Unser Literatur-Radio zum Mitnehmen! Hören Sie ab April 2013 wieder die Mitschnitte der Interviews, Expertengespräche und Vorträge von der Leipziger Buchmesse mit Cordula Stratmann, Kaus Modick, Astrid Rosenfeld u.v.a.m.
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Andreas Teichert war als Helfer vor Ort in Japan (Foto: privat)
Schnell sind die Bilder der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wieder aus den Medien verschwunden. Längst wurden sie von angeblichen »Killergurken« und Frauenfußball verdrängt.
Daher werden in diesem Jahr das Preisgeld des 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs und die Einnahmen aus dem Buch an die Opfer der Katastrophe gespendet.
»Japan fühlt sich im Stich gelassen«, sagt Andreas Teichert. Der ausgebildete Feuerwehrmann weiß, wovon er spricht, denn mit seinem Disaster Response Team war er vor Ort in den betroffenen Gebieten.
Als Bonus zur Podcast-Folge 34 gibt es das Gespräch mit Andreas Teichert zu hören.
Ende Mai 2011 hat der Sprecher und Schauspieler Christian Brückner in Tübingen Friedrich Hölderlins »Hyperion« live vor Publikum gelesen. Insgesamt 6 Stunden und 52 Minuten Lesezeit benötigte der wohl bekannteste Sprecher Deutschlands für den lyrischen Briefroman, aufgeteilt in vier Abschnitte. Wolfgang Tischer twitterte live von dieser bemerkenswerten Veranstaltung.
Danach sprach der literaturcafe.de-Herausgeber mit Christian Brückner über dessen Lesung. Wie hat er sich auf den Text vorbereitet? Und wie sehr fordert man seine Zuhörer mit einer zweistündigen Nonstopp-Passage? Die Antworten hören Sie in einer neuen Podcast-Folge des literaturcafe.de.
Dr. Uwe Heldt arbeitet als Literaturagent für die renommierte Agentur Mohrbooks in Zürich. Während Mohrbooks überwiegend im Bereich der Auslandslizenzen tätig ist, vertritt Heldt in seinem Berliner Büro deutschsprachige Autoren, darunter beispielsweise Heinrich Steinfest und Kathrin Passig. Insgesamt, so Heldt, betreue er zwischen 80 und 100 Schriftstellerinnen und Schriftsteller.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Buchmesse-Podcasts gibt es ein Interview mit einem Literaturagenten zu hören. Uwe Heldt, der selbst 20 Jahre als Lektor bei verschiedenen Verlagen tätig war, berichtet von der Arbeit eines Literaturagenten.
Vom australischen Dschungel wechselte er in den Bücherdschungel der Leipziger Messe: Der Schauspieler Mathieu Carrière hat ein Buch geschrieben – kein Dschungel-Tagebuch, sondern einen echten Roman mit dem Titel »Im Innern der Seifenblase«, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt.
Darin geht es um einen alternden Soap-Star, der, nachdem er aus einer Serie herausgeschrieben wurde, ins Koma fiel und für tot erklärt wurde. Doch Bob Bodenbauer feiert ein Jahr später seine Wiederauferstehung und erwacht aus dem Koma. Allerdings kann er sich an seine Vergangenheit nicht erinnern. Daher spielen eine Seifenopernproduzentin, ein Drehbuchautor, seine Krankenschwester und nicht zuletzt sein Psychiater ein böses (Serien-)Spiel mit ihm.
»Im Innern der Seifenblase« ist ein rasant ironischer Schundroman.
Arno Geigers Vater ist an Alzheimer erkrankt. Geiger, Gewinner des Deutschen Buchpreises 2005, hat die Erfahrungen mit der Krankheit im Buch »Der alte König in seinem Exil« niedergeschrieben. Das Werk wanderte ganz nach oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, und Geiger war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.
Daher konzentrieren wir uns im Gespräch auf den Autor Arno Geiger und auf das Schreiben über die Krankheit. Was funktioniert und was funktioniert nicht? Wie verhindert man, dass ein Text über das Private nicht indiskret wird?
»So was von da«, lautet der Titel von Tino Hanekamps Romandebüt, das bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. So was von da scheint Tino Hanekamp jedoch beim Interview noch nicht ganz zu sein. Er sei noch etwas verkatert, gibt er offen zu. In gewisser Weise muss das eine Berufskrankheit seiner Hauptbeschäftigung sein, denn Tino Hanekamp betreibt in Hamburg den Club »Uebel & Gefährlich«.
Wie kommt ein cooler Hamburger Clubbetreiber dazu, einen Roman zu schreiben? Das mit dem Club, meint Hanekamp, sei eher ein Unfall gewesen. Geschrieben habe er schon immer.
Und dann kehrt Hanekamp die Interviewsituation einfach um und befragt den Befrager.
»Mondgesicht« heißt das Buch von Andrea Tapken, das demnächst unter dem neuen Titel »Zu mir oder zu dir?« bei BoD in der Editon Vito von Eichborn erscheinen wird. Andrea Tapken schildert darin die Erlebnisse einer Frau Anfang dreißig, die nicht länger Single sein will.
Für Andrea Tapken stellte sich nie die Frage, ob sie ihr Manuskript einem großen Publikumsverlag anbietet. Sie wollte die Kontrolle über ihren Text behalten und von der Covergestaltung bis zum Marketing alles selbst in die Hand nehmen.
Alex Capus hat mit »Léon und Louise« eine wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, die frei von Kitsch und Zuckerguss ist. Eine Geschichte, die berührt, weil sie angenehm anders ist und nicht aus den üblichen Plot-Baukästen stammt.
Capus ist konsequent, was seine Arbeit als Schriftsteller angeht. Er halte es »als etwas vom Dümmsten, was ein Autor sagen kann«, wenn dieser immer überrascht sei, was seine Figuren machen. Er schreibe die Geschichte und er müsse die Fäden in der Hand haben.
Capus will so erzählen, dass sein Leser ihm alles glaubt und es unausweichlich so sei, wie er es sage.
»London für Helden – The Ale Trail« heißt das aktuelle Buch des Autors Matthias Politycki, das bei Hoffmann & Campe in Papierform und im Kunstmann Verlag als einstündiges Hörbuch erschienen ist. Gesprochen wird der Text von Schauspieler Peter Lohmeyer und dem Autor selbst. Regie bei dieser Produktion führte Wolfgang Stockmann.
Wolfgang Stockmann berichtet im Gespräch von seiner Arbeit und wie man aus einem geschriebenen Text ein Hörfassung für drei Sprecher entstehen lässt.
Was macht einen guten Sprecher aus? Wann ist es ratsam, dass ein Buch besser nicht vom Autor selbst, sondern von einem professionellen Sprecher gelesen wird?
Sie hatte den längsten Anreiseweg aller Autoren. Anke Richter kam nach gut 26 Stunden Flugzeit direkt aus Christchurch, Neuseeland am Buchmesse-Samstag auf der Leipziger Buchmesse an. In Deutschland hört man nicht viel über das kleine Land am anderen Ende der Welt. Dass es auch dort vor kurzem ein Erbeben mit einigen hundert Toten gegen hat, ist angesichts des Bebens in Japan fast schon vergessen.
Zusammen mit ihrem Mann ist Anke Richter nach Neuseeland ausgewandert, und in ihrem Buch »Was scheren mich die Schafe?« berichtet sie von ihrem Leben dort – und vom Deutschsein in der Ferne.
Was zieht man als Deutscher beispielsweise an, wenn der Neuseeländer zur Motto-Party »Zweiter Weltkrieg« einlädt?
Wordfence ... danke für diesen außergewöhnlich guten Offtopic-Tipp!Klara Himmel22.05.13 08:05
Ja, ist mir gestern am späten Nachmittag auch aufgefallen. Wollte einfach nur nachgucken, ob's vielleicht...Sabine22.05.13 08:05
Vielleicht handeltes sich wieder um eine "brute-force-attacke. http://blog.1und1.de/2013/04/17/brute-force-attacken-gegen-wordpress-und-joomla-sicherheitshinweis/Renate Blaes22.05.13 12:05