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Stichwort: Buchkritiken und Tipps

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Buchkritiken und Tipps« versehen wurden.

Beitrag vom 22. Mai 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Podcast

Interview und Buchkritik: Jonas Lüscher – »Frühling der Barbaren«

Jonas Lüscher im Interview»Spannend, komisch, klug und böse«, so heißt es auf der Rückseite des Schutzumschlags über die Novelle »Frühling der Barbaren«, dem Erstling von Jonas Lüscher.

Meist wird auf Buchumverpackugen substanzlos lobgehudelt, doch bei diesem Buch hat der Werbetext Recht!

Jonas Lüschers Novelle hat nicht nur unseren Kritiker Malte Bremer begeistert, und daher haben wir uns mit dem Autor auf der Leipziger Buchmesse kurz vor seiner ersten öffentlichen Lesung unterhalten.

Beitrag vom 21. Mai 2012 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Cornelia Travnicek liest in Klagenfurt und wir lesen ihren Roman »Chucks«

Herzlichen Glückwunsch! Cornelia Travnicek wird in diesem Jahr beim Bachmannpreis in Klagenfurt lesen. Ob sie selbst daran geglaubt hat, als sie genau vor fünf Jahren hier im literaturcafe.de den ersten Teil ihrer Serie »Bis Klagenfurt anruft« schrieb?

Unser Textkritiker Malte Bremer hat ihr literarisches Talent bereits im Jahre 2003 erkannt, als er das Gedicht »maßnehmen« der damals 15-Jährigen mit 5 Brillen bewertete.

Im Frühjahr 2012 erschien Cornelia Travniceks erster Roman »Chucks«. In Leipzig haben wir mit ihr ausführlich darüber gesprochen, und sie hat ihre Serie mit einem »Reloaded«-Teil fortgesetzt. Malte Bremer hat nun Cornelia Travniceks Erstling »Chucks« gelesen.

Beitrag vom 22. März 2012 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Schwacher Kolportageroman: Hisham Matar – Geschichte eines Verschwindens

Hisham Matar - Geschichte eines VerschwindensEs ist sehr enttäuschend, wenn jemand, den man schätzt, einem ein Buch zum Lesen ans Herz legt – und dann beim Lesen das Gesicht immer länger wird: So geschehen bei Hisham Matars »Geschichte eines Verschwindens«.

Dummerweise hatte ich zunächst den Umschlagtext gelesen, was ich eigentlich sonst vermeide, denn der soll ja vor allem werben und nicht etwa informieren.

Demnach erzählte der »Roman von der Verschleppung eines arabischen Dissidenten – und davon, wie diese Entführung das Leben derjenigen, die zurückbleiben, für immer überschattet und verändert.«

Beitrag vom 29. März 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Literarisches Leben, Podcast, Schreiben

Wie finde ich den richtigen Literaturagenten, Herr Heldt? – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Uwe HeldtDr. Uwe Heldt arbeitet als Literaturagent für die renommierte Agentur Mohrbooks in Zürich. Während Mohrbooks überwiegend im Bereich der Auslandslizenzen tätig ist, vertritt Heldt in seinem Berliner Büro deutschsprachige Autoren, darunter beispielsweise Heinrich Steinfest und Kathrin Passig. Insgesamt, so Heldt, betreue er zwischen 80 und 100 Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Buchmesse-Podcasts gibt es ein Interview mit einem Literaturagenten zu hören. Uwe Heldt, der selbst 20 Jahre als Lektor bei verschiedenen Verlagen tätig war, berichtet von der Arbeit eines Literaturagenten.

Beitrag vom 28. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Mathieu Carrière: »Eigentlich gibt’s den Dschungel überall« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Mathieu CarrièreVom australischen Dschungel wechselte er in den Bücherdschungel der Leipziger Messe: Der Schauspieler Mathieu Carrière hat ein Buch geschrieben – kein Dschungel-Tagebuch, sondern einen echten Roman mit dem Titel »Im Innern der Seifenblase«, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt.

Darin geht es um einen alternden Soap-Star, der, nachdem er aus einer Serie herausgeschrieben wurde, ins Koma fiel und für tot erklärt wurde. Doch Bob Bodenbauer feiert ein Jahr später seine Wiederauferstehung und erwacht aus dem Koma. Allerdings kann er sich an seine Vergangenheit nicht erinnern. Daher spielen eine Seifenopernproduzentin, ein Drehbuchautor, seine Krankenschwester und nicht zuletzt sein Psychiater ein böses (Serien-)Spiel mit ihm.

»Im Innern der Seifenblase« ist ein rasant ironischer Schundroman.

Beitrag vom 27. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Arno Geiger: »Ich bin nicht nur Sohn, sondern auch Autor« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Arno GeigerArno Geigers Vater ist an Alzheimer erkrankt. Geiger, Gewinner des Deutschen Buchpreises 2005, hat die Erfahrungen mit der Krankheit im Buch »Der alte König in seinem Exil« niedergeschrieben. Das Werk wanderte ganz nach oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, und Geiger war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.

Über den Umgang mit seinem dementen Vater hat Arno Geiger schon viel in anderen Medien berichtet.

Daher konzentrieren wir uns im Gespräch auf den Autor Arno Geiger und auf das Schreiben über die Krankheit. Was funktioniert und was funktioniert nicht? Wie verhindert man, dass ein Text über das Private nicht indiskret wird?

Beitrag vom 26. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Tino Hanekamp: »Von glühenden Momenten muss man erzählen« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Tino Hanekamp»So was von da«, lautet der Titel von Tino Hanekamps Romandebüt, das bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. So was von da scheint Tino Hanekamp jedoch beim Interview noch nicht ganz zu sein. Er sei noch etwas verkatert, gibt er offen zu. In gewisser Weise muss das eine Berufskrankheit seiner Hauptbeschäftigung sein, denn Tino Hanekamp betreibt in Hamburg den Club »Uebel & Gefährlich«.

Wie kommt ein cooler Hamburger Clubbetreiber dazu, einen Roman zu schreiben? Das mit dem Club, meint Hanekamp, sei eher ein Unfall gewesen. Geschrieben habe er schon immer.

Und dann kehrt Hanekamp die Interviewsituation einfach um und befragt den Befrager.

Beitrag vom 25. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Andrea Tapken: »Es ist einfacher, wenn man frech und blond ist« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Andrea Tapken»Mondgesicht« heißt das Buch von Andrea Tapken, das demnächst unter dem neuen Titel »Zu mir oder zu dir?« bei BoD in der Editon Vito von Eichborn erscheinen wird. Andrea Tapken schildert darin die Erlebnisse einer Frau Anfang dreißig, die nicht länger Single sein will.

Für Andrea Tapken stellte sich nie die Frage, ob sie ihr Manuskript einem großen Publikumsverlag anbietet. Sie wollte die Kontrolle über ihren Text behalten und von der Covergestaltung bis zum Marketing alles selbst in die Hand nehmen.

Sie war sehr erfolgreich: Ihr Buch wurde sowohl in der BILD-Zeitung erwähnt und RTL berichtete über die junge Autorin. Wie hat sie das geschafft?

Beitrag vom 24. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Alex Capus: »Sprache muss eine klare Beiläufigkeit haben« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Ales CapusAlex Capus hat mit »Léon und Louise« eine wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, die frei von Kitsch und Zuckerguss ist. Eine Geschichte, die berührt, weil sie angenehm anders ist und nicht aus den üblichen Plot-Baukästen stammt.

Capus ist konsequent, was seine Arbeit als Schriftsteller angeht. Er halte es »als etwas vom Dümmsten, was ein Autor sagen kann«, wenn dieser immer überrascht sei, was seine Figuren machen. Er schreibe die Geschichte und er müsse die Fäden in der Hand haben.

Capus will so erzählen, dass sein Leser ihm alles glaubt und es unausweichlich so sei, wie er es sage.

Beitrag vom 23. März 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Hörbücher, Podcast

Hörbuchregisseur Wolfgang Stockmann über gute Sprecher und englisches Bier – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Wolfgang Stockmann»London für Helden – The Ale Trail« heißt das aktuelle Buch des Autors Matthias Politycki, das bei Hoffmann & Campe in Papierform und im Kunstmann Verlag als einstündiges Hörbuch erschienen ist. Gesprochen wird der Text von Schauspieler Peter Lohmeyer und dem Autor selbst. Regie bei dieser Produktion führte Wolfgang Stockmann.

Wolfgang Stockmann berichtet im Gespräch von seiner Arbeit und wie man aus einem geschriebenen Text ein Hörfassung für drei Sprecher entstehen lässt.

Was macht einen guten Sprecher aus? Wann ist es ratsam, dass ein Buch besser nicht vom Autor selbst, sondern von einem professionellen Sprecher gelesen wird?

Beitrag vom 22. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Anke Richter: »Was scheren mich die Schafe?« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Anke RichterSie hatte den längsten Anreiseweg aller Autoren. Anke Richter kam nach gut 26 Stunden Flugzeit direkt aus Christchurch, Neuseeland am Buchmesse-Samstag auf der Leipziger Buchmesse an. In Deutschland hört man nicht viel über das kleine Land am anderen Ende der Welt. Dass es auch dort vor kurzem ein Erbeben mit einigen hundert Toten gegen hat, ist angesichts des Bebens in Japan fast schon vergessen.

Zusammen mit ihrem Mann ist Anke Richter nach Neuseeland ausgewandert, und in ihrem Buch »Was scheren mich die Schafe?« berichtet sie von ihrem Leben dort – und vom Deutschsein in der Ferne.

Was zieht man als Deutscher beispielsweise an, wenn der Neuseeländer zur Motto-Party »Zweiter Weltkrieg« einlädt?

Beitrag vom 21. März 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Literarisches Leben, Podcast

Vito von Eichborn: »In eine Suchmaschine ›gutes Buch‹ einzugeben, ist witzlos« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Vito von EichbornDass Verlage »bestimmen«, was die Leute lesen, ist ein weit verbreitetes Vorurteil und ein Irrtum. Denn es die Buchhändler, die entscheiden, ob sie dem Verlagsvertreter bestimmte Bücher abkaufen und in den Laden stellen. »Wie wird der Handel auf das Buch reagieren?« Das ist die Frage im Verlag.

Doch ein großer Teil des unabhängigen Buchhandels wird verschwinden. Durch die großen Ketten und das Aufkommen von eBooks, wird es kaum mehr unabhängige Buchhandlungen geben, die die literarischen Perlen im Programm der Verlage erkennen und ihren Kunden verkaufen. Bestimmen künftig nur noch Algorithmen in Online-Shops, was wir lesen sollten?

Nein, meint Vito von Eichborn, der Gründer und ehemalige Verleger des Eichborn Verlags. Um gute und literarische Bücher aus den Neuerscheinungen auszusieben, brauche es Menschen. Man könne in eine Suchmaschine nicht den Begriff »gutes Buch« eingeben und sinnvolle Ergebnisse erwarten.

Beitrag vom 20. Dezember 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Videoanleitung: Bücher als Geschenk verpacken

Video: Bücher als Geschenk verpackenBücher sind ein beliebtes Geschenk. Wir zeigen Ihnen in einer Videoanleitung, wie Sie Bücher schnell und effektiv verpacken. Es ist die klassische Verpackung mit Geschenkband, die natürlich auch für CDs, DVDs, Pralinenschachteln und andere Päckchen geeignet ist.

Speziell beim Geschenkband muss man mit unserer Methode keine Längen vorab abmessen. Es wird nie passieren, dass es zu kurz ist. Außerdem lässt sich die Lage des Knotens auf der Oberseite nachträglich praktisch verschieben, um dort einen Gruß oder eine Geschenkkarte zu platzieren.

Die gezeigte Methode ist besonders für diejenigen interessant, die beruflich viel verpacken müssen, wie beispielsweise Buchhändlerinnen im Weihnachtsgeschäft.

Beitrag vom 28. Juli 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Ratlose Verlage: Das eBook zerstört das künstlich geschaffene Absatzbiotop

eBooks auf dem iPod touchWie so viele Branchen hat sich auch der Buchhandel in der Vergangenheit ein Geschäftsmodell geschaffen, in dem elektronische Produkte nicht vorgesehen waren. Bei elektronischen Büchern wird daher hilflos am Kunden vorbeigeplant.

Vor der eBook-Zeit war die Verlagswelt noch in Ordnung: Kam ein neuer Roman auf den Markt, so wurde er zunächst als sogenannte »gebundene Ausgabe« oder »Hardcover-Ausgabe« verkauft, die wertvoll erscheinen sollte, um einen hohen Preis zu rechtfertigen, obwohl sie schon längst in billiger Pappe statt Leinen gebunden war. Zielgruppe waren die Fans des Autors, die jedes Buch sofort haben wollen, Geschenkekäufer und Leute, die Solideres im Buchregal stehen haben wollten. War diese Gruppe abgefischt, kam nach einiger Zeit das Taschenbuch auf den Markt, um als zweite Welle die Käufer mit schmalerem Geldbeutel zu erreichen. Und vielleicht gibt es später noch eine dritte Welle für Gelegenheitskäufer mit einer preiswerten Sonderausgabe. Und egal ob Hardcover oder Taschenbuch: Dank gesetzlicher Preisbindung kosten die Bücher überall gleich.

Doch dann kam das eBook und machte das künstlich geschaffene Absatzbiotop zunichte. Absurde Preismodelle sind die Folge.

Beitrag vom 6. März 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Hörbücher

BOOKS TO GO: Ein neuer Bücher-Podcast von dtv.de und literaturcafe.de

BOOKS TO GO - Der PodcastBOOKS TO GO nennt sich eine neue 12-teilige Buchreihe des Deutschen Taschenbuch Verlags, die ab April in den Buchhandlungen erhältlich sein wird. Wie der Name vermuten lässt, ist diese Reihe fürs Lesen unterwegs konzipiert. Zum einen sind die Bände praktisch klein, zum anderen mit je 2 Euro 95 auch unheimlich günstig.

Inhaltlich haben die Bände viel zu bieten, denn von Henning Mankell bis Charles Bukowki, von Arno Geiger bis Uwe Timm ist national und international an Autoren so ziemlich alles vertreten, was Rang und Namen hat.

Für dtv haben wir vom literaturcafe.de einen Podcast zur Buchreihe konzipiert und produziert, der Lust auf die Bücher machen soll und die 12 Geschichten in 12 Podcast-Folgen vorstellt. Natürlich war es nahe liegend, 12 Hörausschnitte aus den Werken als Podcast zu präsentieren. Doch wir wollen noch einen Schritt weiter gehen, denn als Podcaster der ersten Stunde sind wir der Meinung, dass diese Hördateien nie klinisch-werblich daherkommen, sondern immer etwas Persönliches und »Handgemachtes« enthalten sollten.