentlichungen im dreistelligen Auflagenbereich. Man kann es nie wissen, selten voraussagen. Bei manch einem hat Klagenfurt nie angerufen, bei manchem schon – und es hat auch nichts gebracht, manche waren dort und wurden verkannt.

Oft genug denkt man wohl an das Aufhören, fragt nach dem Sinn.

Beitrag vom 21. Juni 2006 | Rubrik: Notizen

Autoren lüften Schreibgeheimnisse

In seiner Sendereihe ars poetica portraitiert der Bayerische Rundfunk insgesamt 12 Schriftsteller aus Bayern. Wie wichtig ist der erste Satz eines Romans? Was tun bei Schreibblockaden? Wie kommt die richtige Sprachmelodie in einen Text? Solchen und anderen Fragen geht man nach u.a. bei Herbert Rosendorfer, Uwe Timm und Michael Krüger. Schön, dass die Beiträge nach und nach auch online in Text und Bewegtbild verfügbar sind.

Nachtrag: Leider sind die Seiten zur Sendereihe mittlerweile nicht mehr beim BR verfügbar. Schade.