Hier ist es endlich: das Gespräch mit Roger Willemsen von der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Drei neue Taschenbücher, ein Hörbuch und der Arche Musikwoche-Kalender tragen in diesem Bücherherbst den Namen Roger Willemsen. Für seine Verhältnisse ist das fast wenig. Doch Willemsen stand in den letzten Monaten gut 100 Mal mit »Die Enden der Welt« auf der Bühne.
Wie schafft man es, jeden dieser Auftritte so intensiv zu gestalten, als wäre er einmalig. Und was hat Roger Willemsen mit dem Abenteurer, Schriftsteller und Goldsucher Jack London gemeinsam? Und warum ist Facebook alles andere als ein Abenteuer? All das hören Sie in dieser Podcast-Folge.
»Apocalypsis« heißt ein ungewöhnlicher Serienroman von Bastei Lübbe, der im Oktober 2011 auf der Frankfurter Buchmesse recht ungewöhnlich vorgestellt wurde.
Der Weltuntergangs- und Papstthriller erscheint bis Anfang 2012 in wöchentlichen Folgen als App,E-Book und Hörbuch. Im Mittelpunkt steht der Text – aber nicht der Autor, dessen Namen man auf den digitalen Covern vergeblich sucht!
Mario Giordano hat sich die Story ausgedacht. Der in Köln lebende Autor ist es gewohnt, Geschichten im Team zu gestalten. Wir haben mit Mario Gioardano über seine »Web-Novel« gesprochen.
Nicholas C. Denissen ist Vice President Media bei Amazon Deutschland. Zum Bereich Media gehört das Buchgeschäft, Musik, Film, Videospiele – und natürlich die Kindle-E-Books.
Seit April 2011 wird der Kindle-Reader direkt von Amazon Deutschland ausgeliefert, und seit Anfang Oktober ist zusätzlich der 99-Euro-Kindle erhältlich.
Roland Emmerich ist der Spezialist für den Weltuntergang, und in seinen Filmen lässt er es in der Regel richtig krachen. Der deutsche Regisseur hat es in Hollywood zu Ruhm und Ehre gebracht – und uns Filme wie Independence Day, 2012 oder Gozilla.
Nun widmet sich Emmerich der Literatur. In seinem neuesten Film »Anonymus« stellt er Shakespeare als Lügner und trinkenden Schauspiel-Proleten dar, der die ihm zugeschriebenen Dramen und Komödien gar nicht verfasst habe. Der wahre Autor sei der Earl of Oxford, der als Adeliger einen Strohmann suchte, um seine Stücke auf die Bühne zu bringen.
Auf der Frankfurter Buchmesse stellte Emmerich den Film vor. Anschließend hatten wir Gelegenheit, mit dem Erfolgsregisseur zu sprechen.
Traditionell unterhalten wir uns im Buchmesse-Podcast mit Dr. Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel. Das Wochenmagazin für die Branche ist auch in diesem Jahr Medienpartner unseres Buchmesse-Podcasts.
Schon im dritten oder vierten Jahr wird auf der Buchmesse der Durchbruch des E-Books prognostiziert. Kann man dem noch glauben? Thorsten Casimir befürchtet für den Buchhandel eine bittere Pointe.
Der 1. Preis geht an Fabian Neidhardt aus Stuttgart. Herzlichen Glückwunsch!
Gleichzeitig ist ab sofort das Buch mit allen Teilnehmer-Tweets 2011 im Buchhandel erhältlich. Die Einnahmen aus dem Buch kommen den Katastrophenopfern in Japan zugute.
literaturcafe.de-Herausgeber und Jury-Mitglied Wolfgang Tischer hat sich mit dem Gewinner Fabian Neidhardt unterhalten.
Die diesjährige Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap wurde von Daniela Strigl vorgeschlagen.
Im Interview, das Wolfgang Tischer unmittelbar nach der Preisverleihung am vergangenen Sonntag geführt hat, geht es um die spezielle Kritiksituation »Bachmann-Preis« und die Frage, wie man gute Bücher abseits der großen Verlage entdeckt.
Andreas Teichert war als Helfer vor Ort in Japan (Foto: privat)
Schnell sind die Bilder der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wieder aus den Medien verschwunden. Längst wurden sie von angeblichen »Killergurken« und Frauenfußball verdrängt.
Daher werden in diesem Jahr das Preisgeld des 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs und die Einnahmen aus dem Buch an die Opfer der Katastrophe gespendet.
»Japan fühlt sich im Stich gelassen«, sagt Andreas Teichert. Der ausgebildete Feuerwehrmann weiß, wovon er spricht, denn mit seinem Disaster Response Team war er vor Ort in den betroffenen Gebieten.
Als Bonus zur Podcast-Folge 34 gibt es das Gespräch mit Andreas Teichert zu hören.
Ende Mai 2011 hat der Sprecher und Schauspieler Christian Brückner in Tübingen Friedrich Hölderlins »Hyperion« live vor Publikum gelesen. Insgesamt 6 Stunden und 52 Minuten Lesezeit benötigte der wohl bekannteste Sprecher Deutschlands für den lyrischen Briefroman, aufgeteilt in vier Abschnitte. Wolfgang Tischer twitterte live von dieser bemerkenswerten Veranstaltung.
Danach sprach der literaturcafe.de-Herausgeber mit Christian Brückner über dessen Lesung. Wie hat er sich auf den Text vorbereitet? Und wie sehr fordert man seine Zuhörer mit einer zweistündigen Nonstopp-Passage? Die Antworten hören Sie in einer neuen Podcast-Folge des literaturcafe.de.
Für Millionen Bundesbürger gehört es zum sonntäglichen Ritual, sich nach der Tagesschau gemütlich im Sessel oder auf der Couch zurückzulehnen und die Woche mit dem Tatort ausklingen zu lassen. Hier muss keiner befürchten, der Mörder entkommt, hier siegt das Gute in Form tüchtiger Ermittler und der Böse bekommt seine gerechte Strafe. Unser Bedarf am Blick in die Abgründe des Menschen ist gedeckt, der voyeuristische Kitzel befriedigt.
Diejenigen, denen das noch nicht reicht, die auch nach Stieg Larsson und Kommissar Wallander noch nach menschlicher Bösartigkeit dürsten, können zu Sachbüchern greifen. Real Crime sozusagen. Da gibt der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach in seinem Buch Einblicke in »Verbrechen« und der Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort schreibt bevorzugt über Serienmörder.
Was bringt Menschen dazu, sich so tief wie möglich in die Psyche von Straftätern hineinbegeben zu wollen? Was bringt einen Ermittler dazu, jahrelange Interviews mit verurteilten Serienmördern zu führen, um auch das letzte Verborgene aus den kranken Hirnen heraus zu destillieren? Cornelia Lotter hat Stephan Harbort dazu befragt.
Die Veranstaltungen sind vorbei. Die Abschlussfeier läuft. Danke an alle Besucher. Bis zum nächsten Jahr!17.09.2011 22:36 Uhrfrom web
Zum Abschluss heute abend: Susanne Heinrich, Thalstroem und das Eb: „WIR“ - eine Performance. Es gibt noch Karten! http://t.co/SRwkjbL817.09.2011 16:17 Uhrfrom web
Und das Forum des BBC World Service: Warum Grün das neue Rot ist mit Paul Harding, Tanja Dückers & Luis Berrios-Negron http://t.co/BmqLrM8d17.09.2011 09:58 Uhrfrom web
Um 14 Uhr beginnen wir mit 2 Veranstaltungen: THEATERTREFFEN: NEUE DRAMATIK AUS EUROPA. Lesungen und Autorenportraits http://t.co/yMu9bUpj17.09.2011 09:56 Uhrfrom web
Der letzte Festivaltag ist angebrochen. Letzte Chance dieses Jahr eine der tollen ilb-Veranstaltungen zu besuchen! #ilb201117.09.2011 08:59 Uhrfrom web
Forum d. BBC World Service: Gedanken der erfolgreichsten Schriftsteller und Denker: Warum Grün das neue Rot ist. Infos: http://t.co/2yZgqEts15.09.2011 16:58 Uhrfrom web
Das Forum des BBC World Service in Berlin! "Gedanken der erfolgreichsten Schriftsteller und Denker" Ist Berlin ein kulturelles Wunderkind?15.09.2011 16:56 Uhrfrom web
RT @literaturwelt: Gary Shteyngart mit „Super Sad True Love Story“ auf dem Berliner Literaturfestival: „I thought that Russia would... h ...15.09.2011 13:45 Uhrfrom web
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