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Schreiben

In dieser Rubrik finden Sie Tipps und Hinweise, die Ihnen Hilfe und Anregungen für Ihren literarischen Schreiballtag geben sollen. Von der Normseite bis zur Autoren-Software, vom Profi-Tipp bis zur Warnung vor dubiosen Websites.

Beitrag vom 4. November 2008 | Rubrik: Schreiben

Warum Worte aus Wörtern bestehen und Wörter aus Silben

Worte, Wörter, WortEine Besucherin des literaturcafe.de fragt anlässlich einer Textkritik: Wann sind es Worte und wann Wörter? Sind es nur dann Wörter, wenn es tatsächlich um solche geht und nicht um das Gesagte?

Diese selbst gegebene Antwort trifft den Kern!

Das deutsche Wort Wort kennt im Gegensatz zu allen (?) anderen Sprachen zwei Pluralformen: Wörter und Worte.

Wörter sind laut Duden »Lautgebilde bestimmter Bedeutung«; wenn jemand mit uns redet oder wir etwas lesen, gehen wir davon aus, dass Wörter verwendet werden; falls wir einzelne nicht verstehen, fragen wir oder schauen im Wörterbuch nach, vielleicht auch in einem Fremd- oder Spezialwörterbuch oder im Internet: da tummeln sie sich gemeinhin. Manchmal wird man nicht fündig: Dann kann es durchaus sein, dass sie erfunden wurden wie z. B. Pipi Langstrumpfs apothekerverwirrendes Spunk oder auch hier im literaturcafe.de bei Pfarrer Menzel: drei von den in dieser Episode aufgeführten 12 Sprachen sind völlig frei erfunden, eine vierte gibt es gar nicht (das Wort jedoch schon), und eine fünfte ist keine Sprache, sondern eine Schrift.

Beitrag vom 29. Oktober 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Verbesserte Normseiten-Vorlage für OpenOffice Writer

OpenOffice 3.0Unlängst hat OpenOffice.org die Version 3.0 der kostenlosen Office-Suite »OpenOffice« präsentiert. Die Open-Source-Software steht kostenlos für alle gängigen Betriebssysteme zum Download bereit. Es lohnt sich für Autorinnen und Autoren nicht mehr, Geld für Microsofts Office-Anwendungen auszugeben, denn die kostenlose Alternative »Writer« als Bestandteil von OpenOffice kann alles, was eine Textverarbeitung können muss. Die Version 3.0 ist kompatibel zu MS-Word und hat kein Problem beim Lesen und Schreiben von doc-Dateien. Die Version 3.0 liest sogar die docx-Dateien von Word 2007.

Speziell für schreibende Menschen interessant ist die in Version 3.0 erweiterte Notizfunktion, die es erlaubt, übersichtliche Kommentare zu Textpassagen an den Rand des Dokuments zu schreiben (Menüpunkt Einfügen/Notiz). Sowohl diese Notizfunktion als auch der Überarbeiten-Modus, der Änderungen am Text hervorhebt und nachvollziehbar macht (Menüpunkt Bearbeiten/Änderungen/Aufzeichnen), ist kompatibel zu Word. Diese beiden Optionen eigenen sich z. B. sehr gut für den Austausch überarbeiteter Dokumente zwischen Autor und Testlesern oder Lektor.

Besonders gefreut hat es uns, dass Kamil Stefanowski zudem unsere Normseiten-Vorlage für OpenOffice verbessert und optimiert hat. Hier waren noch Fehler in der Formatierung der Folgeseiten enthalten, die Kamil behoben hat.

Beitrag vom 16. Oktober 2008 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2008, Podcast, Schreiben

Tanja Kinkel im Interview: Schreibwerkstatt mit der Bestsellerautorin – Buchmesse-Podcast 2008

Tanja Kinkel

(c) Birgit-Cathrin Duval/bcmpress

Ihr erster großer Erfolg, das waren »Die Puppenspieler«. Seitdem hat die Autorin Tanja Kinkel zahlreiche weitere Bestseller geschrieben, und auch ihr neuestes Werk »Säulen der Ewigkeit« ist auf der Liste der am besten verkaufen Bücher ganz vorne mit dabei.

Das Wichtigste, so Tanja Kinkel im Podcast, das ein Autor oder eine Autorin bekommen kann, ist konstruktives Feedback. Und wo kann man sich besser und schneller über Texte und Bücher austauschen als im Internet?

Daher bietet die Bestseller-Autorin seit kurzem auf ihrer Website www.tanja-kinkel.de eine kostenlose Schreibwerkstatt für Nachwuchsschreiber an. Ausgehend von einem Text ihres Romans sind die Teilnehmer in mehreren Runden aufgefordert, eine Kurzgeschichte zu schreiben und dann ihr Werke gegenseitig konstruktiv zu kritisieren und zu bewerten. Im Buchmesse-Podcast berichtet Tanja Kinkel von diesem Projekt.

Tanja Kinkel: Säulen der Ewigkeit. Taschenbuch. 2009. Knaur. ISBN/EAN: 9783426636305. EUR 9,99 » Bestellen bei Amazon.de
Tanja Kinkel: Säulen der Ewigkeit: Roman. Gebundene Ausgabe. 2008. Droemer HC. ISBN/EAN: 9783426198162. EUR 19,95 » Bestellen bei Amazon.de
Tanja Kinkel: Säulen der Ewigkeit: Roman. Kindle Edition. 2010. Knaur eBook » Herunterladen bei Amazon.de
Säulen der Ewigkeit: Roman by Kinkel, Tanja (2008) Gebundene Ausgabe. Gebundene Ausgabe. . EUR 176,24 » Bestellen bei Amazon.de
Säulen der Ewigkeit von Kinkel. Tanja (2009) Taschenbuch. Taschenbuch. 1000. . EUR 46,80 » Bestellen bei Amazon.de

Beitrag vom 28. September 2008 | Rubrik: Neues im Café, Schreiben

Meine Lieblingsregel: »Streichen, Streichen, Streichen!«

Maltes Meinung: Streichen, sterichen, streichen!Der Prosa-Text, den sich Malte Bremer für die heutige Textkritik angesehen hat, zeigt exemplarisch erneut einen Fehler, den viele angehende Schriftsteller machen: Sie wiederholen sich unnötig und treten Dinge breit, die dem Leser längst klar sind.

Aus dem gleichen Grund finden sich in den Manuskripten von Anfängern oft ellenlange Vorworte, in denen die Schreiber dem Leser erläutern wollen, warum sie das Werk geschrieben haben, was sie damit ausdrücken wollen etc. etc. etc.

Ein guter literarischer Stoff braucht solche Erläuterungen nicht. Im Gegenteil: Oftmals wird die Geschichte sogar besser, wenn Überflüssiges und Eindeutiges weggestrichen wird. Von überflüssigen Adjektiven wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden, denn wir wollen uns ja nicht wiederholen!

Zur Textkritik »

Beitrag vom 9. September 2008 | Rubrik: Notizen, Schreiben

Rechtschreibung im Test: Duden veröffentlicht die Version 5.0 des Korrektors für Microsoft Office

Duden Korrektor PLUS Version 5.0Die Version 5.0 des Duden-Korrektors für Microsoft Office ist auf dem Markt. Demnächst sollen auch die neuen Versionen für OpenOffice und Adobe InDesign erscheinen.

Der Korrektor ersetzt die eingebaute Rechtschreibprüfung der Office-Anwendungen durch eine wesentlich leistungsfähigere aus dem Hause Duden.

Der Vorgängerversion bescheinigte das Computermagazin c’t hervorragende Korrekturleistungen, die weit über denen der eingebauten Rechtschreibprüfungen liegen. Eine Wertung, der wir uns damals absolut anschließen konnten. Doch in den Nutzer-Kommentaren bei unserem Test der Version 4.0 und auch bei Amazon wurde immer wieder bemängelt, dass bei der Aktivierung sämtlicher Korrekturoptionen die Textverarbeitung gnadenlos langsam wurde und kein sinnvolles Arbeiten mehr möglich war.

Nach unserem damaligen Test der Version 4 haben wir uns nun die Version 5.0 in der PLUS-Version angeschaut.

Beitrag vom 7. September 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Die traurige Nachricht vom vermeintlichen Bucherfolg

Artikel im SüdkurierEine Nachricht, wie am 6. September 2008 im Südkurier, findet sich mit steter Regelmäßigkeit in den Regionalteilen meist kleinerer Zeitungen. Endlich, so ist dort fast schon stereotyp zu lesen, hat es Peter K. oder Lisa M. geschafft und nach jahrelanger ergebnisloser Suche einen Verlag gefunden. Ein Lebenstraum geht in Erfüllung, waren doch Freunde und Familie des angehenden Literaturtalents schon immer davon überzeugt, dass das Manuskript veröffentlicht werden muss.

So heißt es auch im Südkurier-Artikel, dass eine 32-jährige Autorin für ihr in der Schublade schlummerndes Manuskript nach 12 Jahren nun endlich einen Verlag gefunden hat. Das Buch werde »auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst präsentiert« und »im nächstes Jahr für den Deutschen Jugendliteraturpreis angemeldet«.

Ebenso hätte dort stehen können, dass das Werk im nächsten Jahr für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wird. Auch das wäre nicht gelogen, denn einen Brief nach Stockholm schicken kann schließlich jeder.

Beitrag vom 8. August 2008 | Rubrik: Notizen, Schreiben

Breaking News: CNN enthüllt die Geheimnisse des Geschichtenerzählens

CNN Doku: The spirit of storytellingDer amerikanische Nachrichtensender CNN zeigt am kommenden Samstag und Sonntag (9. und 10. August 2008) eine Dokumentation über »The spirit of storytelling« – den Geist des Geschichtenerzählens. Darin kommen die Autoren Paolo Coelho, Isabel Allende, Nadine Gordimer und Doris Lessing zu Wort. Und auch Kurt Vonneguts Schreibregeln werden beleuchtet.

Nachtrag: Der Beitrag ist nun in drei Teilen auch im Internet anzusehen (Teil 1, Teil 2, Teil 3).

Was macht gutes Schreiben und Geschichtenerzählen aus? Welche Rolle spielt es in der heutigen digitalen Welt? »Es ist erstaunlich«, so ist auf der CNN-Website zur Dokumentation zu lesen,  »wie viele Bücher, Filme, Theaterstücke und sogar betrunkene Freunde auf Partys vergessen, dass eine gute Geschichte in erster Linie unterhalten muss.« Und wie sieht es mit dem belehrenden Aspekt einer guten Story aus?

Beitrag vom 2. Juni 2008 | Rubrik: Notizen, Schreiben

Schwerpunkt »Blind sein – blind schreiben« in der aktuellen Federwelt

Federwelt mit aufgeklebter Braille-ErläuterungEine tolle und informative Themen-Idee der Kolleginnen der »Federwelt«: Angeregt von einer Leser-Zuschrift widmet sich das Heft 70 der Zeitschrift für Autorinnen und Autoren dem Titelthema »Blind sein – blind schreiben« (Ausgabe Juni/Juli 2008).

Der sehenden Leserin und dem sehenden Leser wird das Thema im wahrsten Sinne des Wortes sehr plastisch nahegebracht, denn als Beikleber findet sich auf dem Heft eine Übersicht der Blinden-Schrift Braille. Hier kann man selbst ausprobieren, wie gut der eigene Tastsinn entwickelt ist und ob man die aus sechs Punkten zusammengesetzen Zeichen unter den Fingerspitzen erfühlen kann.

Neben einer allgemeinen Einführung in das Thema werden die unterschiedlichen Schreib- und Lesegeräte der Blinden vorgestellt, und man widmet sich dem literarischen Schreiben und wie das Nicht-Sehen die Sprache beeinflusst.

Beitrag vom 4. April 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Tipp: Den eigenen Text in Normseiten umwandeln

Als Inhalt einfügen: Text in Norseiten wandelnDas literaturcafe.de stellt kostenlos Vorlagen für Microsoft Office (Word) und Open Office (Writer) zur Verfügung, die der Formatierung einer Normseite entsprechen. Die Normseite ist eine in der Verlagswelt nachwievor gängige Maßeinheit für den Umfang eines Textes. Warum man allein durch Teilen der Zeichenzahl eines Textes nicht auf den Umfang in Normseiten kommt und alles andere Wissenswerte zur Normseite finden Sie auf unserer Erklärungsseite.

Nun sind die Vorlagen ideal, wenn man einen Text neu beginnt. »Wie bringe ich aber einen bereits geschriebenen Text mit einer abweichenden Formatierung ins Normseitenformat?«, so fragte uns unlängst eine Autorin.

Bevor Sie nun umständlich und zeitaufwändig versuchen, den bestehenden Text umzuformatieren, gehen Sie besser wie folgt vor.

Beitrag vom 3. April 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Schreiben

Kurt Vonneguts hinterlistige Ratschläge für kreatives Schreiben

Kurt Vonnegut: Suche Traum, biete michDer im letzten Jahr verstorbene Kurt Vonnegut – vor allem bekannt durch seine Science-Fiction-Romane und -Erzählungen – hat auch einmal einen Kurs für kreatives Schreiben geleitet – und seine Regeln sind ganz schön hinterlistig! Gefunden haben wir sie in der Einleitung zu seiner Sammlung von Kurzgeschichten »Suche Traum, biete mich« (übersetzt von Harry Rowohlt). Diese Regeln – zu finden auf Seite 19 des Werkes – möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:

Beitrag vom 22. März 2008 | Rubrik: Notizen, Preise und Wettbewerbe, Schreiben

Selbstbefriedigung vor dem Bildschirm: Texte von Männern gesucht

Da hier in wenigen Stunden die Buchrezension zu Charlotte Roches erstem Roman »Feuchtgebiete« zu lesen sein wird, stimmen wir uns schon mal auf den Themenbereich ein und leiten folgenden Aufruf des Linksbuch-Forums weiter:

Dieser Projektaufruf richtet sich an Männer! Im Internet ist es für Männer ein Leichtes, pornografische Seiten aufzurufen und diese als Vorlage zur Selbstbefriedigung zu nutzen. Der Weg in die Sucht ist durch derartige Angebote vorgezeichnet: Die schnelle Lustbefriedigung wird zum täglichen Ritual mit allen daraus sich ergebenden negativen Folgeerscheinungen wie Abhängigkeit, zunehmende Vereinsamung, Störung bzw. Zerstörung intimer Beziehungen zur Partnerin. Unter dem Arbeitstitel “Die Einsamkeit des Wichsens” werden Erfahrungsberichte von männlichen Autoren gesucht, die das eigene diesbezügliche Erleben und die daraus resultierenden Erfahrungen und Probleme ehrlich und offen darstellen. Die Wahrung der Anonymität der Teilnehmer wird zugesichert. Manuskriptzusendungen im Umfang von mindestens 10.000 Zeichen als Word-Datei über die Kontaktseite von www.linksbuch-forum.de erbeten. Einsendeschluß für Beiträge ist der 1. Juli 2008.

Eine Frage jedoch: Warum geht man das Thema denn schon von vornherein voreingenommen negativ an?

Beitrag vom 18. März 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Kreative Schreibprogramme für MAC und PC – Eine Auswahl

Schreibsoftware ScrivenerIdeen entstehen zuallererst im Kopf: Texte, Gedichte, Romane. Um sie ins Leben zu rufen, müssen wir auf Handwerkszeug zurückgreifen: Füllfeder, Bleistift, Kugelschreiber, PDA-Stift, Finger, Notizzettel, Kladde, Tagebücher, Bierdeckel, Schreibmaschine, Diktiergeräte. Heute stehen uns zusätzlich eine große Anzahl von Schreibprogrammen zur Verfügung, die uns in unserem kreativen Prozess unterstützen und inspirieren wollen. Inwieweit lässt sich aber der kreative Prozess beeinflussen? Bzw. was hilft uns, was hindert uns? Und gibt es das wirklich: Schreibprogramme, die unserem kreativen Prozess weiterhelfen?

Ich habe entdeckt, dass mir gewisse ästhetische wie auch kreative Elemente beim Schreiben helfen. Natur ist für mich eine unendliche Quelle an Inspiration. Ich liebe den Himmel, Wolken, Sonnenauf- und -untergänge. Meinen Arbeitsplatz habe ich deshalb so eingerichtet, dass ich meinen Blick in die Ferne schweifen lassen kann. In den Himmel und auf die umliegenden Weinberge und Berge der Vogesen und des Schweizer Jura. Nun hat nicht jeder eine schöne Aussicht. In Arbeitsbereichen, in denen ich kein Zimmer mit Aussicht habe, hänge ich mir inspirierende Landschaftsposter an die Wand, oder stelle eine schöne Pflanze auf den Tisch.

Beitrag vom 11. März 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Passivlesen oder Was ist eigentlich eine Lesebühne?

Lesebühne LÄNGS: Liefka Würdemann, Thomas Nast, Jörg Schwedler (von links)Im Herbst 2007 habe ich zum ersten Mal von Lesebühnen gehört. Relativ spät für jemanden, der sich seit Jahren in der Literaturszene herumtreibt. Relativ spät auch angesichts der Tatsache, dass die erste Lesebühne bereits 1989 gegründet wurde. Allerdings lebe ich in Hamburg. Und Hamburg hat mit LÄNGS nur eine Lesebühne, im Gegensatz zu Berlin, wo um die 15 Lesebühnengruppen munter koexistieren.

Eine Lesebühne ist ein festes Autorenensemble, das einen regelmäßigen Termin – manche monatlich, manche wöchentlich – in einer Kneipe, einem Club oder einem Kulturhaus hat, zu dem die Literaten ihre eigenen Texte vorlesen. Anders als bei Poetry Slams, stehen die meist drei bis zehn Autoren dabei in keinem Wettbewerbsverhältnis. Manche Lesebühnen laden auch Gastautoren ein. In Berlin, wo die Dichte der Lesebühnen mit Abstand am größten ist, leihen sich die verschiedenen Gruppen ihre Autoren auch untereinander aus. Viele Berliner Lesebühnenautoren sind bei zwei oder mehreren Lesebühnen Mitglied.

Ivo von der Berliner Lesebühne LSD (Liebe Statt Drogen) stellt im Nachwort zum nach der Lesebühne benannten Buch-mit-CD-Paket fest, dass sich Lesebühnentexte vor allem durch drei Eigenschaften auszeichnen:

Beitrag vom 19. Februar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

So erkennen Sie dubiose Literaturagenten, Literaturagenturen und Zuschussverlage

Klingt gut, ist aber alles gelogen: Scheinagentur per PhotoshopDie Tricks, wie dubiose Verlage und Literaturagenten an das Geld gutgläubiger und naiver Autoren kommen wollen, sind raffinierter geworden. Da entpuppt sich beispielsweise der professionell und ganz im Sinne der Autoren agierende Agent plötzlich als Abzocker und vermittelt für den Autor kostenpflichtige Lektoratsaufträge an eine Firma, die mit ihm in Verbindung steht.

Aus aktuellem Anlass haben wir daher ein paar Indizien zusammengestellt, die Sie bei einer Literaturagentur misstrauisch machen sollten. Die gleichen Hinweise gelten auch für dubiose Zuschussverlage.

Um es deutlich zu sagen: Keiner der folgenden Punkte muss bedeuten, dass dahinter ein Betrüger steckt, der nur Ihr Geld will – jedoch ist erhöhte Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall gilt: Finger weg!

Beitrag vom 31. Januar 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Betrügerische, inkompetente und amateurhafte Literaturagenten

Writer BewareDurch einen Hinweis in Erics Weblog sind wir auf eine überaus informative Webseite zum Thema Literaturagenten aufmerksam geworden, deren Lektüre wir mit Nachdruck empfehlen. Einziger Nachteil: die Seite stammt von der »Science Fiction and Fantasy Writers of America, Inc.« und ist daher komplett in englischer Sprache abgefasst. Speziell geht es auf der Seite darum, wie man betrügerische, stümperhafte oder schlichtweg inkompetente Literaturagenten erkennt. Der Abschnitt »Unehrliche Agenten« kommt einem doch bekannt vor. Niemals sollten Autoren an Literaturagenten Geld im Voraus bezahlen. Hier findet sich zur Warnung die ganze Palette, um den hoffnungsvollen Schreibern das Geld aus der Tasche zu ziehen: Vertragsabschlussgebühren, Gebühren für das Sichten des Manuskripts, Gebühren für ein Gutachten, die Vermittlung an ein bezahltes Lektorat, die Vermittlung an Zuschussverlage oder Print-on-Demand-Dienstleister usw. usf.

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