Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »buchmarketing« versehen wurden.
Ab sofort steht unser Ratgeber »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« in der aktualisierten und erweiterten vierten Ausgabe bei Amazon zum Download bereit.
Denn viel hat sich seit der dritten Ausgabe bei Amazon getan. In Deutschland ist ein neues, kleineres und leichteres Kindle-Modell für nur 99 Euro erhältlich. Dieses Gerät besitzt erstmals eine deutsche Benutzerführung und wurde von uns bereits getestet. Zudem wurden die Modelle mit Tastatur günstiger und mit amazon.fr eröffnete ein neuer Kindle-Online-Store für Frankreich.
Gründe genug also, um unseren Ratgeber fürs Erstellen und Verkaufen eigener E-Books via Amazon zu überarbeiten und zu aktualisieren.
Anja Stroot hat die Kinderzeichnungen ihres Sohnes gesammelt und dazu Gedichte und kurze Texte geschrieben. Zunächst war diese Sammlung nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Doch animiert durch einen Wettbewerb veröffentlichte Anja Stroot das Buch zunächst digital im Web.
Und sie hatte Glück: Sie gewann die Veröffentlichung bei einen Print-on-Demand-Dienstleister, doch Werbung und Marketing musste sie selbst in die Hand nehmen.
Zwischenzeitlich wurden zahlreiche Exemplare verkauft und zum Werk haben sich ein Arbeitsbuch und selbst gebastelte Lesezeichen gesellt.
Im literaturcafe.de berichtet Anja Stroot, wie sie am eigenen Bucherfolg gearbeitet hat.
Ab sofort steht unser Ratgeber »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« in einer aktualisierten und erweiterten Ausgabe bei Amazon zum Download bereit. Erneut sind viele Fragen und Anregungen aus unserem Erfahrungsbericht in die neue Version eingeflossen.
Ausgabe 3 enthält u.a neue Kapitel zu den Themen »Impressum« und »Pflichtablieferung von Kindle-Büchern bei der Deutschen Nationalbibliothek«.
Der Preis der 3. Ausgabe von »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« beträgt unverändert 2,99 Euro. Käufer der ersten Ausgaben erhalten die neue Version kostenlos.
John Locke hat über eine Million E-Books via Amazon verkauft. Das Besondere: Er veröffentlicht seine Romane nicht bei einem Verlag. Locke ist Selbstverleger und hat seine Bücher selbst über Amazons KDP-Programm hochgeladen.
Jetzt gehört Locke zu den bislang nur acht Autoren in Amazons »Kindle Million Club«. Neben Locke stehen unter anderen Stieg Larsson, James Patterson und Nora Roberts auf der Liste.
»How I Sold 1 Million eBooks in 5 Months!« heißt sein neues E-Book, in dem er verrät, wie er das geschafft hat. Auf den ersten Blick das typische amerikanisch »Make-Money-fast«-Manifest. Doch es gibt einen Unterschied: Locke hat gezeigt, dass er es kann. Und er will für seine Geheimrezepte nicht Tausende von Dollars sondern nur 2,50 Euro.
Zahlreiche Blogger und Website-Betreiber fanden in der letzten Woche eine merkwürdige Postsendung im Briefkasten: Auf dem Umschlag stand kein Absender, stattdessen war ein Computer und ein Totenschädel abgebildet.
Im Umschlag selbst steckten ein Buch und ein Anschreiben. Titel des Werkes: »Das Buch ohne Staben«. Kenner des Horror- und Fantasy-Genres erkannten am Titel und der ähnlichen Covergestaltung, dass es sich offenbar um einen Nachfolgeband des erfolgreichen »Buch ohne Namen« handelt.
Doch ein Blick ins Werk zeigte, dass es leer ist, ein Blindbuch mit weißen Seiten!
Das beiliegende Schreiben, ein auf alt gemachtes Schreiben mit Feuchtigkeitsflecken, offenbarte den Absender eindeutig: oben rechts prangt das Logo des Bastei Lübbe Verlags.
Der Brief jedoch hat es in sich: Das Buch sei mit einer unsichtbaren Tinte gedruckt, denn würde man das entschlüsselte Werk lesen, so drohe der Tod.
Wie so viele Branchen hat sich auch der Buchhandel in der Vergangenheit ein Geschäftsmodell geschaffen, in dem elektronische Produkte nicht vorgesehen waren. Bei elektronischen Büchern wird daher hilflos am Kunden vorbeigeplant.
Vor der eBook-Zeit war die Verlagswelt noch in Ordnung: Kam ein neuer Roman auf den Markt, so wurde er zunächst als sogenannte »gebundene Ausgabe« oder »Hardcover-Ausgabe« verkauft, die wertvoll erscheinen sollte, um einen hohen Preis zu rechtfertigen, obwohl sie schon längst in billiger Pappe statt Leinen gebunden war. Zielgruppe waren die Fans des Autors, die jedes Buch sofort haben wollen, Geschenkekäufer und Leute, die Solideres im Buchregal stehen haben wollten. War diese Gruppe abgefischt, kam nach einiger Zeit das Taschenbuch auf den Markt, um als zweite Welle die Käufer mit schmalerem Geldbeutel zu erreichen. Und vielleicht gibt es später noch eine dritte Welle für Gelegenheitskäufer mit einer preiswerten Sonderausgabe. Und egal ob Hardcover oder Taschenbuch: Dank gesetzlicher Preisbindung kosten die Bücher überall gleich.
Doch dann kam das eBook und machte das künstlich geschaffene Absatzbiotop zunichte. Absurde Preismodelle sind die Folge.
Am Schluss waren 134 Leute auf der Teilnehmerliste des »Lovelybooks-Events« zu finden. Und tatsächlich war der große Saal des Münchner Literaturhauses am 5. Februar 2010 bis auf den letzten Platz gefüllt.
»Social Web: Der direkte Kontakt zum Leser« lautete der Titel der Veranstaltung. In erster Linie wollten die Lovelybooks-Betreiber Verlagen nahebringen, welche wichtige Rolle das Internet und speziell aktuelle Anwendungen wie der 140-Zeichen-Mitteilungsdienst Twitter und die Vernetzungsplattform Facebook spielen.
Die kostenfreie Veranstaltung stand auch Autoren, Buchhandlungen und »Nur-Lesern« offen, und den Organisatoren ist das fast Unmögliche gelungen: Die sonst bei solchen Tagungen enorm hohe Dichte an Beratern, selbst ernannten Experten und Dampfplauderern war hier nicht zu finden.
Die virtuelle Bücher-Diskussionsrunde Lovelybooks lädt zu einer Veranstaltung im realen Leben ein. Unter dem Titel »Social Web: Der direkte Kontakt zum Leser« geht man am 5. Februar 2010 im Literaturhaus München der Frage nach, wie man im und übers Internet die Leser erreicht. Die Veranstaltung richtet sich an Verlage, Autoren, Buchhandlungen – und an interessierte Leser.
Die Teilnahme an dieser eintägigen Veranstaltung ist kostenlos und laut Lovelybooks sind noch einige Plätze zu vergeben. Am besten also gleich über die Infoseite von Lovelybooks anmelden. Dort sind auch die bislang registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelistet. Das Literatur-Café ist ebenfalls vor Ort und auch die anderen Teilnehmer versprechen einen regen Austausch zum Thema.
Eine neue Sau wird von den PR- und Marketingberatern durchs digitale Dorf getrieben: Twitter! War vor zwei Jahren Second Life noch das Nonplusultra, um neue Kunden zu gewinnen und nicht vollkommen von der modernen Welt, ja der Zukunft schlechthin abgeschnitten zu sein, so ist es nun Twitter. Und davor war es das Bloggen, das speziell für Verlage und Buchhändler ein tolles, neues und unmittelbares Instrument darstellen würde, um zu hören, was der Kunde wirklich will.
Und jetzt also ist Twitter der neue Hype. Twitter, so erzählt ein PR-Experte dem Börsenblatt, sei ein »neuer Weg der Zielgruppenansprache«, ein »guter Ausgangspunkt für Word-of-Mouth-Kampagnen« und schlechthin der hippe Kanal, um einen »echten Dialog« mit dem Kunden zu führen. Viele Buchhändler und Antiquare waren offenbar jahrelang in dem Irrglauben, dass sie dies im eigenen Laden tun würden.
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Am 12. Januar 2009 um 20 Uhr hat der Komiker und Autor Heinz Strunk (»Fleisch ist mein Gemüse«) aus seinem neuen Roman »Fleckenteufel« in der Zoë-Bar in Hamburg gelesen. Der Rowohlt-Verlag hat die Veranstaltung live im Internet übertragen.
Im Gegensatz zu anderen Live-Übertragungen dieser Art setzte der Rowohlt-Verlag auf Vernetzung: Wer wollte, konnte den flash-basierten Video-Player auf die eigene Website oder ins Weblog einbauen. So konnten selbst kleine Buchhandlungen den Autor zumindest virtuell auf ihrer Website zu einer Lesung begrüßen.
Obwohl das Einbinden externer Videos seit YouTube Standard ist, schrecken viele Anbieter noch davor zurück. Prominentestes Beispiel ist hier die LitCologne, die so zwar Elke Heidenreichs »(weiter)lesen!« exklusiv im Netz präsentiert, aber im Endeffekt doch weniger Zuschauer erreicht. Die Einbettung des Videos via sevenload ist möglich, doch wird dies auf litcolony.de verheimlicht.
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