- literaturcafe.de - http://www.literaturcafe.de -

Entdecke alle Möglichkeiten: Second-Life-Bücher zu gewinnen

Mit freundlicher Unterstützung der SmartBooks Publishing AG [1] haben wir vier Exemplare des Buches »Second Life – Entdecke alle Möglichkeiten [2]« von Jörg Reichertz im Wert von je 19,95 Euro verlost. Was mussten Sie dafür tun? Einen Screenshot Ihres Avatars mit dem literaturcafe.de-T-Shirt einsenden. Die T-Shirts gibt es kostenlos beim literaturcafe.de in Second Life. Einsendeschluss war der 31. Oktober 2007.

Jörg Reichertz, Journalist und Autor des Buches »Second Life – Entdecke alle Möglichkeiten«, war am 13.09.2007 zu Gast auf der virtuellen Lesebühne des Cafés in Second Life. Unsere Galerie zeigt einige Eindrücke der Lesung und Diskussion.

Was bleibt nach dem Hype? – Diskussion über die Zukunft von Second Life

Nachdem Reichertz als Avatar JoergPaul Rodenberger zunächst aus dem Vorwort seines Buches zitierte, diskutierte er mit Moderator Annaka Beika (Wolfgang Tischer) und mit dem Publikum über die Zukunft von Second Life.

Wirtschaftsunternehmen, die zunächst massenhaft ins zweite Leben strebten, werden es schwer haben, so Reicherts Einschätzung, weil sie Second Life nur bedingt verstanden haben und unklar ist, wie beispielsweise mit Drachenwesen als Kunden umgegangen werden sollte. Viele Firmenpräsenzen sind mittlerweile verwaist. Die Zukunft könnte, laut Reichert, eher im Bereich der Kunst und Kultur und des elektronischen Lernens liegen. Hier lassen sich viele abstrakte Dinge dreidimensional veranschaulichen, was Wissen schneller vermittelt. Aber auch andere Fragen wurden an diesem Abend diskutiert: Wie erst wird man als Avatar in Lego-Männchen-Form genommen? Nicht sehr, wie eine Studie herausfand. Unbestätigten Gerüchten zufolge sind daher virtuelle IBM-Mitarbeiter angehalten, digitale Krawatten zu tragen.

Und auch Sicherheitshinweise wurden gegeben. So wie man niemals einen Link in der eMail eines unbekannten Absenders anklicken sollte, so sollte man auch in Second Life keine unaufgefordert überreichten Gegenstände annehmen. Darin kann sich ein Skript verbergen, das einem sämtlicher Linden-Dollar beraubt.

Was kommt als nächstes in den Medien?

Reichertz befürchtet, dass das nächste Medienthema im Zusammenhang mit Second Life das Thema Rechtsradikalismus sein wird. Themen, die man natürlich nicht verschweigen sollte, die aber leider Unbeteiligten ein falsches Bild von Second Life vermitteln, wie dies in den Medien leider generell oft mit dem Internet geschieht. Reichertz würde sich wünschen, dass mehr demokratische Parteien die digitale Parallelwelt nutzen. Aus dem Publikum wurde angemerkt, dass die potenzielle us-amerikanische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton bereits ihre eigene Wahlkampf-Insel [4] in SL besitze.

Sprach-Chat hat funktioniert

Technisch ist zur Lesung anzumerken, dass die erstmals genutzte Sprach-Chat-Funktion von Second Life gut funktionierte und das Publikum der Diskussion gut folgen konnte. Lediglich die Positionierung des Mikrofons, das entweder an den Standort des Avatars oder der virtuellen Kamera gekoppelt werden kann, bereitet manchmal noch Probleme, sodass Sprechende gelegentlich zu leise zu hören sind.

Es war eine weitere gelungene und interessante Veranstaltung im virtuellen literaturcafe.de und wir danken Jörg Reichertz sehr herzlich für sein virtuelles Kommen!

So konnten Sie das Buch »Second Life – Entdecke alle Möglichkeiten [2]« gewinnen (Einsendeschluss mittlerweile abgelaufen):