Bad Peterstal im Schwarzwald eröffnet einen Premiumwanderweg. 81 von 100 Punkten vergibt das Deutsche Wanderinstitut für den »Peterstaler Schwarzwaldsteig«, ein Spitzenwert.
Ich erwäge, das Thema Wandern erneut mit Literatur zu verknüpfen. Doch Bad Peterstal bietet nur das übliche Repertoire an Schwarzwaldsagen.
Der Bezug zur Bücherwelt ist an anderer Stelle gegeben: Manuel Andrack gehört zu den Eröffnungsgästen. Nach seiner Zeit bei der Harald-Schmidt-Show hat er insgesamt drei Bücher übers Wandern verfasst.
Von Hamburg aus mache ich mich auf den Weg in den Schwarzwald, um mit Manuel Andrack übers Wandern und Schreiben zu sprechen – und reichlich nass zu werden.
Astrid Rosenfeld ist gelungen, wovon viele Autoren träumen: Gleich ihr erstes Buch »Adams Erbe« war 2011 ein großer Erfolg. Sowohl Leser als auch Kritiker waren begeistert, und der Roman fand sich auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis.
»Elsa ungeheuer« ist der Titel ihres neuen Romans, der Ende Feburar 2013 erschienen ist. Steht man da unter Erfolgsdruck? Astrid Rosenfeld empfindet das als Jammern auf hohem Niveau, denn es sei »ein unwahrscheinliches Geschenk« zu wissen, dass es einen Verlag gibt, der das Werk mit äußerstem Wohlwollen und dem Wunsch, es zu drucken, lesen will.
Auch die Leserinnen und Leser könne sich freuen, denn »Elsa ungeheuer« zeigt die großartige Erzählkraft und Fantasie der Autorin. Im Forum autoren@leipzig berichtet Astrid Rosenfeld, warum für sie der Verlag nun gleich nach der Familie kommt.
Cordula Stratmann war ebenfalls auf der Bühne im Forum autoren@leipzig zu Gast. »Vielen Dank für meine Aufmerksamkeit« ist der Titel ihres aktuellen Buches, das derzeit auf den Bestsellerlisten ganz nach oben klettert.
Die Hauptperson des Romans heißt Britta und ist eine graue Hausmaus.
Wie kommt man auf die Idee, ein Buch über eine Maus zu schreiben? Und wie beantwortet man als Autorin die immer gleichen Fragen, z. B. wie man auf die Idee kommt, ein Buch über eine Maus zu schreiben?
Cordula Stratmann hat darauf eine bestechend einfache Antwort.
Nun hat die Autorin den Spieß umgedreht, und sie befragt ihrerseits David Gray, welche Chancen, Möglichkeiten und Risiken er im Selfpublishing sieht.
Das Interview zeigt eines deutlich: Die vor Kurzem noch unüberwindlich erscheinende Schwelle zwischen Verlagsautoren und Selbstpublizern schrumpft durch die durchs E-Book ausgelöste Umwälzungen auf dem Buchmarkt.
Die deutsche Selbstverlegerin Emily Bold hat die englischsprachigen Rechte ihrer »The Curse«-Reihe an Amazon abgetreten.
Amazon will die beiden Bände in englischer Übersetzung künftig als Imprint selbst auf dem amerikanischen Markt anbieten und vermarkten. Nach Jonas Winner sichert sich der US-Konzern die Rechte eines weiteren deutschen Selbstverlegers direkt.
Einen der Bände, die trotz des englischen Titels im Original auf Deutsch erschienen sind, hatte Emily Bold bereits selbst ins Englische übertragen lassen.
Der große internationale Durchbruch soll nun durch Amazon kommen – denn die Selbstverlegerin hatte einen entscheidenden Aspekt nicht berücksichtigt.
»Die Schüchternheit der Pflaume« heißt der Debütroman von Fee Katrin Kanzler, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Für langjährige Besucher des literaturcafe.de ist die junge Schriftstellerin keine Unbekannte, denn wir haben bereits von ihr selbst gelesene Gedichte veröffentlicht.
Die Lyrikerin ist ihrem Debütroman deutlich anzumerken. Es dominieren Sprache, Beobachtungen, Bilder, Gefühls- und Situationsbeschreibungen. Ein Roman ohne Handlung?
»Ein Roman ohne Action!«, berichtigt die Autorin in unserem Video-Interview.
Timur Vermes war Ghostwriter und textete unter anderem für Michael Hirte. Nun ist bei Eichborn sein erster Roman »Er ist wieder da« erschienen, der es im November 2012 bis auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte.
Diesmal hat Vermes seine Stimme einer ganz besonderen historischen Gestalt geliehen: Adolf Hitler. Denn der wacht plötzlich im Berlin des Jahrs 2011 wieder auf, als hätte es die Jahre und das Ende im Bunker nie gegeben.
Rasch ist der Führer wieder beim Volk beliebt, doch nicht als Politiker, sondern als Comedian. Das Showbusiness ist für Hitler eine logische Lösung, mein Vermes in Videointerview.
Für unterschiedliche Zeitschriften und online auf seiner Website schrieb Jochimsen regelmäßig seine Tom-Geschichten. Jetzt sind die Besten erstmals in einem Buch vereint, das bei dtv erschienen ist.
»Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?« lautet der Titel der Geschichtensammlung über den neugierigen und manchmal vorlauten Sohn Tom und seinen Vater.
Im Video-Interview mit dem literaturcafe.de berichtet Jess Jochimsen über die Entstehung des Buches, über Dichtung und Wahrheit und warum er öffentlich auf Bühnen steht, doch Facebook lieber meidet.
Das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels ist das älteste deutsche Fachmagazin überhaupt. Chefredakteur Dr. Torsten Casimir will die Zeitschrift deutlich so positioniert sehen und nicht als Verbandsorgan.
Auf der Frankfurter Buchmesse 2012 sprach literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer mit Torsten Casimir. Das jährliche Gespräch über die Themen der Buchbranche hat mittlerweile Tradition und ist in diesem Jahr erstmals nicht nur zu hören, sondern auch als Videomitschnitt zu sehen (wenngleich die Kamera in den letzten Minuten versagte).
Diesmal geht es um die Themen Urheberrecht, den Strukturwandel der Branche und was er für das Börsenblatt bedeutet. Werden demnächst dort neben den Verlagen auch Selbstverleger Anzeigen schalten?
RT @japanliteratur: E-Books im Laden kaufen? Ich geh doch auch nicht zu Saturn und lade dort meine Musik herunter. Nur leider blöd für den …18.06.2013 08:19 Uhr