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Stichwort: roman

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »roman« versehen wurden.

Beitrag vom 24. Februar 2013 | Rubrik: Schreiben

Bitte nicht: Die 5 peinlichsten Romananfänge von Hobby-Autoren

FenstergriffKann man einen schlechten Roman schon am ersten Satz erkennen? Unsere Erfahrung zeigt: leider ja. Es gibt Romananfänge, die nichts Gutes erwarten lassen, denn sie sind kitschig, langweilig und ausgelutscht – weil bei Hobby-Autoren überaus beliebt.

Wir haben eine Liste der peinlichsten Romananfänge erstellt, die man als Autorin oder Autor besser vermeiden sollte.

Beitrag vom 5. April 2012 | Rubrik: »Bis Klagenfurt anruft«

Cornelia Travnicek: Bis Klagenfurt anruft. Reloaded. Teil 3.

Bei der Buchpräsentation in der Hauptbibliothek WienSeit einem Monat ist »Chucks« im Buchhandel erhältlich, der Debütroman von Cornelia Travnicek. Und seit einem Monat bedeutet es für die Autorin: Interviews, Lesungen, Literaturfestivals, Rezensionen und eine Buchmesse.

Mit diesem dritten Teil unter dem Motto »Termine, Termine!« geht die Reloaded-Miniserie von Cornelia Travnicek »Bis Klagenfurt anruft« auch schon wieder zu Ende. Diesmal: Allgemeine Eindrücke, Vergleiche und Der Innere Kreis.

Beitrag vom 14. März 2012 | Rubrik: »Bis Klagenfurt anruft«

Cornelia Travnicek: Bis Klagenfurt anruft. Reloaded. Teil 2.

Lesungssymbolbild: Chucks und WasserglasCornelia Travniceks erster Roman »Chucks« ist in diesen Tagen in der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) erschienen. In dieser Serie berichtet sie von Ihren Erfahrungen als »Debut- und Jungautorin«.

Als ihr hier den ersten Teil der neuen Mini-Serie lesen durftet, begann gerade die Auslieferung meines Romans. Das war vor zwei Wochen und in der Zwischenzeit ist viel passiert. Nun folgt also der zweite Teil: Lesungen, Interviews, Leserunden und erste Rezensionen.

Beitrag vom 29. Februar 2012 | Rubrik: »Bis Klagenfurt anruft«

Cornelia Travnicek: Bis Klagenfurt anruft. Reloaded. Teil 1.

Fischer im AquariumCornelia Travnicek berichtet im literaturcafe.de seit 2009 von ihrer bisherigen Autorenlaufbahn und davon, wohin es führen kann, wenn man eines Tages beschließt zu schreiben. Seinerzeit schrieb Cornelia unter dem Motto »Bis Klagenfurt anruft« sieben Berichte und einige Bonusfolgen u.a. über Veröffentlichungen, Preise, Lesungen, Literaturforen und die eigene Website.

Im Frühjahr 2012 erscheint Cornelia Travniceks erster Roman »Chucks« in der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA). Wie ergeht es einem als österreichische Autorin, wenn man zu einem großen deutschen Verlag wechselt? Erfüllt sich ein Autorinnentraum?

Unter dem Titel »Bis Klagenfurt anruft. Reloaded« setzt Cornelia Travnicek 2012 ihre Berichte im literaturcafe.de fort.

Beitrag vom 24. November 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Eine Stadt liest ein Buch: Im Mai 2012 herrscht »Sturmflut« in Stuttgart

Stuttgart liest ein Buch (Foto: Wolfgang Tischer)

Stuttgart liest ein Buch: Zum ersten Mal wird sich auch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt alles um ein einziges Buch drehen: Für zwei Wochen wird der Roman »Sturmflut« von Margriet de Moor im Mai 2012 zum Stadtgespräch werden. Es finden Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge rund um die Themen des Buches statt.

Zentraler Infopunkt ist die Website stuttgart-liest-ein-buch.de. Konzeption und Umsetzung erfolgte durch das literaturcafe.de, das die Aktion als Sponsor unterstützt.

Beitrag vom 14. Februar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

»Lisa« von Thomas Glavinic: Webradio und Drogen für alle

Tom nimmt Drogen und betreibt ein Internet-Radio. Mit seinem Sohn hat er sich in einem einsamen Ferienhaus in den Bergen verschanzt. Tom ist überzeugt davon, dass ihn die brutale Serienmörderin Lisa umbringen will. Das Webradio ist sein einseitiger Kontakt zur Außenwelt.

»Lisa« ist ein irrer Radio-Monolog und der neue Roman von Thomas Glavinic, der sich erneut in die dunklen und gruseligen Randgebiete des Alltäglichen begibt.

literaturcafe.de hat Toms Webradio Wirklichkeit werden lassen. Man kann es auf der eigenen Website einbinden – mit einer markanten und bekannten Stimme, die Ihnen sehr bekannt sein dürfte.

Beitrag vom 20. Oktober 2010 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2010, Frankfurter Buchmesse 2010, Podcast

Joachim Zelter über den Ministerpräsident: Ein Politiker muss den Schein inszenieren – Buchmesse-Podcast 2010

Der Ministerpräsident von Joachim ZelterJoachim Zelters wunderbaren Roman »Der Ministerpräsident« müssen wir an dieser Stelle nicht mehr loben. Denn wir haben das Buch, das auf der Longlist des Deutschen Buchpreises zu finden war, unlängst ausführlich vorgestellt.

Auf der Buchmesse ergriff Wolfgang Tischer am Stand des Verlags Klöpfer & Meyer die Gelegenheit und unterhielt sich mit dem Autor über die Hintergründe zum Buch, das Schreiben und das Vorlesen.

Beitrag vom 3. Oktober 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Buchtipp: Der baden-württembergische Ministerpräsident hat das Gedächtnis verloren

Joachim Zelter: Der MinisterpräsidentIm Roman von Joachim Zelter geht es um den baden-württembergischen Ministerpräsidenten. Dies ist jedoch keine Leseempfehlung aus aktuellem Anlass. Denn Zelters Ministerpräsident ist ein netter. Man traut ihm nicht zu, dass er Kinder und Rentner im Stuttgarter Schlossgarten niederknüppeln lassen würde, um danach wie ein kleiner Junge auf dem Schulhof zu behaupten: »Die haben angefangen!«

Auch Zelters Ministerpräsident hat etwas Kindliches, denn sein baden-württembergisches Staatsoberhaupt hat das Gedächtnis verloren.

Beitrag vom 31. März 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Schreiben

Titus Müller: Vom Abenteuer, einen Roman zu schreiben

Buch: Titus Müller: Vom Abenteuer, einen Roman zu schreibenDieses Büchlein macht einfach Freude! Alleine, es zur Hand nehmen, es anzufassen, lässt das Autoren – und Leserherz höher schlagen. Ein Buch, eher ein Büchlein, im Format eines Notizkalenders, dazu in Leinen gebunden und mit Lesebändchen versehen. So etwas kann sich sehen lassen. Denn die Textmanufaktur hat nicht nur ein Faible für gute Texte, sondern schön gemachte Bücher.

Für den Inhalt zeichnet sich Titus Müller, Autor zahlreicher historischer Romane, verantwortlich. Der Klappentext empfiehlt das Buch für »Schreibanfänger und für fortgeschrittene Autoren, die sich ihrer Fähigkeiten wieder versichern wollen.«

Doch das kleine Bändchen ist weit mehr als nur ein Leitfaden zum Schreiben. Titus Müller versteht es auf meisterhafte Weise, seine Tipps und Erfahrungen in Geschichten zu packen. So liest sich das Buch nicht wie ein Ratgeber, sondern eher wie ein Roman.

Beitrag vom 26. Februar 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Fernab der Zukunft: Der Roman »Unterwegs in einem kleinen Land« von Philip K . Dick

Cover: Philip K. Dick: Unterwegs in einem kleinen LandPhilip K. Dick gehört zu jenen Autoren, die von ihren Büchern mehr schlecht als recht leben konnten. Dick war zwar bereits zu seinen Lebzeiten als renommierter Science-Fiction-Autor bekannt, doch der große Ruhm kam erst nach seinem Tod im Jahre 1982. Und ironischerweise ist er vielen als der Autor bekannt, nach dessen Romanen und Kurzgeschichten großartige Filme wie Blade Runner, Total Recall oder Minority Report gedreht wurden.

Philip Kindred Dick war ein Schriftsteller, der leider viel zu sehr in der SF-Schublade verkantet war. Am Anfang seiner Laufbahn, in den 1950er-Jahren, schrieb er auch »normale« Romane, so genannte »Mainstream Novels«, die ganze ohne SF-Elemente auskamen.

Dem kleinen Münchner Verlag »Liebeskind« ist es zu verdanken, dass über 25 Jahre nach Dicks Tod das beeindruckende Werk »Unterwegs in einem kleinen Land« in deutscher Sprache vorliegt.

Beitrag vom 23. Februar 2010 | Rubrik: Neues im Café

Textkritik: Vom Romanausschnitt zum guten Romananfang

Diesmal hat sich unser Textkritiker Malte Bremer einen Romanausschnitt angesehen. Für die SchreibStar-Kooperation des literaturcafe.de mit dem Verlag Nagel & Kimche wird Malte demnächst speziell sechs Romananfänge begutachten und analysieren. Jede und jeder kann mitmachen und einen selbst geschriebenen Romananfang über das Formular auf SchreibStar.tv einsenden. Den Roman dazu muss es noch nicht geben, Malte will nur die ersten 5.000 Zeichen.

Gibt es ein Rezept für einen guten Romanfang? Wirft man einen Blick auf den Text, den Malte diesmal bespricht, so stellt sich bereits die Frage, warum das – wie die Autorin sagt – ein Romanausschnitt sein soll? Könnte es nicht ebenfalls ein Anfang sein? Und schon haben wir eine mögliche Antwort auf die Frage nach einem guten Anfang: Er macht neugierig, er wirft Leserin oder Leser mitten in die Handlung hinein.

Malte freut sich auf SchreibStar.tv über Ihre Romananfänge »

Und hier geht’s zur aktuellen Textkritik eines Romanausschnitts »

Beitrag vom 17. Dezember 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Mann auf dem Mond: Wo liegt Schätzings Limit?

Frank Schätzing

Foto: Birgit-Cathrin Duval

Fast schon wie ein Naturgesetz landete Frank Schätzings neuer Roman »Limit« gleich nach Erscheinen ganz oben auf der Bestsellerliste. Doch kann man das 1.320-Seiten-Monster wirklich lesen? Birgit-Cathrin Duval hat damit nicht nur physische Probleme, die sie in diesem Beitrag beschreibt.

Seit einigen Wochen quäle ich mich. Überwiegend im Bett. Schuld daran ist Frank Schätzings neustes Werk »Limit«. Eigentlich ist es dem Leser nicht zumutbar. Denn wie, bitteschön, soll man den 1,2-Kilogramm-Brocken nur halbwegs handlich lesen können ohne sich Muskelkrämpfe zuzuziehen? Wo bleibt da das Lesevergnügen? Der Verlag hätte gleich eine Lesestütze mitliefern sollen. Denn der Wälzer biblischen Ausmaßes – immerhin 1.320 Seiten – liest sich nunmal nicht in einigen Tagen.

Das Format ist wirklich eine Qual. Aber nicht nur das, wie hier zu lesen sein wird.

Beitrag vom 18. September 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche – Eine unbändige Freude, sich und sein Publikum mit Neuem zu überraschen

Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche»Mein nächster Roman wird wieder etwas dunkler und düsterer werden«, sagte Thomas Glavinic auf der Frankfurter Buchmesse 2007. Er hatte seinerzeit das geschafft, worauf der Protagonist seines Romans Das bin doch ich vergeblich hoffte: Glavinic war auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Das Interessante dabei: Der Protagonist des Romans ist ein reichlich hypochondrisch veranlagter österreichischer Autor mit Namen Thomas Glavinic!

Witziger, selbstironischer und gnadenloser ist wohl noch kein Autor mit sich umgesprungen, wo man doch weiß, dass der durchschnittliche Romanleser grundsätzlich davon ausgeht, dass ein Autor restlos alles, worüber er schreibt, auch selbst erlebt hat.

Bei der Buchpreisjury konnte Glavinic damit punkten, denn die Branche liebt selbstironische Bücher von Autoren über Autoren.

Und jetzt also das neue, das in der Tat wieder etwas dunklere oder muss ich sagen: das wunderbar dunkle neue Buch?

Beitrag vom 27. August 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Schule des Erwachsenwerdens: »Unser allerbestes Jahr« von David Gilmour

David Gilmour: Unser allerbestes JahrIm Original heißt David Gilmours Roman »The Film Club: No School. No Work… Just Three Films a Week«. Dieser Titel bezeichnet den Inhalt dieses tendenziell autobiografischen Romans wesentlich besser als der deutsche: Ein Vater erlaubt seinem sechzehnjährigen Sohn den Schulabbruch mit der Auflage, jede Woche drei Spielfilme mit ihm anzusehen.

Dies mutet zunächst merkwürdig an, der Autor sieht jedoch keinen anderen Ansatz, die Probleme seines Sohnes anzugehen: Jesse hat keinerlei inneren Zugang mehr zur Schule, schwänzt ständig, seine Leistungen sind mehr als ungenügend. Den Vorschlag seines Vaters nimmt er mit Handkuss an: Nach dem Motto »Was haben wir schon zu verlieren?« bietet der Vater Jesse freie Kost und Logis. Im Gegenzug hat sich der Sohn lediglich an zwei Regeln zu halten: Zusammen mit seinem Vater wird Jesse jede Woche drei vom Vater gewählte Filme ansehen. Dieser Handel wird sofort ungültig, sollte Jesse mit Drogen erwischt werden. Da der Vater selbst berufliche Probleme hat und die Auftragslage eher schlecht ist, hat er jede Menge Zeit, sich um den Sohn zu kümmern.

Beitrag vom 17. Februar 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Neues im Café

Wir verlosen 2×2 Kinokarten für »Der Vorleser« über Twitter

Der Vorleser - ab 26. Februar 2009 im KinoAm 26. Februar 2009 läuft in Deutschland der Film »Der Vorleser« an. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Bernhard Schlink aus dem Jahre 1995. Seinerzeit war es der erste deutschsprachige Roman, der es auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste schaffte. Dank der Verfilmung ist das Werk nun erneut dort zu finden. Und auch in Deutschland ist das Taschenbuch nach über 10 Jahren wieder ganz oben auf der Bestsellerliste.

Der Roman über ein sonderbares Liebesverhältnis und eine grausame Wahrheit, die Jahre später offenbar wird, ist ein moderner Klassiker geworden, der bereits im Schulunterricht behandelt wird. Die Verfilmung u. a. mit Kate Winslet (»Titanic«), Ralph Fiennes, David Kross und Bruno Ganz ist für 5 Oscars nominiert. Für ihre Rolle der Hanna wurde Kate Winslet bereits mit einem Golden Globe als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Das literaturcafe.de verlost mit freundlicher Unterstützung durch SENATOR Film Verleih 2×2 Kinokarten für »Der Vorleser«, die in jedem deutschen Kino eingelöst werden können, in dem der Film gezeigt wird. Nachtrag: Die Verlosung ist mittlerweile beendet, zu den Ergebnissen siehe hier.