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	<title>Das Literatur-Cafe &#187; Gespräch</title>
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	<itunes:summary>literaturcafe.de ist der Treffpunkt fuer Autoren und Leser und alle, die verrueckt nach Buechern sind. Im monatlichen Podcast des Cafes gibt es Tipps, Interviews, Berichte, Kurzgeschichten, Gedichte und Kritiken. Kurzweilige Infos fuer Leser und Autoren, ausgezeichnet mit dem 1. Deutschen Podcast-Award. Im Maerz 2011 verwandelte sich unser Podcast in den Buchmesse-Podcast direkt aus Leipzig mit Gespraechen von der Messe. Diesmal mit Arno Geiger, Mathieu Carrière, Thomas Glavinic, Wolfgang Herles (ZDF) u.v.a.m. English: literaturcafe.de (The Literature-Cafe) is a German website for authors and readers and everybody who&#039;s mad about books. You will find tips, interview, reports, short-stories, poems and reviews in our award-winning podcast. Entertaining informations for readers and writers.</itunes:summary>
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		<title>Das Literatur-Cafe &#187; Gespräch</title>
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		<title>Über Lesekreise: Ein Gespräch mit Thomas Böhm &#8211; Buchmesse-Podcast 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 12:07:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Thomas Böhm war Programmleiter für das Gastland »Island« auf der Frankfurter Buchmesse 2011. Im kommenden Jahr wird er die gleiche Funktion beim Internationalen Literaturfestival in Berlin ausüben. Davor war er jahrelang Programmleiter des Kölner Literaturhauses. Wir blicken im Gespräch mit Thomas Böhm zunächst zurück auf den Gastlandauftritt Islands, der in diesem Jahr tatsächlich von Land<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/ueber-lesekreise-ein-gespraech-mit-thomas-boehm-buchmesse-podcast-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Thomas Böhm war Programmleiter für das Gastland »Island« auf der Frankfurter Buchmesse 2011. Im kommenden Jahr wird er die gleiche Funktion beim Internationalen Literaturfestival in Berlin ausüben. Davor war er jahrelang Programmleiter des Kölner Literaturhauses.
Wir blicken im Gespräch mit Thomas Böhm zunächst zurück auf den Gastlandauftritt Islands, der in diesem Jahr tatsächlich von Land und Literatur und nicht von politischen Verwerfungen geprägt war.
Thomas Böhms Leidenschaft jedoch sind Lesekreise. Darüber hat er sogar ein ganzes Buch geschrieben: »Das Lesekreisbuch« ist Anleitung und kompetenter Ratgeber für alle, die mit anderen Menschen über Bücher sprechen sollen.
Leidenschaft für Lesekreise
Wenn Thomas Böhm von Lesekreisen erzählt, dann spürt man seine Begeisterung. Für ihn hat das Thema nichts mit den Vorurteilen zu tun, in denen man vielleicht über 60-Jährige nachmittags in der Stadtbücherei über Heine und Rilke reden sieht.
Das Großartige sei, dass man selbst jederzeit einen Lesekreis gründen könne und die Regeln für seinen Kreis bestimme, so Böhm. Über Jahre hinweg tausche man sich mit zunächst fremden Menschen über Bücher aus. Über die Zeit lerne man so nicht nur die Bücher, sondern auch die Lesekreisteilnehmer immer besser kennen, und sie werden zu Freunden.
Der sanfte Druck, bis zum nächsten Treffen ein Buch oder einen Teil daraus lesen zu müssen, kann zudem sehr positiv sein. Denn wo sonst hat man die Möglichkeit, endlich einmal über ein Buch zu sprechen, dass man gerade liest?
Vom Lesekreis zum Social Reading
Lesekreise waren das Buzzword der Frankfurter Buchmesse 2011, auch wenn sie unter dem Namen »Social Reading« daherkamen und beim Thema E-Books immer wieder gerne genannt wurden. Denn theoretisch - und teilweise auch schon praktisch - erlauben es die mobilen Geräte, sich textlich direkt bei der Lektüre auszutauschen. Dies kann entweder mit fest definierten Personen oder aber mit einem beliebigen Kreis erfolgen.
Der Vorzug des analogen Lesekreises
Was hält Thomas Böhm von dieser neuen digitalen Form des Lesekreises? Böhm bleibt diplomatisch, findet es toll, wenn Menschen auch diese Möglichkeit nutzen, doch man merkt im Gespräch mehr als deutlich, dass es für ihn gerade der persönliche Kontakt zu den Menschen ist, der Lesekreise ausmacht.
Das Lesekreisbuch - Umfassender Ratgeber für Literatur und Psyche
Böhms Lesekreisbuch sei allen ans Herz gelegt, die sich über ihre Lektüre mit Gleichgesinnten austauschen wollen. Das Werk behandelt alle Aspekte, die bei der Organisation eines Lesekreises wichtig sind. Der Autor geht u. a. auf die Fragen ein, wie man passende Teilnehmer für die eigene Leserunde gewinnt, wo sich der Lesekreis treffen könnte und wie man die geeigneten Bücher findet. Als Bonus stellen Prominente wie Denis Scheck oder Elke Heidenreich ihre persönlichen Lesekreis-Leselisten vor.
Schweigende und Wichtigtuer: Wie redet man über Bücher?
Wichtig ist der Aspekt der Gesprächsführung selbst. Wie redet man über Bücher? Wie geht man mit Menschen um, die sich in den Vordergrund drängen wollen? Da ist psychologisches Fingerspitzengefühl gefragt. Amüsant ist Thomas Böhms Typencharakterisierung von Lesekreisteilnehmern. Da gibt es beispielsweise Vielredner und Schweigende, Logiker und mit Problemen Belastete, es gibt Besserwisser und Ablenkende.
Das Gespräch mit Thomas Böhm fand am Buchmesse-Samstag im Pavillon des Gastlands Island statt. Wir wünschen viele Spaß beim Anhören - und vielleicht ja demnächst in Ihrem Lesekreis!
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		<title>Torsten Casimir im Gespräch: Der Börsenverein ist nicht Siegfried Kauder &#8211; Buchmesse-Podcast 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 07:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Traditionell unterhalten wir uns im Buchmesse-Podcast mit Dr. Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel. Das Wochenmagazin für die Branche ist auch in diesem Jahr Medienpartner unseres Buchmesse-Podcasts. Schon im dritten oder vierten Jahr wird auf der Buchmesse der Durchbruch des E-Books prognostiziert. Kann man dem noch glauben? Thorsten Casimir befürchtet für den<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/torsten-casimir-im-gespraech-der-boersenverein-ist-nicht-siegfried-kauder-buchmesse-podcast-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Traditionell unterhalten wir uns im Buchmesse-Podcast mit Dr. Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel. Das Wochenmagazin für die Branche ist auch in diesem Jahr Medienpartner unseres Buchmesse-Podcasts.
Schon im dritten oder vierten Jahr wird auf der Buchmesse der Durchbruch des E-Books prognostiziert. Kann man dem noch glauben? Thorsten Casimir befürchtet für den Buchhandel eine bittere Pointe.
Und hat der Buchhandel nicht mittlerweile ein Imageproblem bei vielen Internet-Usern? Wolfgang Tischers Tweet vom 11. Oktober
»Wir dürfen nicht die gleichen Fehler wie die Musikindustrie machen«, sagen die Verlage, »wir müssen sie deutlich übertreffen!« #fbm11
wurde mittlerweile 40 Mal geretweetet und traf offenbar einen Nerv. Macht man sich mit Forderungen wie Warnhinweisen für vermeintliche Raubkopierer nicht unbeliebt? Sollte man nicht lieber auf innovativer Produkte setzen?
Torsten Casimir meint, dass es hier Verwechslungen gebe und man die Forderungen von Siegfried Kauder nach einem »3-Strikes-Modell« nicht mit denen des Buchandels vergleichen solle.
Klar sei laut Casimir auch, dass unbeholfenes Digital Rights Management auf Dauer keine Chance haben werde.
Und dann gab es da noch unlängst die »Zukunftskonferenz«, in der sich Buchbranche Gedanken darüber machte, was denn künftig kommen und passieren könne. Aber sollte die Branche die Zukunft nicht besser aktiv gestalten, anstatt darüber zu reden?
Hören Sie das komplette Interview mit Dr. Torsten Casimir im MP3-Format im Podcast des literaturcafe.de.</itunes:summary>
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		<title>Interview: »Japan fühlt sich allein gelassen« &#8211; Andreas Teichert war als Helfer vor Ort</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 07:39:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schnell sind die Bilder der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wieder aus den Medien verschwunden. Längst wurden sie von angeblichen »Killergurken« und Frauenfußball verdrängt. Daher werden in diesem Jahr das Preisgeld des 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs und die Einnahmen aus dem Buch an die Opfer der Katastrophe gespendet. »Japan fühlt sich im Stich gelassen«, sagt Andreas Teichert.<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/interview-japan-andreas-teichert-dtrg/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:subtitle>Schnell sind die Bilder der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wieder aus den Medien verschwunden. Längst wurden sie von angeblichen »Killergurken« und Frauenfußball verdrängt. - Daher werden in diesem Jahr das Preisgeld des 3.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Schnell sind die Bilder der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wieder aus den Medien verschwunden. Längst wurden sie von angeblichen »Killergurken« und Frauenfußball verdrängt.
Daher werden in diesem Jahr das Preisgeld des 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs und die Einnahmen aus dem Buch an die Opfer der Katastrophe gespendet.
»Japan fühlt sich im Stich gelassen«, sagt Andreas Teichert. Der ausgebildete Feuerwehrmann weiß, wovon er spricht, denn mit seinem Disaster Response Team war er vor Ort in den betroffenen Gebieten.
Als Bonus zur Podcast-Folge 34 gibt es das Gespräch mit Andreas Teichert zu hören.
Kann man sich einfach so auf den Weg nach Japan machen, um dort zu helfen? »Man kann«, so Teichert, »denn der Wille kann Berge versetzen.« Privat finanziert reiste das kleine Helferteam nach Japan.
»Japan ist hoch technologisch, aber was nützt es Ihnen, wenn auf 500 Kilometern bei teilweise 50 km Verwüstung ins Landesinnere, die Kräfte und das Material fehlt. Es sind LKWs verloren gegangen, es sind Bagger verloren gegangen. Da können Sie zum Mond fliegen, wenn Sie die Technik vor Ort nicht haben oder beschaffen können. Ich habe Helfer gesehen, die große Trümmerfelder mit den Händen freiräumen, weil die Technik fehlt.«
Was kann man tun, wenn man helfen will? Welche Hilfe ist am wirksamsten? Was empfiehlt Andras Teichert aufgrund seiner persönlichen Erfahrung vor Ort?
Links
	Die Website des Disaster Response Teams - dtrg.org</itunes:summary>
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		<title>Wie finde ich den richtigen Literaturagenten, Herr Heldt? &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 10:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Uwe Heldt arbeitet als Literaturagent für die renommierte Agentur Mohrbooks in Zürich. Während Mohrbooks überwiegend im Bereich der Auslandslizenzen tätig ist, vertritt Heldt in seinem Berliner Büro deutschsprachige Autoren, darunter beispielsweise Heinrich Steinfest und Kathrin Passig. Insgesamt, so Heldt, betreue er zwischen 80 und 100 Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Zum ersten Mal in der Geschichte<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/wie-finde-ich-den-richtigen-literaturagenten-herr-heldt-buchmesse-podcast-leipzig-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Dr. Uwe Heldt arbeitet als Literaturagent für die renommierte Agentur Mohrbooks in Zürich. Während Mohrbooks überwiegend im Bereich der Auslandslizenzen tätig ist, vertritt Heldt in seinem Berliner Büro deutschsprachige Autoren, darunter beispielsweise Heinrich Steinfest und Kathrin Passig. Insgesamt, so Heldt, betreue er zwischen 80 und 100 Schriftstellerinnen und Schriftsteller.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Buchmesse-Podcasts gibt es ein Interview mit einem Literaturagenten zu hören. Uwe Heldt, der selbst 20 Jahre als Lektor bei verschiedenen Verlagen tätig war, berichtet von der Arbeit eines Literaturagenten.
Er erhalte pro Woche etwa 20 bis 40 Manuskripte zugesandt, die er sich auch tatsächlich alle anschaue, berichtet Heldt. Jedoch könne ein Profi bereits nach fünf Minuten sagen, ob der Text etwas tauge oder nicht. Welche Dinge machen ein Manuskript interessant?
Wie findet man den richtigen Literaturagenten?
Literaturagenten werden in der deutschen Literaturlandschaft immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Heutzutage ist es aufgrund der Verlagskonzentrationen nicht mehr so, dass ein Autor mehr oder weniger ein Leben lang bei einem Verlag ist und bleibt. Lektoren wechseln ihre Plätze oder Verlagsprofile ändern sich. Der Lektor oder womöglich der Verleger ist nicht mehr die feste Bezugsperson wie früher. Auch diese Rolle übernehmen Zusehens die Agenten.
Doch wie findet man als Autor den richtigen Agenten?
Was unterscheidet seriöse von unseriösen Agenturen?
Auf die Frage, wie man einen seriösen von einem unseriösen Agenten unterscheidet, gibt Uwe Heldt eine ganz klare und eindeutige Antwort:
»Ein seriöser Literaturagent ist ganz einfach an dem Kriterium zu erkennen, dass er erst Geld sehen will, wenn der Autor auch Geld sieht.«
Ein Agent erhält in der Regel 15% von einem ausgehandelten Vorschuss und dem Honorar - und nur das und nicht anderes. Alles andere wie Lektoratsgebühren, Lesegebühren etc. seien linke Tricks, den hoffnungsvollen Autoren das Geld aus der Tasche zu ziehen. In dem Moment, wenn diese unseriösen »Agenturen« Geld vom Autor bekommen, bestehe überhaupt kein Anlass mehr, sich für irgendetwas einzusetzen.
Für einen seriösen Agenten beginnt dann die Arbeit, wenn er sich dafür entschlossen hat, einen Autor zu vertreten. Er sitze mit dem Autor in einem Boot, der Erfolg des Agenten ist gleichzeitig der Erfolg des Autors - und umgekehrt.
Und wenn man es geschafft hat und einen seriösen Literaturagenten gefunden hat, welche Leistungen darf man dann von ihm erwarten? Auch darüber gibt Uwe Heldt im Gespräch Auskunft.
Letzte Folge des Buchmesse-Podcast Leipzig 2011
Das Gespräch mit dem Literaturagenten Uwe Heldt ist gleichzeitig das letzte Interview des Buchmesse-Podcast Leipzig 2011. Wir hoffen, dass Ihnen das Zuhören Spaß gemacht hat, und Sie viel Interessantes erfahren haben.
Wir waren gern zu Gast in Leipzig und sagen der Leipziger Buchmesse vielen Dank!
Lesen sie auch im literaturcafe.de:
	Wie schreibe ich ein Exposé? – Zu Besuch bei der Text-Manufaktur Leipzig</itunes:summary>
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		<title>Mathieu Carrière: »Eigentlich gibt&#8217;s den Dschungel überall« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 14:25:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vom australischen Dschungel wechselte er in den Bücherdschungel der Leipziger Messe: Der Schauspieler Mathieu Carrière hat ein Buch geschrieben &#8211; kein Dschungel-Tagebuch, sondern einen echten Roman mit dem Titel »Im Innern der Seifenblase«, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Darin geht es um einen alternden Soap-Star, der, nachdem er aus einer Serie herausgeschrieben wurde, ins Koma<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/mathieu-carrire-eigentlich-gibts-den-dschungel-ueberall-buchmesse-podcast-leipzig-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Vom australischen Dschungel wechselte er in den Bücherdschungel der Leipziger Messe: Der Schauspieler Mathieu Carrière hat ein Buch geschrieben - kein Dschungel-Tagebuch, sondern einen echten Roman mit dem Titel »Im Innern der Seifenblase«, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt.
Darin geht es um einen alternden Soap-Star, der, nachdem er aus einer Serie herausgeschrieben wurde, ins Koma fiel und für tot erklärt wurde. Doch Bob Bodenbauer feiert ein Jahr später seine Wiederauferstehung und erwacht aus dem Koma. Allerdings kann er sich an seine Vergangenheit nicht erinnern. Daher spielen eine Seifenopernproduzentin, ein Drehbuchautor, seine Krankenschwester und nicht zuletzt sein Psychiater ein böses (Serien-)Spiel mit ihm.
»Im Innern der Seifenblase« ist ein rasant ironischer Schundroman.
»Bücher sind dabei, den Kontakt mit der Modernität zu verlieren«
»Bücher sind dabei - genauso wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen -, den Kontakt mit der Modernität zu verlieren«, meint Carrière. Social Media und die ganzen sozialen Netzwerke seien für die neue Generation wichtiger als beispielsweise Bücher.
Ist sein Buch Facebook kompatibler? Der Roman spiele mit verschieden Erzählformen und in verschienen Dimensionen, so Carrière. Es gäbe eine Geschichte in einer Geschichte in einer anderen Geschichte, der Roman sei wie eine russische Puppe. Er sei geschrieben wie ein Drehbuch für ein TV-Format, das es noch nicht gäbe.
Wenn ein Schauspieler über eine Telenovela schreibt, stiehlt er dann Geschichten aus der Wirklichkeit?
Welche Rolle spielt die BILD-Zeitung und wer sind Mathieu Carrières schreibende Vorbilder?
Und sollte man beim Stichwort »Sperma-Klau« eher an John Irvings »Garp« oder an Boris Becker denken?
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		<title>Arno Geiger: »Ich bin nicht nur Sohn, sondern auch Autor« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 20:22:27 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Arno Geigers Vater ist an Alzheimer erkrankt. Geiger, Gewinner des Deutschen Buchpreises 2005, hat die Erfahrungen mit der Krankheit im Buch »Der alte König in seinem Exil« niedergeschrieben. Das Werk wanderte ganz nach oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, und Geiger war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.
Über den Umgang mit seinem dementen Vater hat Arno Geiger schon viel in anderen Medien berichtet.
Daher konzentrieren wir uns im Gespräch auf den Autor Arno Geiger und auf das Schreiben über die Krankheit. Was funktioniert und was funktioniert nicht? Wie verhindert man, dass ein Text über das Private nicht indiskret wird?
Immerhin veranlassen Krankheit und Tod, aber auch Liebe und glückliche Momente, viele Menschen dazu, zu Stift oder Tastatur zu greifen, um ihre Erfahrungen niederzuschreiben.
Wann hatte Arno Geiger das Bedürfnis, das Erlebte schriftlich zu verarbeiten? Wie kam es dazu, dass er damit an die Öffentlichkeit ging?
»Ein Wort von Arno Geiger ist mir wichtiger, als das eines Arztes«
Auf einmal melden sich viele Menschen bei Arno Geiger oder seinem Verlag, die berührt von seinem Buch oder von seinen Interviews sind. »Ein Wort vom Autor Arno Geiger ist mir wichtiger, als das eines Arztes«, schreibt beispielsweise eine Frau, deren Mutter ebenfalls an Alzheimer leidet.
Wie geht Arno Geiger damit um? Schließlich kann er nicht allen Leserinnen und Lesern persönlich antworten.
»Es gibt ja das Buch«, sagt Geiger. »Ich habe sehr viel gegeben. Es gibt nicht die Person noch dazu. Das Buch ist das Stärkste. Ich bleibe, auch wenn ich rede, immer unter dem Buch.«
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		<title>Tino Hanekamp: »Von glühenden Momenten muss man erzählen« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 18:26:40 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>»So was von da«, lautet der Titel von Tino Hanekamps Romandebüt, das bei Kiepenheuer &amp; Witsch erschienen ist. So was von da scheint Tino Hanekamp jedoch beim Interview noch nicht ganz zu sein. Er sei noch etwas verkatert, gibt er offen zu. In gewisser Weise muss das eine Berufskrankheit seiner Hauptbeschäftigung sein, denn Tino Hanekamp betreibt in Hamburg den Club »Uebel &amp; Gefährlich«.
Wie kommt ein cooler Hamburger Clubbetreiber dazu, einen Roman zu schreiben? Das mit dem Club, meint Hanekamp, sei eher ein Unfall gewesen. Geschrieben habe er schon immer.
Und dann kehrt Hanekamp die Interviewsituation einfach um und befragt den Befrager.
In seinem Roman geht es - Überraschung! - um einen Clubbetreiber namens Oskar. Dessen Club soll zur Jahreswende geschlossen und dann abgerissen werden. So will Oskar an Silvester in seinem Club nochmals die Party seines Lebens feiern. Allerdings taucht da am Silvestermorgen eine Hamburger Kiezgröße auf, die Oskar einst finanziell ausgeholfen hat und die nun Schutzgeld kassieren will. »So was von da« beschreibt die rasanten Stunden zwischen Partyvorbereitung und Geldsorgen, zwischen verflossener und neuer alter Liebe.
Wer von einem schreibenden Clubbetreiber eine wilde Geschichte zwischen Drogen und Musik erwartet, ein zweites Strobo oder Axolotl Roadkill, wird angenehm enttäuscht werden. Hanekamp schreibt »seriös« und ohne aufgesetzte Szenesprache.
Von den glühenden Momenten müsse man erzählen, so Hanekamp, der im Gespräch nicht nur Antworten zur Entstehung seines Romans gibt, sondern Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de plötzlich selbst Fragen stellt, als es um Facebook und Twitter geht.
Natürlich nutze er Facebook für die Bewerbung der Club-Konzerte und auch sein Buch werde »auf allen Kanälen« beworben, jedoch mache dies der Verlag für ihn. Schließlich handle auch sein Buch vom »richtigen Leben und nicht von diesem ganzen anderen Kram«.
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		<title>Andrea Tapken: »Es ist einfacher, wenn man frech und blond ist« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 11:32:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[»Mondgesicht« heißt das Buch von Andrea Tapken, das demnächst unter dem neuen Titel »Zu mir oder zu dir?« bei BoD in der Editon Vito von Eichborn erscheinen wird. Andrea Tapken schildert darin die Erlebnisse einer Frau Anfang dreißig, die nicht länger Single sein will. Für Andrea Tapken stellte sich nie die Frage, ob sie ihr<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/andrea-tapken-es-ist-einfacher-wenn-man-frech-und-blond-ist-buchmesse-podcast-leipzig-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>»Mondgesicht« heißt das Buch von Andrea Tapken, das demnächst unter dem neuen Titel »Zu mir oder zu dir?« bei BoD in der Editon Vito von Eichborn erscheinen wird. Andrea Tapken schildert darin die Erlebnisse einer Frau Anfang dreißig, die nicht länger Single sein will.
Für Andrea Tapken stellte sich nie die Frage, ob sie ihr Manuskript einem großen Publikumsverlag anbietet. Sie wollte die Kontrolle über ihren Text behalten und von der Covergestaltung bis zum Marketing alles selbst in die Hand nehmen.
Sie war sehr erfolgreich: Ihr Buch wurde sowohl in der BILD-Zeitung erwähnt und RTL berichtete über die junge Autorin. Wie hat sie das geschafft?
Das erstaunliche Erfolgsrezept von Andrea Tapken, das sie mit einem Augenzwinkern verrät: »Viel feiern, damit man ganz viele Leute kennenlernt - und dann wieder feiern, um sie wiederzutreffen!«
Seriöser ausgedrückt: Sein Netzwerk pflegen ist ein wichtiger Aspekt beim Buchmarketing. Das gilt für große Verlage genauso wie für Einzelautoren, die ihr Buch selbst vermarkten.
Doch wie schafft man es, dass aus einem anfänglichen Medieninteresse tatsächlich ein Fernsehbericht wird? Und wie verhindert man, dass man dort in einer Klischeeschublade landet? Oder sollte man das gar nicht verhindern?
Und plötzlich erhielt Andrea Tapken auch Fanpost ...
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		<title>Alex Capus: »Sprache muss eine klare Beiläufigkeit haben« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 15:12:04 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Alex Capus hat mit »Léon und Louise« eine wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, die frei von Kitsch und Zuckerguss ist. Eine Geschichte, die berührt, weil sie angenehm anders ist und nicht aus den üblichen Plot-Baukästen stammt.
Capus ist konsequent, was seine Arbeit als Schriftsteller angeht. Er halte es »als etwas vom Dümmsten, was ein Autor sagen kann«, wenn dieser immer überrascht sei, was seine Figuren machen. Er schreibe die Geschichte und er müsse die Fäden in der Hand haben.
Capus will so erzählen, dass sein Leser ihm alles glaubt und es unausweichlich so sei, wie er es sage.
Der Roman beginnt mit dem Tod der Hauptfigur Léon und erzählt dessen Leben im Rückblick. Nimmt das nicht viel von der Spannung? Capus: »Das Leben endet mit dem Tod. Das wissen wir alle. Interessant ist, was zwischen Geburt und Tod geschieht.«
Eine Liebesgeschichte allein sei für Alex Capus nicht interessant. Ihm sei es sehr wichtig, dass etwas geschehe, was darüber hinausdeute. Eine Liebesgeschichte spiele nicht im Vakuum. Daher müssen auch die historischen Details der Zeit stimmen, in der sie spielt.
Und die Sprache? »Léon und Louise« kommt erzählerisch sehr leicht daher. Das sei Absicht, erzählt Capus im Interview: »Ich will, dass die Sprache eine klare Beiläufigkeit hat. Beim Autofahren will ich ja auch nicht an den Motor denken.«
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		<title>Hörbuchregisseur Wolfgang Stockmann über gute Sprecher und englisches Bier &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 15:48:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[»London für Helden &#8211; The Ale Trail« heißt das aktuelle Buch des Autors Matthias Politycki, das bei Hoffmann &#38; Campe in Papierform und im Kunstmann Verlag als einstündiges Hörbuch erschienen ist. Gesprochen wird der Text von Schauspieler Peter Lohmeyer und dem Autor selbst. Regie bei dieser Produktion führte Wolfgang Stockmann. Wolfgang Stockmann berichtet im Gespräch<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/hoerbuchregisseur-wolfgang-stockmann-ueber-gute-sprecher-und-englisches-bier-buchmesse-podcast-leipzig-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>»London für Helden - The Ale Trail« heißt das aktuelle Buch des Autors Matthias Politycki, das bei Hoffmann &amp; Campe in Papierform und im Kunstmann Verlag als einstündiges Hörbuch erschienen ist. Gesprochen wird der Text von Schauspieler Peter Lohmeyer und dem Autor selbst. Regie bei dieser Produktion führte Wolfgang Stockmann.
Wolfgang Stockmann berichtet im Gespräch von seiner Arbeit und wie man aus einem geschriebenen Text ein Hörfassung für drei Sprecher entstehen lässt.
Was macht einen guten Sprecher aus? Wann ist es ratsam, dass ein Buch besser nicht vom Autor selbst, sondern von einem professionellen Sprecher gelesen wird?
In der Podcast-Folge ist ein kurzer Ausschnitt aus der Produktion »London für Helden« zu hören, um zu zeigen, wie Regisseur Stockmann seine drei Sprecher einsetzt. Neben Lohmeyer und Politycki spricht Colin Solman im gepflegten Oxford-Englisch die »Claims« der englischen Biersorten.
Um die sogenannten »Atmos« für die Produktion einzufangen, also die hörbare Kneipenakustik im Hintergrund, war Stockmann mit dem Autor selbst einige Tage in London unterwegs.
Denn so viele Biere, wie in dieser einstündigen Audioproduktion konsumiert werden, könne man an einem Abend nicht trinken. Das ist eben die literarische Freiheit des Autors.
Matthias Politycki kommt in seinem Werk jedoch eher zu einem vernichtenden Urteil über die englischen Ales. Sie schmecken für ihn mitunter wie »feuchte Feudel«. Kann sich Wolfgang Stockmann diesem Urteil anschließen? Immerhin war sein Vater Bierbrauer, wie der Regisseur im Interview berichtet.
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