Zum Menü des literaturcafe.de | Zum Kontextbereich
Toplinks
Social-Media-Icons

Stichwort: Lektorat

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Lektorat« versehen wurden.

Beitrag vom 3. Juni 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Lektorin Lisa Kuppler über Probleme beim Präsens

Lisa Kuppler auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Lisa Kuppler auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Das Präsens ist beliebt. Insbesondere unterhaltende Frauenliteratur wird heutzutage gerne in der Jetzt-Zeitform erzählt. Bekanntestes Beispiel ist »50 Shades of Gray«, doch auch in »Die Tribute von Panem« schildert die Ich-Erzählerin Katniss ihre Abenteuer ohne Zeitversatz im Präsens.

Ist die Verwendung des Präsens eine Modeerscheinung? Vor einiger Zeit mochten manche Leser die Gegenwartsform gar nicht. Jetzt hingegen könnte in einigen Genres die Vergangenheitsform von Lesern und Leserinnen als antiquiert betrachtet werden.

Die Lektorin Lisa Kuppler berichtet im Gespräch mit Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt, welche Probleme das Präsens mit sich bringen kann.

Beitrag vom 21. März 2016 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2016, Schreiben

Markus Naegele im Gespräch: Lektorieren, verlegen, Leser finden

Markus Naegele auf der Leipziger Buchmesse 2016

Markus Naegele auf der Leipziger Buchmesse 2016

Literatur braucht Rọck ‘n’ Roll! Davon ist Markus Naegele überzeugt. Als Cheflektor beim Heyne Taschenbuch Verlag konzipierte er sehr erfolgreich die Reihe Heyne Hardcore. Heute verantwortet er als Verlagsleiter den Bereich Heyne Core, der sich der »gehobenen Unterhaltungsliteratur« widmet.

Ein Gespräch übers Verlegen und Finden von nicht alltäglichen Autoren und außergewöhnlichen Manuskripten.

Beitrag vom 18. März 2016 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2016

Florian Kessler: Lektorat und Literatur – Was ist ein gutes Buch?

Florian Kessler auf der Bühne autoren@leipzig der Leipziger Buchmesse

Florian Kessler auf der Bühne autoren@leipzig der Leipziger Buchmesse

Florian Kessler ist seit 2015 Lektor beim Hanser Verlag. Unter dem schönen Titel »Lassen Sie mich durch, ich bin Arztsohn« beklagte er Anfang 2014 den Zustand der deutschen Literatur und Literaten in einem Artikel in der ZEIT.

Wie beurteilt er die Situation heute? Wie findet man gute Texte? Was für Manuskripte sind es Wert, gelesen zu werden? Wie sieht der Lektorenalltag bei Hanser aus?

Hören Sie einen Mitschnitt von der Leipziger Buchmesse.

Beitrag vom 14. Oktober 2015 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2015, Frankfurter Buchmesse 2015, Podcast, Self-Publishing

Wie finde ich einen Lektor? Was ist TWENTYSIX? Self-Publishing-Podcast 2015 – Folge 1

Selfpublishing-Podcast von der Frankfurter Buchmesse 2015

Der erste Tag der Frankfurter Buchmesse 2015 ist rum, und die erste Folge des Selfpublishing-Podcasts ist online. Darin spricht Wolfgang Tischer mit Friederike M. Schmitz vom Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VfLL) darüber, wie man als Autor und Self-Publisher den richtigen Lektor findet.

Außerdem gibt es einen neuen »Self-Publishing-Verlag«. Klingt wie ein Widerspruch? Ist aber TWENTYSIX.

Beitrag vom 8. November 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Seminar-Tipp für Autoren: E-Books lektorieren und publizieren

André Hille

André Hille (Foto) leitet zusammen mit Wolfgang Tischer das Autorenseminar

Ein erfolgreicher Self-Publisher würde nie auf ein professionelles Lektorat verzichten. Wie man einen guten Lektor findet, darüber hat sich literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer auf der Leipziger Buchmesse 2013 mit André Hille unterhalten.

Ende November 2013 bieten André Hille und Wolfgang Tischer im Rahmen der Autorenschule Textmanufaktur ein ganz besonderes Seminar an, bei dem es schwerpunktmäßig darum geht, wie man sein Manuskript als E-Book selbst veröffentlicht, und bei dem zusätzlich die Arbeit am Text im Mittelpunkt steht.

Denn nur wenn der Inhalt stimmt, kann ein E-Book erfolgreich sein. Das zweitägige Seminar vom 30.11.–1.12.2013 in Hannover zeigt anhand der Texte der Teilnehmer, worauf es beim Lektorat ankommt.

Beitrag vom 28. Juni 2013 | Rubrik: Podcast, Schreiben, Self-Publishing

Self-Publishing: Wie finde ich den richtigen Lektor?

André Hille

Expertentipps von André Hille

Ein Lektorat muss sein. Fragt man erfolgreiche Selfpublisher, wozu sie auf jeden Fall raten und wofür man Geld ausgeben sollte, so steht das Lektorat an erster Stelle.

Wer bei einem Verlag veröffentlicht, bekommt einen Lektor zugewiesen – zumindest sollte es so sein.

Aber wie findet man als Selbstverleger den richtigen Lektor für den eigenen Text? Was ist überhaupt ein gutes Lektorat, und wie erkenne ich, ob »mein« Lektor gut arbeitet? Wie läuft die Zusammenarbeit mit einer Lektorin oder einem Lektor idealerweise ab?

Beitrag vom 19. Oktober 2010 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2010, E-Books, Frankfurter Buchmesse 2010, Literarisches Leben, Literatur online, Podcast

Ina Fuchshuber über die Autorenplattform Neobooks des Droemer Knaur Verlags – Buchmesse-Podcast 2010

Ausschnitt aus der Website von Neobooks von Droemer KnaurOnline-Veröffentlichungsplattformen im Internet, die potentiellen Autoren Ruhm, Ehre, hohe Verkaufsmargen und den Weg ins gedruckte Buch versprechen, erleben derzeit einen Boom.

Seit der Buchmesse gehört neobooks.com dazu. Auch hier haben Autoren die Möglichkeit, ihre Romanmanuskripte einzustellen und potenziellen Lesern zu präsentieren. Das besondere an diesem Angebot: Hinter Neobooks steckt der Verlag Droemer Knaur, und die Werke, die innerhalb eines gewissen Zeitraums am besten bewertet werden, landen laut Verlag tatsächlich auf dem digitalen Schreibtisch des Verlagslektorats. Theoretisch besteht die Chance, dass die digitalen Manuskripte den Sprung ins eBook oder sogar ins gedruckte Buch bei Droemer Knaur schaffen.

Beitrag vom 29. September 2010 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online

Outsourcing im Lektorat: Droemer Knaur geht mit neobooks neue Wege

neobooks von Droemer KnaurSeit einiger Zeit bekommen Autoren, die ihr Manuskript an den Verlag Droemer Knaur schickten, selbiges wieder zurück. Nicht mit dem üblichen Standard-Absageschreiben, sondern mit der Bitte, es doch auf der neuen Bewertungsplattform neobooks einzustellen, die seit Ende Juli in der geschlossenen Betaphase ist und zur Frankfurter Buchmesse ihren öffentlichen Start haben wird.

Die Kosten für die Entwicklung und Unterhaltung einer solchen Plattform scheinen sich für den Verlag zu rechnen. Bei ca. 30 unverlangt eingesandten Manuskripten pro Tag wird einiges an Ressourcen gebunden (SekretärInnen, PraktikantInnen, LektorInnen), die nun frei werden. Denn die Arbeit sollen sich gefälligst die User machen. Als Begründung muss folgende Überlegung herhalten: die zukünftigen Leser wissen am besten, was sie lesen wollen. Also fragen wir sie und verlegen dann das, was die meiste Zustimmung bekommt.

Und was erhalten die Leser (Rezensenten) als Dank für ihre Mühe? Oder anders gefragt: Was sollte ein »normaler« Leser für einen Grund haben, seine wertvolle Zeit mit einem Manuskript zu verbringen, das vielleicht nie den Sprung zwischen zwei Buchdeckel schaffen wird?

Beitrag vom 2. Juni 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Wie schreibe ich ein Exposé? – Zu Besuch bei der Text-Manufaktur Leipzig

Text-Manufaktur LeipzigDas Manuskript ist fertig und es beginnt die Verlagssuche. Neben der Frage, an welche Verlage man den Text schicken sollte, steht die nach der Form an zweiter Stelle. Wie bringe ich den Lektor dazu, dass er mein Manuskript liest?

»Sie brauchen ein Anschreiben und ein aussagekräftiges Exposé« lautet der Ratschlag. Aber was steht im Anschreiben – und was genau ist ein (gutes) Exposé?

»Die Kunst des Exposés oder: Wie ködere ich Verlage?« lautete der Titel eines Seminars bei der Leipziger Text-Manufaktur, das sich genau diesen Fragen im Detail widmete.

Beitrag vom 22. April 2008 | Rubrik: Literarisches Leben

Literaturagentur von Werneke: seriös oder nicht?

Literaturagentur von WernekeGesucht wird der Literaturagent Friedr. Wilh. von Werneke. Der Mann mit den abgekürzten Vornamen betreibt scheinbar eine Literaturagentur in Berlin, und es existieren nachweislich eMails, die seinen Namen tragen. Es gibt sogar eine Homepage, auf der er um Autoren wirbt. Nur: das Büro in Berlin entpuppt sich bei näherem Hinsehen lediglich als gemieteter Briefkasten und fragt man bei einigen kleineren und größeren Verlagen nach, so ist dort ein Literaturagent mit Namen Werneke nicht bekannt.

Tatsächlich häufen sich in unserer Redaktion in letzter Zeit die Nachfragen besorgter Autoren nach der Seriosität der Literaturagentur Friedr. Wilh. von Werneke. Erst unlängst hatten wir eine Liste mit möglichen Kennzeichen unseriöser Agenturen veröffentlicht, und die adelige Berliner Agentur scheint diese Negativpunkte fast vollständig zu erfüllen. Freilich: diese Kennzeichen müssen nicht automatisch auf unseriöse Literaturagenten schließen lassen, allerdings ist erhöhte Vorsicht geboten!

Doch im Falle Werneke sind es nicht nur diese Negativpunkte, sondern eine ganze Reihe weiterer Indizien, die darauf schließen lassen, dass es dem Adelsmann lediglich darum geht, indirekt Geld von Autoren abzukassieren und man daher mit Herrn von Werneke – so er überhaupt existiert – besser keinen Kontakt aufnehmen sollte.

Beitrag vom 19. Februar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

So erkennen Sie dubiose Literaturagenten, Literaturagenturen und Zuschussverlage

Klingt gut, ist aber alles gelogen: Scheinagentur per PhotoshopDie Tricks, wie dubiose Verlage und Literaturagenten an das Geld gutgläubiger und naiver Autoren kommen wollen, sind raffinierter geworden. Da entpuppt sich beispielsweise der professionell und ganz im Sinne der Autoren agierende Agent plötzlich als Abzocker und vermittelt für den Autor kostenpflichtige Lektoratsaufträge an eine Firma, die mit ihm in Verbindung steht.

Aus aktuellem Anlass haben wir daher ein paar Indizien zusammengestellt, die Sie bei einer Literaturagentur misstrauisch machen sollten. Die gleichen Hinweise gelten auch für dubiose Zuschussverlage.

Um es deutlich zu sagen: Keiner der folgenden Punkte muss bedeuten, dass dahinter ein Betrüger steckt, der nur Ihr Geld will – jedoch ist erhöhte Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall gilt: Finger weg!

Beitrag vom 31. Januar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Betrügerische, inkompetente und amateurhafte Literaturagenten

Writer BewareDurch einen Hinweis in Erics Weblog sind wir auf eine überaus informative Webseite zum Thema Literaturagenten aufmerksam geworden, deren Lektüre wir mit Nachdruck empfehlen. Einziger Nachteil: die Seite stammt von der »Science Fiction and Fantasy Writers of America, Inc.« und ist daher komplett in englischer Sprache abgefasst. Speziell geht es auf der Seite darum, wie man betrügerische, stümperhafte oder schlichtweg inkompetente Literaturagenten erkennt. Der Abschnitt »Unehrliche Agenten« kommt einem doch bekannt vor. Niemals sollten Autoren an Literaturagenten Geld im Voraus bezahlen. Hier findet sich zur Warnung die ganze Palette, um den hoffnungsvollen Schreibern das Geld aus der Tasche zu ziehen: Vertragsabschlussgebühren, Gebühren für das Sichten des Manuskripts, Gebühren für ein Gutachten, die Vermittlung an ein bezahltes Lektorat, die Vermittlung an Zuschussverlage oder Print-on-Demand-Dienstleister usw. usf.

Beitrag vom 3. Januar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben

Rodja Smolny und Lindbergh & Well: Tipps für betroffene Autorinnen und Autoren

Vertragsformulare von Lindberg & Well und MerkammerDas literaturcafe.de sprach mit Rechtsanwalt Wolfgang Schimmel vom Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di

Rodja Smolny trat als Literaturagent einer angeblich aus Schweden stammenden Agentur Lindbergh & Well auf. Er schrieb offenbar Hunderte von unbekannten Autoren an und schloss mit ihnen einen Agenturvertrag ab. Kurze Zeit später stellte er den Autoren die Vermittlung an einen Verlag in Aussicht, wenn diese zuvor bereit seien, das Manuskript auf eigene Kosten lektorieren zu lassen (wir berichteten). Beträge von mehreren Tausend Euro wurden hier genannt. Einträge im Handelsregister wiesen aus, dass Smolny mit dem Verlag und dem empfohlenen Lektoratsservice in Verbindung steht oder stand. Hierüber berichtete auch der NDR.

Obwohl dem literaturcafe.de bislang keine Fälle bekannt sind, bei denen die Autoren die zunächst geforderten 12.000 Euro für das Lektorat bezahlt haben, offerierte Smolny später ein »günstigeres« Angebot. Hier haben Autoren durchaus einige Hundert Euros bezahlt.

Doch selbst, wer nicht bezahlt hat: Zahlreiche Autorinnen und Autoren haben mit Smolny einen Agenturvertrag abgeschlossen. Viele Autoren haben die Frage an uns gerichtet, ob dieser gültig sei und wie sie nun reagieren sollten. Außerdem sorgen sich einige Autorinnen und Autoren um ihre Manuskripte, die sie Smolny geschickt haben. Sie haben Sorgen, Smolny könnte diese widerrechtlich für andere Zwecke missbrauchen.

Wir haben zu all diesen Punkten Wolfgang Schimmel befragt. Schimmel ist als Rechtsanwalt bei ver.di tätig und arbeitet für den zu ver.di gehörenden Verband deutscher Schriftsteller (VS). Daher kennt er die Branche und vor allen Dingen auch ihre dunklen Seiten sehr gut.

Beitrag vom 22. Dezember 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Beisetzungsanzeige: Ruht sanft meine Hoffnungen

Beisetzungsanzeige

Zwischen all der Weihnachtspost erreichte uns heute per Postkarte diese Beisetzungsanzeige, die wir der Trauergemeinde nicht vorenthalten wollen. Der vermutete Tathergang ist hier und hier nachzulesen und hier anzusehen. Wir sprechen unser tief empfundenes Beileid aus.

Beitrag vom 17. Dezember 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Rodja Smolny und Lindbergh & Well: NDR berichtet über dubiosen Literaturagenten

Ausschnitt aus einem Screenshot der angeblichen schwedischen Literaturagentur Lindbergh & Well, die Rodja Smolny in Deutschland vertratAls deutscher Vertreter der angeblich aus Schweden stammenden Literaturagentur Lindbergh & Well versuchte Rodja Smolny Geld von arglosen Autoren abzukassieren (wir berichteten). Viele seiner potenziellen Opfer fand er übers Internet. Allein anhand der uns vorliegenden Rückmeldungen von Autorinnen und Autoren, muss Smolny offenbar Dutzenden, wenn nicht gar Hunderten von Autoren Hoffnung auf Veröffentlichung ihrer Werke gemacht haben, wenn diese Geld für ein kostenpflichtiges Lektorat bezahlen. Dies natürlich bei einer Firma, an der Rodja Smolny selbst beteiligt war. Autoren sprechen in der Regel von um die 12.000 Euro, die für die Korrektur von oftmals nur knapp über 100 Manuskriptseiten anfallen sollten.

Jetzt berichtet auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) in seinem »Hamburg Journal« über die kreative Geschäftsidee des Literaturagenten Rodja Smolny von Lindbergh & Well. Die Sendung wird im Regionalfenster Hamburg des NDR am Montag, 17.12.2007 um 19.30 Uhr ausgestrahlt. Per Live-Stream ist der Bericht weltweit auch im Internet zu sehen. Außerdem wird die Sendung im allgemeinen dritten Fernsehprogramm des NDR am 18.12.2007 um 9:30 Uhr wiederholt. Dann ist sie auch bundesweit über Satellit oder Kabel zu empfangen.

Nachtrag: Mittlerweile ist der Beitrag auch bei YouTube verfügbar