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	<title>Kommentare zu: Seriöse Verlagsautoren: »Nein, wir zahlen nicht!«</title>
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	<description>Der literarische Treffpunkt im Internet für Autoren, Leser, Verlage und alle Literatur-Begeisterten. Aktuelle Berichte, Gedichte, Kurzgeschichten, Buchtipps, Hörbücher und Podcast.</description>
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		<title>Von: M</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-10390</link>
		<dc:creator>M</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:32:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Verlag, der das Wort &quot;Design&quot; im Namen trägt, der sollte einen gewissen Sinn für ein solches und eventuell gleich noch ästhetisches Gespür dazu besitzen. Siehe Blog. Röchelhust.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Verlag, der das Wort &#8220;Design&#8221; im Namen trägt, der sollte einen gewissen Sinn für ein solches und eventuell gleich noch ästhetisches Gespür dazu besitzen. Siehe Blog. Röchelhust.</p>
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		<title>Von: Anke</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-10370</link>
		<dc:creator>Anke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 15:59:54 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Michael Stein,
weit gefehlt. Ich bin kein Alter Ego von Frau Küppers. Mir ging es lediglich darum, dass sich möglichst viele der hiesigen Leser selbst ein Bild von Frau Küppers und ihrem Verlag machen. Und dafür eignet sich Frau Küppers&#039; Blog m. E. ganz besonders gut.
Besonders der heutige Beitrag - dessen Inhalt ich gar nicht kommentieren möchte - strotzt nur so vor Rechtschreibfehlern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Michael Stein,</p>
<p>weit gefehlt. Ich bin kein Alter Ego von Frau Küppers. Mir ging es lediglich darum, dass sich möglichst viele der hiesigen Leser selbst ein Bild von Frau Küppers und ihrem Verlag machen. Und dafür eignet sich Frau Küppers&#8217; Blog m. E. ganz besonders gut.</p>
<p>Besonders der heutige Beitrag &#8211; dessen Inhalt ich gar nicht kommentieren möchte &#8211; strotzt nur so vor Rechtschreibfehlern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom Liehr</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-10366</link>
		<dc:creator>Tom Liehr</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 11:44:31 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Frau Küppers,
die sich wohlig an der Eiche reibende Sau verfügt über ausreichendes &quot;betriebswirtschaftliches Hintergrundwissen&quot; (und sogar über Vordergrundwissen), um Argumente von Schönfärberei unterscheiden zu können.
Die &quot;Dienstleistung&quot; eines Verlags besteht mitnichten in einer für die Autoren, denn genau genommen sind es die Autoren selbst, die eine Dienstleistung erbringen. Diese besteht darin, ein marktfähiges, verkäufliches Manuskript anzubieten, das sie häufig auf eigenes Risiko verfasst haben. Die Leistung eines Verlags besteht darin, aus dem Manuskript ein Buch herzustellen, das im Handel verfügbar ist - und es zu vermarkten. Er refinanziert diese - immer riskante - Leistung über Buchverkäufe. Verlage verkaufen Bücher, DAS ist ihre &quot;Dienstleistung&quot; und ihre, wie man so schön auf Bullshit-Deutsch sagt, &quot;Kernkompetenz&quot;.
Die großen, bösen Verlage mit ihrer enormen Marktmacht verhindern also, dass Betriebe wie der Ihre schwarze Zahlen schreiben können, ohne dafür die Autoren zu schröpfen. Interessanterweise fehlt die Erklärung, wie unter Beteiligung der Autoren auch nur ein einziges zusätzliches Buch verkauft werden soll. Tatsächlich gibt es sehr, sehr viele unabhängige, kleinere Verlage, die zuweilen mehr als nur Nischen besetzt halten und ein gutes Auskommen haben, ohne die Autoren zur Kasse zu bitten. Die Liste beginnt nicht erst bei Blumenbar und endet längst nicht beim Verbrecher Verlag. Wie schaffen die das?
Nun, die Erklärung ist einfach. Das Angebot ist groß und es lohnt sich - übrigens auch aus Lesersicht - längst nicht bei allen Manuskripten, aus ihnen Bücher zu machen. Das liegt zuweilen an der Qualität der Texte, häufig aber schlicht daran, dass eine doch eher beschauliche Zielgruppe angesprochen wird. Unternehmen wie Ihres aber suggerieren den Autoren dieser Manuskripte, alleine die Existenz des Textes als Buch würde irgendwas garantieren. Zum Beispiel Absatzzahlen, die später eine Beteiligung der Autoren refinanzieren. Dass dies nie oder höchstens ausnahmsweise geschieht, liegt natürlich an den bösen, großen Verlagen, die mit ihrer unbeschreiblichen Marktmacht verhindern, dass Buchhändler aus den Sortimenten von Häusern wie dem Ihren bestellen (Woran sich, wenn es denn stimmen sollte, bitte WAS durch die Autorenbeteiligung ändert?). Eine sehr verblüffende, in der Hauptsache aber falsche Argumentation, mit der davon abgelenkt werden soll, dass Ihr Interesse nicht darin besteht, Bestseller oder wenigstens Achtungserfolge zu verlegen, sondern viel verplempertes Geld mit Nachwuchsautorenträumen zu verdienen. Die anderen, die &quot;richtigen&quot; kleineren Verlage aber wählen sorgfältig aus und bringen nur Bücher auf den Markt, deren Produktion sich auch auszahlt. Häufig, zugegeben, nicht aus künstlerischen Erwägungen, aber, mit Verlaub - das gilt für Firmen wie Ihre erst recht. Wie &quot;Rico Beutlich&quot; im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen hat. Schade, dass Rico vergessen hat, &quot;Design Pavoni&quot; anzuschreiben. ;)
Niemand braucht all diese Bücher, und das wissen Sie ganz genau. Das ist eine simple und grob klingende Wahrheit, und mehr als ein Ärgernis für all die Autoren, die zuweilen jahrelang an etwas gearbeitet haben, von dem sich gedanklich zu trennen sie einfach - und aus nachvollziehbaren Gründen - nicht in der Lage sind. Die allermeisten der vielen tausend Bücher, die Jahr für Jahr von Dienstleistungsverlagen publiziert werden, verfügen über so geringe Verkaufszahlen, dass es sich nicht einmal lohnt, sie statistisch zu erheben (Was aber, logisch, an der Marktmacht der Großverlage liegt). Es stellt also keine zeitgemäße Veränderung der Paradigmen dar, Autoren finanziell mit ins Boot zu nehmen (womit immerhin nur die reicheren unter den schlechten produziert werden), sondern eine weitgehend überflüssige Tätigkeit, von der nur einer etwas hat: Der Besitzer des fraglichen Unternehmens. Und das wäre ja auch in Ordnung, würden die Betreiber dieser Firmen damit aufhören, haltloses Geschwätz über die Funktionsweise des Buchmarktes und über die Rezeption von Büchern zu verbreiten. Halten Sie sich an das Beispiel von Herrn Frieling, der unumwunden zugibt, dass die Investitionen verschenkt sind, weil keiner diese Bücher kaufen will, und erst recht nicht in so großer Anzahl, dass die Zuschüsse zurückfließen können. Wer sehenden Auges dann trotzdem in dieses Glück rennen will, ist wenigstens nicht getäuscht worden.
Sagt die Sau
Tom Liehr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Küppers,</p>
<p>die sich wohlig an der Eiche reibende Sau verfügt über ausreichendes &#8220;betriebswirtschaftliches Hintergrundwissen&#8221; (und sogar über Vordergrundwissen), um Argumente von Schönfärberei unterscheiden zu können. </p>
<p>Die &#8220;Dienstleistung&#8221; eines Verlags besteht mitnichten in einer für die Autoren, denn genau genommen sind es die Autoren selbst, die eine Dienstleistung erbringen. Diese besteht darin, ein marktfähiges, verkäufliches Manuskript anzubieten, das sie häufig auf eigenes Risiko verfasst haben. Die Leistung eines Verlags besteht darin, aus dem Manuskript ein Buch herzustellen, das im Handel verfügbar ist &#8211; und es zu vermarkten. Er refinanziert diese &#8211; immer riskante &#8211; Leistung über Buchverkäufe. Verlage verkaufen Bücher, DAS ist ihre &#8220;Dienstleistung&#8221; und ihre, wie man so schön auf Bullshit-Deutsch sagt, &#8220;Kernkompetenz&#8221;.</p>
<p>Die großen, bösen Verlage mit ihrer enormen Marktmacht verhindern also, dass Betriebe wie der Ihre schwarze Zahlen schreiben können, ohne dafür die Autoren zu schröpfen. Interessanterweise fehlt die Erklärung, wie unter Beteiligung der Autoren auch nur ein einziges zusätzliches Buch verkauft werden soll. Tatsächlich gibt es sehr, sehr viele unabhängige, kleinere Verlage, die zuweilen mehr als nur Nischen besetzt halten und ein gutes Auskommen haben, ohne die Autoren zur Kasse zu bitten. Die Liste beginnt nicht erst bei Blumenbar und endet längst nicht beim Verbrecher Verlag. Wie schaffen die das?</p>
<p>Nun, die Erklärung ist einfach. Das Angebot ist groß und es lohnt sich &#8211; übrigens auch aus Lesersicht &#8211; längst nicht bei allen Manuskripten, aus ihnen Bücher zu machen. Das liegt zuweilen an der Qualität der Texte, häufig aber schlicht daran, dass eine doch eher beschauliche Zielgruppe angesprochen wird. Unternehmen wie Ihres aber suggerieren den Autoren dieser Manuskripte, alleine die Existenz des Textes als Buch würde irgendwas garantieren. Zum Beispiel Absatzzahlen, die später eine Beteiligung der Autoren refinanzieren. Dass dies nie oder höchstens ausnahmsweise geschieht, liegt natürlich an den bösen, großen Verlagen, die mit ihrer unbeschreiblichen Marktmacht verhindern, dass Buchhändler aus den Sortimenten von Häusern wie dem Ihren bestellen (Woran sich, wenn es denn stimmen sollte, bitte WAS durch die Autorenbeteiligung ändert?). Eine sehr verblüffende, in der Hauptsache aber falsche Argumentation, mit der davon abgelenkt werden soll, dass Ihr Interesse nicht darin besteht, Bestseller oder wenigstens Achtungserfolge zu verlegen, sondern viel verplempertes Geld mit Nachwuchsautorenträumen zu verdienen. Die anderen, die &#8220;richtigen&#8221; kleineren Verlage aber wählen sorgfältig aus und bringen nur Bücher auf den Markt, deren Produktion sich auch auszahlt. Häufig, zugegeben, nicht aus künstlerischen Erwägungen, aber, mit Verlaub &#8211; das gilt für Firmen wie Ihre erst recht. Wie &#8220;Rico Beutlich&#8221; im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen hat. Schade, dass Rico vergessen hat, &#8220;Design Pavoni&#8221; anzuschreiben. ;)</p>
<p>Niemand braucht all diese Bücher, und das wissen Sie ganz genau. Das ist eine simple und grob klingende Wahrheit, und mehr als ein Ärgernis für all die Autoren, die zuweilen jahrelang an etwas gearbeitet haben, von dem sich gedanklich zu trennen sie einfach &#8211; und aus nachvollziehbaren Gründen &#8211; nicht in der Lage sind. Die allermeisten der vielen tausend Bücher, die Jahr für Jahr von Dienstleistungsverlagen publiziert werden, verfügen über so geringe Verkaufszahlen, dass es sich nicht einmal lohnt, sie statistisch zu erheben (Was aber, logisch, an der Marktmacht der Großverlage liegt). Es stellt also keine zeitgemäße Veränderung der Paradigmen dar, Autoren finanziell mit ins Boot zu nehmen (womit immerhin nur die reicheren unter den schlechten produziert werden), sondern eine weitgehend überflüssige Tätigkeit, von der nur einer etwas hat: Der Besitzer des fraglichen Unternehmens. Und das wäre ja auch in Ordnung, würden die Betreiber dieser Firmen damit aufhören, haltloses Geschwätz über die Funktionsweise des Buchmarktes und über die Rezeption von Büchern zu verbreiten. Halten Sie sich an das Beispiel von Herrn Frieling, der unumwunden zugibt, dass die Investitionen verschenkt sind, weil keiner diese Bücher kaufen will, und erst recht nicht in so großer Anzahl, dass die Zuschüsse zurückfließen können. Wer sehenden Auges dann trotzdem in dieses Glück rennen will, ist wenigstens nicht getäuscht worden.</p>
<p>Sagt die Sau<br />
Tom Liehr</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Stein</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-10365</link>
		<dc:creator>Michael Stein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:37:39 +0000</pubDate>
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		<description>Anke, warum schreibst Du Design Pavoni in Versalien, so wie es Frau Küpper tun würde? Bist Du vielleicht ein Alter Ego von ihr, das auf ihren neuen Blog-Eintrag aufmerksam machen möchte? Den hätte doch ohnenhin niemand übersehen, ist er doch in pinkfarbener 37-Punkt-Arial verfasst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anke, warum schreibst Du Design Pavoni in Versalien, so wie es Frau Küpper tun würde? Bist Du vielleicht ein Alter Ego von ihr, das auf ihren neuen Blog-Eintrag aufmerksam machen möchte? Den hätte doch ohnenhin niemand übersehen, ist er doch in pinkfarbener 37-Punkt-Arial verfasst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anke</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-10364</link>
		<dc:creator>Anke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 06:21:31 +0000</pubDate>
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		<description>Wer noch mehr über Frau Küppers und ihren DESIGN PAVONI Verlag erfahren möchte, dem sei folgende Seite empfohlen:
www.pavoni1.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer noch mehr über Frau Küppers und ihren DESIGN PAVONI Verlag erfahren möchte, dem sei folgende Seite empfohlen: </p>
<p><a href="http://www.pavoni1.de" rel="nofollow" class="liexternal">http://www.pavoni1.de</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nicole J. Küppers</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-10362</link>
		<dc:creator>Nicole J. Küppers</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:12:24 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Liehr,
ich denke das es zwingend an der Zeit ist, die Grundsätze umzukehren, weil es sonst nur den großen, alteingesessenen Verlagen möglich ist, ihre Produkte zu verkaufen. Jetzt kenne ich nicht Ihr betriebswirtschaftliches Hintergrundwissen aber ein Verlag muss sich nun wirklich, nach einem Jahr der Gründung, noch nicht als gescheitert betrachten, weil es noch keinen Bestseller hervorgebracht hat. Warum wird in den Foren immer auf die gleiche Art und Weise reagiert? Friss oder Stirb, dass kann es doch nicht sein. Kann man nicht einmal in der sachlichen Form die Problematik der jungen Verlage in diesem Land diskutieren? Die Grundsätze, die auf dem Literaturmarkt herrschen, sind doch die, dass immer die gleichen Verlage die repräsentativen Tische in der Buchhandlung belegen und wie mir am gestrigen Tag der ehemalige Geschäftsführer einer renomierten Düsseldorfer Buchhandlung sagte, liegt es nicht an schlechteren Handelsrabatten, die kleine Verlage geben, sondern an der Kostenbeteiligung von den Werbemaßnahmen der Buchhandlungen etc. Als was betrachten Sie denn die Arbeit eines Verlages, wenn nicht als Dienstleistung für den Handel und die Autoren? Aber ich erahne schon jetzt, dass diese Diskussionsrunde wieder entgleisen wird und daher überlasse ich Ihnen jetzt das Portal, um sich darin auszutoben!
Wie sagte mein Großvater doch immer so schön: Der Eiche ist es egal, wenn die Sau sich daran reibt!
In diesem Sinne ... einen recht herzlichen Dank für Ihre kurze Aufmerksamkeit!
Ihre Nicole J, Küppers</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Liehr,<br />
ich denke das es zwingend an der Zeit ist, die Grundsätze umzukehren, weil es sonst nur den großen, alteingesessenen Verlagen möglich ist, ihre Produkte zu verkaufen. Jetzt kenne ich nicht Ihr betriebswirtschaftliches Hintergrundwissen aber ein Verlag muss sich nun wirklich, nach einem Jahr der Gründung, noch nicht als gescheitert betrachten, weil es noch keinen Bestseller hervorgebracht hat. Warum wird in den Foren immer auf die gleiche Art und Weise reagiert? Friss oder Stirb, dass kann es doch nicht sein. Kann man nicht einmal in der sachlichen Form die Problematik der jungen Verlage in diesem Land diskutieren? Die Grundsätze, die auf dem Literaturmarkt herrschen, sind doch die, dass immer die gleichen Verlage die repräsentativen Tische in der Buchhandlung belegen und wie mir am gestrigen Tag der ehemalige Geschäftsführer einer renomierten Düsseldorfer Buchhandlung sagte, liegt es nicht an schlechteren Handelsrabatten, die kleine Verlage geben, sondern an der Kostenbeteiligung von den Werbemaßnahmen der Buchhandlungen etc. Als was betrachten Sie denn die Arbeit eines Verlages, wenn nicht als Dienstleistung für den Handel und die Autoren? Aber ich erahne schon jetzt, dass diese Diskussionsrunde wieder entgleisen wird und daher überlasse ich Ihnen jetzt das Portal, um sich darin auszutoben!<br />
Wie sagte mein Großvater doch immer so schön: Der Eiche ist es egal, wenn die Sau sich daran reibt!<br />
In diesem Sinne &#8230; einen recht herzlichen Dank für Ihre kurze Aufmerksamkeit!<br />
Ihre Nicole J, Küppers</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom Liehr</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-10360</link>
		<dc:creator>Tom Liehr</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:56:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=3288#comment-10360</guid>
		<description>Liebe Frau Küppers,
wenn Sie ursprünglich mit dem Vorsatz an den Markt gegangen sind, von den Autoren kein Geld zu verlangen, und dies nunmehr zu tun gezwungen sind, weil die Entwicklung eine andere war als diejenige, die Sie geplant hatten, so zeugt dies lediglich von Ihrem unternehmerischen Scheitern als Verlegerin. Es rechtfertigt keineswegs die allgemeine Umkehrung der Grundsätze, die auf dem Literaturmarkt herrschen. Leser, also Buchkäufer bezahlen die &quot;Dienstleistung&quot; (es IST keine!), die Verlage erbringen. Wenn ein Verlag nicht genug Leser findet, um seine Autoren zu bezahlen (und was ansonsten noch an Kosten anfällt), sollte er Insolvenz anmelden oder damit aufhören, sich &quot;Verlag&quot; zu nennen.
Herzlich,
Tom Liehr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Küppers,</p>
<p>wenn Sie ursprünglich mit dem Vorsatz an den Markt gegangen sind, von den Autoren kein Geld zu verlangen, und dies nunmehr zu tun gezwungen sind, weil die Entwicklung eine andere war als diejenige, die Sie geplant hatten, so zeugt dies lediglich von Ihrem unternehmerischen Scheitern als Verlegerin. Es rechtfertigt keineswegs die allgemeine Umkehrung der Grundsätze, die auf dem Literaturmarkt herrschen. Leser, also Buchkäufer bezahlen die &#8220;Dienstleistung&#8221; (es IST keine!), die Verlage erbringen. Wenn ein Verlag nicht genug Leser findet, um seine Autoren zu bezahlen (und was ansonsten noch an Kosten anfällt), sollte er Insolvenz anmelden oder damit aufhören, sich &#8220;Verlag&#8221; zu nennen.</p>
<p>Herzlich,<br />
Tom Liehr</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Stein</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-10357</link>
		<dc:creator>Michael Stein</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 10:28:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=3288#comment-10357</guid>
		<description>zu 23)
Verlegen ist nicht, wie Sie schreiben, als Dienstleistung anzusehen, sondern als unternehmerische Tätigkeit, für die Sie selbst das volle wirtschaftliche Risiko tragen sollten. Ein Bäcker lässt sich auch nicht von der Mühle Geld vorschießen, damit er aus ihrem Mehl das Brot backen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu 23)<br />
Verlegen ist nicht, wie Sie schreiben, als Dienstleistung anzusehen, sondern als unternehmerische Tätigkeit, für die Sie selbst das volle wirtschaftliche Risiko tragen sollten. Ein Bäcker lässt sich auch nicht von der Mühle Geld vorschießen, damit er aus ihrem Mehl das Brot backen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nicole J. Küppers</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-10356</link>
		<dc:creator>Nicole J. Küppers</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:58:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=3288#comment-10356</guid>
		<description>Liebe Kommentatoren,
es ist ein Irrglaube, dass nur die Druckkostenvorschußverlage Geld von Ihren Autoren verlangen. In vielen unentgeldlichen Verträgen steht dann Bspw. das der Autor erst ab einem Buchverkauf von 4000 Exemplaren das erste Honorar erhällt. Wir haben im letzten Jahr als Verlag begonnen, mit dem festen Vorsatz, kein Geld von unseren Autoren zu verlangen. Mittlerweile haben wir 30 Autoren vorfinanziert, sprich das gesamte Prozedere von Manuskript bis zum fertigen Buch und dem Messeauftritt aus der eigenen privaten Tasche bezahlt und wenn ich Ihnen sage, das das weit über einhundert Tausend EUR kostet (Messe,Werbung,Lektorat,Satz,Druck,Vertrieb,die eigenen Mitarbeiter etc.), dann ist das nicht eine erfundene Zahl. Die Garantie für einen Bestseller kann man keinem Autoren geben und es herrscht schon ein sehr komplexes Vertriebskonstrukt in diesem Land, wenn ich da an den Anteil der Barsortimente denke, also die Verteiler im Land. Die fordern nämlich 45 - 50% vom Buch, 12 % möchte der Vetreter des Vertriebes haben,dann bekommt der Autor seine 10%, das Lektorat und der Satz kosten 600 - 800 EUR pro Buch, bei einem Buch mit 200 Seiten kostet die Erstauflage bei dem Druck von 1000 Exemplaren 1900 EUR. Dann der Einkauf in die Presseportale, der Messestand, der mit 3800 EUR zu buche schlägt, die Hotelübernachtungen, die Fahrten, das Porto etc. Und dann hat man in diesem Land als neuer unbekannter Verlag erst einmal sehr schlechte Karten, um in den Handel zu gelangen. Schon seit langer Zeit prangern wir die Tatsache an, dass auf den Präsentationstischen der Buchhandlungen immer nur die großen Verlage beheimatet sind ... So und wenn Sie alle diese Aspekte hinter einer Verlagsarbeit einmal berücksichtigen, dann müssen Sie auch verstehen, wenn man irgendwann dazu übergehen muss, den Autor an den Kosten zu beteiligen. Und wenn es als Unseriös gilt, dass man seine Arbeit bezahlt bekommen möchte, dann soll es so sein. Nur diese Gedanken macht sich keiner. Verlegen ist auch als Dienstleistung anzusehen und warum sollten wir weiterhin Umsonst arbeiten. Wir beteiligen seit Juli 2010 auch unsere Autoren an den Kosten, denn wir können nicht alles alleinig vorfinanzieren. Nur zocken wir diese nicht ab, in dem wir 5000 - 20000 EUR kassieren, sondern wir lassen uns die Arbeit vom Manuskript bis zum Buch mit einer Einmalzahlung von 2100 EUr bezahlen. Und das ist doch wohl alles andere als Unseriös, wo doch die Kosten weitaus höher liegen, bis das Buch im Regal landet.
Zur Info: in der BRD werden jedes Jahr ca. 100.000 Bücher veröffentlicht und wenn es 50 Bestseller im Jahr gibt, dann ist das sehr hochgegriffen.
Nicole J. Küppers DESIGN PAVONI° VERLAG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kommentatoren,</p>
<p>es ist ein Irrglaube, dass nur die Druckkostenvorschußverlage Geld von Ihren Autoren verlangen. In vielen unentgeldlichen Verträgen steht dann Bspw. das der Autor erst ab einem Buchverkauf von 4000 Exemplaren das erste Honorar erhällt. Wir haben im letzten Jahr als Verlag begonnen, mit dem festen Vorsatz, kein Geld von unseren Autoren zu verlangen. Mittlerweile haben wir 30 Autoren vorfinanziert, sprich das gesamte Prozedere von Manuskript bis zum fertigen Buch und dem Messeauftritt aus der eigenen privaten Tasche bezahlt und wenn ich Ihnen sage, das das weit über einhundert Tausend EUR kostet (Messe,Werbung,Lektorat,Satz,Druck,Vertrieb,die eigenen Mitarbeiter etc.), dann ist das nicht eine erfundene Zahl. Die Garantie für einen Bestseller kann man keinem Autoren geben und es herrscht schon ein sehr komplexes Vertriebskonstrukt in diesem Land, wenn ich da an den Anteil der Barsortimente denke, also die Verteiler im Land. Die fordern nämlich 45 &#8211; 50% vom Buch, 12 % möchte der Vetreter des Vertriebes haben,dann bekommt der Autor seine 10%, das Lektorat und der Satz kosten 600 &#8211; 800 EUR pro Buch, bei einem Buch mit 200 Seiten kostet die Erstauflage bei dem Druck von 1000 Exemplaren 1900 EUR. Dann der Einkauf in die Presseportale, der Messestand, der mit 3800 EUR zu buche schlägt, die Hotelübernachtungen, die Fahrten, das Porto etc. Und dann hat man in diesem Land als neuer unbekannter Verlag erst einmal sehr schlechte Karten, um in den Handel zu gelangen. Schon seit langer Zeit prangern wir die Tatsache an, dass auf den Präsentationstischen der Buchhandlungen immer nur die großen Verlage beheimatet sind &#8230; So und wenn Sie alle diese Aspekte hinter einer Verlagsarbeit einmal berücksichtigen, dann müssen Sie auch verstehen, wenn man irgendwann dazu übergehen muss, den Autor an den Kosten zu beteiligen. Und wenn es als Unseriös gilt, dass man seine Arbeit bezahlt bekommen möchte, dann soll es so sein. Nur diese Gedanken macht sich keiner. Verlegen ist auch als Dienstleistung anzusehen und warum sollten wir weiterhin Umsonst arbeiten. Wir beteiligen seit Juli 2010 auch unsere Autoren an den Kosten, denn wir können nicht alles alleinig vorfinanzieren. Nur zocken wir diese nicht ab, in dem wir 5000 &#8211; 20000 EUR kassieren, sondern wir lassen uns die Arbeit vom Manuskript bis zum Buch mit einer Einmalzahlung von 2100 EUr bezahlen. Und das ist doch wohl alles andere als Unseriös, wo doch die Kosten weitaus höher liegen, bis das Buch im Regal landet.</p>
<p>Zur Info: in der BRD werden jedes Jahr ca. 100.000 Bücher veröffentlicht und wenn es 50 Bestseller im Jahr gibt, dann ist das sehr hochgegriffen.</p>
<p>Nicole J. Küppers DESIGN PAVONI° VERLAG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johanna Sibera</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/serioese-verlagsautoren-nein-wir-zahlen-nicht/#comment-9714</link>
		<dc:creator>Johanna Sibera</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 13:28:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=3288#comment-9714</guid>
		<description>Genau treffend ausgerechnet, lieber Peter Hellinger - Euro 37,50 habe ich für die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte bei der Edition Vitalis bekommen (&quot;Liebesgeheimnisse&quot; hieß diese Anthologie). Hat trotzdem Spaß gemacht! Heyne war da schon großzügiger: Für eine Short Story in den &quot;Rubinroten Nächten&quot; hab ich Euro 368,-- erhalten. Aber Heyne hat eben auch einen größeren Namen und einen weiteren Aktionsradius. Dennoch - auch Kleinvieh macht Mist, nur Geduld beim Schreiben, liebe Kollegen und Kolleginnen. Helene Hegemann, das neue Wunderkind in der deutschen Literaturwelt, hatte es da wohl leichter. Und Tiere - in ihrem Fall ein Axolotl - machen sich bekanntlich immer gut in Film und Literatur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau treffend ausgerechnet, lieber Peter Hellinger &#8211; Euro 37,50 habe ich für die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte bei der Edition Vitalis bekommen (&#8220;Liebesgeheimnisse&#8221; hieß diese Anthologie). Hat trotzdem Spaß gemacht! Heyne war da schon großzügiger: Für eine Short Story in den &#8220;Rubinroten Nächten&#8221; hab ich Euro 368,&#8211; erhalten. Aber Heyne hat eben auch einen größeren Namen und einen weiteren Aktionsradius. Dennoch &#8211; auch Kleinvieh macht Mist, nur Geduld beim Schreiben, liebe Kollegen und Kolleginnen. Helene Hegemann, das neue Wunderkind in der deutschen Literaturwelt, hatte es da wohl leichter. Und Tiere &#8211; in ihrem Fall ein Axolotl &#8211; machen sich bekanntlich immer gut in Film und Literatur.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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