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Stichwort: Fairlag

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Fairlag« versehen wurden.

Beitrag vom 21. Oktober 2013 | Rubrik: Literarisches Leben, Self-Publishing, Zuschussverlage

Kongress in Basel: Welche Verlagsmodelle brauchen Autorinnen und Autoren?

Rathaus Basel (Foto: Juri Weiss/bs.ch)

Rathaus Basel (Foto: Juri Weiss/bs.ch)

Zum 1. Internationalen Kongress am 14. November 2013 laden die Fairlag-Initiatorenverbände und ihre französischen Partnerorganisationen nach Basel ein. Hierzu gehören u.a. der Verband deutscher Schriftsteller in ver.di (VS), die Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS), der Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA) und die Interessengemeinschaft österreichischer Autorinnen und Autoren (IG Autorinnen Autoren).

Der Kongress steht nicht nur Mitgliedern offen, sondern allen Autorinnen und Autoren und Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Im Zentrum stehen die Fragen: Welche Verlagsmodelle brauchen Autorinnen und Autoren? Welchen Wandel bringt die Digitalisierung? Sind Selbstzahlerverlage oder Self-Publishing-Dienstleister eine Alternative? Oder ist dies nur ein Geschäft mit der literarischen Hoffnung?

Beitrag vom 25. Januar 2010 | Rubrik: Literarisches Leben

Seriöse Verlagsautoren: »Nein, wir zahlen nicht!«

Autoren gesucht! Wir prüfen Ihr Manuskript kostenlos! - Die Veröffentlichung kostet Sie jedoch ein Vermögen!Dieser Artikel erschien im Original im Weblog der Autorin Nicole Rensmann. Wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung.

In den letzten Tage stoße ich vermehrt auf Interviews, Artikel, Anzeigen von Verlegern, Verlage, die von den Autoren Geld nehmen und auf »Autoren«, die für eine Veröffentlichung bezahlen. Natürlich wird auf diese kleine Unwichtigkeit nicht hingewiesen. Selbst große Zeitungen und Magazine informieren sich nicht mehr, es wird nur der Text aus der Pressemappe übernommen.

Werden Journalisten von großen Magazinen auch nicht mehr bezahlt? Bezahlen sie dafür, dass sie einen Artikel schreiben dürfen, oder wie darf ich das verstehen?

Es ist ein Schlag ins Gesicht jedes seriösen Verlags, wenn sich große Magazine nicht über den Verlag informieren, der weder Werbung noch ein Lektorat bietet, aber vierstellige Summen für eine Veröffentlichung verlangt. Und es ist ein Stich ins Herz, wenn Rezensionen geschrieben und Pressemitteilungen verfasst werden über Bücher von Menschen, die sich als Autor bezeichnen möchten und dafür gerne einen vierstelligen Betrag bezahlen.

Beitrag vom 23. April 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Prominente Autorinnen und Autoren unterstützen Fairlag-Initiative gegen unseriöse Verlagspraktiken

FAIRLAG - Aktionsbündnis für faire Verlage25 Schriftstellerinnen und Schriftsteller, darunter Elfriede Jelinek, Günter Grass, Hellmuth Karasek, Tanja Kinkel, Rafik Schami und Elke Heidenreich, unterzeichnen anlässlich des heutigen Welttags des Buches und des Urheberrechts am 23. April 2009 die Fairlag-Erklärung von 50 Autorenverbänden und anderen Literaturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Sogenannte Zuschussverlage bzw. Pseudoverlage verlangen mit unseriösen Versprechungen und wohlklingenden Namen von jungen und unerfahrenen Autorinnen und Autoren oftmals Zahlungen im bis zu fünfstelligen Euro-Bereich.

Die prominenten Schriftstellerinnen und Schriftsteller unterstützen daher das »Aktionsbündnis für faire Verlage«, das im letzen Jahr ins Leben gerufen wurde, um auf solche Praktiken aufmerksam zu machen.

Beitrag vom 17. April 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Zuschussverlage: Autorenzahlungen müssen klar erkennbar sein – Ein Plädoyer

GARANTIERT ZUSCHUSSFREI 100% verlagsfinanziertIrgendwo muss es geheime Textvorlagen für ganz besondere Briefe geben. Zum Beispiel dafür, wie man von Autoren Geld verlangt. Die Argumente dieser Briefe ähneln sich nämlich wie ein faules Ei dem anderen.

»Große Verlage interessieren sich gar nicht mehr für neue Autoren und Literatur, sondern konzentrieren sich auf billige amerikanische Auslandslizenzen, die den Mainstream bedienen und schnelles Geld bringen.«
Aha, die großen Verlage sind böse, nicht an der Kunst, sondern nur am Geld interessiert. Wir sind anders, uns interessiert nur die reine Kunst, wir sind Idealisten und deshalb, lieber Autor, möchten wir von ihnen etliche Tausend Euro haben. Weil wir nicht am Geld interessiert sind wie die großen Verlage.

Beitrag vom 23. Januar 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Welche Verlage und Literaturagenten wir Ihnen empfehlen können

Verlag sucht AutorDie Meinung der literaturcafe.de-Redaktion ist eindeutig: Wer sein Buch bei einem Unternehmen veröffentlicht, das sich »Verlag« nennt, der sollte dafür kein Geld bezahlen. Ein Verlag trägt das finanzielle Risiko der Buchveröffentlichung allein.

Ebenso arbeiten seriöse Literaturagenten auf Erfolgsbasis. Erst wenn der Autor verdient, erhält der Agent einen Anteil daran.

Doch seit wir vermehrt vor Abzockern warnen, die sich als Literaturagentur ausgeben, aber es nur darauf abgesehen haben, eine maschinelle Rechtschreibprüfung teuer als »Lektorat« zu verkaufen, erreichen uns regelmäßig eMails mit der Frage: Welche Literatur-Agenturen und welche Verlage empfiehlt das literaturcafe.de?

Beitrag vom 23. Oktober 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD unterstützen das Aktionsbündnis für faire Verlage

Fairlag-PodiumdiskussionÜber 45 Autorenverbände und andere Literaturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich jüngst zu einer gemeinsamen Initiative für mehr Fairness im Verlagsbetrieb zusammengeschlossen (Fairlag). Die Mitglieder setzen sich u. a. für eine faire Bezahlung von Autoren ein und informieren insbesondere junge und unerfahrene Schriftsteller über die Praktiken mancher Zuschussverlage.

Auf der Frankfurter Buchmesse stellten Imre Török (Verband deutscher Schriftsteller in ver.di/VS), Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren, Österreich) und Tobias Kiwitt (Bundesverband junger Autoren und Autorinnen/BVjA) das Aktionsbündnis in einer Podiumsdiskussion vor.

Im Vorfeld der Messe hatte sich zudem die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag für einen fairen Umgang zwischen Autoren und Verlagen ausgesprochen und sich klar für das Aktionsbündnis und das Engagement der Mitglieder ausgesprochen. Unmittelbar nach der Gründung des Aktionsbündnis’ für faire Verlage im April 2008 hatte sich bereits die SPD-Bundestagsfraktion mit den Mitgliedern der Initiative solidarisch erklärt. (Quelle: Montségur Autorenforum)