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Stichwort: Friedr. Wilh. von Werneke

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Friedr. Wilh. von Werneke« versehen wurden.

Beitrag vom 23. Januar 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Welche Verlage und Literaturagenten wir Ihnen empfehlen können

Verlag sucht AutorDie Meinung der literaturcafe.de-Redaktion ist eindeutig: Wer sein Buch bei einem Unternehmen veröffentlicht, das sich »Verlag« nennt, der sollte dafür kein Geld bezahlen. Ein Verlag trägt das finanzielle Risiko der Buchveröffentlichung allein.

Ebenso arbeiten seriöse Literaturagenten auf Erfolgsbasis. Erst wenn der Autor verdient, erhält der Agent einen Anteil daran.

Doch seit wir vermehrt vor Abzockern warnen, die sich als Literaturagentur ausgeben, aber es nur darauf abgesehen haben, eine maschinelle Rechtschreibprüfung teuer als »Lektorat« zu verkaufen, erreichen uns regelmäßig eMails mit der Frage: Welche Literatur-Agenturen und welche Verlage empfiehlt das literaturcafe.de?

Beitrag vom 22. April 2008 | Rubrik: Literarisches Leben

Literaturagentur von Werneke: seriös oder nicht?

Literaturagentur von WernekeGesucht wird der Literaturagent Friedr. Wilh. von Werneke. Der Mann mit den abgekürzten Vornamen betreibt scheinbar eine Literaturagentur in Berlin, und es existieren nachweislich eMails, die seinen Namen tragen. Es gibt sogar eine Homepage, auf der er um Autoren wirbt. Nur: das Büro in Berlin entpuppt sich bei näherem Hinsehen lediglich als gemieteter Briefkasten und fragt man bei einigen kleineren und größeren Verlagen nach, so ist dort ein Literaturagent mit Namen Werneke nicht bekannt.

Tatsächlich häufen sich in unserer Redaktion in letzter Zeit die Nachfragen besorgter Autoren nach der Seriosität der Literaturagentur Friedr. Wilh. von Werneke. Erst unlängst hatten wir eine Liste mit möglichen Kennzeichen unseriöser Agenturen veröffentlicht, und die adelige Berliner Agentur scheint diese Negativpunkte fast vollständig zu erfüllen. Freilich: diese Kennzeichen müssen nicht automatisch auf unseriöse Literaturagenten schließen lassen, allerdings ist erhöhte Vorsicht geboten!

Doch im Falle Werneke sind es nicht nur diese Negativpunkte, sondern eine ganze Reihe weiterer Indizien, die darauf schließen lassen, dass es dem Adelsmann lediglich darum geht, indirekt Geld von Autoren abzukassieren und man daher mit Herrn von Werneke – so er überhaupt existiert – besser keinen Kontakt aufnehmen sollte.