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Stichwort: günter grass

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »günter grass« versehen wurden.

Beitrag vom 23. April 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Prominente Autorinnen und Autoren unterstützen Fairlag-Initiative gegen unseriöse Verlagspraktiken

FAIRLAG - Aktionsbündnis für faire Verlage25 Schriftstellerinnen und Schriftsteller, darunter Elfriede Jelinek, Günter Grass, Hellmuth Karasek, Tanja Kinkel, Rafik Schami und Elke Heidenreich, unterzeichnen anlässlich des heutigen Welttags des Buches und des Urheberrechts am 23. April 2009 die Fairlag-Erklärung von 50 Autorenverbänden und anderen Literaturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Sogenannte Zuschussverlage bzw. Pseudoverlage verlangen mit unseriösen Versprechungen und wohlklingenden Namen von jungen und unerfahrenen Autorinnen und Autoren oftmals Zahlungen im bis zu fünfstelligen Euro-Bereich.

Die prominenten Schriftstellerinnen und Schriftsteller unterstützen daher das »Aktionsbündnis für faire Verlage«, das im letzen Jahr ins Leben gerufen wurde, um auf solche Praktiken aufmerksam zu machen.

Beitrag vom 19. Oktober 2008 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2008, Podcast

Volker Schlöndorff im Interview: Licht, Schatten und Bewegung – Buchmesse-Podcast 2008

Volker Schlöndorff: Licht, Schatten und Bewegung

(c) Birgit-Cathrin Duval/bcmpress

Er hat Filmgeschichte geschrieben, einen Oscar gewonnen, und vor allen Dingen immer wieder Bücher in Drehbücher und hervorragende Filme umgesetzt. Dabei hat er mit Autoren wie Heinrich Böll, Günter Grass, Max Frisch oder Arthur Miller direkt zusammengearbeitet. Der Filmregisseur Volker Schlöndorff spricht sympathisch und bescheiden sogar von Demut, die man haben muss, um den Geist eines Buches wirklich zu verstehen und daraus einen guten Film zu machen. Aber was ist eine gute Literaturverfilmung? Wie bei Theaterstücken würde sich Schlöndorff auch bei Büchern viel mehr filmische Inszenierungen und Interpretationen unterschiedlicher Regisseure wünschen.

Schlöndorff wollte in vielen Filmen nicht nur mit dem Inhalt eine Diskussion anregen, sondern setzte dosiert auch immer wieder Ekelszenen ein, man denke an die vollgekotzte Toilette bei »Katharina Blum« oder natürlich die Szene mit den Aalen und dem Pferdekopf in »Die Blechtrommel«. Da drängt sich am Schluss des Gesprächs natürlich die Frage auf, was Schlöndorff von Charlotte Roches »Feuchtgebiete« hält.

Volker Schlöndorff: Licht, Schatten und Bewegung: Mein Leben und meine Filme. Gebundene Ausgabe. 2008. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. ISBN/EAN: 9783446230828. EUR 24,90 (Bestellen bei Amazon.de)
Volker Schlöndorff: Licht, Schatten und Bewegung: Mein Leben und meine Filme. Taschenbuch. 2011. Deutscher Taschenbuch Verlag. ISBN/EAN: 9783423346368. EUR 12,90 (Bestellen bei Amazon.de)

Beitrag vom 6. November 2007 | Rubrik: Notizen

Der schönste erste Satz lautet: »Ilsebill salzte nach.«

Heute Abend (06.11.2007) wurden in der Frankfurter Oper die Gewinner des Wettbewerbs »Der schönste erste Satz« (eines deutschsprachigen Romans) gekürt. Der Wettbewerb war von der Initiative Deutsche Sprache und der Stiftung lesen durchgeführt worden, und entschieden hat darüber endgültig eine Jury, die vor allen Dingen die leidenschaftlichste Begründung der Vorschlaggeber zu berücksichtigen hatte. »Ilsebill salzte nach.« lautet der Gewinnersatz und umgekehrt wäre es interessant gewesen zu wissen, wie viele Leute gewusst hätten, wer ihn geschrieben hat. Es war Günter Grass und der Satz stammt aus seinem Roman »Der Butt«. Mehr darüber ist z.B. in der WELT Online nachzulesen. Dort sind die Begründung und weitere Preisträger zu finden. Peinlich und unverständlich, dass auf der Website der Aktion unmittelbar nach der Verleihung am 6. November die Preisträger noch nicht nachzulesen waren, geschweige denn die Begründungen zum Lesen bereitstanden.