Zum Menü des literaturcafe.de | Zum Kontextbereich
Toplinks
Social-Media-Icons

Stichwort: Heyne Verlag

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Heyne Verlag« versehen wurden.

Beitrag vom 9. Februar 2018 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Stephen King und Owen King: Sleeping Beauties – Nur nicht einschlafen

Buch und Hörbuch: Sleeping Beauties von Stephen und Owen King

Buch und Hörbuch: Sleeping Beauties von Stephen und Owen King

»Sleeping Beauties« heißt der Roman, den Stephen King zusammen mit seinem Sohn Owen King geschrieben hat. Sind zwei Kings besser als einer?

Über 70 Charaktere tauchen in diesem kingtypisch backsteindicken Buch auf. Das Problem daran: Die Figuren des Romans sind nahezu alle dumm.

Beitrag vom 10. Dezember 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Stephen King und Richard Chizmar: Gwendys Wunschkasten

Gwendys Wunschkasten

Neben dem fast 1.000 Seiten starken »Sleeping Beauties«, das Stephen King zusammen mit seinem Sohn Owen schrieb, erschien im Oktober 2017 noch eine weitere Koproduktion von Stephen King zusammen mit Richard Chizmar.

»Gwendys Wunschkasten« ist ein kleines, hübsch aufgemachtes Bändchen mit 125 Seiten. Es ist die Lektüre für einen schaurig gemütlichen Abend und eine King-Geschichte in der Tradition von »Riding the Bullet«.

Beitrag vom 5. Juli 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Schreiben

Buchtipp: Wie man den Bachmannpreis gewinnt

Angela Leinen: Wie man den Bachmannpreis gewinnt»Mit der DDR sind die aus der BRD immer noch leicht zu kriegen.« Mit dieser Feststellung aus ihrem Ratgeber »Wie man den Bachmannpreis gewinnt« hat Angela Leinen auch in diesem Jahr Recht behalten. Der Hauptpreis beim alljährlichen Wettlesen in Klagenfurt ging an Peter Wawerzinek, der eine Kindheit in der DDR beschreibt.

Doch das Buch von Angela Leinen mit dem Untertitel »Gebrauchsanweisung zum Lesen und Schreiben« will kein Kriterienkatalog für den Preisgewinn sein, wie etwa die Automatische Literaturkritik der Riesenmaschine. Leinens Buch ist eben so wenig eine humoristische Anekdotensammlung noch eine Art Geschichtsbuch über Preisträger und Jury-Mitglieder.

Nein, Angela Leinens Buch »Wie man den Bachmannpreis gewinnt« ist ein hervorragender und intelligenter Ratgeber für literarische Texte, der Gutes und Schlechtes anhand von Bachmannpreistexten aufzeigt. So hilft das Buch Autoren und Lesern gleichermaßen.

Beitrag vom 3. Juni 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Blutrünstiger Klassiker: Stolz und Vorurteil und Zombies

Cover-Ausschnitt aus "Stolz und Vorurteil und Zombies"Was hat den Heyne Verlag geritten, solch hanebüchenen Quark zur deutschsprachigen Ausgabe von Jane Austens »Pride and Prejudice and Zombies« zu schreiben?

Der Roman sei »die alternative Version des großen Klassikers«, die man »in den Archiven der Universität Oxford entdeckt« habe. Jane Austens Co-Autor Seth Grahame-Smith habe das Werk abgetippt, und seither habe man nicht mehr von ihm gehört. Ein Nachwort-Geschwurbel  von »Prof. Waldemar Knochen, Universität Leichburg« und fiktive Anzeigen für weitere Klassiker wie Thomas Manns »Der Zombieberg« sind im Anhang zu finden.

Will der Verlag mit diesem Unsinn das die deutsche Ausgabe interessanter machen? Das ist reichlich misslungen und schadet dem Werk. Denn dieses ist interessant genug.

Tatsächlich hat Seth Grahame-Smith – Jahrgang 1976 und wohlauf – Jane Austens Klassiker mit blutigen Zombie-Szenen durchsetzt. Was nach einer literarischen Freveltat klingt, funktioniert erstaunlich gut.