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Stichwort: duden

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »duden« versehen wurden.

Beitrag vom 6. August 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Duden Korrektor Version 6 im Test: So wirt dass Nichts mit dem Digitalem

Liegt bis 31.12.2009 dem Duden bei: Der Duden Korrektor 6.0 kompaktDer Duden hat Version 6 des Duden Korrektors auf den Markt gebracht. Die Software ersetzt in Microsoft Office oder OpenOffice die eingebaute Rechtschreibprüfung durch eine bessere – zumindest was das Erkennen von Fehlern anbelangt.

Beim Bibliographischen Institut hat man offenbar erkannt, dass langfristig auch die Tage des gedruckten Dudens gezählt sind. Wenn man nach dem untergegangene Flagschiff Brockhaus nicht auch noch die Marke Duden versenken will, muss eine gute Strategie her, um das Rechtschreibwerk auf die Computer zu bringen. Wer dort seine Texte erfasst, will dort auch gleich die Schreibung überprüfen lassen und nicht zum gedruckten Werk greifen.

Daher verschenkt man beim Duden-Verlag die aktuelle Version des Korrektors kompakt. Zumindest liegt die Version 6 für Microsoft Office bis Jahresende 2009 dem gedruckten Duden für zusammen 25 Euro bei. Als Einzelversion kostet sie 19,95 Euro.

Wir haben uns diese aktuelle Version 6 des Korrektors angesehen und müssen erkennen, dass man bei Duden leider nicht wirklich alles daran setzt, ein gutes digitales Produkt anzubieten.

Beitrag vom 20. Juli 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Duden, Auflage 25 – Ein Buch, es zu richten?

DUDEN im BundlingFrüher war der Duden »maßgebend in allen Zweifelsfällen« – zumindest in Westdeutschland. Doch die Rechtschreibprüfung der Textverarbeitung, die Aberkennung des Status’ »maßgebend« und das Hickhack um die Rechtschreibreform haben den Duden längst vom Thron der Autorität gestoßen.

Am 21. Juli 2009 erscheint die 25. Auflage des Duden. Noch in den 80er- und 90er-Jahren des vergangenen Jahrhundertes war dies eine garantierte Geldquelle für Verlag und Buchhandlungen, da Wirtschaft und Verwaltung die neue Version fast schon automatisch und ohne Zögern bestellt haben.

Heute ist das anders. Doch dabei ist gerade der neue Duden für seinen Verlag mehr als nur ein über die Jahre dicker und bunter gewordenes gelbes Buch. Der Duden ist Lebensretter und die letzte große Hoffnung für einen Verlag, der im letzten Jahr 32,8 Millionen Euro Verlust machte.

Beitrag vom 5. Oktober 2007 | Rubrik: Notizen

DUDEN-Podcast mit alten Weibern im Sommer

DUDEN-PodcastFein! So langsam erscheinen immer mehr interessante Podcasts auch im Verlagsbereich. Ab sofort produziert die DUDEN-Redaktion einen 14-tägigen Audio-Podcast, in dem es u.a. um die Herkunft von Worten, Wörtern und Redewendungen gehen soll. Die erste Folge ist bereits online und widmet sich dem Begriff »Altweibersommer«.

Die Stimmen der Sprecher sind angenehm, echt und natürlich. Beim nächsten Mal sollten sich die beiden noch etwas locker machen, denn die abgelesenen Dialoge klingen noch etwa zu hölzern. Also, liebe DUDEN-Redaktion: lasst die Sprecher beim nächsten mal etwas freier improvisieren. Nicht zu sehr, denn daraus soll ja keine Radio-Comedy werden.

Anders als beim Mediamarkt gibt’s auf der dazugehörigen Info-Seite eine Erklärung des Begriffs »Podcast«, ein gutes Logo, einen RSS-Feed und einen Flash-Player, mit dem man sich die aktuelle Folge direkt auf der Website anhören kann. Gut gemacht!

Beitrag vom 21. Juli 2006 | Rubrik: Notizen

Der Duden hält sich nicht an den Duden

Morgen erscheint die 24., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage des Duden. Der Duden selbst wirbt mit dem Spruch: "Das sichere Ende der Rechtschreibung ist gelb." Da bei bestimmten Wörtern weiterhin mehrere Schreibweisen zugelassen sind, spricht der Duden nun ertmals gelb markierte Empfehlungen für eine Schreibung aus.

Für die FAZ hat der Erlanger Sprachwissenschaftler Theodor Ickler den Duden durchgesehen und festgestellt, dass der Duden in seinen Empfehlungen alles andere als logisch und konsequent ist und sich auch selbst widerspricht.

Die seit zehn Jahren in den Schulen gelehrten Reformschreibweisen sind also nicht verzeichnet. Die KMK hat jedoch im März 2006 beschlossen: »Bis zum 31. Juli 2007 werden Schreibweisen, die durch die Amtliche Regelung (Stand 2006) überholt sind, nicht als Fehler markiert und bewertet.« Folglich ist der Duden für die Schule nicht geeignet.

Ein Schüler, der Leid tun, abwärts fahren, auseinander halten oder lahm legen schreibt, muß damit rechnen, daß ihm sein Lehrer, auf den neuen Duden gestützt, einen Fehler anrechnet – zu Unrecht, denn diese Reformschreibungen sind für mindestens ein ganzes Jahr noch hinzunehmen, und nach dieser Zeit kann die Reform schon wieder ganz anders aussehen. Weiter bei der FAZ-Online…