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Stichwort: paul auster

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »paul auster« versehen wurden.

Beitrag vom 10. Oktober 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Louisiana Literaturfestival 2017: »Du beschreibst nicht mehr, was der Leser googeln kann«

Siri Hustvedt und Paul Auster im Gespräch (Foto: Jana Groß)

Siri Hustvedt und Paul Auster im Gespräch (Foto: Jana Groß)

Für alle, die zweifeln: Das Louisiana Literaturfestival findet nicht in den USA statt, sondern in Humlebaek in Dänemark,  südlich von Hamlets Schloss in Helsingör, nördlich von Kopenhagen, in Europas schönstem Museum für moderne Kunst. Immer am 3. Augustwochenende, immer nach dem Saunaprinzip.

Was das Saunaprinzip ist und wie das Festival in diesem Jahr war, berichtet Barbara Fellgiebel.

Beitrag vom 2. Februar 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Paul Auster zum 70. Geburtstag: Ein Mann fürs Intellektuelle

Das beste fast zu Beginn: »Stadt aus Glas« ist Paul Austers bestes Werk

Das beste fast zu Beginn: »Stadt aus Glas« ist Paul Austers Meisterwerk

Paul Auster wird 70. Zeitgleich erscheint sein neuer Roman »4 3 2 1« in Deutschland und den USA. Und Paul Auster kommt nach Deutschland. Und die Veranstaltungen sind ausverkauft.

Für mich war Paul Auster ein Autor, dessen Geschichten spannend und unterhaltsam waren. Als er mit »Timbuktu« seinen erzählerischen Tiefpunkt erlangt hatte, wurde er plötzlich populär. Seitdem frage ich mich: Warum begeistert dieser Mann die Feuilletons und Leser so sehr?

Beitrag vom 3. Dezember 2015 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Wahrheit und Wirklichkeit: »Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte« von Paul Auster

Paul Auster: Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte

Im Jahre 1990 schrieb Paul Auster eine Weihnachtsgeschichte, die so ganz anders war, als man es gemeinhin von einer Weihnachtsgeschichte erwartet. Doch viele Jahre lang konnte man diesen modernen Klassiker auf Deutsch nicht lesen – bis er schließlich in einem Film zu sehen war.

Glücklicherweise ist das nun anders und man kann die Erzählung kaufen, lesen und sogar an Weihnachten verschenken.

Beitrag vom 25. August 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Hörbücher

Es liest Volker und nicht Boris: Die Leiden eines Amerikaners von Siri Hustvedt

Ein Hörbuch und zwei Vorleser? Cover mit den Namen beider SprecherAls ich das Hörbuch auf dem Schreibtisch hatte, war ich zunächst enttäuscht. Volker Risch liest »Die Leiden eines Amerikaners« von Siri Hustvedt. Aber warum denn Volker Risch? In der Vorankündigung des Verlags war doch Boris Aljinovic genannt. Und Aljinovic, vielen bekannt als Berliner Tatort-Kommissar, war es doch auch, der Siri Hustvedt auf ihrer Lesereise im Frühjahr 2008 begleitete und aus der deutschen Übersetzung von Uli Aumüller las. Ja, warum liest er denn nicht das Hörbuch? Terminprobleme? Streitigkeiten? Ich weiß es nicht.

Nun liest also Volker Risch in einer Produktion des Norddeutschen Rundfunks, auf CD erschienen bei Argon. Risch kannte ich nicht, obwohl er, wie die Rückseite der CD-Box verrät, »an vielen großen deutschen Theatern spielte und in Kinofilmen und zahlreichen TV-Serien und -Filmen mitwirkte«.

Doch Risch überzeugt als Vorleser absolut.

Beitrag vom 28. Januar 2008 | Rubrik: Willms' Woche

Willms Woche: Schlägertypen, arme Schlucker und mögliche Trendsetter

Willms' WocheJede Woche blickte Jennifer Willms in den Jahren 2007/2008 knapp und subjektiv auf die aktuellen literarischen Jahrestage.

»Wenn ich zu einem seiner Manuskripte Vorschläge machte, war er für gewöhnlich sehr nett und sagte ‘Ja, da werde ich drüber nachdenken.’ Später würde ich dann feststellen, dass er keine meiner Ideen umgesetzt hatte.« Nicht nur im Umgang mit seinem Verleger Jason Epstein zeigte der New Yorker Norman Mailer, dass er seinen eigenen Kopf hatte. Der zweifache Pulitzer-Preisträger war wohl kein großer Freund von Kritik. Auf einer Dinnerparty schüttete der passionierte Boxer Mailer seinem Schriftsteller-Kollegen Gore Vidal zunächst Whisky ins Gesicht, schlug ihm anschließend auf den Kopf und versetzte ihm zum krönenden Abschluss noch einen Fausthieb auf den Mund. New York ist eben eine toughe Stadt, auch in Literatenkreisen. Der kürzlich verstorbene Norman Mailer wäre am 31. Januar 85 Jahre alt geworden.

Ein Schlägertyp war James Joyce nicht gerade.

Beitrag vom 22. Januar 2007 | Rubrik: Hörbücher

Paul Austers New York in einer Sonderausgabe

Paul Auster: Mein New YorkHörbucHHamburg hat »Mein New York« von Paul Auster in einer Sonderausgabe veröffentlicht. Das Hörbuch wird gelesen von Charles Brauer. Für 9,95 Euro erhält man 2 CDs mit einer Spielzeit von insgesamt 148 Minuten. Die Produktion stammt aus dem Jahre 2001 und wurde noch vor den Anschlägen des 11. September 2001 aufgenommen.

»Mein New York« ist kein eigenständiges Buch von Paul Auster, sondern versammelt Ausschnitte aus seinen bis dato veröffentlichten Romanen. Diese sind unter Rubriken wie Impressionen, Begegnungen oder Babel zusammengestellt. Die Textauszüge sind wie eine Collage zusammengesetzt, ohne Einführung und Übergänge, die meisten nur wenige Minuten lang. Da Austers Romane ohnehin voll von kleinen Nebengeschichten, interessanten Gedankengängen und Abschweifungen sind, hat man beim Hören nicht den Eindruck, dass etwas fehlt oder weggelassen wurde. Die kleinen Textpassagen stehen durchaus für sich.