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Beitrag vom 12. Februar 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben, Literatur online, Preise und Wettbewerbe

SchreibStar und Möchtegern: Nagel & Kimche und literaturcafe.de laden ein ins virtuelle Schreibcamp

SchreibStar - die Show zum Roman »Möchtegern« von Milena MoserEine Casting-Show für Schreibtalente, das fehlt noch im deutschen Fernsehen. Milena Moser hat eine solche Talentshow ins Schweizer Fernsehen gebracht – fiktiv. In ihrem neuen Buch »Möchtegern« lässt sie 10 Schreibtalente in der Show »SchreibStar« auf die knallharte Jury treffen, darunter die alternde Skandalautorin Mimosa Mein, die mit 17 Jahren ihren ersten Roman geschrieben hat, der wegen sexuell allzu anzüglicher Passagen zum Bestseller wurde. Interessant – und tatsächlich nur ein Zufall – eines der Bücher von Autorin Mimosa Mein heißt »Road Kill«.

Mosers Roman ist seit Montag in jeder Buchhandlung erhältlich und in der Schweiz sofort auf Platz 10 der dortigen Bestsellerliste eingestiegen. Trotz ironischer Passagen ist Milena Mosers Roman vor allen Dingen eines: glaubhaft. In mindestens einer der 10 Kandidaten erkennt sich jeder Schreibende wieder – oder man erkennt eine(n) schreibende(n) Bekannte(n). Pflichtlektüre nicht nur für die literaturcafe.de-Redaktion!

Zusammen mit dem Verlag Nagel & Kimche, der zu den Hanser Verlagen gehört, erwecken wir daher im Internet die fiktive Casting-Show »Schreibstar« zum Leben. Das besondere: Wer bei den Schreibaufgaben im Trainingscamp mitmacht, kann einen Schreibkurs bei Milena Moser gewinnen. Und: literaturcafe.de-Kritiker Malte Bremer bespricht in einer Sonderreihe seiner Textkritik Ihre Romananfänge!

SchreibStar-Trainigscamp I: Die Schreibaufgabe – Schreibkurs gewinnen

Das Buch »Möchtegern« von Milena MoserRegelmäßig finden Sie auf SchreibStar.tv eine Schreibaufgabe, die direkt aus dem Buch »Möchtegern« stammt. Die erste Aufgabe lautet beispielsweise »Beschreiben Sie eine schlaflose Nacht«. Mit nicht mehr als 1.500 Zeichen können Sie sich dieser Schreibaufgabe stellen.

Die Beiträge jeder Runde werden anschließend auf der SchreibStar-Website veröffentlicht, und am Ende wird unter allen Teilnehmern ein Schreibkurs in Milena Mosers Schreibschule im Schweizerischen Aarau verlost. Selbstverständlich werden auch die Kosten für die Anreise und eine Übernachtung übernommen.

Zur Schreibaufgabe auf SchreibStar.tv »

SchreibStar-Trainingscamp II: Textkritik von und mit Malte Bremer

Im zweiten Teil des Trainingscamps können Sie sich ganz individuell dem Textkritiker Malte Bremer vom literaturcafe.de stellen. Nein, nicht sie werden kritisiert, sondern ihr Romananfang. Schicken Sie uns Ihre Romananfänge. Malte Bremer wird sechs davon auswählen und in seiner gewohnten Weise besprechen. Natürlich kostenlos. Und es ist egal, ob das Werk schon fertig ist oder tatsächlich nur der Anfang existiert. Dieser darf nicht länger als 5.000 Zeichen sein.

Zur Textkritik »Romananfänge« mit Malte Bremer auf SchreibStar.tv »

Wir freuen uns auf diese gemeinsame Aktion mit dem Verlag Nagel & Kimche und darauf, dass wir gemeinsam mit Ihnen die fiktive SchreibShow aus Milena Mosers »Möchtegern« ein wenig im Web lebendig werden lassen. Selbstverständlich gibt es auch einen Twitter-Feed mit allen Neuigkeiten, dem sie folgen können, und eine Facebook-Fanseite. Auch über diese Kanäle erfahren Sie immer die neuesten Schreibaufgaben.

Seien Sie kreativ und schicken Sie uns Ihre Texte, und nutzen Sie die Möglickeit, Ihren Romananfang von Malte Bremer begutachten zu lassen.

Alles Weitere, was Sie wissen müssen, lesen Sie auf SchreibStar.tv »

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2 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Hans-George Ruprecht schrieb am 17. Februar 2010 um 08:01 Uhr

    Milena Moser’s Buch, “Möchtegern” impliziert eine Problematik, die auch die kanadische Rundfunksendung, “Das literarische Echo. Deutschsprachige Literatur im Gespräch. Kritiken und Kontroversen,” [ http://www.litecho-radiockcu.info/ ] derzeit beschäftigt. Nämlich die Frage, was ist literarische Öffentlichkeit?
    Beobachtet man als außenstehender Besucher die literarische Szene in deutschsprachigen Ländern, so gewinnt man den Eindruck, daß LITERATUR — das Literarische im weitesten Sinne des Wortes — nach wie vor im öffentlichen Diskurs thematisiert, aktualisiert und als kulturtragender ‘Gegendiskurs’ (M. Foucault) rezipiert wird, und das nicht nur im Schlaglicht der Medien, wie immer (und aus welchen kommerziellen Gründen überhaupt) sie sich heutzutage in die ‘literarische Szene’ einblenden. ‘Das literaturcafe.de’ erfüllt in diesem Zusammenhang eine ungemein wichtige Funktion, insofern das ‘Café’ [neben unzähligen Lit-Blogs und anderen e-Medien] nun auch auf Twitter dazu beiträgt das literarisch versierte Publikum in den Prozeß der öffentlichen, meinungsbildenden Diskussion einzubeziehen. Und das praktisch alle Stunden, wenn nicht noch viel öfters.
    Grundsätzlich stellt sich dann die vielschichtige Frage, aus welchen geistesgeschichtlichen, ideologisch-politischen oder aus welchen Gründen man sonst von einer spezifisch deutschen literarischen Öffentlichkeit reden kann? (Sie trat besonders wortstark mit dem ‘Gerede’ (Heidegger) über die ‘HH’ Plagiatsaffäre ans Licht.) Wie wären die Inhalte zu konzeptualisieren? Mit Hilfe welcher Theorieansätze wäre eine Aussage über die ” literarische Öffentlichkeit in Deutschland ” für wahr oder für falsch zu halten?
    Hans G. Ruprecht, Ottawa (Canada)

  2. Helga Härle schrieb am 4. Mai 2010 um 01:02 Uhr

    Nun, sowas in die Richtung gab’s schon ganz real, BBC arrangierte End of Story, bereits 2004 – http://www.bbc.co.uk/endofstory/competition.shtml
    und das Format wurde denn ein paar Jahre später (2007 – http://svt.se/svt/jsp/Crosslink.jsp?d=3784&a=762816) vom schwedischen Fernsehen kopiert… Werde mir jedoch das Buch von Milena Moser besorgen, denke sie ist eine intressante Autorin (die Kurzgeschichte “Der Umbau” z B)

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