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Maltes Meinung

Die Textkritik im literaturcafe.de

Für den Autor eines Textes ist eine begründete Auseinandersetzung über Sprache, Stil, Aufbau und Inhalt hilfreicher als dumpfe Lobhudelei oder pauschale Verurteilung. Weil man auch aus Fehlern anderer lernen kann, gibt es diese Rubrik. Ungefähr einmal im Monat erscheint ein neuer Text.

Der Rezensent: Malte Bremer, Jahrgang 1947, studierte Germanistik in Freiburg, liest viel, schreibt, (veröffentlicht aber nichts, und wenn, dann nur im literaturcafe.de), misstraut allen Adjektiven, ist Brillenträger und Weintrinker.

Sie wollen hier auch Ihren Text besprechen lassen? Dann verwenden Sie für Einsendungen bitte ausschließlich unser Formular, das Sie hier finden, und lesen Sie die Teilnahmebedingungen aufmerksam durch.

Textkritik vom 26. September 2011 | Textart: Prosa
Brillen: BrilleBrilleBrilleKeine BrilleKeine Brille

Eine Tür fällt ins Schloss

von Tilman Caspar

Unser Textkritiker Malte Bremer hat im heutigen Prosa-Beitrag durchaus einige »ganz wunderbare Sätze« gefunden. Dennoch erhält der Text als Gesamtwertung nur drei von fünf Brillen.

Denn die Erzählung sei zwar raffiniert gesponnen, doch zu selten blitze das Können des Autors auf. Stattdessen muss ein Leser mit vielen Nicklichkeiten kämpfen wie viel zu flüchtig Hingeschriebenem, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern.

Malte hat sich durchgekämpft!

Textkritik vom 22. August 2011 | Textart: Prosa
Brillen: Keine BrilleKeine BrilleKeine BrilleKeine BrilleKeine Brille

Die Fliegende Spinne

von Bettina Ghasempoor

Das Beste an der Erzählung, die sich unser Textkritiker Malte Bremer heute angesehen hat: Sie ist eine Fundgrube für Beispiele, wie man besser nicht schreibt, wenn man schreibt. Da lässt sich viel daraus lernen – aber nur, wenn man dies auch will …

Denn dazu soll Maltes Textkritik schließlich dienen: Man kann von guten Texten lernen, wie man gut schreibt, aber auch von schlechten, wie man besser (nicht) schreibt.

Textkritik vom 3. Mai 2011 | Textart: Lyrik
Brillen: BrilleBrilleKeine BrilleKeine BrilleKeine Brille

Nachtfahrt

von Michael Schwarz

»Nachtfahrt« lauter der Titel des Gedichts, das sich unser Textkritiker Malte Bremer diesmal angesehen hat. Es scheint eines der vielen lyrischen Werke zu sein, die mal »so hingeschrieben wurden«, aus einer Laune oder Stimmung heraus. Dabei muss nichts Schlechtes entstehen, wie die »Nachtfahrt« zeigt.

Doch nur bei Genies ist es mit dem Hinschreiben getan, denn oft fehlt dem Gedicht Form uns Struktur. Bilder sind nicht so ganz stimmig oder es rutschen Allerweltswörter hinein, für die besser und weniger abgegriffener Ersatz gefunden werden muss. Es beginnt die handwerkliche Arbeit.

Malte Bremer zeigt an diesem Beispiel sehr gut, wo noch was zu tun wäre.

Textkritik vom 10. April 2011 | Textart: Prosa
Brillen: BrilleBrilleBrilleBrilleKeine Brille

Der Langstreckenläufer

von Claude Gelhausen

Malte Bremer ist unser Textkritiker – und nicht unser Korrektor. Normalerweise behebt er die Rechtschreibfehler in den Einsendungen der Autorinnen und Autoren nicht. Wer ihm einen Text voller Schreibfehler schickt, hat wenig Aussichten, dass Malte den Beitrag bespricht. Wer schreiben will, sollte dies auch recht tun. Ausreden wie »Mir kommt es auf den Inhalt an, Rechtschreibung ist Nebensache« lassen wir nicht gelten.

Nur manchmal, ja, manchmal macht Malte Bremer eine Ausnahme, behebt 32 Zeichensetzungsfehler und 10 sinnentstellende Rechtschreibfehler, um dann doch noch einen Text zu finden, der Potenzial hat.

Textkritik vom 23. Februar 2011 | Textart: Lyrik
Brillen: BrilleBrilleBrilleBrilleBrille

Aufnahme

von Peter Dietze

Gute Lyrik lässt der Leserin oder dem Leser Freiräume für eigene Assoziationen. Das gilt zwar nicht automatisch für jedes Gedicht, noch gilt es nur für Lyrisches.

In den Köpfen der Leser entstehen eigene Bilder, doch darf der Freiraum für Assoziationen nicht mit Beliebigkeit verwechselt werden.

Unser Textkritiker Malter Bremer hat sich ein Gedicht angesehen, das er als »irrlichternd irritierende Erinnerungsfetzen« beschreibt. Drei der Irritationen geht er nach, und es entstehen Fragen ohne eindeutige Antwort.

Textkritik vom 22. November 2010 | Textart: Prosa
Brillen: BrilleBrilleBrilleKeine BrilleKeine Brille

Die die Wahrheit lieben

von Angelika Jodl

»Die die Wahrheit lieben« ist Titel und Thema von drei kurzen Szenen, die sich Malte Bremer für seine Textkritik angesehen hat. Textminiaturen, die »lebendig« und »mit ironischer Distanz« erzählt sind.

Doch trotz der Kürze sind sie zu ausufernd, viel Überflüssiges wird gesagt. Nie sollte man seine Leser unterschätzen. Oft genügen wenige Wörter, um Personen und Situationen zu beschreiben, und der Leser weiß, womit er es zu tun hat. Erläuterungen sollten nicht augewalzt und Überflüssiges sollte vermieden werden.

Auch Kurzes kann gekürzt werden.

Textkritik vom 20. September 2010 | Textart: Lyrik
Brillen: BrilleKeine BrilleKeine BrilleKeine BrilleKeine Brille

Ende Gelände

von Martin Giaco

Nach der Sonderrunde mit Romananfängen widmet sich unsere Textkritiker Malte Bremer diesmal wieder einem lyrischen Werk.

Im ebenfalls frisch renovierten Bereich von »Maltes Meinung« ist die Begeisterung des Kritikers jedoch eher verhalten bis nicht vorhanden: nur eine von fünf Brillen wird für das Gedicht vergehen.

Einzig die Form kann es vor dem Untergang retten, der Inhalt ist »herzlich wirr«.

Textkritik vom 23. Juli 2010 | Textart: Romananfang
Brillen: BrilleBrilleBrilleBrilleBrille

Treppenwitze

von Dorothée Leidig

Eine Textkritik von Malte Bremer

Textkritik vom 28. Juni 2010 | Textart: Romananfang
Brillen: BrilleKeine BrilleKeine BrilleKeine BrilleKeine Brille

Schönenbergers

von Bernadette Scheuber

Eine Textkritik von Malte Bremer

Textkritik vom 14. Juni 2010 | Textart: Romananfang
Brillen: BrilleBrilleBrilleBrilleBrille

Reise nach Meschuggistan

von Antonia Geyer

Eine Textkritik von Malte Bremer

Textkritik vom 15. Mai 2010 | Textart: Romananfang
Brillen: BrilleKeine BrilleKeine BrilleKeine BrilleKeine Brille

Disaster Recovery

von Michael Köhn

Eine Textkritik von Malte Bremer

Textkritik vom 1. April 2010 | Textart: Romananfang
Brillen: BrilleBrilleBrilleBrilleBrille

Talent und Prüfung

von André Moch

Eine Textkritik von Malte Bremer

Textkritik vom 10. März 2010 | Textart: Romananfang
Brillen: BrilleBrilleBrilleKeine BrilleKeine Brille

Das Kuhmädchen

von Margot S. Baumann

Eine Textkritik von Malte Bremer

Textkritik vom 22. Februar 2010 | Textart: Prosa
Brillen: BrilleBrilleBrilleKeine BrilleKeine Brille

Karina

von Erika Röhrbach

Eine Textkritik von Malte Bremer

Textkritik vom 24. November 2009 | Textart: Lyrik
Brillen: BrilleBrilleBrilleBrilleBrille

dorothee

von Elisabeth Bachberg

An manchen Textkritiken arbeitet unser Kritiker Malte Bremer gut und gerne einen ganzen Tag. Das passiert in der Regel bei schlechten Texten. Texte, deren zusammenfassende Bewertung aus einem Wort bestehen kann und deren ausführliche Detailkritik oft länger als der kritisierte Beitrag ist.

Doch beim heutigen Werk ist das anders. Die Kritik im Einzelnen entfällt, dafür können Sie die zusammenfassende Bewertung der Fünf-Sterne-Wertung bereits hier lesen:

»Ich sehe sie vor mir: Das grünäugige Kind, das plötzlich verharrt, weil es eine Katze gesehen hat, ein Elter, das plötzlich registriert, wo es ist, sich von der Katze führen lässt zu Lochgitter mit toten Töchtern während einer TB-Epedemie, zu Fichtes und Marcuses Grab – und das alles stückchenweise (isolierte, auseinandergerissene Wörter) und kommentiert, dann die erneute Hinwendung ans Kind, die Überraschung über Marcuse Tod (Was? Bin ich schon so alt?) – egal: Weitermachen!«

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