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Stichwort: raubkopien

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »raubkopien« versehen wurden.

Beitrag vom 31. Juli 2012 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online, Podcast

Neue Urheber statt neue Gesetze: Mitschnitt des Vortrags von Wolfgang Tischer

Wolfgang Tischer zum Thema UrheberrechtDas Stuttgarter Schriftstellerhaus und die Stuttgarter Stadtbibliothek hatten zu einem Vortrag zum Thema »Urheberrecht« am 23. Juli 2012 eingeladen. Neben allen Interessierten richtete sich der Abend besonders an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die dazu speziell eingeladen waren. Doch von den scheinbar so empörten Autoren kam niemand.

Ist das der Beleg dafür, dass den Autorinnen und Autoren das Urheberrecht reichlich wurscht ist, solange es nicht um die eigene Kohle geht? Wir hoffen es nicht!

Wir präsentieren für alle Nichtgekommenen einen Mitschnitt des Abends mit literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer. Eine Audio-Datei, die man bequem auch auf dem Sofa anhören kann.

Beitrag vom 28. Dezember 2011 | Rubrik: E-Books

Kindle Bücher kostenlos: Die besten Gratis-Quellen – und was ist noch legal?

Alle wollen Kindle Bücher kostenlosErneut widmen wir einen Artikel Amazons Kindle, denn Kindlebesitzerinnen und -besitzer haben offenbar großen Bedarf nach günstigem Lesestoff. Unsere Webstatistiken zeigen, dass viele über Google ins literaturcafe.de kommen, und unter den derzeit meistgelesenen Beiträgen stehen plötzlich sogar ältere Artikel zum Thema Raubkopien und Kindle.

Wir zeigen Ihnen, wo es kostenloses Lesefutter für den Kindle gibt und was legal und illegal ist. Die erste Anlaufstelle für Gratis-E-Books ist dabei Amazon selbst.

Übrigens: Alle Tipps sind auch für iPad-, iPhone- oder Smartphonebesitzer mit Android interessant, denn auch sie kommen in den Genuss der kostenlosen E-Books.

Beitrag vom 8. Dezember 2008 | Rubrik: E-Books

eBook-Konferenz in München: Warten auf Amazon und Google

Der Bericht auf sueddeutsche.deDie Süddeutsche berichtet in der gedruckten Ausgabe vom 06.12.2008 über die bislang größte eBook-Konferenz im deutschsprachigen Raum, die letzte Woche in München stattfand. Die Akademie des deutschen Buchhandels hatte eingeladen, und laut der Süddeutschen Zeitung kamen 130 Teilnehmer. Aus dem Bericht von Helmut Martin-Jung liest man jedoch heraus, dass dort nicht wirklich Neues präsentiert wurde. Es scheint, als warte der Deutsche Buchhandel nur darauf, bis Amazon, Google oder Apple den Verlagen zeigen, wie das mit dem eBook funktioniert und man damit Geld verdienen kann. Der deutsche Buchhandel konzentriert sich leider auf die nach Expertenmeinung reichlich chancenlose und nur Geld verschlingende Eigenentwicklung »libreka!« und zieht es ansonsten vor, die Kriminalisierung der Kunden voranzutreiben und setzt sich dafür ein, dass vermeintliche Raubkopierer auch ohne richterliche Zustimmung verfolgt und bestraft werden können.

Beitrag vom 15. Oktober 2008 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2008, Podcast

Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel, im Interview – Buchmesse-Podcast 2008

Screenshot: boersenblatt.netWie im letzten Jahr ist die erste Podcast-Folge des Buchmesse-Podcasts den wichtigen Themen der Buchbranche gewidmet. Mit Torsten Casimir, dem Chefredakteur des Branchenblattes Börsenblatt, unterhält sich Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de. In diesem Jahr ist boersenblatt.net erneut Medienpartner des Buchmesse-Podcasts.

Natürlich gibt es – wenn man den Medien glauben darf – ein Hype-Messethema schlechthin: das eBook. Wann und ob es in welcher Form kommt und ob es der Leser überhaupt will, das muss sich erst herausstellen.

Dennoch ist es wichtig, dass sich die Buchbranche mit dem Thema beschäftigt. Ist die Preisbindung für elektronische Bücher in einer Zeit des weltweiten digitalen Handels nicht überholt? Wie groß ist die Gefahr von Raubkopien und wie kann man ihr begegnen?

Am Schluss des Gesprächs plädiert Torsten Casimir mit Nachdruck dafür, dass es Zeit wird, dass bei der ganzen Diskussion um den Medienwechsel einer oder eine mehr im Mittelpunkt stehen muss: der Autor oder die Autorin, ohne die es die ganze Branche nicht gäbe.

Beitrag vom 14. Oktober 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Paulo Coelho auf der Buchmesse: »Die Buchbranche steht dem Internet mit einem gewissen Mangel an Verständnis gegenüber«

Paulo CoelhoDer Mann ist knapp über 60, Marketingmenschen würden ihn daher als »Silver Surfer« bezeichnen, doch wie kaum ein anderer Buchautor hat er das Internet verstanden. Der Bestseller-Autor Paulo Coelho nutzte seine heutige Eröffnungsrede (Download als PDF-Datei, 90 kByte) auf der Frankfurter Buchmesse wieder einmal dazu, um der Buchbranche zu erklären, wie das Internet funktioniert und wie man es gewinnbringend einsetzt.

»Die Menschen tauschen das, was sie für wichtig halten, kostenlos untereinander aus, und sie erwarten, dass dasselbe auch für die Massenkommunikation gilt«, stellt Coelho fest. Die Musikindustrie und die Filmindustrie seien die ersten »Opfer« des Internets gewesen, da sie dies nicht verstanden hätten. »Die Manager der multinationalen Plattenfirmen zogen es vor, die Preise für Musik nicht zu senken sondern stattdessen Anwälte ins Feld zu schicken.«

Das sei jedoch der falsche Weg. Fast genüsslich erwähnt Coelho, dass der von der Unterhaltungsindustire polemisch benutze Begriff »Pirat« im Ursprung auch bedeutet habe »sein Glück auf See zu finden«.

Beitrag vom 2. April 2008 | Rubrik: E-Books, Notizen

Kein Scherz: Raubkopien halten Autoren vom Schreiben ab

Times OnlineNatürlich war unsere gestrige Meldung über die radikale Protest-Maßnahme der Buchkonzerne ein Aprilscherz. Kein Scherz war jedoch das abschließende Zitat der britischen Society of Authors, dessen deutsche Übersetzung wir der österreichischen Zeitung »Die Presse« entnommen haben. Darin beklagen die britischen Autoren, dass die Verbreitung von Raubkopien ihrer Bücher im Internet dazu führt, dass Autoren nicht mehr für ihre Arbeit entlohnt werden und dies letztendlich bedeutet, dass einige ganz aufhören werden, Bücher zu schreiben.

Im Original ist der Artikel im Online-Angebot der Times zu finden. Der Titel »Internet book piracy will drive authors to stop writing« lässt zunächst befürchten, dass hier wieder die insbesondere bei Verlagen beliebte Meinung vertreten wird, dass Raubkopien den Buchverkäufen schaden und man daher juristisch und am besten gleich strafrechtlich gegen Raubkopierer vorgehen sollte. Wie berichtet, gibt es hierzu durchaus völlig gegensätzliche Meinungen.

Beitrag vom 1. April 2008 | Rubrik: Notizen

Protest gegen Raubkopien: Verlagskonzerne stellen nicht auf der Frankfurter Buchmesse aus

Ist die Frankfurter Buchmesse bedroht?Buchmessedirektor Jürgen Boos bemüht sich, die Wogen zu glätten: »Dass die großen Konzernverlage von Holtzbrinck und Bertelsmann nicht auf der diesjährigen Messe ausstellen, ist nicht automatisch das Ende der Frankfurter Buchmesse.« Bertelsmann und Holtzbrinck, zu denen Verlage wie Goldmann, Heyne, Rowohlt und Fischer gehören, hatten heute morgen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gegeben, dass sie in diesem Jahr an ihren Messeständen keine Bücher ausstellen werden.

Aus Protest vor der zunehmenden Zahl von Raubkopien wollen die Konzernverlage ihre Stände mit leeren Regalen präsentieren. »Wir wissen«, so Bertelsmann-Sprecher Günther Weiß auf der Pressekonferenz, »dass dies auch ein harter Schlag für die Messe ist, jedoch müssen wir zu diesen drastischen Maßnahmen greifen, um den kriminellen Lesern vor Augen zu führen, welche Konsequenzen ihr Tun haben wird.«

Bereits jetzt ist die Zahl der verkauften Bücher auf 42% zurückgegangen. »Wenn sich an der gegenwärtigen Situation mit der zunehmenden Piraterie im Internet nichts ändert, werden Buchautoren über kurz oder lang dazu gezwungen sein, mit dem Schreiben aufzuhören«, so zitiert die Österreichische Zeitung Die Presse die britische Society of Authors.

Beitrag vom 13. Februar 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

Harper Collins Verlag stellt aktuellen Bestseller von Paulo Coelho kostenlos ins Netz

Jeweils einen Monat lang bietet der Harper Collins Verlag ab sofort ausgewählte Bücher vollständig und kostenlos im Internet an, darunter aktuell die englische Ausgabe von Paulo Coelhos »Die Hexe von Portobello« (The Witch of Portobello). Ob Coelho mit seinen provokanten Thesen zum Thema »Raubkopien« Einfluss auf diese Aktion hatte? Coelho selbst gibt sich in gewohnter Weise naiv und schreibt in seinem Blog, er habe davon in der Zeitung erfahren.

Die kostenlosen Bücher werden Seite für Seite als Bilddateien angeboten, sodass ein Ausdruck schwer möglich ist. Auf Handys oder gar dem Amazon Kindle kann das Werk nicht gelesen werden, theoretisch muss man also am Bildschirm schmökern. Es ist klar, dass die Aktion zum Kauf der Bücher anregen soll. Wie in einer Buchhandlung kann man allerdings vor dem Kauf im Werk blättern und mal hier und mal dort reinlesen. Zum Einbetten des Buches in die eigene Website steht zudem ein Flash-Widget bereit, das wir hier rechts beispielhaft eingebettet haben. Über ein Eingabefeld kann der Text vollständig durchsucht werden.

Unsere Meinung: Eine begrüßenswerte Aktion, die zeigt, dass mittlerweile einige Verlage das Internet verstanden haben.

Beitrag vom 1. Februar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Paulo Coelho stellt Raubkopien der eigenen Werke ins Netz – und verkauft mehr Bücher

Screenshot aus dem Video mit der Rede Paulo Coelhos»Raubkopierer sind Verbrecher.« So lautet die einfache Kampagnen-Logik der Musikindustrie, der sich mittlerweile auch die Verlage angeschlossen haben. Demnach ist auch der Bestsellerautor Paulo Coelho (»Der Alchemist«, »Die Hexe von Portobello«) ein Verbrecher. Man hätte ihn am vorvergangenen Montag in München gleich verhaften sollen.

Vor über 100 Zuhörern gestand Coelho auf der DLD-Konferenz, dass nicht ein anonymer Fan, sondern er selbst die Website »Pirate Coelho« (piratecoelho.wordpress.com) ins Netz gestellt habe.

Coelho hat sämtliche illegalen digitalen Kopien seiner Werke im WWW und in den Tauschbörsen zusammengesammelt und verlinkt sie auf dieser Website. Um die Site noch populärer zu machen, hat er sie sogar auf seiner offiziellen Website verlinkt und in einem Blog-Eintrag mit gespieltem Entsetzen darauf verwiesen.

Warum tut dieser Mann das?

Beitrag vom 11. Dezember 2007 | Rubrik: E-Books

Amazons Kindle als Lesegerät für Raubkopien

Bericht in TechCrunchEin Hinweis, dass man auf Amazons neuem eBook-Lesegerät Kindle auch Raubkopien lesen kann, war überfällig. TechCrunch berichtet darüber, und die Verlage dürften sich in ihrer Angst bestätigt sehen.

Doch was TechCrunch beschreibt, ist nicht sonderlich spektakulär. Bislang sind die eBook-Dateien fürs Kindle (noch?) nicht geknackt worden, sondern TechCrunch verweist auf die Möglichkeit, dass man bereits als Raubkopie vorliegende digitalisierte Bücher in Sekundenschnelle auf das Kindle übertragen und dort lesen kann. Amazon habe keinerlei Filter oder Sperren eingebaut, um dies zu verhindern.

Raubkopien aktueller Bestseller, im Szene-Jargon »bookz« genannt, liegen in einschlägigen Foren und Tauschbörsen meist im PDF oder Word-Format vor. Diese können ohne Probleme als reine Textdatei auf das eBook-Lesegerät aus dem Hause Amazon übertragen werden. Das hochgelobte E-Paper-Display des Kindle sorgt für eine gestochen scharfe Darstellung. Neu ist also lediglich die Qualität und Portabilität, mit der die Lektüre raubkopierter Bücher dank Kindle möglich ist.