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Stichwort: faz

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »faz« versehen wurden.

Beitrag vom 4. Mai 2015 | Rubrik: E-Books, Schreiben, Self-Publishing

Lesetipp: Die FAZ über Selfpublisher und ein Interview als Zugabe

»Ich bin dann mal Autor« - FAZ vom 2. Mai 2015

Unter dem Titel »Ich bin dann mal Autor« widmete sich die FAZ in ihrer Samstagsausgabe vom 2. Mai 2015 dem Phänomen Self-Publishing. In einem fast ganzseitigen Feuilleton-Beitrag blickt Autorin Dana Buchzik auf den Werdegang von deutschen Self-Publishern wie Poppy J. Anderson, Hanni Münzer oder Clara Hitzel. Der FAZ-Beitrag ist nun auch auf faz.net online nachzulesen.

Im Rahmen der Recherche führte Dana Buchzik auch ein Interview mit literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer, der im Beitrag mehrfach zitiert wird.

Als Bonus-Track zum FAZ-Artikel, gibt es das vollständige Interview mit Wolfgang Tischer über Self-Publishing hier im literaturcafe.de zu lesen.

Beitrag vom 28. Februar 2015 | Rubrik: E-Books, Literatur online, Self-Publishing

Hörtipp im WDR: Bye Bye Book – Dichtung im digitalen Zeitalter

Screenshot der WDR-Website vom 28.02.2015

Elke Heinemann, die vor Kurzem einen viel beachteten FAZ-Artikel über digitale Buchverlage schrieb, hat nun für den WDR ein hörenswertes Radio-Feature zum Thema »digitales Lesen« erstellt.

Der einstündige Audiobeitrag im Programm WDR3 vom 28. Februar 2015 steht jetzt zum Download bereit. Zu hören sind so ziemlich alle, die in der E-Book-Szene Rang und Namen hat.

Beitrag vom 23. November 2014 | Rubrik: E-Books

Lesetipp: Die FAZ über E-Book-Verlage

FAZ - Seite 20 vom 22. November 2014

Wer als Leser nicht die erfolgreichen Mainstream-Texte der Self-Publisher lesen möchte, hat es schwer. Auch wir hatten bislang erfolglos dazu aufgerufen, uns E-Book-Perlen zu nennen. Nur hin und wieder findet man Interessantes, das ausschließlich elektronisch veröffentlicht wurde.

Allerdings gibt es mittlerweile eine Handvoll E-Book-Verlage, die Bücher jenseits der Genre-Literatur veröffentlichen. Ein Artikel in der FAZ vom 22.11.2014, der mittlerweile auch online verfügbar ist, gibt einen guten Überblick über die neue Szene der Digitalverlage.

Beitrag vom 16. Juli 2009 | Rubrik: Literarisches Leben

Heidelberger Appell im Frankfurter Literaturhaus: Dramatisierte Bühnenversion im Open Access

Tagung zum Heidelberger AppellProfessor Roland Reuß, der Verfasser und Initiator des Heidelberger Appells, hatte ins Frankfurter Literaturhaus eingeladen. »Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit« lautete der Titel der Tagung am 15.07.2009, die man mit Fug und Recht als dramatisierte Bühnenversion des Appells bezeichnen kann.

Im Heidelberger Appell fordern die mittlerweile über 2.600 unterzeichnenden Autoren, Künstler und Verlage von der Politik, das Urheberrecht zu verteidigen, da dieses in erster Linie durch Googles Buchsuche und den Zwang zum Open Access massiven Angriffen ausgesetzt und nachhaltig bedroht sei (siehe und höre auch das Interview mit Matthias Spielkamp).

Allerdings wurde im Frankfurter Literaturhaus eher ein Kleinkrieg zwischen Wissenschaftlern und die Ratlosigkeit gegenüber Google inszeniert. Garniert wurde das Ganze mit dem Bild des tumben Internet-Nutzers, der die Piratenpartei wählt und grundsätzlich alles sofort und umsonst will.

Beitrag vom 10. August 2008 | Rubrik: E-Books

Wilde Medienspekulation: »Amazons eBook-Reader Kindle kommt nach Deutschland«

Sieht so das Kindle 2.0 aus?»Amazon bringt E-Book-Reader Kindle nach Deutschland« oder »Amazons E-Book-Leser kommt nach Deutschland« titeln seit gestern einige Online-Medien. Doch schon der Konjunktiv in den Meldungen dazu macht stutzig: »Das Gerät könne auf der Frankfurter Buchmesse seine Deutschland-Premiere haben«. Am Messestand von Amazon sicherlich nicht, denn der Online-Händler ist auf der Buchmesse nur virtuell vertreten.

Grundlage für all diese Spekulationen ist ein dpa-Bericht, der wiederum auf einer Vorabmeldung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beruht. Liest man den Artikel in der heutigen Ausgabe, so zeigt sich schnell, dass die FAZ damit nur einen völlig belanglosen Bericht interessant machen wollte, der nichts Neues über den eBook-Reader Kindle enthält außer hinlänglich bekannten Dingen, wie die von TechCrunch vermuteten Verkaufszahlen von 240.000 Exemplaren in den USA. Der Rest beruht auf Amazons eigenen Marketing-Aussagen. Und wieder einmal wird die Parallele zu Apples iPod gezogen, was man offenbar davon ableitet, dass das Gerät auch weiß ist und man käufliche Inhalte nur vom Hardware-Anbieter in einer Art Monopolstellung beziehen kann.

Die Vermutung, Amazon könnte die Buchmesse für den Deutschland-Start des Kindle nutzen, wird allein aus einer vagen Aussage des Geschäftsführers von Amazon in Deutschland, Ralf Kleber, abgeleitet.

Beitrag vom 19. Juni 2008 | Rubrik: Literatur online

Bücher-Communities im Web: Nur ein Austausch von Höflichkeiten?

Virtuelle BuchgemeinschaftenJulia Roebke hat sich für die FAZ Bücher-Communities im Internet näher angesehen und darüber einen Artikel geschrieben. Sie kommt zu dem Schluss, zu dem wohl jeder kommen muss, der sich beispielsweise bei lovelybooks.de einmal umgesehen hat: so richtig viel los ist dort leider nicht. Roebke schreibt, dass es meist beim Austausch von Höflichkeiten bleibe und nicht zu tiefergehenden Diskussionen über Bücher komme.

Dabei ist die Idee, die Bücher des eigenen Buchregals auch virtuell ins Netz zu stellen und diese mit anderen Nutzern zu vergleichen, gar nicht so schlecht. Aber eigentlich bietet das Amazon in ähnlicher Form schon seit Jahren mit der Option »Kunden, die den gleichen Titel wie Sie gekauft haben, kauften auch …«. Und selbst Diskussionsforen bietet Amazon mittlerweile an.

Nun könnte man entgegnen, dass Amazon nicht unbedingt ein unabhängiges Angebot sei und hier der Verkauf im Vordergrund stehe. Aber ist das bei lovelybook nicht ebenso?

Beitrag vom 11. Dezember 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Notizen

perlentaucher.de darf weiterhin Buchkritiken zuammenfassen und verkaufen

FAZ gegen PerlentaucherDas Urteil wurde verschoben und lange erwartet – jetzt ist es verkündet: Das Online-Angebot perlentaucher.de darf weiterhin Buchkritiken von Tageszeitungen zusammenfassen und diese Zusammenfassungen auch verkaufen.

Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung und die Süddeutschen Zeitung hatten gegen diese Praxis geklagt, da sie in den Zusammenfassungen, die z. T. Zitate der Originalkritiken enthalten, eine Urheberrechtsverletzung sehen.

Das Frankfurter Landgericht schloss sich auch in zweiter Instanz dieser Meinung der Kläger nicht an.

Das Urteil wurde mit Spannung erwartet, denn hätten FAZ und SZ Recht bekommen, so wäre mit negative Auswirkungen auch auf andere Web-Angebote und Blogs zu rechnen gewesen, da auch dort häufig Artikel Dritter zitiert werden. Mehr zum Urteil und zur Begründung ist im Heise-Newsticker nachzulesen.

Beitrag vom 12. Juli 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

FAZ gegen Perlentaucher: Eine wunderbare Antwort

FAZ gegen PerlentaucherEs ist nicht schön, was das gerade zwischen Perlentaucher und FAZ passiert (siehe »Die FAZ hasst den Perlentaucher«). Insbesondere die FAZ gibt dabei kein gutes Bild ab und schreibt sich in aller Öffentlichkeit um Kopf und Kragen. Um einen (vermeintlichen) Konkurrenten zu diffamieren, verließ FAZ-Autor Sundermeyer die Grenzen des guten Geschmacks und der journalistischer Qualität und schrieb einen Artikel mit dubiosen Formulierungen und einer reichlich tendenziösen Wortwahl. Es galt, dem Perlentaucher Schmarotzertum und qualitativ schlechte Arbeit zu unterstellen.

Heute nun – einige Tage vor der nächsten Gerichtsverhandlung zwischen FAZ und Perlentaucher – nimmt Anja Seeliger den Artikel Sundermeyers im Perlentaucher auseinander. Eine sehr lohnenswerte Lektüre, die in einem fulminanten letzten Satz gipfelt! Lesen!

Beitrag vom 29. Juni 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Die FAZ hasst den Perlentaucher

Die FAZ titelt: Auschwitz und der PerlentaucherIn einer kleinen Meldung der FAZ steckt eine große Menge Hass gegen das Internet-Angebot des Perlentauchers. Die FAZ berichtet, dass das Berliner Kammergerichts nun entschieden habe, dass einer Aussage der FAZ in der täglichen Feuilleton-Presseschau des Perlentauchers falsch wiedergegeben sei. Doch mit welchen Worten, Informationen und Nebensätzen die FAZ dies berichtet, zeigt den blanken Hass der Zeitung auf den Perlentaucher. Gleich im ersten Satz wird darauf hingewiesen, dass der Perlentaucher »staatlich subventioniert« sei. Da schimmert der Vorwurf durch, dass die gerichtlich bestätigten Falschaussagen mit staatlicher Unterstützung erfolgten.

Beitrag vom 9. Januar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Zweite Runde: Perlentaucher vs FAZ und SZ

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung wollen es dem Perlentaucher verbieten lassen, dass er redaktionelle Zusammenfassungen der in den Zeitungen enthaltenen Buchbesprechungen an Online-Buchhandlungen weiterverkauft. Die Buchhandlungen reichern mit diese Art Presseschau ihre Buchdatenbanken um hilfreich Infos darüber an, was denn die Presse über ein bestimmtes Buch geschrieben hat.

FAZ und SZ argumentieren, dass der Perlentaucher mit ihrer Arbeit Geld verdient, da das Erstellen der Zusammenfassungen keine großartige redaktionelle Arbeit sei. Der Perlentaucher hält dem entgegen, dass das Schreiben der Zusammenfassungen sehr wohl eine eigenständige Leistung darstelle, die darüber hinaus zur Lektüre der Originalrezensionen in den jeweiligen Zeitungen anregen könne.

In der ersten Instanz hat das Landgericht Frankfurt die Beschwerde der Zeitungen abgewiesen und dem Perlentaucher weiterhin erlaubt, die Besprechungen an Dritte zu verkaufen.

Laut einem Bericht des Börsenblattes wollen die beiden Zeitungen diese Entscheidung nicht hinnehmen und gehen nun in Berufung.

Unsere Meinung: Es bleibt zu hoffen, dass der Perlentaucher auch in zweiter Instanz gewinnt. In Zeiten, in denen Buchrezensionen größtenteils nur aus Inhaltsbeschreibungen bestehen, könnte man ansonsten diese gleich ganz verbieten. Egal auf welcher Ebene also zusammengefasst und bewertet wird: es muss erlaubt sein, das mit eigenen Worten zusammenzufassen, was andere schreiben. Egal, ob man damit Geld verdient oder nicht.

Wie bereits erwähnt, wären andere sogar froh, vom Perlentaucher überhaupt beachtet zu werden.

Beitrag vom 1. Dezember 2006 | Rubrik: Notizen

Auch FAZ stellt wieder auf neue Rechtschreibung um

Ab dem 1. Januar 2007 wird auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung "um der Einheit Willen" wieder auf die neue Rechtschreibung umsteigen. Die FAZ bevorzugt jedoch den Begriff "reformierte Rechtschreibung" und meint damit die Schreibweise, die nach den Empfehlungen des Rates für Rechtschreibung eingeführt wurde und mit der einige der vormals zulässigen neuen Schreibweisen wieder rückgängig gemacht wurden. Dort, wo die Wahl zwischen unterschiedlichen Schreibweisen besteht, wird die FAZ weiterhin überwiegend die konservative verwenden. Nur in einigen extremen und falsch begründeten neuen Schreibweisen wie z.B. gräulich (in der Bedeutung von "schlimm"), das nichts mit der Farbe Grau zu tun hat, will man die alte Schreibweise beibehalten.

Die FAZ war bereits im Jahre 2000 nach einem Jahr wieder zur alten Schreibweise zurückgekehrt, was man konsequent durchführte und nicht wie der SPIEGEL bei einer peinlichen und opportunistisch Ankündigung beließ.

Den jetzigen Schritt begründet die FAZ letztendlich mit der Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen, die in der Schule die neue Schreibung gelehrt bekommen. "Ihnen und allen anderen sind wir es schuldig, daß wir für die Einheitlichkeit der Rechtschreibung alles tun, was in unserer Macht steht. Deshalb hat diese Zeitung ebenso wie andere Blätter beschlossen, den Weg des Kompromisses zu gehen", so Hubert Spiegel von der FAZ in einem Kommentar zur Umstellung.