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Stichwort: eichborn

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »eichborn« versehen wurden.

Beitrag vom 25. Juli 2016 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Isabelle Lehn: Binde zwei Vögel zusammen – und das Buch wird nicht fliegen

Isabelle Lehn: Binde zwei Vögel zusammen

Sechs Wochen hat Albert Jacobi als Statist an militärischen Übungen teilgenommen. Sechs Wochen musste er in einem amerikanischen Trainingslager in der Oberpfalz einen afghanischen Kaffeehausbesitzer mimen.

Nun kehrt Albert ins Zivilleben zurück, und sowohl Protagonist als auch Leser finden sich im Roman »Binde zwei Vögel zusammen« von Isabelle Lehn nicht mehr so ganz zurecht.

Beitrag vom 3. April 2016 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Lesetipp: 100 Gründe, keine Bücher mehr zu schreiben

Eine leere Buchmesse, weil keiner mehr Bücher schreibt?

Eine leere Buchmesse, weil keiner mehr Bücher schreibt?

Autor Michael Höfler war auf der Leipziger Buchmesse 2016 unterwegs und pitchte bei verschiedenen Verlagen und Literaturagenturen den Buchtitel 100 Gründe, keine Bücher mehr zu schreiben. »Der Widerspruch darin sollte neugierig machen und die Branche die zur Veröffentlichung nötige Selbstironie aufbringen«, beschreibt Höfler das geplante Buch.

Doch bringt die Buchbranche soviel Selbstironie auf? Wie stehen die Verkaufschancen?

Beitrag vom 21. September 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Jetzt an Weihnachten denken: Bring mir den Kopf vom Nikolaus

Buch: Simon Borowiak: Bring mir den Kopf vom NikolausÜber den Einband dieses kleinen Büchleins stolpert man sofort: lacht einen doch auf grünem Grund ein Mädchen und ein Rentier an!

Doch handelt es sich nicht um ein Kindermärchen, sondern um eine märchenhafte Alltagsgeschichte!

In einer äußerst komischen und lakonisch-witzigen Manier erzählt uns ein Freund, denn als einen solchen möchte man den Ich-Erzähler bezeichnen, wie er seinen Heiligen Abend zu verbringen gedenkt.

Beitrag vom 18. Oktober 2009 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2009, Podcast

Leidende Buchautoren: Vito von Eichborn im Gespräch – Buchmesse-Podcast 2009

Vito von Eichborn (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Foto: Birgit-Cathrin Duval

Der Name sagt es bereits: Vito von Eichborn ist einer der Gründer des bekannten Verlages, der bis heute seinen Namen trägt. Eichborn selbst ist dort bereits vor einigen Jahren ausgestiegen.

Heute gibt er seit über drei Jahren eine Buchedition bei Books on Demand heraus, um auf die Perlen im dortigen Programm aufmerksam machen, er ist Literaturagent für einige wenige Autoren, von denen er überzeugt ist – und auch sonst nach wie vor reichlich umtriebig.

Bereits in seiner Zeit als Verleger galt er als jemand, der immer deutlich seine Meinung sagt.

»Die Buchautoren leiden auf der Buchmesse«, stellt Eichborn fest, denn sie werden im medialen Betrieb von Jahr zu Jahr mehr vorgeführt. Aber ist dieses Schicksal nicht selbst gewählt? Wo gibt es Grenzen, was ein Autor zur Vermarktung seines Buches nicht tun sollte?

Was ist für Vito von Eichborn das Besondere an der Frankfurter Buchmesse? Und wie sollte man sich als Besucher vorbereiten, um in den gigantisch großen Hallen und in der Fülle der Bücher nicht verloren zu gehen? Im Buchmesse-Podcast berichtet er es.

Beitrag vom 28. Februar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben

Wie sich Eichborn-Autor Frank Müller ein Buch zusammenkopierte

Nicht vermisst, sondern rasch gefunden: Autor Müller hat die Texte seines Buches ohne Quellenangabe zusammenkopiert.Lesenswert und ein erschreckendes Beispiel dafür, wie sorglos ein namhafter Verlag mit Plagiaten umgeht, ist dieser Weblog-Eintrag des Druckers Martin Z. Schröder. Der bekam nämlich vom Eichborn-Verlag ein Rezensionsexemplar des Buches »ß. Ein Buchstabe wird vermisst« des Autors Frank Müller zugeschickt. Schröder glaubte seinen Augen nicht zu trauen: Passagen des Buches waren aus einem Artikel abgeschrieben, den Schröder ein Dreivierteljahr zuvor für die Süddeutsche Zeitung geschrieben hatte. Eine Quellenangabe fehlte.

Schröder recherchiert und stellt fest, dass weitere Passagen des Buches ebenfalls ohne Quellenangabe aus der Fachzeitschrift SIGNA entnommen waren. Schröder macht die Sache öffentlich und berichtet von diesem dreisten Textdiebstahl in seinem Weblog. Nun erhält Schröder eine eMail des Autors Frank Müller, in der dieser die fehlenden Quellenangaben mit »technischen Versehen« und »Zeitdruck« begründet.

Doch Kommentatoren in Schröders Blog legen nach: Es wird offenbar, dass Müller Texte des Buches aus der Wikipedia und aus anderen Quellen entnommen hat. Auch Rechtschreibreform-Gegner Theodor Ickler meldet, dass weitere Passagen des Buches ohne Quellenangabe aus seinem Werk »Falsch ist richtig« stammen.

Beitrag vom 17. Oktober 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Willkommen in der Welt des Hintergrundrauschens

Homepage Andreas KurzUnd nochmal Frankfurter Buchmesse. Auch Andreas Kurz war dort. Sogar als Autor. Denn sein erstes Buch ist erschienen. Nicht irgendwo, sondern bei Eichborn. Eigentlich einen feine Sache. Doch Kurz’ Roman »Nachtfalken« (176 Seiten, fexibles Hardcover) zählt nicht zu den Haupttiteln des Verlages.

Die meisten Buchcover thronen als Plakate oben an den Stellwänden. Meins ist nicht dabei. Für die Haupttitel gibt es eigens dekorierte Wände. Es gibt Gitarre-förmige Lesezeichen für Frank Goosens Buch »So viel Zeit«. Eine nette Idee. Mein Buch hat nur sich selbst. Verschämt werfe ich ihm einen Blick ins Regal zu. Willkommen in der Welt des Hintergrundrauschens.