Über den Einband dieses kleinen Büchleins stolpert man sofort: lacht einen doch auf grünem Grund ein Mädchen und ein Rentier an!
Doch handelt es sich nicht um ein Kindermärchen, sondern um eine märchenhafte Alltagsgeschichte!
In einer äußerst komischen und lakonisch-witzigen Manier erzählt uns ein Freund, denn als einen solchen möchte man den Ich-Erzähler bezeichnen, wie er seinen Heiligen Abend zu verbringen gedenkt. Hier klicken und weiterlesen »
Der Name sagt es bereits: Vito von Eichborn ist einer der Gründer des bekannten Verlages, der bis heute seinen Namen trägt. Eichborn selbst ist dort bereits vor einigen Jahren ausgestiegen.
Heute gibt er seit über drei Jahren eine Buchedition bei Books on Demand heraus, um auf die Perlen im dortigen Programm aufmerksam machen, er ist Literaturagent für einige wenige Autoren, von denen er überzeugt ist – und auch sonst nach wie vor reichlich umtriebig.
Bereits in seiner Zeit als Verleger galt er als jemand, der immer deutlich seine Meinung sagt.
»Die Buchautoren leiden auf der Buchmesse«, stellt Eichborn fest, denn sie werden im medialen Betrieb von Jahr zu Jahr mehr vorgeführt. Aber ist dieses Schicksal nicht selbst gewählt? Wo gibt es Grenzen, was ein Autor zur Vermarktung seines Buches nicht tun sollte?
Was ist für Vito von Eichborn das Besondere an der Frankfurter Buchmesse? Und wie sollte man sich als Besucher vorbereiten, um in den gigantisch großen Hallen und in der Fülle der Bücher nicht verloren zu gehen? Im Buchmesse-Podcast berichtet er es.
Lesenswert und ein erschreckendes Beispiel dafür, wie sorglos ein namhafter Verlag mit Plagiaten umgeht, ist dieser Weblog-Eintrag des Druckers Martin Z. Schröder. Der bekam nämlich vom Eichborn-Verlag ein Rezensionsexemplar des Buches »ß. Ein Buchstabe wird vermisst« des Autors Frank Müller zugeschickt. Schröder glaubte seinen Augen nicht zu trauen: Passagen des Buches waren aus einem Artikel abgeschrieben, den Schröder ein Dreivierteljahr zuvor für die Süddeutsche Zeitung geschrieben hatte. Eine Quellenangabe fehlte.
Schröder recherchiert und stellt fest, dass weitere Passagen des Buches ebenfalls ohne Quellenangabe aus der Fachzeitschrift SIGNA entnommen waren. Schröder macht die Sache öffentlich und berichtet von diesem dreisten Textdiebstahl in seinem Weblog. Nun erhält Schröder eine eMail des Autors Frank Müller, in der dieser die fehlenden Quellenangaben mit »technischen Versehen« und »Zeitdruck« begründet.
Doch Kommentatoren in Schröders Blog legen nach: Es wird offenbar, dass Müller Texte des Buches aus der Wikipedia und aus anderen Quellen entnommen hat. Auch Rechtschreibreform-Gegner Theodor Ickler meldet, dass weitere Passagen des Buches ohne Quellenangabe aus seinem Werk »Falsch ist richtig« stammen.
Und nochmal Frankfurter Buchmesse. Auch Andreas Kurz war dort. Sogar als Autor. Denn sein erstes Buch ist erschienen. Nicht irgendwo, sondern bei Eichborn. Eigentlich einen feine Sache. Doch Kurz’ Roman »Nachtfalken« (176 Seiten, fexibles Hardcover) zählt nicht zu den Haupttiteln des Verlages.
Die meisten Buchcover thronen als Plakate oben an den Stellwänden. Meins ist nicht dabei. Für die Haupttitel gibt es eigens dekorierte Wände. Es gibt Gitarre-förmige Lesezeichen für Frank Goosens Buch »So viel Zeit«. Eine nette Idee. Mein Buch hat nur sich selbst. Verschämt werfe ich ihm einen Blick ins Regal zu. Willkommen in der Welt des Hintergrundrauschens.
Vermute, dass die Typen, die tagsüber am Hauptbahnhof Abos der Süddeutschen verticken, nachts als Türsteher arbeiten.10.02.2012 12:54 Uhrfrom Tweetings for iPhone
Vermute, dass die Typen, die tagsüber am Hauptbahnhof Abos der Süddeutschen verticken, nachts als Türsteher arbeiten.10.02.2012 12:54 Uhrfrom Tweetings for iPhone
Die Veranstaltungen sind vorbei. Die Abschlussfeier läuft. Danke an alle Besucher. Bis zum nächsten Jahr!17.09.2011 22:36 Uhrfrom web
Zum Abschluss heute abend: Susanne Heinrich, Thalstroem und das Eb: „WIR“ - eine Performance. Es gibt noch Karten! http://t.co/SRwkjbL817.09.2011 16:17 Uhrfrom web
Und das Forum des BBC World Service: Warum Grün das neue Rot ist mit Paul Harding, Tanja Dückers & Luis Berrios-Negron http://t.co/BmqLrM8d17.09.2011 09:58 Uhrfrom web
Um 14 Uhr beginnen wir mit 2 Veranstaltungen: THEATERTREFFEN: NEUE DRAMATIK AUS EUROPA. Lesungen und Autorenportraits http://t.co/yMu9bUpj17.09.2011 09:56 Uhrfrom web
Der letzte Festivaltag ist angebrochen. Letzte Chance dieses Jahr eine der tollen ilb-Veranstaltungen zu besuchen! #ilb201117.09.2011 08:59 Uhrfrom web
Forum d. BBC World Service: Gedanken der erfolgreichsten Schriftsteller und Denker: Warum Grün das neue Rot ist. Infos: http://t.co/2yZgqEts15.09.2011 16:58 Uhrfrom web
Das Forum des BBC World Service in Berlin! "Gedanken der erfolgreichsten Schriftsteller und Denker" Ist Berlin ein kulturelles Wunderkind?15.09.2011 16:56 Uhrfrom web
RT @literaturwelt: Gary Shteyngart mit „Super Sad True Love Story“ auf dem Berliner Literaturfestival: „I thought that Russia would... h ...15.09.2011 13:45 Uhrfrom web
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