Zum Menü des literaturcafe.de | Zum Kontextbereich
Toplinks
Social-Media-Icons

Stichwort: Filmkritik

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Filmkritik« versehen wurden.

Beitrag vom 16. November 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Zum Kinostart von Paddington 2: Wir verlosen Plüschbär, Buch und Kinokarten

Zum Kinostart von Paddington 2: Gewinnen Sie Plüschbär, Buch und Kinokarten

Der Bär Paddington (Foto: Studicanal)

Am 23. November 2017 läuft Paddington 2 in den deutschen Kinos an. Unsere Filmkritik zu Paddington 2 lesen Sie hier.

In Kooperation mit Studiocanal verlosen wir zum Deutschlandstart einen Plüsch-Paddington, das Buch »Ein Bär namens Paddington« aus dem Beltz Verlag und 2×2 Eintrittskarten für den Film »Paddington 2«.

Um am Gewinnspiele teilzunehmen müssen Sie uns 2 Fragen beantworten.

Beitrag vom 15. November 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Paddington 2 im Kino: Orangenmarmelade unter dem Hut

Paddington-2-Filmplakat (Foto: Studiocanal/Klick zum Vergrößern)

Paddington-2-Filmplakat (Foto: Studiocanal/Klick zum Vergrößern)

Paddington ist wieder da! Zum 2. Mal kommt der kleine höfliche Bär mit dem roten Hut raus aus dem Kinderbuch und rein ins Kino.

Wenn die Phrase »Ein Film für die ganze Familie« eine Berechtigung hat, dann bei »Paddington 2«. Doch nicht nur Paddington ist zurück im Kino, auch Hugh Grant scheint sich mittlerweile in der Rolle des selbstverliebten Schauspielers zu gefallen, dessen beste Zeiten längst vorüber sind.

Nicht zuletzt sollte ein beeindruckend inszeniertes Popup-Buch uns alle vor Weihnachten ins Kino bringen.

Beitrag vom 18. September 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Literaturverfilmung »Schloss aus Glas«: Maßlos überzuckert

Jeannette Walls (Ella Anderson) und ihr Vater Rex (Woody Harrelson) kommen wieder einmal an einem neuen Wohnort an (Foto: Studiocanal)

Jeannette Walls (Ella Anderson) und ihr Vater Rex (Woody Harrelson) kommen wieder einmal an einem neuen Wohnort an (Foto: Studiocanal)

Im Jahre 2005 eroberte ein ungewöhnlicher Roman die New-York-Times-Bestsellerliste und blieb dort für 261 Wochen. Auch in Deutschland schaffte es »Schloss aus Glas« bis auf Platz 11 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Die Klatsch-Kolumnistin Jeanette Walls enthüllte in diesem autobiografischen Werk, dass sie in schlimmen und ärmsten Verhältnissen aufwuchs. Ihr Vater war Alkoholiker, und ihre Eltern lebten auf der Straße.

Nun wurde die Lebensgeschichte mit Brie Larson, Woody Harrelson und Naomi Watts verfilmt. Leider blieben die Drehbuchautoren dabei nicht so cool wie die Buchautorin.

Beitrag vom 2. September 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

The Circle von Dave Eggers als Film: Rundweg misslungen

Emma Watson als Mae Holland in »The Circle« (Foto: Universum Film)

Emma Watson als Mae Holland in »The Circle« (Foto: Universum Film)

»The Circle« von Dave Eggers ist ein Bestseller. Doch die Kritik war gespalten. Wer das Buch nicht als Satire und Groteske auf Datensammler wie Facebook und Google und auf den Verlust der Privatsphäre sah, musste dem Werk unglaubwürdige Charaktere und einen schwachen Plot bescheinigen.

Wer daher das Buch nicht als Komödie oder überzogene Satire filmisch umsetzt, kann damit nur scheitern. Die Starbesetzung mit Emma Watson und Tom Hanks trägt zur Enttäuschung bei.

Beitrag vom 7. März 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Tschick-DVD und -Blu-ray mit Wolfgang-Herrndorf-Lesung

Tschick auf DVD. Dank Wendecover kann das FSK12-Logo entfernt werden.

Tschick auf DVD. Dank Wendecover kann das FSK12-Logo entfernt werden.

Tschick, die Verfilmung des Romans von Wolfgang Herrndorf, ist ab 9. März 2017 auf DVD und Blu-ray erhältlich. Auf den Scheiben findet sich zahlreiches Bonusmaterial, darunter der Mitschnitt einer Lesung von Wolfgang Herrndorf. Wir haben schon mal reingeschaut.

Beitrag vom 17. Oktober 2016 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Das kalte Herz im Kino: Urwald statt Schwarzwald

Henriette Confurius und Frederick Lau in »Das kalte Herz« (Foto: Weltkino)

Henriette Confurius und Frederick Lau in »Das kalte Herz« (Foto: Weltkino)

Das kalte Herz kommt ab dem 20. Oktober 2016 wieder ins Kino. Nach der betulich-biederen ZDF-Verfilmung von 2014 wagt sich Regisseur und Co-Autor Johannes Naber an eine Neuverfilmung des Märchens von Wilhelm Hauff. Dabei wird der übliche Schwarzwald-Kitsch wohltuend aus der Story entfernt. Leider kommt ein Haufen anderer Kitsch hinzu.

Das Hauptproblem der bildgewaltigen Umsetzung mit Fantasy-Feeling: Wer soll sich den Film im Kino anschauen?

Beitrag vom 13. September 2016 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Filmkritik: Tschick von Wolfgang Herrndorf – Wortwörtlich wegverfilmt

Tschick (Anand Batbileg) und Maik (Tristan Göbel) (Foto: Studiocanal)

Tschick (Anand Batbileg) und Maik (Tristan Göbel) (Foto: Studiocanal)

Tschick ist im Kino. Fünf Jahre nachdem der Roman von Wolfgang Herrndorf erschienen ist und zum Bestseller wurde, hat Regisseur Fatih Akin (Gegen die Wand, Soul Kitchen) den Roman wortgetreu in bewegte Bilder verwandelt.

Der Film »Tschick« ist gefällig adaptiert – doch leider auch mutlos.

Beitrag vom 6. Juni 2016 | Rubrik: Literarisches Leben

Agnes-Darstellerin Odine Johne: »Es gibt keine gemeinsame Realität«

Odine Johne als Agnes (Foto: Neue Visionen Filmverleih)

Odine Johne als Agnes (Foto: Neue Visionen Filmverleih)

Hauptdarstellerin Odine Johne war bei der Stuttgarter Premiere der Peter-Stamm-Verfilmung »Agnes« am 2. Juni 2016 persönlich anwesend. Im Interview mit dem literaturcafe.de berichtet die Schauspielerin, wie sie die Figur der Agnes entwickelt hat, welche schauspielerischen Grenzerfahrungen es gab und was Peter Stamm zur filmischen Umsetzung meint.

Beitrag vom 3. Juni 2016 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Peter-Stamm-Verfilmung: Agnes lebt!

Odine Johne als Agnes (Foto: Neue Visionen Filmverleih)

Odine Johne als Agnes (Foto: Neue Visionen Filmverleih)

Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet. Mit diesen beiden Sätzen beginnt Peter Stamms Roman »Agnes« aus dem Jahre 1998. Doch Agnes lebt. Ein Film hat sie 2016 wieder reanimiert.

Lohnt sich der Gang ins Kino? Was unterscheidet Film und Buch?

Beitrag vom 11. Januar 2016 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Carol: Lesbische Liebe ist besser auf Papier

Carol im Kino

Bisweilen haben schlechte Literaturverfilmungen auch ihr Gutes, denn man kann die wunderbare literarische Vorlage (wieder-)entdecken.

So verhält es sich bei der Verfilmung von Patricia Highsmiths Roman »Carol«, die derzeit in den Kinos zu sehen ist.

Die von Patricia Highsmith filigran und vielschichtig gezeichnete Geschichte einer lesbischen Liebesbeziehung wurde von Regisseur Todd Haynes flachgebügelt und die von Cate Blanchett gespielte Carol zur kühlen Egoistin.

Beitrag vom 26. Februar 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Filmkritik: »Nachtzug nach Lissabon«

Plakatausschnitt: Nachtzug nach LissabonDer Roman »Nachtzug nach Lissabon« von Pascal Mercier von 2004 war über zwei Jahre lang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste vertreten.

Das Buch vereint Blümchen-Philosophie vom Schlage Paulo Coelhos mit der Dramaturgie eines Computer-Textadventure-Spiels. Und die Hauptfigur macht das, was wir uns doch insgeheim alle wünschen: Von einem Tag auf den anderen bricht sie aus ihrem bisherigen Leben aus. Eckpfeiler eines Bestseller-Erfolgs.

Der schwedische dänische Regisseur und Literaturverfilmer Bille August (»Das Geisterhaus«, »Fräulein Smillas Gespür für Schnee«) bringt nun den Nachtzug ins Kino.

Wir haben uns den Film schon mal angesehen.

Beitrag vom 19. August 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Literaturverfilmung: »In meinem Himmel« auf Blu-ray und DVD

Blue-ray: In meinen HimmelDie Verfilmung des Buchbestsellers »In meinem Himmel« (The lovely bones) von Alice Sebold ist ab heute fürs Heimkino auf Blu-ray und DVD erhältlich. Das Werk zählt zwar nicht zu den besten Filmen von Star-Regisseur Peter Jackson (»Der Herr der Ringe«, »Heavenly Creatures«), doch der bittersüß-kitschige und dramatische Mystery-Thiller, den Jackson aus dem Buch gemacht hat, trifft Mitten ins Herz der Zielgruppe, die »In meinem Himmel« beispielsweise auf Facebook in den selbigen lobt: Mädchen ab 14.

Denn obwohl der Film ab 12 Jahren freigegeben ist, ist die Mord- und Vergewaltigungsgeschichte für dieses Alter sicherlich nicht geeignet, auch wenn sich Jackson mit blutigen Details zurückhält.

Wer nicht zur Zielgruppe gehört, kann sich an den fantasievollen Bildern des Films erfreuen und Paramount macht deutlich, dass die Blu-ray-Version dafür besser geeignet ist:

Während die DVD-Version keinerlei Bonusmaterial bietet, liegt in der blauen Hülle eine zweite Silberscheibe mit einem fast dreistündigen »Making-Of«, das den Namen verdient und auch auf die Unterschiede zwischen Film und Buch eingeht. literaturcafe.de hat sich die Blu-ray angesehen.

Beitrag vom 18. Februar 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

»In meinem Himmel« von Peter Jackson und Alice Sebold – Eine Film- und Buchkritik

Regisseur Peter Jackson und Darstellerin Saoirse Ronan am Set (Foto: Paramount)

Regisseur Peter Jackson und Darstellerin Saoirse Ronan am Set (Foto: Paramount Pictures)

Ein neuer Film von Peter Jackson über ein junges Mädchen, ein grausames Verbrechen und himmlische Gestalten läuft sein heute in den deutschen Kinos. Unweigerlich fällt einem Jacksons Film »Heavenly Creatures« aus dem Jahre 1994 ein, der ihm den Weg nach Hollywood ebnete. Zwei Mädchen ermorden darin brutal die Mutter der einen, und die Schriftstellerin Anne Perry outete sich nach diesem Film, dass es ihre wahre Lebensgeschichte sei.

Das aktuelle Werk »In meinem Himmel« schmeckt trotz gleicher Zutaten anders. Wieder einmal hat sich Peter Jackson an eine nicht einfache Literaturverfilmung gewagt. Immerhin hat er mit »Der Herr der Ringe« ein Werk in die Kinos gebracht, das bis dato als unverfilmbar galt.

Beitrag vom 10. Februar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben

Filmkritik zur Stephen-King-Verfilmung: »Der Nebel« hat sich schnell verzogen

Der Nebel»Der Nebel« hat sich schnell aus den deutschen Kinos verzogen. Bereits in der dritten Woche nach Starttermin muss man länger suchen, um ein Kino zu finden, in dem der Film noch gezeigt wird. »Der Nebel« (The Mist, USA 2007) ist kein Blockbuster. Es gibt darin keine Hollywood-Stars (zumindest nicht die glamourösen), sodass die Medien über den Film kaum berichteten. Und ein Horrorfilm ist kein Werk für die breite Masse.

Doch Werbebudgets sind nicht alles. Nur wenn ein Film persönlich im Bekanntenkreis weiterempfohlen wird, hat er eine Aussicht, länger auf dem Spielplan zu bleiben.

Doch leider ist »Der Nebel« kein Film, den man unbedingt weiterempfehlen wird. Es ist jedoch auch kein Film, vor dem man die Leute warnen wird, was den Ticketverkauf ebenfalls fördern könnte. Jüngstes Beispiel war die FSK-Freigabe-Debatte des Films »Keinohrhasen« – ein Glücksfall für die PR-Abteilung.

»Der Nebel« ist die Verfilmung eines Kurzromans von Stephen King. Buch und Regie des Films lagen in den Händen von Frank Darabont, der mit früheren King-Adaptionen Meisterwerke wie »Die Verurteilten« (The Shawshank Redemption) auf die Leinwand brachte.

Mit »Der Nebel« konnte sich Darabont jedoch nicht entscheiden, ob er das Übersinnliche nur als Kulisse verwenden sollte, um menschliche Abgründe aufzuzeigen, oder ob er einen Horror-Film mit Splatter-Effekten drehen sollte. So wurde der Film von jedem etwas – und daher nichts Ganzes.