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Stichwort: börsenblatt

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »börsenblatt« versehen wurden.

Beitrag vom 24. Oktober 2012 | Rubrik: Frankfurter Buchmesse 2012, Literarisches Leben, Self-Publishing

Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir im Interview: »Self-Publishing ist noch kein nennenswertes Problem für Verlage«

Torsten Casimir im InterviewDas Börsenblatt des Deutschen Buchhandels ist das älteste deutsche Fachmagazin überhaupt. Chefredakteur Dr. Torsten Casimir will die Zeitschrift deutlich so positioniert sehen und nicht als Verbandsorgan.

Auf der Frankfurter Buchmesse 2012 sprach literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer mit Torsten Casimir. Das jährliche Gespräch über die Themen der Buchbranche hat mittlerweile Tradition und ist in diesem Jahr erstmals nicht nur zu hören, sondern auch als Videomitschnitt zu sehen (wenngleich die Kamera in den letzten Minuten versagte).

Diesmal geht es um die Themen Urheberrecht, den Strukturwandel der Branche und was er für das Börsenblatt bedeutet. Werden demnächst dort neben den Verlagen auch Selbstverleger Anzeigen schalten?

Beitrag vom 14. Oktober 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2011, Frankfurter Buchmesse 2011, Podcast

Torsten Casimir im Gespräch: Der Börsenverein ist nicht Siegfried Kauder – Buchmesse-Podcast 2011

Medienpartner boersenblatt.netTraditionell unterhalten wir uns im Buchmesse-Podcast mit Dr. Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel. Das Wochenmagazin für die Branche ist auch in diesem Jahr Medienpartner unseres Buchmesse-Podcasts.

Schon im dritten oder vierten Jahr wird auf der Buchmesse der Durchbruch des E-Books prognostiziert. Kann man dem noch glauben? Thorsten Casimir befürchtet für den Buchhandel eine bittere Pointe.

Beitrag vom 9. Oktober 2010 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2010, Podcast

Torsten Casimir im Gespräch: Alle Lobby-Themen in einer Frage – Buchmesse-Podcast 2010

eBook- Reader OYO von Thalia: Von den großen lernen?Dr. Torsten Casimir ist der Chefredakteur des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel. Das Wochenmagazin für die Branche ist Medienpartner unseres Buchmesse-Podcasts. Auch in diesem Jahr werfen wir im Gespräch wieder einen Blick auf Buchhandel und Verlage. Was sind die Themen, die die Branche bewegen?

Erstaunlicherweise ist nach wie vor das eBook ein Thema. Hier tut sich ein widersprüchliches Spannungsfeld auf: Einerseits ist der Verband klar der Ansicht, dass Bücher auch in elektronischer Form preisgebunden sind, da die Inhalte weitestgehend identisch sind. Doch warum dürfen eBooks dann per Gesetz nicht zu einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz verkauft werden, wie die gedruckte Version, die auf diese Weise als Kulturgut gefördert wird?

Beitrag vom 1. Oktober 2009 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2009, Podcast

Von Wolf Haas bis Elke Heidenreich: Unser Buchmesse-Podcast mit über 30 Autoren-Interviews startet am 14. Oktober

Buchmesse Podcast 2009 - präsentiert von literaturcafe.de und dem Börsenbaltt für den Deutschen BuchhandleRoger Willemsen, Thomas Glavinic, Tina Uebel, Feridun Zaimoglu und viele weitere Autoren werden in diesem Jahr wieder im Buchmesse-Podcast des literaturcafe.de zu hören sein. Die preisgekrönte Gesprächsreihe aus Frankfurt wird im fünften Jahr ihres Bestehens zusammen mit boersenblatt.net präsentiert, dem Online-Magazin für den Deutschen Buchhandel. Die ungekürzten Audio-Interviews können während der Messe vom 14. bis 18. Oktober 2009 mehrmals täglich bequem auf dem PC, MP3-Player oder über Apple iTunes heruntergeladen und angehört werden.

Warum schult man trotz Fernsehkarriere zum Bio-Bauern um? ttt-Moderator Dieter Moor wird darüber im Buchmesse-Podcast von literaturcafe.de berichten. Ulrich Greiner wird versuchen, die Hörer mit Lyrik zu verführen und Elke Heidenreich erzählt, wie sie zusammen mit Bernd Schroeder über die »Alte Liebe« geschrieben hat. Insgesamt stellen sich auch in diesem Jahr wieder über 30 Autorinnen und Autoren den Fragen von Eileen Stiller und Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de.

Beitrag vom 12. Juli 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Nach Elke Heidenreich jetzt auch Börsenblatt des Deutschen Buchhandels von Zuschussverlag instrumentalisiert [Nachtrag]

Bericht auf boersenblatt.netDie kurze Meldung, die das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels am vergangene Freitag in seiner Online-Ausgabe boersenblatt.net in der Rubrik »Hintergrund Recht & Gesetz« verbreitet, klingt edel und gutmütig. Dort ist zu lesen:

»Nachdem bekannt wurde, dass die ‘FAZ’ die Rechte an Texten von Elke Heidenreich gegen Ihren Willen veräußert hat, hat sich die Deutsche Literaturgesellschaft dazu entschlossen, das Buch “Bücher könnte ich lassen, Oper nie!” freiwillig vom Markt zu nehmen.«

Das klingt wahrlich nobel von dieser Deutschen Literaturgesellschaft. Dort arbeiten offenbar noch Menschen mit Anstand. Allen voran deren Geschäfsführer Jörgen Ellenrieder, der laut Börsenblatt verkündet: »Es ist nicht in unserem Interesse, gegen den Willen unserer Autoren zu publizieren. Wir konnten nicht davon ausgehen, dass die ‘FAZ’ ohne Rücksprache mit Elke Heidenreich und gegen ihren Willen die Rechte an uns vermittelt hat.«

Mit dem Satz »Die Rechte wurden von der ‘FAZ’ lizenziert, wie Verlagsrechte aller großen Verlage weltweit üblicherweise gehandelt werden« endet die kurze Meldung des Börsenblattes. Quelle des Textfragmentes: Die Pressemitteilung der Deutschen Literaturgesellschaft, deren Anfang das Börsenblatt ohne jeglichen journalistischen Ehrgeiz 1:1 übernommen hat und das so den wahren Hintergrund der Deutschen Literaturgesellschaft verschweigt.

Nach Elke Heidenreich ist nun also auch das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels ein Opfer der »Werbemaßnahmen« eines Zuschussverlages geworden.

Beitrag vom 29. Mai 2009 | Rubrik: Literarisches Leben

Wut auf Weltbild: Entlassene Mitarbeiter machen ihrem Frust im Web Luft

WeltbildEs begann mit einer kurzen Mitteilung im Online-Branchenmagazin boersenblatt.net. Eine Mitteilung, wie sie in diesen Tagen so oder ähnlich leider oft zu lesen ist: »Das Unternehmen [Weltbild] stellt zum Ende des laufenden Geschäftsjahres am 30. Juni seine 258 Filialen auf ein stärker selbstbedienungsorientiertes Konzept um. Damit werden 322 der 1571 Stellen entfallen, teilte Weltbild mit.«

Erst kürzlich wurde eine Zerschlagung oder gar ein Verkauf der Verlagsgruppe in Erwägung gezogen. An der Augsburger Verlagsgruppe hält die katholische Kirche mit verschiedenen Diözesen einen großen Anteil. Zuletzt war zu lesen, dass am Stammsitz Augsburg bis zu 60 Stellen »auf der Kippe« stünden.

Die weitaus größere Entlassungswelle in den Filialen blieb jedoch nicht unkommentiert, und seit gestern machen sich offenbar viele Filialangestellte und Entlassene in den Kommentaren auf boersenblatt.net Luft. Und da geht es richtig zur Sache.

Beitrag vom 15. Oktober 2008 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2008, Podcast

Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel, im Interview – Buchmesse-Podcast 2008

Screenshot: boersenblatt.netWie im letzten Jahr ist die erste Podcast-Folge des Buchmesse-Podcasts den wichtigen Themen der Buchbranche gewidmet. Mit Torsten Casimir, dem Chefredakteur des Branchenblattes Börsenblatt, unterhält sich Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de. In diesem Jahr ist boersenblatt.net erneut Medienpartner des Buchmesse-Podcasts.

Natürlich gibt es – wenn man den Medien glauben darf – ein Hype-Messethema schlechthin: das eBook. Wann und ob es in welcher Form kommt und ob es der Leser überhaupt will, das muss sich erst herausstellen.

Dennoch ist es wichtig, dass sich die Buchbranche mit dem Thema beschäftigt. Ist die Preisbindung für elektronische Bücher in einer Zeit des weltweiten digitalen Handels nicht überholt? Wie groß ist die Gefahr von Raubkopien und wie kann man ihr begegnen?

Am Schluss des Gesprächs plädiert Torsten Casimir mit Nachdruck dafür, dass es Zeit wird, dass bei der ganzen Diskussion um den Medienwechsel einer oder eine mehr im Mittelpunkt stehen muss: der Autor oder die Autorin, ohne die es die ganze Branche nicht gäbe.

Beitrag vom 18. September 2008 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2008

Von Sven Regener bis Rafik Schami: 30 Autoren-Interviews direkt von der Frankfurter Buchmesse

Buchmesse Podcast 2008 - präsentiert von literaturcafe.de und dem Börsenbaltt für den Deutschen BuchhandleUwe Timm, Roger Willemsen, Karen Duve, Feridun Zaimoglu und viele weitere Autoren werden in diesem Jahr wieder im Buchmesse-Podcast des literaturcafe.de zu hören sein. Die preisgekrönte Gesprächsreihe aus Frankfurt wird auch in diesem Jahr zusammen mit boersenblatt.net präsentiert, dem Online-Magazin für den Deutschen Buchhandel. Die ungekürzten Audio-Interviews können während der Messe vom 15. bis 19. Oktober 2008 mehrmals täglich bequem auf dem PC, MP3-Player oder über Apple iTunes heruntergeladen und angehört werden.

Star-Regisseur Volker Schlöndorff wird im Buchmesse-Podcast von literaturcafe.de genauso über seine Lebenserinnerungen berichten wie der ehemalige Sex-Aufklärer Oswalt Kolle. Insgesamt stellen sich auch in diesem Jahr wieder über 30 Autorinnen und Autoren den Fragen von Eileen Stiller und Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de.

Beitrag vom 8. November 2007 | Rubrik: Literatur online, Notizen

boersenblatt.net setzt Foren-Troll vor die Tür

Bitte keine Trolle füttern! (Bildquelle: wikipedia.net)Mit einer ausführlichen und interessant zu lesenden Begründung gibt boersenblatt.net bekannt, dass einer der dort »Diskutierenden« dies künftig nicht weiter tun darf. Im April 2007 wurde die Online-Ausgabe des Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel neu gestaltet. Erstmals wurde dabei zu jeder Meldung eine Kommentarmöglichkeit eingeführt. Während sich diese Meinungsäußerungen in der Regel in Grenzen hielten, fielen in letzter Zeit einige Nachrichten im Bereich Antiquariat auf. Hier gab es pro Nachricht teilweise bis zu 100 Kommentare. Auslöser für diese Flut an Kommentaren war wie so oft ein Troll, der von den anderen Teilnehmern reichlich gefüttert wurde und sich so mit seinen ausufernden Beiträgen im Kommentar- und Forenbereich des Börsenblatts so richtig gemütlich machte. Doch anders als im Forum des literaturcafe.de, in dem Trolle meist anonym agieren, war der Provokateur bei boersenblatt.net kein Unbekannter, sondern der Freiburger Antiquar Peter Mulzer. Mulzer wurde mit seinen eigenwilligen Beiträgen schon in anderen Foren auffällig.

Beitrag vom 10. Oktober 2007 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2007, Podcast

Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblatts – Buchmesse-Podcast 2007

Aktuelle Ausgabe des BörsenblattsGemeinsam mit Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel, werfen wir in der ersten Folge des Buchmesse-Podcast einen Blick auf die 59. Frankfurter Buchmesse. Welche Themen bewegen die Branche? Wie bekommt das Börsenblatt die oftmals unterschiedlichen Interessen von Sortiment, Großhandel und Verlagen unter einen Hut? Wie sieht die Strategie des Börsenblatts im Online-Bereich aus?

Und: Trotz »Business-Rausch« ist die Messe für Casimir auch kulturell sehr wichtig. Abschließen verrät er uns seine persönlichen Buch- und Lesetipps für diesen Herbst.

Beitrag vom 2. Februar 2007 | Rubrik: Literatur online

Börsenblatt über Literaturportale

Börsenblatt 2/2007Selbstverständlich müssen wir noch unserer Chronistenpflicht nachkommen und erwähnen, dass in der Ausgabe 3/2007 des Börsenblatts vom 18. Januar 2007, dem Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel, ein ausführlicher Beitrag über Literaturportale im Web zu finden ist (leider nur in der Ausgabe aus totem Holz, Seite 28). Da’s ja in der Regel etwas dauert, bis das Heft in der Buchhandlung oder Bibliothek jeden erreicht hat, kommt der Hinweis sicher nicht zu spät.

Der Autor Nils Kahlefendt nimmt die Aufregung um literaturportal.de zum Anlass, einmal zu schauen, welche Angebote es denn noch im Netz gibt. Insbesondere geht der Autor der Frage nach, wie sich die großen Portale gegen Blogs und Wikis behaupten, und Kahlefendt hat sich mit einigen Machern unterhalten.

Der Perlentaucher, so ist im Artikel zu lesen, plant eine Neugestaltung des Angebots, um mehr Gewicht auf Kommentarmöglichkeiten für Besucher zu legen. Auch ein Forum sei geplant. Der LiteraturPort hofft, sich nach einer Anschubfinanzierung von 29.000 Euro von Bund und Ländern in drei Jahren selbst zu finanzieren. Literaturkritik will sich durch Online-Abos und Werbung tragen. Das literaturcafe.de (also das Angebot, das sie gerade lesen) versteht sich als Vernetzungsplattform und auch immer mehr als Online-Dienstleister für die Verlagswelt. Joachim Leser vom bluetenleser.de will demnächst – neben dem aktuellen literarischen Fernseh- und Radioprogramm – Licht in den Dschungel der Literaturzeitschriften bringen.

Und in Marbach arbeitet man – wie berichtet – an Machbarkeitsstudien für das große Ganze.

Kahlefendt in seinem Fazit: Reichte es bislang, die einmal gefundene Nische intelligent zu besetzen und fleißig Perlen aus den Inhaltswüsten des Web zu picken, werden Portale ihre Mechanismen, dezentrale Kreativität und Produktivität zu bündeln, künfitg stark verfeinern müssen. Wer dies nicht beherzigt, wird nur allzu schnell seine letzte Ruhe im Cyberspace finden.