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Stichwort: Rede

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Rede« versehen wurden.

Beitrag vom 26. Juni 2012 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online, Notizen

»Sehr geehrter Michael Krüger« – André Spiegel antwortet auf die Rede des Verlegers

Hanser-Verleger Michael Krüger bei seiner Rede auf den Buchtagen 2012Die Buchbranche hat nicht den Ruf, der Zukunft und den technischen Möglichkeiten gegenüber besonders aufgeschlossen zu sein. Wie jedes Jahr traf man sich in der vergangenen Woche auf den Buchtagen in Berlin. Diesmal hielt Michael Krüger, der Verleger des Hanser Verlags, die Eröffnungsrede.

Krüger schien alle Vorurteile zu bestätigen. Doch so einfach war die Rede des Verlegers nicht strukturiert. Er baute unzählige Paralipsen und andere rhetorische Stilmittel ein, die jeden Latein- und Griechischlehrer erfreut hätten.

Doch ein Eindruck blieb: Michael Krüger sieht im Internet den Anfang vom Untergang der Kultur.

Der Informatiker und Autor André Spiegel antwortet dem Hanser-Verleger.

Beitrag vom 16. Juli 2010 | Rubrik: Literarisches Leben

Rede: Warum man in der Schule das Schreiben nicht lernt

Kloster ObermachtalIm barocken Spiegelsaal der Klosteranlage Obermachtal auf der Schwäbischen Alb wurden gestern, am 15. Juli 2010, die Gewinnerinnen und Gewinner des 1. Schreibwettbewerbs der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart bekannt gegeben. »Reisen« lautete das Thema zu dem 27 Schulen insgesamt 76 Prosa-Texte eingereicht hatten. In vier Altersgruppen wurden je drei Preise überreicht, zudem vergab die Jury einen Sonderpreis. Über 100 Schüler, Lehrer, Eltern und Gäste waren bei der Preisverleihung dabei.

Das literaturcafe.de unterstützte den Schreibwettbewerb als Sponsor, und Herausgeber Wolfgang Tischer war Mitglied der fünfköpfigen Jury.

In seiner Rede als Jurysprecher fasste Tischer die Arbeit der Preisrichter zusammen und berichtete von persönlichen Eindrücken. Zwischen dem Schreiben, wie man es in der Schule gelehrt bekomme und dem Schreiben, wie es später in speziellen literarischen Schreibschulen vermittelt werde, bestehe durchaus ein großer Unterschied, so Tischer.

Nicht alles, was man in der Schule lernt, ist fürs literarische Schreiben optimal.

Beitrag vom 16. Juni 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Zuschussverlage sind keine Verlage, meint Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Quelle: wikipedia.de)

Quelle: wikipedia.de

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat eine viel beachtete Rede zum Urheberrecht gehalten. Besser als diese nichtssagende Phrase lässt sich der Inhalt ihrer Worte vor der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eigentlich nicht zusammenfassen. »Buzzword-Bingo«-Spieler hätten ihre Freude gehabt.

In der Rede war so ziemlich alles drin, doch nichts gesagt und bloß nichts konkret festgelegt. Die vielfältigen Reaktionen auf die Rede zeigen, dass jeder das heraushören konnte, was ihm urheberrechtlich in den Kram passt.

Und trotz Leutheusser-Schnarrenbergers konkreter Feststellung: »Wir können nicht einfach die Mechanismen der analogen Welt eins zu eins auf die digitale Welt übertragen« wurde zwischen den Zeilen deutlich: »… aber wir werden es dennoch versuchen«.

Mehr verblüffte ein Detail am Rande: So ganz nebenbei definierte die Justizministerin den Begriff »Verlag« und machte deutlich, dass sie Zuschussverlage und Selbstzahlerverlage nicht als Verlage betrachtet.