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Amazon hat ein Software-Update für den Kindle Touch veröffentlicht. Eigentlich war der erste Kindle mit Berührungsbedienung schon im Oktober 2012 nicht mehr lieferbar, dann wurden von Amazon vor Weihnachten nochmals letzte Bestände auf den Markt gebracht, um die Lieferschwierigkeiten beim Paperwhite etwas auszugleichen. Aktuell ist der Kindle Touch nicht mehr erhältlich.
Umso erfreulicher, dass Amazon den Touch-Besitzern nun noch eine frischere Optik gönnt, die ans Paperwhite-Modell heranreicht.
Man beobachtet Erstaunliches, wenn man regelmäßig auf amazon.de vorbeischaut. Interessant ist, welche Kindle-Modelle denn gerade tagesaktuell so zu haben sind.
Vor zwei Wochen verkündete Amazon den Deutschland-Start des Kindle Paperwhite. Doch nur wer sofort bestellt hatte, soll ihn am 22. November 2012 bekommen. Wer ihn jetzt ordert, der bekommt das Gerät erst gerade noch vor Weihnachten. Amazon nennt heute den 17. Dezember als voraussichtliches Lieferdatum. Nachtrag vom 26.10.2012: Das 3G-Modell ist in diesem Jahr nicht mehr zu bekommen. Es wird erst am 31. Dezember ausgeliefert. Nachtag: Ende November 2012 nennt Amazon für beide Modell die Woche nach dem 31.12. als Liefertermin.
Von den seither gelisteten 3 Modellen (Kindle, Kindle Paperwhite und Kindle Fire) ist nur das günstige 79 Euro-Modell lieferbar. Der Fire soll übermorgen ausgeliefert werden. Nachtrag: Unser ausführlicher Testbericht des Kindle Fire HD ist nun online.
Doch plötzlich kommt ein Totgeglaubter zurück.

Noch nicht für Deutschland: Der neue Kindle Paperwhite (Foto: amazon.com)
Am 6. September 2012 stellte Amazon-Chef Jeff Bezos neue Kindle-Modelle vor. Im Vorfeld der Veranstaltung in Los Angeles wurde auch vermutet, Amazon würde ein eigenes Handy präsentieren, doch es blieb »nur« bei neuen Kindle Modellen.
Der bislang nur in den USA erhältliche Kindle Fire wird leistungsstärker und bekommt ein höher auflösendes Display, der Kindle Touch bietet mit neuem »Paperwhite«-E-Ink-Display eine noch bessere Lesbarkeit und erstmals eine beleuchtete Lesefläche sowie interessante Softwareverbesserungen.
Ende Oktober ist der deutsche Verkaufsstart für den Kindle Fire. Außerdem kostet ab sofort das günstige Kindle-Modell statt 99 Euro nur noch 79 Euro.
Das neue Touch-Modell, der Kindle Paperwhite, das die meisten Verbesserungen mitbringt, ist in Deutschland bereits zu bestellen und wird im November 2012 ausgeliefert.
Nachtrag vorweg: Seit dem 11. Oktober 2012 schien der hier getestete Kindle Touch Geschichte zu sein. Amazon hatte ihn aus dem Programm gestrichen. Stattdessen kann ab sofort der von uns ebenfalls getestete wesentlich bessere Kindle Paperwhite bestellt werden. Doch seit dem 23. Oktober ist der Touch in der WLAN-Version wieder zu haben – und das sogar günstiger.
Mit dem Kindle Touch ist in Deutschland jetzt ein drittes Kindle-Modell auf dem Markt. Wie bei Amazon üblich, wurde es zunächst in den USA angeboten, bevor es ein halbes Jahr später auch in Europa erhältlich ist.
Interessanterweise bringt der Touch vieles zurück, was der Kindle Keyboard vor einem Jahr schon längst hatte: (virtuelle) Tastatur, MP3-Player, Kopfhöreranschluss, Vorlesefunktion und die Datenübertragung per Mobilfunk.
Die wesentliche Neuerung ist die Bedienung per Fingertipp. Doch just die wird zum Nachteil bei der wichtigsten Lesetätigkeit: dem Umblättern.

Kindle Touch (Foto: Amazon)
Seit dem 27. März 2012 nimmt Amazon Vorbestellungen für den Kindle Touch entgegen, der einen Monat später, ab dem 27. April, in Europa (und somit auch in Deutschland) ausgeliefert wird. Damit setzt Amazon die Strategie der zeitversetzten Einführung der Kindle Modelle gegenüber dem US-Start fort.
Wie der Name vermuten lässt, ist der wesentlichste Unterschied zum 99-Euro-Modell (Kindle 4) eine berührungsempfindliche Anzeigefläche.
Für Autoren, die ihre eigenen Bücher via Amazons KDP-Programm anbieten und verkaufen, ändert sich mit den neuen Touch-Modellen nichts.
Amazon hat verkündet, dass der Kindle das meistverkaufte Produkt der Saison sei. Unzählige Menschen werden die E-Book-Lesegeräte verschenken und geschenkt bekommen.
Doch so gut und günstig die Reader sind (siehe unsere Tests des Kindle und Kindle Touch), in der Ausstattung kommen sie spartanisch daher. Lediglich ein USB-Kabel wird mitgeliefert.
Wer unterwegs lesen oder das Gerät in der Wohnung vor Staub schützen möchte, wird als erste sinnvolle Anschaffung eine Hülle oder Tasche für den Kindle erwerben. Aber welche?
Wir haben Amazons Originalhülle und das Produkt eines Drittherstellers angesehen und verglichen. Unser Testergebnis fällt eindeutig aus.
Nachtrag: Besitzer des Kindle Paperwhite sollten zudem unseren speziellen Test der Hüllen für dieses Gerät lesen.