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Self-Publishing

Sein Buch selbst zu verlegen, das galt bislang eher als Makel. Doch E-Books werden immer populärer, und plötzlich erlebt das »Self-Publishing« einen Boom. Nicht nur Neulinge, sondern auch etablierte Autoren nutzen die digitale Veröffentlichungsmöglichkeit oder haben es vor. Viele proklamieren gar das Ende der Verlage, wie wir sie kennen, und einige Autoren wollen mit ihren E-Books 15.000 Euro in nur sechs Wochen verdient haben.

Was ist dran an diesen Berichten? Ist es wirklich so einfach, mit selbstgemachten E-Books Leser zu erreichen und dabei auch noch etwas zu verdienen?

Beitrag vom 29. April 2013 | Rubrik: E-Books, Schreiben, Self-Publishing

Tom Liehr: »Self-Publishing ist keine Alternative – und erst recht kein Allheilmittel«

Abfall für den Stromkasten?Vorab: Dieser Text von Tom Liehr richtet sich nicht an jene, die mit der Selbstveröffentlichung irgendwelcher Texte via KDP & Co. ein schönes Hobby für sich entdeckt haben, sondern an Menschen, die sich mit der Idee, Schriftsteller zu werden, zu sein und zu bleiben, ernsthaft auseinandersetzen, aber möglicherweise irrtümlich annehmen, die Aufgabe der Verlage bestünde allein darin, Bücher herzustellen.

Beitrag vom 18. April 2013 | Rubrik: Literarisches Leben, Podcast, Schreiben, Self-Publishing

Andreas Eschbach: »Vielleicht würde ich heute auch als Selfpublisher beginnen«

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Thriller- und Science-Fiction-Autoren. Wer sich im Internet nach Informationen übers Schreiben oder die Verlagssuche umschaut, der landet früher oder später auf der Website des Autors, denn Andreas Eschbach bietet umfangreiche Infos zu diesem Thema.

Und Andreas Eschbach gibt Schreibseminare für Autoren, wie beispielsweise bei der Bastei Lübbe Academy.

Wolfgang Tischer hat sich mit dem Bestseller-Autor unterhalten und wollte wissen, ob Eschbach auf diese Weise nicht Betriebsgeheimnisse verrät.

Doch Andreas Eschbach sieht die Konkurrenz nicht in anderen Schriftstellern, sondern ganz woanders.

Beitrag vom 5. April 2013 | Rubrik: Buchmesse Leipzig 2013, Buchmesse-Podcast Leipzig 2013, E-Books, Podcast, Self-Publishing

Expertentipps: Juristische Fallstricke bei der Buchveröffentlichung

Rainer Dresen, Justitiar bei Random HouseEgal ob Verlag oder Selfpublisher: Wer ein Buch veröffentlicht, muss sich an gewisse Spielregeln und Gesetze halten. Ansonsten drohen Abmahnung oder einstweilige Verfügung, und es wird teuer.

Als Selbstverleger muss man all das selbst im Blick haben, Verlage beschäftigen ganze Abteilungen, die Manuskripte auf eventuelle juristische Probleme überprüfen.

Rainer Dresen ist Justiziar der Random House Verlagsgruppe (Bertelsmann) und leitet die dortige Rechtsabteilung. In einem Gespräch auf der Leipziger Buchmesse schildert er seinen Arbeitsalltag und gibt Tipps, worauf man als Autor achten sollte.

Er räumt unter anderem mit falschen Regeln beim Zitieren auf und erläutert, wie man den Titel seines Werkes schützt.

Beitrag vom 1. April 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Nach Goodreads-Übernahme: Amazon kürzt Autorenhonorare auf 40% [April! April!]

Amazon Autoren erhalten statt 70% nur noch 50% TantimeDer folgende Artikel war unser Aprilscherz 2013 – wenngleich auch nicht alles erfunden war. Näheres zu den realen Hintergründen gibt’s im Nachtrag.

Es waren zwei faule Ostereier, die Amazon Lesern und Autoren ins Nest legte. Kurz vor Ostern wurde bekannt, dass der US-Konzern mit Goodreads einer der größten unabhängigen Buchbewertungsportale übernommen hat. Es wird von einem Kaufpreis von 150 Millionen Dollar gemunkelt.

Das Geld scheint sich Amazon nun von den Selfpublishern zu holen. In einer Pressemeldung gab der Konzern heute bekannt, dass Amazon ab sofort die Autoren-Tantiemen für Selbstverleger von bislang 70% auf 40% kürzt – zunächst jedoch nur in den USA. Doch es ist sehr wahrscheinlich, dass auch Autoren in Deutschland demnächst weniger einnehmen werden.

Amazon begründet diesen Schritt mit »verbesserten Marketinginstrumenten und einem erweiterten Informationsangebot für Selbstverleger«.

Beitrag vom 29. März 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Autors Abschied von Amazon: Bye-bye, Mr. Bezos!

»Sechs«-Schriftzug des Romans von Niels GerhardtOhne Amazon und den Kindle wäre Selfpublishing nie so populär geworden wie derzeit. Sein eigenes Buch kann man über Nacht in der weltweit größten Internetbuchhandlung anbieten und erhält bis zu 70% an Autorenhonorar. Ein Traum für Autoren!

Doch wer sich allein von Amazon abhängig macht, der ist dem Konzern mehr oder weniger ausgeliefert. Die Regeln bestimmt nicht mehr der Autor.

Niels Gerhardt ärgert eine ganz bestimmte Kundenrezension zu seinem Roman »Sechs« – und die war eigentlich nicht mal negativ.

Der Autor schildert den Sachverhalt in einem offenen Brief an den Amazon-Chef Jeff Bezos. Denn manches muss man zur Chefsache machen.

Beitrag vom 22. März 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

E-Book-Seminar in Bremen: Reich und berühmt im Selbstverlag? [Ausgebucht]

Das denkmalgeschützte ehemalige Verwaltungsgebäude der Bremer Woll-Kämmerei Nach drei ausgebuchten Terminen in Stuttgart, findet unser E-Book-Seminar für Selfpublisher erstmals im Norden Deutschlands statt: am 20. April 2013 in Bremen.

Sein Buch selbst zu verlegen, das galt bislang eher als Makel. Doch E-Books werden immer populärer, und plötzlich erlebt das »Selfpublishing« einen Boom. Nicht nur Neulinge, sondern auch etablierte Autoren nutzen die digitale Veröffentlichungsmöglichkeit oder haben es vor. Viele proklamieren gar das Ende der Verlage, wie wir sie kennen, und einige Autoren wollen mit ihren E-Books 15.000 Euro in nur sechs Wochen verdient haben.

Was ist dran an diesen Berichten? Ist es wirklich so einfach, mit selbstgemachten E-Books Leser zu erreichen und dabei auch noch etwas zu verdienen?

Nach drei ausgebuchten Terminen im Süden findet der Workshop mit dem E-Book-Experten und literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer in Zusammenarbeit mit Pius von Heereman am 20. April 2013 erstmals in Bremen statt.

Beitrag vom 15. März 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Amazon: Acht deutsche Selbstverleger haben jeweils über 100.000 Euro verdient

Interview mit dem ZDFGestern war der erste Tag der Leipziger Buchmesse – und Selfpublishing natürlich das Thema. ZDF, dpa, MDR, noch einmal MDR und Deutschlandradio Kultur: So viele Interviewanfragen wie in diesem Jahr gab es beim literaturcafe.de noch nie. In unserer lauschigen Ecke im Digitalen Wohnzimmer löste fast ein Kamerateam das nächste ab. Und dazwischen stand Wolfgang Tischer als Referent und Moderator auf der Bühne der Halle 5. Die Veranstaltungen werden in den Tagen nach der Messe nach und nach als Podcast im literaturcafe.de online gehen für alle, die nicht in Leipzig sind.

Amazon als wichtigste Selbstverleger-Plattform ist in Leipzig allerdings nicht vertreten. Und dennoch versuchte der Konzern gestern Selfpublisher mit enormen Geldsummen zu beeindrucken, die die Selbstverleger verdient haben.

Beitrag vom 11. März 2013 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online, Self-Publishing

autoren@leipzig Award – Die Preisträger des 1. Self-Publishing-Wettbewerbs stehen fest

autoren@leipzig Award - GewinnerDie Buchmesse hat die sechs Preisträger des autoren@leipzig-Awards bekannt gegeben. Mit diesem Selfpublishing-Wettbewerb der Leipziger Buchmesse, der von neobooks gesponsert wird, werden herausragende selbstverlegte Bücher ausgezeichnet. Rund 400 Autorinnen und Autoren hatten ihre Titel für den Wettbewerb eingereicht.

Die endgültige Entscheidung über die je drei Preisträger im Bereich Belletristik und Sachbuch lag bei einer fünfköpfigen Expertenjury, zu der auch literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer gehört.

Beitrag vom 5. Februar 2013 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2013, Literarisches Leben, Literatur online, Self-Publishing

Buchmesse Leipzig 2013: Autorengespräche und Expertentipps präsentiert vom literaturcafe.de

Wolfgang Tischer bei seinem Vortrag auf der Leipziger Buchmesse 2012 (Foto: Birgit-Cathrin Duval)Volles Programm für Leser und Autoren. In Kooperation mit der Leipziger Buchmesse präsentiert das literaturcafe.de vom 14. bis 17. März 2013 täglich hochkarätig besetzte Veranstaltungen auf der Bühne des Forum autoren@leipzig in Halle 5.

Die Autoren Codula Stratmann, Astrid Rosenfeld und Klaus Modick werden von Schreiben und ihren aktuellen Büchern erzählen. Mit dabei ist auch Selfpublishing-Star Emily Bold.

Verlagsprofis u. a. von Bastei Lübbe und Random House geben Tipps für Autoren – und zeigen, was Verlage alles leisten.

Beitrag vom 24. Januar 2013 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online, Schreiben, Self-Publishing

Zehn Frechheiten, die Selfpublisher unterlassen sollten

Sonderpreis?Von Xander Morus – Wir sollten anfangen, die Sache ernst zu nehmen. Gemeinsam mit anderen Autoren habe ich gesammelt, was uns in den letzten Monaten extrem negativ aufgefallen ist: was nicht sein muss, wo der Leser verarscht wird, wo ein Goldgräber den Ruf aller Selfpublisher beschädigt, wo Dollarzeichen in den Augen den Blick auf die Moral und die Qualität trüben – im Prinzip all das, was schäbig ist und nur uns allen schadet.

Es wird niemand beim Namen genannt, sollten Sie sich angesprochen fühlen, dann wird es seinen Grund haben.

Beitrag vom 16. Januar 2013 | Rubrik: Preise und Wettbewerbe, Self-Publishing

Leipziger Buchmesse 2013: Preis für Selfpublisher wird erstmals vergeben – dotiert mit insgesamt 6.000 Euro

autoren@leipzig AwardMit dem autoren@leipzig Award möchten die Leipziger Buchmesse, neobooks und die Partner des autoren@leipzig Awards das Engagement der Selfpublishing Autoren in Deutschland auszeichnen. Der Preis wird in den Kategorien Belletristik und Sachbuch vergeben. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält jeweils ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Neben der inhaltlichen Qualität spielen bei der Bewertung auch die Marketing- und Vertriebsmaßnahmen eine Rolle.

Die Bewerbung ist ab dem 22.01.2013 über die Website www.indie-autor-preis.de möglich.

Das literaturcafe.de unterstützt als Partner den Wettbewerb. Herausgeber Wolfgang Tischer sitzt mit in der Jury.

Beitrag vom 8. Januar 2013 | Rubrik: E-Books, Literatur online, Self-Publishing

Rebecca Gablé und David Gray: Verlagsautorin befragt Selfpublisher

Rebecca Gablé und David Gray (Foto Rebecca Gablé: © Olivier Favre 2011)

Rebecca Gablé und David Gray
(Foto: © Olivier Favre 2011 und privat)

Selbstverleger David Gray hat unlängst fürs literaturcafe.de ein Interview mit der Bestseller-Autorin Rebecca Gablé geführt.

Nun hat die Autorin den Spieß umgedreht, und sie befragt ihrerseits David Gray, welche Chancen, Möglichkeiten und Risiken er im Selfpublishing sieht.

Das Interview zeigt eines deutlich: Die vor Kurzem noch unüberwindlich erscheinende Schwelle zwischen Verlagsautoren und Selbstpublizern schrumpft durch die durchs E-Book ausgelöste Umwälzungen auf dem Buchmarkt.

Beitrag vom 7. Januar 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books, Self-Publishing

Interview: Selbstverlegerin Emily Bold tritt Rechte der englischen Buchausgabe an Amazon ab

Emily BoldDie deutsche Selbstverlegerin Emily Bold hat die englischsprachigen Rechte ihrer »The Curse«-Reihe an Amazon abgetreten.

Amazon will die beiden Bände in englischer Übersetzung künftig als Imprint selbst auf dem amerikanischen Markt anbieten und vermarkten. Nach Jonas Winner sichert sich der US-Konzern die Rechte eines weiteren deutschen Selbstverlegers direkt.

Einen der Bände, die trotz des englischen Titels im Original auf Deutsch erschienen sind, hatte Emily Bold bereits selbst ins Englische übertragen lassen.

Der große internationale Durchbruch soll nun durch Amazon kommen – denn die Selbstverlegerin hatte einen entscheidenden Aspekt nicht berücksichtigt.

Beitrag vom 6. Januar 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Amazon Jahresbestseller 2012: Selfpublisher spielen kaum noch eine Rolle

E-Book-Jahresbestseller 2012

Zum Jahresanfang listet Amazon wieder die meistverkauften Kindle-E-Books des Vorjahres auf.

Es fällt auf, dass Amazon im Vergleich zum Vorjahr offensichtlich den Bewertungsalgorithmus geändert hat, denn es finden sich so gut wie keine 99-Cent-E-Books von Selfpublishern mehr unter den Top100-Büchern des Jahres 2012.

Verlagstitel haben deutlich mehr Gewicht im Amazon-Ranking bekommen, und selbstverlegte E-Books spielen keine bedeutende Rolle mehr.

Damit zieht Amazon offenbar die Konsequenz aus den »Bewertungskriegen«, Manipulationsversuchen und Skandalen der Selbstverleger.

Beitrag vom 25. Dezember 2012 | Rubrik: E-Books, Schreiben, Self-Publishing

Jahresrückblick Self-Publishing: Zahlen, Fakten und Gerüchte 2012

Fake-Rezension bei amazon.deXander Morus gehört nicht zu den Selfpublishern, die ganz oben in Amazons Kindle-Bestsellerliste stehen. Und dennoch verkauft er seine selbstverlegten E-Books stetig und mit Erfolg. Von seinen Erfahrungen hat Xander Morus in diesem Jahr in zwei Beiträgen für das literaturcafe.de berichtet, die auf großes Interesse stießen.

Kurz vor Jahresende wirft der Autor von Horrorgeschichten und Thrillern einen ganz persönlichen Blick auf die Selfpublishing-Szene und wie der Kampf der Selbstverleger um die begehrten Bestsellerränge immer härter wird.

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