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Alina Bronsky im Interview: Scherbenpark – Buchmesse-Podcast 2008

Alina Bronsky

(c) Birgit-Cathrin Duval/bcmpress

Alina Bronsky hat das erlebt, wovon alle unentdeckten Autorinnen und Autoren träumen: Sie hat einige Seiten ihres Manuskripts per eMail an drei Lektoren geschickt – und alle drei haben sofort das vollständige Werk angefordert.

Jetzt ist sie das erste Mal als glückliche Autorin auf der Buchmesse und am Stand von Kiepenheuer & Witsch, um ihr Buch »Scherbenpark« vorzustellen.

Das Buch – darauf legt die Autorin wert – ist kein trister Roman. Sie wollte alles so komisch wie möglich beschreiben, was ihr absolut gelungen ist. Das jedoch klingt fast widersprüchlich und zynisch angesichts der Tatsache, dass es im Buch um drei Halbwaisen geht, deren (Stief-)Vater die Mutter vor deren Augen erschossen hat.

Alina Bronsky: Scherbenpark. Taschenbuch. 2009. Kiepenheuer & Witsch Verlag. ISBN/EAN: 9783462041507. EUR 8,95 (Bestellen bei Amazon.de)
Alina Bronsky: Scherbenpark. Gebundene Ausgabe. 2008. Kiepenheuer & Witsch Verlag. ISBN/EAN: 9783462040302. EUR 5,00 (Bestellen bei Amazon.de)

Tagesspiegel sucht die »junge Literatur« während sie das U_mag bereits präsentiert

Literatur-Oktober auf Umagazine.deDer Literaturagent Alexander Simon stellt im Tagesspiegel fest, dass die Debütromane von heute schwer in den Regalen liegen – oder es gar nicht mehr in die Buchhandlungen schaffen. Er nennt interessante Zahlen, so z.B. dass selbst große Verlage von deutschsprachigen Werken deutlich weniger als 1.000 Exemplaren verkaufen. Die Verlagskosten für eine Veröffentlichung beziffert Simon auf 30.000 Euro.

Da ist die Initiative des U_mag, dem Magazin der Popkultur und Gegenwart, löblich, das in seiner aktuellen Oktober-Ausgabe am Kiosk und auf Umagazine.de junge Autoren und ihre Bücher vorstellt. Jede Woche werden auf der Website des Magazins im »Literatur-Oktober« lesenswerte Erstlingswerke präsentiert.

Mit dabei ist auch Alina Bronsky, deren Debüt »Scherbenpark« gerade für den aspekte Literaturpreis nominiert wurde. Bronskys Roman spielt im Milieu der russischen Spätaussiedler, und ihr gelingt es, das triste und von einem brutalen Verbrechen überschattete Leben der 17-jährigen Sascha mit Witz und Humor darzustellen. Klingt widersprüchlich? Klappt aber. Mit Alina Bronsky werden wir uns in dieser Woche übrigens auch in unserem Buchmesse-Podcast 2008 unterhalten.

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