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Stichwort: Paulo Coelho

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Paulo Coelho« versehen wurden.

Beitrag vom 17. September 2010 | Rubrik: Bücher

Veronika beschließt zu sterben: Filmkritik und die Frage »Was lesen Gewinnspielteilnehmer?«

Kinoplakat: Veronika beschließt zu sterbenAm 30. September 2010 läuft in den deutschen Kinos der Film »Veronika beschließt zu sterben« an. Er entstand nach dem Buchbestseller von Paulo Coelho aus dem Jahre 1998.

In der Hauptrolle ist Sarah Michelle Gellar zu sehen, die hauptsächlich als Vampirjägerin Buffy in der gleichnamigen Fernsehserie bekannt wurde.

In Zusammenarbeit mit Capelight Pictures konnten Sie bei uns drei Buch-und-Kinopakete gewinnen. Sie bestehen jeweils aus dem Buchbestseller von Paulo Coelho und zwei Kinogutscheinen für den Film. Die Verlosung endete am 30. September 2010, und wir zeigen, welches Buch von Paulo Coelho die Gewinnspielteilnehmer zuletzt gelesen haben.

Ein Kinobesuch lohnt sich auf jeden Fall, denn der Film überrascht durchaus.

Beitrag vom 14. Oktober 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Paulo Coelho auf der Buchmesse: »Die Buchbranche steht dem Internet mit einem gewissen Mangel an Verständnis gegenüber«

Paulo CoelhoDer Mann ist knapp über 60, Marketingmenschen würden ihn daher als »Silver Surfer« bezeichnen, doch wie kaum ein anderer Buchautor hat er das Internet verstanden. Der Bestseller-Autor Paulo Coelho nutzte seine heutige Eröffnungsrede (Download als PDF-Datei, 90 kByte) auf der Frankfurter Buchmesse wieder einmal dazu, um der Buchbranche zu erklären, wie das Internet funktioniert und wie man es gewinnbringend einsetzt.

»Die Menschen tauschen das, was sie für wichtig halten, kostenlos untereinander aus, und sie erwarten, dass dasselbe auch für die Massenkommunikation gilt«, stellt Coelho fest. Die Musikindustrie und die Filmindustrie seien die ersten »Opfer« des Internets gewesen, da sie dies nicht verstanden hätten. »Die Manager der multinationalen Plattenfirmen zogen es vor, die Preise für Musik nicht zu senken sondern stattdessen Anwälte ins Feld zu schicken.«

Das sei jedoch der falsche Weg. Fast genüsslich erwähnt Coelho, dass der von der Unterhaltungsindustire polemisch benutze Begriff »Pirat« im Ursprung auch bedeutet habe »sein Glück auf See zu finden«.

Beitrag vom 19. April 2008 | Rubrik: Podcast

27. Podcast-Folge: Diesmal mit extra viel Else

Der Literatur-Cafe-PodcastUnser (nahezu) monatliches literarisches Radioprogramm im MP3-Format können Sie über die Links am Ende dieses Beitrags herunterladen oder sofort anhören. Besser und komfortabler ist das Abo des Podcast-Feeds z. B. mit Apple iTunes. So verpassen Sie keine Folge. Die Feed-Links finden Sie auch rechts am Rand dieser Seite.

Die 27. Folge wird wieder moderiert von Kerstin Schlüter und Wolfgang Tischer.

Die Themen: (mit Zeitangabe im Podcast und Links)

  1. Intro: Zersetzung durch Feuchtigkeit
  2. Literarisches Filmschnipselquiz: Die Auflösung eines Klischees (01:03)
  3. Paulo Coelho: Der große Raubkopierer seiner eignen Werke (03:26)
  4. Mitmachen und gewinnen: Das neue literarische Filmschnipselquiz (10:46)
  5. Hörbuch mit Folgen: Antje Bruns liest Fräulein Else – Teil 8 (11:35)

Beitrag vom 26. März 2008 | Rubrik: Literarisches Leben

Zu Gast bei Paulo Coelho in Paris – Ein Bericht in zwei Teilen – Teil 2

Paulo Coelho mit einem seiner weiblichen GästeFortsetzung von Teil1: Aus meiner Tasche krame ich nochmals den Plan heraus, den mir Paulo Coelhos Assistentin Paula geschickt hat, um den Namen des Bootes herauszufinden, auf dem die Party des brasilianischen Autors stattfinden soll. Es legen hier an diesem Abend einige Boote zu privaten Festen ab. Es sind die typischen länglichen Ausflugsboote, flach genug, um unter den Brücken der französischen Hauptstadt hindurchzupassen.

Ich erreiche die »Zouave«. Es hat erneut zu regnen begonnen, und vor der Gangway zum Boot stehen zwei Mädels. Die eine mit Gästeliste, die andere hält einen Regenschirm. Die mit der Liste ist Paula, die mich herzlich begrüßt.

Ich betrete das Boot. Der Eingangsbereich ist mit rotem Teppich ausgelegt. An der verglasten Bugfront laden bequeme Sessel zum Verweilen ein. Rechts die Garderobe. Ein schwimmender Veranstaltungssaal.

Beim Anblick der ersten Gäste bin reichlich erstaunt. So sehen die Leser aus, die Paulo Coelho über das Internet eingeladen hat? Ich hätte ein Durchschnittsalter von 25 erwartet, doch die hier sind mindestens doppelt so alt.

Beitrag vom 25. März 2008 | Rubrik: Literarisches Leben

Zu Gast bei Paulo Coelho in Paris – Ein Bericht in zwei Teilen – Teil 1

Paulo Coelho auf der St. Josephs Party 2008Mittwoch, 19. März 2008. Neben mir am Stuttgarter Flughafen steht die Tanja-Anja einer PR-Agentur. Sie müsse heute Abend in Paris auf diese »scheiß Party«, schreit sie in ihr Mobiltelefon. Kann es sein, dass sie die Party von Paulo Coelho meint? Ausgeschlossen!

Der Bestseller-Autor hat über 100 Leser aus aller Welt zu einer Feier auf ein Boot auf der Seine eingeladen. »Wir hatten heute Mittag noch eine Präsentation bei Hugo Boss«, schreit ihr Begleiter ins Telefon, »und sind jetzt auf dem Weg nach Paris, wo Paulo Coelho eine Party gibt.« Also doch.

Der weitere Wortwechsel bleibt unerfreulich, und ich bin erleichtert, im Flugzeug weiter vorn zu sitzen, zwischen Franzosen, deren Worte ich nicht verstehe. Manchmal ist das gut.

Im Flugzeug lese ich den Anfang von »Der Alchemist«. Es ist Coelhos weltweit mit mehr als 8 Millionen Exemplaren meistverkauftes Buch. Die Tage davor habe ich mich an seinem aktuellen Werk »Die Hexe von Portobello« versucht, doch irgendwie bin ich mit dem Text nicht zurechtgekommen oder der Text nicht mit mir.

Wie die Tanja-Anja bin ich also eigentlich kein Coelho-Leser, aber im Unterschied zu ihr freue ich mich auf die Veranstaltung heute Abend.

Beitrag vom 13. Februar 2008 | Rubrik: Bücher, Literatur online

Harper Collins Verlag stellt aktuellen Bestseller von Paulo Coelho kostenlos ins Netz

Jeweils einen Monat lang bietet der Harper Collins Verlag ab sofort ausgewählte Bücher vollständig und kostenlos im Internet an, darunter aktuell die englische Ausgabe von Paulo Coelhos »Die Hexe von Portobello« (The Witch of Portobello). Ob Coelho mit seinen provokanten Thesen zum Thema »Raubkopien« Einfluss auf diese Aktion hatte? Coelho selbst gibt sich in gewohnter Weise naiv und schreibt in seinem Blog, er habe davon in der Zeitung erfahren.

Die kostenlosen Bücher werden Seite für Seite als Bilddateien angeboten, sodass ein Ausdruck schwer möglich ist. Auf Handys oder gar dem Amazon Kindle kann das Werk nicht gelesen werden, theoretisch muss man also am Bildschirm schmökern. Es ist klar, dass die Aktion zum Kauf der Bücher anregen soll. Wie in einer Buchhandlung kann man allerdings vor dem Kauf im Werk blättern und mal hier und mal dort reinlesen. Zum Einbetten des Buches in die eigene Website steht zudem ein Flash-Widget bereit, das wir hier rechts beispielhaft eingebettet haben. Über ein Eingabefeld kann der Text vollständig durchsucht werden.

Unsere Meinung: Eine begrüßenswerte Aktion, die zeigt, dass mittlerweile einige Verlage das Internet verstanden haben.

Beitrag vom 1. Februar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Paulo Coelho stellt Raubkopien der eigenen Werke ins Netz – und verkauft mehr Bücher

Screenshot aus dem Video mit der Rede Paulo Coelhos»Raubkopierer sind Verbrecher.« So lautet die einfache Kampagnen-Logik der Musikindustrie, der sich mittlerweile auch die Verlage angeschlossen haben. Demnach ist auch der Bestsellerautor Paulo Coelho (»Der Alchemist«, »Die Hexe von Portobello«) ein Verbrecher. Man hätte ihn am vorvergangenen Montag in München gleich verhaften sollen.

Vor über 100 Zuhörern gestand Coelho auf der DLD-Konferenz, dass nicht ein anonymer Fan, sondern er selbst die Website »Pirate Coelho« (piratecoelho.wordpress.com) ins Netz gestellt habe.

Coelho hat sämtliche illegalen digitalen Kopien seiner Werke im WWW und in den Tauschbörsen zusammengesammelt und verlinkt sie auf dieser Website. Um die Site noch populärer zu machen, hat er sie sogar auf seiner offiziellen Website verlinkt und in einem Blog-Eintrag mit gespieltem Entsetzen darauf verwiesen.

Warum tut dieser Mann das?