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Stichwort: Martin Walser

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Martin Walser« versehen wurden.

Beitrag vom 6. Mai 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Literarisches Quartett mit Peymann: Betongesichter im Publikum

Claus Peymann erzählt ein Buch (Foto: ZDF)

Claus Peymann erzählt ein Buch (Foto: ZDF)

Versteinerte Mienen. Reglos rumsitzende Menschen. Entsetzen und Fassungslosigkeit in den Gesichtern. Das Publikum des Literarischen Quartetts sah aus, als hätte es gerade die unmittelbar davor laufende Sendung »Sketch History« durchleiden müssen.

Statt Buchdiskussionen folgte dann »ZDF History«, denn ein alter Mann erzählte von früher. Claus Peymann war zu Gast im eigenen Foyer.

Beitrag vom 4. März 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Literarisches Quartett ohne Biller: Walser?! Das ist nicht euer Ernst?

Neu gesetzt in neuer Besetzung: Das Literarische Quartett vom März 2017 (Foto. ZDF)

Neu gesetzt in neuer Besetzung: Das Literarische Quartett vom März 2017 (Foto. ZDF)

Rund 90.000 Bücher erscheinen pro Jahr. Doch holt man Leseanregungen nur von Literaturkritikern, könnte man glauben, die Halbjahresproduktion der deutschen Verlage bestünde lediglich aus 8 Büchern, die mangels Auswahl landauf landab notgedrungen besprochen werden müssen.

So auch im neu gemischten Literarischen Quartett vom Freitag. Warum nur?

Beitrag vom 26. Juni 2002 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben

Interview: »Die klassische Walser-Klientel wird den Roman sicher nicht am Bildschirm lesen«

Ein Interview mit dem kaufmännischen Geschäftsführer des Suhrkamp Verlags, Philip Roeder, über eBooks, die illegale Verbreitung des neuen Walser-Romans und die Gegenmaßnahmen des Verlags.

Als Jörg Kantel in seinem Weblog »Der Schockwellenreiter« einen Link auf die illegale Kopie des neuen Walser-Romans »Tod eines Kritikers« legte, reagierte der Suhrkamp Verlag heftig. Kantel erhielt eine Abmahnung und sollte hierfür Anwaltskosten in Höhe von 1.200 Euro zahlen (wir berichteten). Einige Tage später verzichtete der Verlag auf seine Forderung. Wir sprachen mit dem kaufmännischen Geschäftsführer des Suhrkamp Verlags, Philip Roeder, über die Beweggründe und die Auswirkungen der Aktion. Zunächst jedoch wollten wir wissen, welche Chancen der Suhrkamp Verlag dem elektronischen Buch allgemein einräumt. Das Gespräch führte Wolfgang Tischer.

Beitrag vom 17. Juni 2002 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben

Das Netz ruft zum Suhrkamp-Boykott auf

Tod eines Kritikers bei KaZaaSuhrkamp wollte 1.200 Euro Abmahnkosten wegen eines Links auf eine eBook-Datei kassieren, die der Verlag zuvor selbst in Umlauf gebracht hat. Nachdem ein Proteststurm durchs Internet ging, lenkt Suhrkamp dann aber schließlich doch noch ein.

Es war ein Glückstag für den Suhrkamp Verlag. Als Frank Schirrmacher in einem offenen Brief in der FAZ den Vorabdruck des neuen Walser Romans ablehnte, weil dieser angeblich antisemitische Tendenzen enthalte, konnte man in der Marketing-Abteilung des Verlages eigentlich die Beine hochlegen. Die Arbeit an einer groß angelegten Werbekampagne übernahmen nun andere. Vornehmlich die Feuilletons von SZ und FAZ stritten über den Roman, und unser »Allerlautester« (Henscheid über Marcel Reich-Ranicki), der im Roman persifliert wird, gab in seiner Fernsehsendung die beleidigt-getroffene Leberwurst. Durchs Land hallte ein bombastisch lauter Theaterdonner, dem wir es sogar zu verdanken haben, dass das Fernsehen eine Lesung(!) übertrug. Das letzte Mal, dass man dort längere literarische Prosatexte vorgetragen hatte, muss wohl zu Zeiten von Kuhlenkampfs Nachtgedanken gewesen sein.