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	<title>Das Literatur-Cafe &#187; hanser</title>
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	<description>Der literarische Treffpunkt im Internet für Autoren, Leser, Verlage und alle Literatur-Begeisterten. Aktuelle Berichte, Gedichte, Kurzgeschichten, Buchtipps, Hörbücher und Podcast.</description>
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	<itunes:summary>literaturcafe.de ist der Treffpunkt fuer Autoren und Leser und alle, die verrueckt nach Buechern sind. Im monatlichen Podcast des Cafes gibt es Tipps, Interviews, Berichte, Kurzgeschichten, Gedichte und Kritiken. Kurzweilige Infos fuer Leser und Autoren, ausgezeichnet mit dem 1. Deutschen Podcast-Award. Im Maerz 2011 verwandelte sich unser Podcast in den Buchmesse-Podcast direkt aus Leipzig mit Gespraechen von der Messe. Diesmal mit Arno Geiger, Mathieu Carrière, Thomas Glavinic, Wolfgang Herles (ZDF) u.v.a.m. English: literaturcafe.de (The Literature-Cafe) is a German website for authors and readers and everybody who&#039;s mad about books. You will find tips, interview, reports, short-stories, poems and reviews in our award-winning podcast. Entertaining informations for readers and writers.</itunes:summary>
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		<title>Das Literatur-Cafe &#187; hanser</title>
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		<title>Arno Geiger: »Ich bin nicht nur Sohn, sondern auch Autor« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 20:22:27 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Arno Geigers Vater ist an Alzheimer erkrankt. Geiger, Gewinner des Deutschen Buchpreises 2005, hat die Erfahrungen mit der Krankheit im Buch »Der alte König in seinem Exil« niedergeschrieben. Das Werk wanderte ganz nach oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, und Geiger war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.
Über den Umgang mit seinem dementen Vater hat Arno Geiger schon viel in anderen Medien berichtet.
Daher konzentrieren wir uns im Gespräch auf den Autor Arno Geiger und auf das Schreiben über die Krankheit. Was funktioniert und was funktioniert nicht? Wie verhindert man, dass ein Text über das Private nicht indiskret wird?
Immerhin veranlassen Krankheit und Tod, aber auch Liebe und glückliche Momente, viele Menschen dazu, zu Stift oder Tastatur zu greifen, um ihre Erfahrungen niederzuschreiben.
Wann hatte Arno Geiger das Bedürfnis, das Erlebte schriftlich zu verarbeiten? Wie kam es dazu, dass er damit an die Öffentlichkeit ging?
»Ein Wort von Arno Geiger ist mir wichtiger, als das eines Arztes«
Auf einmal melden sich viele Menschen bei Arno Geiger oder seinem Verlag, die berührt von seinem Buch oder von seinen Interviews sind. »Ein Wort vom Autor Arno Geiger ist mir wichtiger, als das eines Arztes«, schreibt beispielsweise eine Frau, deren Mutter ebenfalls an Alzheimer leidet.
Wie geht Arno Geiger damit um? Schließlich kann er nicht allen Leserinnen und Lesern persönlich antworten.
»Es gibt ja das Buch«, sagt Geiger. »Ich habe sehr viel gegeben. Es gibt nicht die Person noch dazu. Das Buch ist das Stärkste. Ich bleibe, auch wenn ich rede, immer unter dem Buch.«
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		<title>Alex Capus: »Sprache muss eine klare Beiläufigkeit haben« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 15:12:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Alex Capus hat mit »Léon und Louise« eine wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, die frei von Kitsch und Zuckerguss ist. Eine Geschichte, die berührt, weil sie angenehm anders ist und nicht aus den üblichen Plot-Baukästen stammt. Capus ist konsequent, was seine Arbeit als Schriftsteller angeht. Er halte es »als etwas vom Dümmsten, was ein Autor sagen kann«,<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/alex-capus-sprache-muss-eine-klare-beilaeufigkeit-haben-buchmesse-podcast-leipzig-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Alex Capus hat mit »Léon und Louise« eine wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, die frei von Kitsch und Zuckerguss ist. Eine Geschichte, die berührt, weil sie angenehm anders ist und nicht aus den üblichen Plot-Baukästen stammt.
Capus ist konsequent, was seine Arbeit als Schriftsteller angeht. Er halte es »als etwas vom Dümmsten, was ein Autor sagen kann«, wenn dieser immer überrascht sei, was seine Figuren machen. Er schreibe die Geschichte und er müsse die Fäden in der Hand haben.
Capus will so erzählen, dass sein Leser ihm alles glaubt und es unausweichlich so sei, wie er es sage.
Der Roman beginnt mit dem Tod der Hauptfigur Léon und erzählt dessen Leben im Rückblick. Nimmt das nicht viel von der Spannung? Capus: »Das Leben endet mit dem Tod. Das wissen wir alle. Interessant ist, was zwischen Geburt und Tod geschieht.«
Eine Liebesgeschichte allein sei für Alex Capus nicht interessant. Ihm sei es sehr wichtig, dass etwas geschehe, was darüber hinausdeute. Eine Liebesgeschichte spiele nicht im Vakuum. Daher müssen auch die historischen Details der Zeit stimmen, in der sie spielt.
Und die Sprache? »Léon und Louise« kommt erzählerisch sehr leicht daher. Das sei Absicht, erzählt Capus im Interview: »Ich will, dass die Sprache eine klare Beiläufigkeit hat. Beim Autofahren will ich ja auch nicht an den Motor denken.«
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		<title>»Lisa« von Thomas Glavinic: Webradio und Drogen für alle</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 09:39:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tom nimmt Drogen und betreibt ein Internet-Radio. Mit seinem Sohn hat er sich in einem einsamen Ferienhaus in den Bergen verschanzt. Tom ist überzeugt davon, dass ihn die brutale Serienmörderin Lisa umbringen will. Das Webradio ist sein einseitiger Kontakt zur Außenwelt. »Lisa« ist ein irrer Radio-Monolog und der neue Roman von Thomas Glavinic, der sich<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/lisa-von-thomas-glavinic-webradio-und-drogen-fur-alle/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<title>Lane Smith: Das ist ein Buch! Aber das Video ist besser!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 12:13:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die englische Version eines Werbefilmchen für das Bilderbuch »It&#8217;s a book!« ist auch bei deutschen Buchliebhaberinnen und -liebhabern längst Kult. Jetzt erscheint das Büchlein von Jane Smith auf deutsch. Daher gibt es jetzt auch eine deutschsprachige Fassung des Videos. Es entbehrt jedoch nicht einer gewissen Ironie, dass das Video die Botschaft weitaus besser als das<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/lane-smith-das-ist-ein-buch-aber-das-video-ist-besser/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<title>Alte Liebe: Elke Heidenreich und Bernd Schroeder im Gespräch &#8211; Buchmesse-Podcast 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 13:58:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Elke Heidenreich hätte man Vieles fragen können: Warum sie mit »lesen!« im Internet aufhört und was aus der Geschichte mit jenem dubiosen Zuschussverlag geworden ist, der ihren Namen zum Kundenfang missbraucht hat. Doch da wir mit Autoren sprechen, befragen wir heute Elke Heidenreich als Autorin. Gleich bei zwei Verlagen ist sie auf der Messe präsent:<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/alte-liebe-elke-heidenreich-und-bernd-schroeder-im-gespraech-buchmesse-podcast-2009/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Elke Heidenreich hätte man Vieles fragen können: Warum sie mit »lesen!« im Internet aufhört und was aus der Geschichte mit jenem dubiosen Zuschussverlag geworden ist, der ihren Namen zum Kundenfang missbraucht hat.
Doch da wir mit Autoren sprechen, befragen wir heute Elke Heidenreich als Autorin. Gleich bei zwei Verlagen ist sie auf der Messe präsent: Da ist ihre Musik-Editon bei C. Bertelsmann und ihr neuer Roman »Alte Liebe«, den sie zusammen mit Bernd Schroeder geschrieben hat. Wir haben das Autorenteam am Hanser-Stand getroffen.
Die häufigste Frage, die den beiden zum Roman gestellt wird, ist die nach dem autobiografischen Anteil, die Leser und Journalisten immer gerne stellen. Ein Buch über ein älteres Ehepaar, über Lore und Harry, ist das die Geschichte von Elke und Bernd? Natürlich nicht. Daher stellen wir die Frage an die beiden Buchmarkt-Profis anders? Hemmt das Wissen, dass diese Frage unweigerlich kommen wird und alle das Buch für »wahr« halten werden, nicht beim Schreiben des Romans?
Und überhaupt: Wie schreibt man denn gemeinsam an einem Roman? Klappt das nur, wenn man wirklich als Ehepaar lange genug zusammengelebt hat und genau weiß, was der andere denkt?
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		<title>Katastrophales Wunschkonzert: Thomas Glavinic im Gespräch &#8211; Buchmesse-Podcast 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:44:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Immer noch ist Thomas Glavinic verwundert darüber, dass viele Leser das wirklich glaubten, was er in seinem letzten Roman »Das bin doch ich« geschrieben hat. Dabei war es nur eine Satire über das Literatenleben. Vielleicht hätte er seinen Ich-Erzähler nicht Thomas Glavinic nennen sollen. Aber dann, so Glavinic im Gespräch, hätte der Roman nicht funktioniert.<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/katastrophales-wunschkonzert-thomas-glavinic-im-gespraech-buchmesse-podcast-2009/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:subtitle>Immer noch ist Thomas Glavinic verwundert darüber, dass viele Leser das wirklich glaubten, was er in seinem letzten Roman »Das bin doch ich« geschrieben hat. Dabei war es nur eine Satire über das Literatenleben.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Immer noch ist Thomas Glavinic verwundert darüber, dass viele Leser das wirklich glaubten, was er in seinem letzten Roman »Das bin doch ich« geschrieben hat. Dabei war es nur eine Satire über das Literatenleben. Vielleicht hätte er seinen Ich-Erzähler nicht Thomas Glavinic nennen sollen. Aber dann, so Glavinic im Gespräch, hätte der Roman nicht funktioniert.
Sein neues Werk »Das Leben der Wünsche« ist wieder traditioneller erzählt. Ein Roman, der Protagonist und Leser in dunkle Abgründe reißt. Und alles nur, weil sich die Wünsche der Hauptperson auf mysteriöse Weise plötzlich erfüllen.
Wollte Glavinic den Märchen-Mythos der berühmten drei Wünsche entzaubern? Nein, sagt Glavinic, darum sei es ihm nicht gegangen. Märchen konnte er nie leiden. Er wollte herausfinden, welche Katastrophen entstehen, wenn sich nicht nur die bewussten, sondern auch die unbewussten Wünsche erfüllen.
Kaum ein deutschsprachiger Autor ist wandlungsfähiger als der in Wien lebende Thomas Glavinic. Daher lautet die Antwort auf Frage, ob demnächst von ihm wieder ganz was anderes zu erwarten sein wird, nur kurz: »Ja.«
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		<title>Ilija Trojanow und Juli Zeh im Interview: Freiheit, Sicherheit, Piraten und Heidelberger Appell</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 12:37:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Buchbegeisterte Menschen kennen Juli Zeh und Ilija Trojanow als Romanautoren. Da ist beispielsweise Trojanows preisgekrönter Roman »Der Weltensammler« oder Juli Zehs Werke »Schilf« und »Adler und Engel«. Für ein besonderes Projekt haben die beiden jetzt zusammengearbeitet. »Angriff auf die Freiheit« heißt das Buch, das bei Hanser erschienen ist. Ein Projekt, dessen Ursprung gewissermaßen im Stuttgarter<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/ilija-trojanow-und-juli-zeh-interview-angriff-freiheit/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:subtitle>Buchbegeisterte Menschen kennen Juli Zeh und Ilija Trojanow als Romanautoren. Da ist beispielsweise Trojanows preisgekrönter Roman »Der Weltensammler« oder Juli Zehs Werke »Schilf« und »Adler und Engel«. - </itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Buchbegeisterte Menschen kennen Juli Zeh und Ilija Trojanow als Romanautoren. Da ist beispielsweise Trojanows preisgekrönter Roman »Der Weltensammler« oder Juli Zehs Werke »Schilf« und »Adler und Engel«.
Für ein besonderes Projekt haben die beiden jetzt zusammengearbeitet. »Angriff auf die Freiheit« heißt das Buch, das bei Hanser erschienen ist. Ein Projekt, dessen Ursprung gewissermaßen im Stuttgarter Literaturhaus liegt, denn für eine Essay- und Veranstaltungsreihe schrieb Trojanow den Beitrag »Mit Sicherheit in den Untergang« über die bedenkliche Zunahme staatlicher Kontrolle und Überwachung. Die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh, so die Legende der beiden, las den Beitrag in der Stuttgarter Zeitung, und aus einem eMail-Wechsel heraus entwickelte sich die gemeinsame Arbeit an diesem Buch und an einem Thema, das beiden gleichermaßen wichtig ist: die schleichende Aushöhlung demokratischer Grundwerte durch die Überwachungs- und Datensammelwut des Staates und der Wirtschaft.
Entstanden ist ein Werk, das irgendwo zwischen Sachbuch, Pamphlet und Streitschrift anzusiedeln ist. Ein polemisches Buch, das den Leser direkt anspricht, in dem aber, das betont Trojanow mit Nachdruck, nichts erfunden sei und alle geschilderten Dinge bereits Wirklichkeit sind. Lediglich die Konzentration auf eine Person, wie es das Anfangskapitel schildert, sei die übliche literarische Verdichtung.
Geschildert wird wie mit dem Motiv, die Gesellschaft »sicherer« zu machen und vor »Terroristen« zu schützen, die persönliche Freiheit des Einzelnen mehr und mehr eingeschränkt wird. Zeh und Trojanow gehen der Frage nach, wo die Gründe dafür liegen, dass »der Staat« unterstützt von den Medien die Angst der Bürger vor terroristischen Anschlägen permanent schürt, obwohl das Risiko als Kind im Schwimmbad zu ertrinken siebenmal höher sei, als bei einem Terroranschlag ums Leben zu kommen.
Trojanow legt Wert auf die Feststellung, dass im Buch keine Verschwörungstheorien aufgestellt werden. Warum der Staat die Überwachung seiner Bürger mit Videokameras, Vorratsdatenspeicherung und biometrischen Ausweisen stetig vorantreibt, bleibt bewusst offen.
Das Buch ist lesbar, denn die beiden Autoren wollen eine klare Position beziehen. Für Trojanow und Zeh wird der Bürger unter Generalverdacht gestellt und die präemptive Verbrechenbekämpfung höhlt demokratische Prinzipien aus. »Im Nachhinein kann Geschichte gut analysiert werden. Wir wissen genau, warum die Weimarer Republik unterging und welche Dinge damals zum Scheitern der Demokratie führten. Aber erkennen wir es, wenn wir mittendrin stecken?« Für Zeh und Trojanow ist Demokratie und Freiheit nichts, was man sich einmal erkämpft und das dann für immer besteht.
Kritiker werfen dem Buch vor, dass es an Tiefgang und Recherche fehle, obwohl ein 40-seitiger Anhang Quellen und Belege auflistet.
Für andere, die mit dem Thema vertraut sind, bietet das Buch keine neuen Erkenntnisse.
Dabei machen gerade diese beiden Kritikpunkte das Buch für neue Leserkreise interessant. Juli Zeh und Ilija Trojanow langweilen nicht mit Zahlen, Verweisen und Fußnoten. Und sie bringen in einem plakativen und direkten Stil den Sachverhalt auch denen Nahe, die nicht zu den kritischen Computernutzern zählen. Solchen Lesern mag klar werden, wie Sie ihre wertvollen persönlichen Daten für wertlosen Tand wie Plastiksalatschüsseln und Frotteehandtücher an Payback und Co. verschleudern.
Warum die oft gehörte Begründung: »Aber ich habe doch nichts zu verbergen« genau die falsche Antwort ist, auch das zeigt das Autorenduo in seinem Buch.
Der eingängige Stil des Buches macht es zum Geschenkbuch der besonderen Art, um es gerade den Leuten in die Hand zu drücken, für die das Thema Überwachung und Freiheitseinschränkung noch kein Thema ist.
In dem kurz vor der Bundestagswahl 2009 veröffentlichten Buch gehen die beiden Autoren in einem kurzen Kapitel der Frage nach, welche der im Bundestag vertretenen Parteien man denn wählen müsste,</itunes:summary>
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		<title>Norbert Gstrein im Interview: Die Winter im Süden &#8211; Buchmesse-Podcast 2008</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 07:30:35 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>In einer wunderbar leichten und doch präzisen Sprache erzählt Norbert Gstrein in seinem Roman von zwei Menschen, die kurz vor dem drohenden Krieg zwischen Serben und Kroaten  nach Jugoslawien zurückkehren. Die eine, Marija, sucht den Ort ihrer Kindheit, der andere, »der Alte«, ein Faschist, der Jahre in Argentinien zubrachte, sieht seine Stunde gekommen und den Kommunismus endgültig am Boden. Erneut will er in den Krieg ziehen. Die beiden sind Tochter und Vater, doch glaubte Marija all die Jahre, dass ihr Vater bereits nicht mehr am leben sei.
Und dann ist da nach Ludwig, ein ehemaliger österreichischer Polizist, der nach einem tragischen Zwischenfall seinen Dienst quittiert hat und nun beim »Alten« als eine Art Söldner anheuert und zum Vermittler und Boten zwischen Vater und Tochter wird.
Im Buchmesse-Podcast erzählt der Österreicher Norbert Gstrein, wie er Personen und Handlung entwickelt hat und warum für ihn die »unreinen« und nicht perfekten Geschichten eigentlich die viel interessanteren und besseren sind.
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		<title>Cicero veröffentlicht Liste der 20 wichtigsten Buchverlage</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 08:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeitschrift Cicero veröffentlicht in ihrer April-Ausgabe 2008 eine Liste der 20 wichtigsten Verlage. Die Liste ist auch im Internet einsehbar. 20 Literaturexperten wurden gebeten, die ihrer Meinung nach drei wichtigsten Verlage zu benennen, aus denen die 20 Top-Verlage ermittelt wurden. Unter den Experten sind Feuilletonchefs großer Tageszeitungen, Literaturhausdirektoren und Leute wie Denis Scheck (druckfrisch)<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/cicero-die-wichtigsten-verlage/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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