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Schreiben

In dieser Rubrik finden Sie Tipps und Hinweise, die Ihnen Hilfe und Anregungen für Ihren literarischen Schreiballtag geben sollen. Von der Normseite bis zur Autoren-Software, vom Profi-Tipp bis zur Warnung vor dubiosen Websites.

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Beitrag vom 4. Mai 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Vito greift ein: »Warum glauben Möchtegernautoren immer den gleichen Käse?«

KommentareSelten hat einer unserer Beiträge so viele Kommentare bewirkt wie »Die wichtigsten Tipps eines Verlagslektors«. Darin hatten wir die Ratschläge eines Lektors zusammengefasst – und die größten Fehler, die Autoren in ihren Anschreiben machen. Und als allerwichtigsten Tipp gaben und geben auch wir immer jeder und jedem auf den Weg: Lesen, lesen, lesen!

Das allerdings spülte in den Kommentaren zum Beitrag wieder die geballte Welle der Vorurteile erfolgloser Autoren gegenüber deutschen Verlagen nach oben: Verlage denken nur ans Geldverdienen, Verlage kaufen lieber Bestsellerlizenzen in den USA und Verlage veröffentlichen lieber Manuskripte von Autoren, die opportun so ähnlich schreiben wie die Bestsellerautoren x und y, denn nur sowas verkaufe sich.

»Quatsch«, sagt dazu nun einer, der es wissen muss: Vito von Eichborn, der seinerzeit den Eichborn Verlag mitgründete und seit jeher den Verlagsbetrieb mit seinen offenen und provokanten Statements aufmischt. Eichborn diskutiert nun in seinem unverwechselbaren Stil mit – zumindest für eine gewisse Zeit.

Beitrag vom 24. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Die wichtigsten Tipps eines Verlagslektors

Screenshot (Ausschnitt) von ard.deEin Beitrag auf ARD.de, in dem es um anscheinend boomende Literaturportale im Internet geht, führte uns über die verwandten Beiträge auf ein sehr interessantes, drei Monate altes Interview mit Andreas Paschedag, der seit sechs Jahren Lektor beim Aufbau-Verlag ist. Seine Tipps, wie man bei einem großen Verlag unterkommt oder zumindest welche Fehler man vermeiden sollte, lesen sich wie eine Zusammenfassung all dessen, was immer wieder im Literatur-Café zu finden ist. Wir erlauben uns daher eine Zusammenfassung der Zusammenfassung der häufigsten Fehler.

Beitrag vom 28. März 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

20 Verlage lehnten das anonyme Manuskript eines Nobelpreisträgers ab

Auch die britische Zeitung »Sunday Times« hat Anfang des Jahres den recht beliebten Test gemacht: Sie schickte zwei berühmte Romananfänge von Nobel- und Booker-Preisträgern mit geänderten Namen an die Lektorate angesehener Verlage. Fast alle lehnten die Manuskripte ab.

In der Regel dienen solche Experimente immer als Beleg dafür, dass in der Menge der Manuskripte selbst geübte Lektoren die Perlen nicht mehr finden. Die WELT zitiert den Autor und Kritiker David Taylor: »29 Jahre alt zu sein, blond, gutaussehend und ein bisschen berühmt dürfte heutzutage reichen, ein Buch zu veröffentlichen.«

Zum Glück setzt sich der Artikel in der WELT etwas diffiziler mit den Gründen auseinander, warum es zu dieser hohen Zahl an Absagen kommen konnte. Unser Lesetipp!

Beitrag vom 13. März 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Vanity-Verlage: Hinter den Kulissen der Abzocker

Geld!Sie werden Zuschussverlage, Dienstleistungsverlage oder neuerdings auch Vanity-Verlage genannt. Dabei haben diese Firmen mit Verlagen wenig gemein, denn ihr Geschäftsmodell ist einfach: Wenn der Autor zahlt, wird das Buch gedruckt. Die schwarzen Schafe der Branche locken mit Milchmädchenrechnungen und abenteuerlichen Versprechungen, was mögliche Verkaufszahlen angeht. Wie die Wirklichkeit ausschauen kann, haben wir bereits vor Jahren hier berichtet. Doch immer wieder liest man von erschütternden Fällen, wie z.B. von einer 18-jährigen Schülerin, die zu einer Auflage von 10.000 Exemplaren überredet wurde. Die Eltern haben’s bezahlt. Es dürften vermutlich mehrere 1.000 Euro gewesen sein.

Nun ist einer dieser »Verlage« den Bach runtergegangen. Am 31. Januar 2007 wurde das Insolvenzverfahren gegen Mein Buch oHG eröffnet. Mit Sprüchen wie »Bücher schreiben ist ein Ausdruck von Freiheit. Lassen Sie sich keine Grenzen setzen.« schmierte man den Kunden Honig ums Maul – und wollte doch nur ihr Geld. Das Blog »Pfade durch den Buchmarkt-Dschungel« dokumentiert nun anhand eines realen Briefwechsels, wie der Verlag die Kunden zur Veröffentlichung überredet hat.

Beitrag vom 3. März 2007 | Rubrik: Schreiben

Schreibwettbewerb »Die Feder«: Ein schöner Anfang von Titus Müller

Der Schreibwettbewerb »Die Feder« der Autorenzeitschrift »Federwelt« geht in die zweite Runde. Wie bereits beim ersten Mal gilt es, einen vorgegebenen Anfang zu einer Kurzgeschichte mit maximal 10.000 Zeichen werden zu lassen. Das Literatur-Café wird als Partner des Wettbewerbs die Vertonung der Gewinner-Erzählung übernehmen.

Der Autor Titus Müller hat diesmal einen sehr schönen Anfang vorgegeben:

An ihrem elften Geburtstag erinnerte sich der Kaiser an seine Tochter Anna. Die Regierungsgeschäfte hatten ihn in Beschlag genommen, Reisen, Feldzüge, Nichtigkeiten, Wünsche seiner Hofbeamten. Hatte nicht eine Amme die Tochter in ihre Obhut genommen? Anna war ein merkwürdiges Kind gewesen, mit blasser Haut und pechschwarzen Haaren, er erinnerte sich daran. Heute war der Jahrestag ihrer Geburt. Er fragte sich, was aus ihr geworden war. »Holt meine Tochter!«, befahl er. »Ich möchte mit ihr speisen.«

Da möchte man sicherlich nicht nur die Gewinnergeschichte lesen, sondern auch erfahren, was aus der Tochter bei anderen Autorinnen und Autoren geworden ist. Alles, was Sie wissen müssen, wenn Sie an der »Feder« teilnehmen wollen, ist auf der Website des Uschtrin Verlags nachzulesen, in dem die Federwelt erscheint.

Demnächst wird übrigens auch verkündet, wer die Gewinnerin oder der Gewinner der ersten Runde ist. 

Beitrag vom 19. Februar 2007 | Rubrik: Bücher, Schreiben

Sibylle Berg sucht Abschiedsbriefe von Männern

Die Schriftstellerin Sibylle Berg sucht für ihr nächstes Buchprojekt Abschiedsbriefe von Männern. Wer sich also von seiner ersten Liebe, der Ehefrau oder von seinem Chef gekonnt schriftlich verabschiedet hat und der Meinung ist, dass seine Zeilen der Nachwelt in einem Buch hinterlassen werden sollten, der kann seinen Brief an die Autorin schicken. Neben den Abschiedszeilen

Beitrag vom 17. Februar 2007 | Rubrik: Notizen, Schreiben

Krimi-Werkstatt mit Krimi-Autor Horst Eckert

Wer gute Krimis schreiben will, der sollte sich zur Krimi-Schreibwerkstatt anmelden, die das Literaturbüro NRW anbietet. Der Leiter des Wochenendkurses ist kein Geringerer als einer der besten Krimi-Autoren Deutschlands: Horst Eckert. Bereits zweimal wurde er mit dem renommierten Krimi-Preis, dem Glauser, ausgezeichnet.

Die Schreibwerkstatt findet am 2. und 3. Juni 2007 statt, kostet 80 Euro Teilnahmegebühr und erfordert eine Bewerbung bis zum 2. Mai 2007. Der  Bewerbung sind eine Biographie sowie ein maximal fünfseitiger Text beizulegen (Kurzgeschichte oder Romanauszug). Der Workshop findet in Düsseldorf statt. Da die Zahl der Plätze auf 10-12 beschränkt ist, sollte man mit der Anmeldung beim Literaturbüro nicht lange zögern, wenn man ernsthaft daran interessiert ist, gute Krimis zu schreiben.

Beitrag vom 15. Februar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Der Beruf des Lektors hat sich verändert

Hans-Jürgen Balmes ist Lektor für ausländische Literatur beim Fischer Verlag in Frankfurt. »Wie bitte?«, werden jetzt vielleicht einige sagen. »Warum hat ein deutscher Verlag einen Lektor für ausländische Literatur? Die deutschen Verlage kaufen doch ohnehin nur Lizenzen von fremdsprachigen Titeln ein, die im Ausland bereits ein Erfolg waren. Die deutschen Verlage gehen doch kein Risiko

Beitrag vom 8. Februar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Klagenfurter Literaturkurs ist wieder ausgeschrieben

Auch in diesem Jahr wird in Klagenfurt anlässlich der Tage der deutschsprachigen Literatur wieder ein Literaturkurs angeboten. Dieser richtet sich explizit nicht an diejenigen, die bereits beim Bachmannpreis lesen. Für den Kurs muss man sich mit einem Text bewerben und zudem die folgenden Dinge beachten:

  • nicht älter als 35 Jahre (Stichtag: 16. März 2007)
  • mindestens eine literarische Veröffentlichung (deutschsprachig, keine Übersetzung). Als adäquate Veröffentlichung gelten Prosaarbeiten in Buchform, Beiträge für im Buchhandel erhältliche Anthologien und Zeitschriften (keine Texte, die im Eigenverlag erschienen sind)

Somit gelten offensichtlich auch Veröffentlichungen im Internet nicht als literarische Veröffentlichung im Sinne der Ausschreibung. Weitere Infos sind hier nachzulesen.

Beitrag vom 6. Februar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Mit 18 drei Jahre lang auf Buchmessen

Eigentlich möchte man sich mit Judith freuen. Da sitzt die 18-Jährige und hält stolz ihr eigenes Buch in der Hand. »Wir stellen mal das Notebook daneben«, könnte der Fotograf gesagt haben, »sozusagen das Schreibwerkzeug. Und den siebenarmigen Leuchter, denn schließlich geht es in dem Buch um Israel. Und jetzt lächeln!« Der Fotograf ist gleichzeitig auch

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