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Schreiben

In dieser Rubrik finden Sie Tipps und Hinweise, die Ihnen Hilfe und Anregungen für Ihren literarischen Schreiballtag geben sollen. Von der Normseite bis zur Autoren-Software, vom Profi-Tipp bis zur Warnung vor dubiosen Websites.

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Beitrag vom 31. Januar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Betrügerische, inkompetente und amateurhafte Literaturagenten

Writer BewareDurch einen Hinweis in Erics Weblog sind wir auf eine überaus informative Webseite zum Thema Literaturagenten aufmerksam geworden, deren Lektüre wir mit Nachdruck empfehlen. Einziger Nachteil: die Seite stammt von der »Science Fiction and Fantasy Writers of America, Inc.« und ist daher komplett in englischer Sprache abgefasst. Speziell geht es auf der Seite darum, wie man betrügerische, stümperhafte oder schlichtweg inkompetente Literaturagenten erkennt. Der Abschnitt »Unehrliche Agenten« kommt einem doch bekannt vor. Niemals sollten Autoren an Literaturagenten Geld im Voraus bezahlen. Hier findet sich zur Warnung die ganze Palette, um den hoffnungsvollen Schreibern das Geld aus der Tasche zu ziehen: Vertragsabschlussgebühren, Gebühren für das Sichten des Manuskripts, Gebühren für ein Gutachten, die Vermittlung an ein bezahltes Lektorat, die Vermittlung an Zuschussverlage oder Print-on-Demand-Dienstleister usw. usf.

Beitrag vom 27. Januar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online, Schreiben

Die Netzliteratur hat sich gesundgeschrumpft – Ein Interview mit Susanne Berkenheger

Susanne Berkenheger (Foto: privat)Susanne Berkenheger wurde als »Online-Literatin« bekannt und ist auf diesem Gebiet mehrfach preisgekrönt. Wie keine andere nutzte und nutzt sie das Medium als Kunstplattform. Hin und wieder trat sie mit ihren Internet-Werken auch live vor Publikum auf. Am 31. Januar 2008 ist Susanne Berkenheger in Second Life unterwegs, denn mit einer Lesung von ihr wird das virtuelle Literaturhaus der multikulturellen Internet-Literaturplattform readme.cc eröffnet. Künftig will man dort in der digitalen Welt regelmäßig Lesungen durchführen. Wolfgang Tischer vom Literatur-Café sprach mit Susanne Berkenheger über Kunst und Literatur im Internet damals und heute.

Beitrag vom 9. Januar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, »Bis Klagenfurt anruft«

Irseer Pegasus Ob das fette Brauerei-Ross wirklich Flügel hat?

Der Irseer Pegasus ist ein seit zehn Jahren stattfindendes Autorentreffen im Kloster Irsee. Um teilnehmen zu können, muss man sich bewerben und im Falle einer erfolgreichen Bewerbung ca. 200 Euro Teilnahmegebühr bezahlen. Ob sich das lohnt, wollte Cornelia Travnicek wissen. Ein weiterer Praxisbericht. Warum ich gerade hier, im Burger King am Münchner Bahnhof, in eine

Beitrag vom 20. Dezember 2007 | Rubrik: Bücher, Schreiben

Kostenloser Online-Workshop für Autoren

Coverausschnitt: Ein Roman in einem JahrAnlässlich des neuen Buches »Ein Roman in einem Jahr«, das im März 2008 erscheinen wird, startet der Autorenhaus-Verlag einen kostenlosen Online-Workshop, der im Januar 2008 beginnt. Jede Woche gibt es dann ein neues Kapitel des Buches zu lesen und jede zweite Woche eine Übungsaufgabe, zu der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Übungstexte eintragen und mit anderen Autoren lesen und kommentieren können.

»Ein Roman in einem Jahr« ist die deutsche Ausgabe eines Lehrbuches über kreatives Schreiben von Louise Doughty. Basis war eine Literatursendung der BBC.

Der Autorenhaus-Verlag hat sich mit seinem Programm auf Fach- und Sachbücher für Autorinnen und Autoren spezialisiert. Schon seit Jahren gibt er das Deutsches Jahrbuch für Autoren, Autorinnen heraus, das neben dem Handbuch für Autorinnen und Autoren des Uschtrin-Verlags ein Werk ist, das jede(r) Schreibende besitzen sollte.

Louise Doughty, Kerstin Winter: Ein Roman in einem Jahr - Kreatives Schreiben in 52 Kapiteln. Broschiert. 2008. Autorenhaus Verlag. ISBN/EAN: 9783866710351. EUR 16,80

Beitrag vom 13. Dezember 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Rodja Smolny und Lindbergh & Well: Bauernfängerei unter arglosen Autoren

Abgeschaltet: Die Website von Lindbergh & WellAus gegebenem Anlass warnen wir alle Autorinnen und Autoren davor, direkt oder indirekt Geld für eine Veröffentlichung zu zahlen! Dies gilt auch für etwaige Lektoratsdienstleistungen, egal wie diese begründet werden. Eine Ausnahme hiervon bilden selbstverständlich seriöse Print-on-Demand-Anbieter wie BoD oder lulu.com.

In letzter Zeit wurden Autorinnen und Autoren von einem Mann namens Rodja Smolny angeschrieben, der als Agent der angeblich aus Schweden stammenden Literaturagentur Lindbergh & Well auftritt (Websites mittlerweile gelöscht). Er schreibt bevorzugt Autoren an, die in Internet-Foren veröffentlichen und schaltete Werbebanner auf entsprechenden Websites, um neue »Kunden« zu gewinnen. Sein Auftreten ist dabei tadellos und sein Stil absolut Vertrauen erweckend. Er warnt sogar vor Zuschussverlagen und betont glaubhaft, dass es absolut in seinem Interesse sei, dass ein Autor gerecht bezahlt werde. Eine flüchtige Google-Recherche weist ihn ebenfalls als absoluten Experten im Agenturgeschäft aus. Zitat aus einem Artikel:

“Ich bekomme jetzt noch Anfragen, ob ich auf der Buchmesse Zeit für Autoren habe”, sagt Rodja Smolny, Aushängeschild der schwedischen Literaturagentur “Lindbergh & Well” im deutschsprachigen Raum. “Dabei bin ich seit Wochen ausgebucht, selbst beim Essen sitze ich mit Kollegen aus aller Welt zusammen”, so Smolny. Er macht dabei allerdings keinen traurigen Eindruck, er freut sich auf das weltgrößte Treffen seiner Branche.

Die meisten dieser Artikel wurden jedoch zuvor von ihm selbst in Presseportalen wie open-pr.de veröffentlicht, was für den Laien nicht immer sofort ersichtlich ist. Mit diesen Artikeln will Smolny offenbar verhindern, dass seine nicht unumstrittenen Tätigkeiten als Geschäftsführer der mittlerweile insolventen MeinBuch oHG sofort ins Auge fallen und entsprechende Artikel von Google nicht gleich auf der ersten Seite gelistet werden. Unliebsame Beiträge in Weblogs lässt er auch schon mal gegen den Willen der Bloggerin durch den Blog-Provider entfernen.

Beitrag vom 19. November 2007 | Rubrik: Bücher, Schreiben

Duden Korrektor im Test: Wahnsinnig umgangssprachlich

In der Ausgabe 23/2007 hat die Computerzeitschrift c’t die Qualität von Rechtschreibprüfungen getestet. Bewertet wurden sowohl die Funktionalitäten, die Anwendungen wie Microsoft Office oder Open Office von Haus aus mitbringen, als auch die von Online-Schreibprogrammen wie Google Text & Tabellen und die externer Programme wie des Duden Korrektors. Eindeutiger Testsieger war der Duden Korrektor, der die meisten Fehler im Demo-Text erkannte.

Der DUDEN Korrektor prüft den Wahnsinn

Dies war für die Redaktion des Literatur-Cafés der Moment, an dem wir beschlossen haben, das Programm zu erwerben und auf einem Redaktionscomputer zu testen.

Beitrag vom 10. November 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

15. open mike: Rückblick und Interview zum wichtigsten Nachwuchsliteraturwettbewerb

open mikeVom 3. bis 4. November 2007 gab es in der WABE der Berliner Literaturwerkstatt summa summarum acht Stunden Literatur aus deutschen Hinter- und Vorderlanden zu hören. Aus 660 Einsendungen wurden 21 Nachwuchsliteraten eingeladen, um exakt 15 Minuten ihre eingereichten Texte beim open mike vorzutragen.

Der open mike gilt als der wichtigste Nachwuchsliteraturwettbewerb – nicht etwa wegen des hoch dotierten Preisgeldes (die drei Finalisten teilen sich EUR 4.500), sondern wegen des großen Aufgebotes an Verlegern und Lektoren, die den Autoren lauschen und auch unter den Nicht-Finalisten Autorinnen und Autoren für Lesereihen oder Erzählungsbände »rekrutieren«. Auch dieses Jahr kamen zahlreiche Repräsentanten der großen und kleinen Verlage wie Piper, Rowohlt Berlin, S. Fischer, Luchterhand, Tisch 7, Mairisch und viele andere und natürlich die Literaturagenten.

Beitrag vom 19. Oktober 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Unabhängige Verleger geben Tipps für’s Schreiben und Veröffentlichen

LeselampeWer lässt sich schon gerne Ratschläge erteilen? Dass Empfehlungen von Verlegern leicht auch für Unmut unter Autoren sorgen können, hat man an der regen Diskussion zu Andreas Paschedags Tipps an Autoren sehen können. Trotzdem: Ich habe mit der Verlegerin Bettina Hesse (Tisch 7) und dem Verleger Daniel Beskos (mairisch) gesprochen und sie gefragt, was sie Autoren, die noch nichts veröffentlicht haben, raten würden. Erfreulicherweise bekam ich darauf ganz verschiedene Antworten, die ich mir erlaubt habe, zusammenzufassen.

Bettina Hesse rät den Autoren zuvorderst, »bei sich zu bleiben«, in Thema und Stil nicht nach dem Publikum zu schielen. Das heißt natürlich auch, über das zu schreiben, was den Schreibenden bewegt, Geschichten zu erzählen, in denen man sich gut auskennt. An diesem Punkt kommt die Autobiographie ins Spiel, sollte man meinen. Die Frage, ob ein Text autobiographisch ist oder nicht, ist aber nicht das, was sie als Lektorin bewegt:

Beitrag vom 20. August 2007 | Rubrik: Notizen, Schreiben

Drastische Preissenkung bei BoD: ISBN und Buchhandelsanschluss für 39 Euro

BoD senkt den PreisAb sofort kann man beim Print-on-Demand-Dienstleitster BoD sein Buch in Eigenregie für nur 39 Euro veröffentlichen, statt bislang 149 Euro. In diesen 39 Euro enthalten ist eine Internationale Standard-Buchnummer (ISBN) und der Bestellanschluss an den Buchhandel. Dies bedeutete, dass diese Bücher sowohl bei den Online-Buchhandlungen gelistet und bestellbar sind als auch im stationären Buchhandel zu beziehen sind. Da BoD zum Buchgroßhändler Libri gehört, wird man jedoch in einer Buchhandlung, die sich vom Großhandels-Konkurrenten KNV beliefern lässt, das Buch nicht unbedingt mit Freude bestellen (Nachtrag: Nach Angaben von BoD hat sich diese Situation zwischenzeitlich gebessert, da BoD-Titel mittlerweile auch im Sortiment der Großhändler KNV und Umbreit aufgenommen sind).

Beitrag vom 16. Mai 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Download-Tipp: Urheberrecht, Verlagswesen und Vermarktung

Bjørn Jagnow - Fragen und Antworten zu Urheberrecht, Verlagswesen und VermarktungBjørn Jagnow ist gelernter Verlagskaufmann, Buchhändler und Verlagsfachwirt. Er war Herausgeber der Zeitschrift »Federwelt« und hat sich einen Namen als Spezialist fürs Autorenmarketing gemacht. Seit sieben Jahren betreut und betreibt er zudem die Rubrik »Frag den Experten« im Newsletter »The Tempest« des autorenforum.de.

Nun hat Jagnow die Fragen und Antworten der letzten sieben Jahre zusammengestellt und zum Teil aktualisiert. Das umfangreiche Dokument, das viele oft gestellte Fragen von Autorinnen und Autoren zu den Themen Urheberrecht, Verlagswesen und Vermarktung beantwortet, stellt Bjørn Jagnow kostenlos auf seiner Website im PDF-Format zur Verfügung. Ein Pflichtdownload!

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