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Notizen

In der Rubrik »Notizen« finden Sie interessante Fundstücke und Hinweise, die in keine der anderen Rubriken so recht hineinpassen wollten.

Beitrag vom 15. September 2009 | Rubrik: Notizen

Abstimmen bei »Lesen to go«: Welches ist Ihr Lieblingsbild?

Lesen to goÜber 100 Einsendungen haben uns zu unserem Fotowettbewerb »Lesen to go« erreicht. Passend zum Podcast mit Hörbuchausschnitten aus der handlichen dtv-Buchreihe »Books to go« hatten wir gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuchverlag dazu aufgerufen, uns Bilder von lesenden Menschen einzusenden. Tolle Fotos waren dabei und wir danken allen, die mitgemacht haben.

15 Fotos haben wir vorab ausgesucht – und jetzt sind Sie gefragt: Welches Bild gefällt Ihnen am besten? Stimmen Sie ab, und verhelfen Sie den Einsenderinnen und Einsender der 3 besten Fotos zu einem roten Rollkoffer voll mit dtv-Büchern im Gesamtwert von über 375 Euro! Bis zum 30. September 2009 darf abgestimmt werden unter www.dtv-books-to-go.de. Und welches ist ihr Lieblingsbild?

Direkt zur Abstimmung »

Beitrag vom 28. August 2009 | Rubrik: Literarisches Leben, Notizen

Peinlich hoch zehn: Holtzbrinck-Verlage wollen Web-Experten nicht bezahlen

Holtzbrinck-Verlage: Honorar gibt es keinesJa, so sind sie, die Verlage und so ist ihre Weltsicht: Google ist böse, weil die Amis Bücher ohne zu fragen scannen. Und das bestehende Urheberrecht ist böse, weil die Urheber nicht mehr gerecht entlohnt werden. Und Raubkopierer, die alles kostenlos und umsonst wollen, sind ohnehin das personifizierte Böse, denn sie treiben Verlage und Urheber erst recht in den Ruin.

Oder noch kürzer: Das Internet ist böse!

Also will man das Web bei den Verlagen des Holtzbrinck-Konzerns mal etwas genauer kennenlernen. Daher kommen die Geschäftsführer so namhafter Konzernverlage wie S. Fischer, Rowohlt, DroemerKnaur, Kiepenheuer & Witsch sowie Argon am 21.09.2009 am Stammsitz des Konzerns in Stuttgart zusammen. Praktischerweise gleich an der Hochschule der Medien, da wird die eigene Kostenstelle für die Raummiete nicht belastet und die Hochschule fühlt sich geehrt. Schließlich war der einladende Professor zuvor selbst zwei Jahre »Senior Project Manager bei der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck«. Da kennt man sich.

Und dann lässt man die besten »Social Media Experten« kommen. Die werden dann »für 3-4 Stunden gebraucht«, wie es im Text der Ausschreibung (siehe Screenshot) zu lesen ist. Danach winkt man sie sicher mit einer diskreten Handbewegung aus dem Raum.

Und was zahlt der Konzern für das Expertenwissen? Nix!

Beitrag vom 3. August 2009 | Rubrik: Notizen

Wie man Online-Wahlen und Online-Umfragen fälscht, manipuliert und austrickst

UmfrageIn diesem Beitrag geht es weder um Literatur noch um Bücher. Da jedoch hin und wieder Online-Abstimmungen genutzt werden, um über die besten Gedichte oder Bücher, die besten Literatur-Websites oder die besten Autorinnen und Autoren abzustimmen, gibt es indirekt doch einen Zusammenhang.

Nach unserem satirischen Aufruf von letzter Woche, eine Online-Abstimmung zu manipulieren, erreichten uns tatsächlich einige Dutzend Anfragen nach einer von uns vermeintlich angebotenen Software, um diese Wahlen zu manipulieren.

Wir erläutern daher hier ausführlich, wie Sie Online-Wahlen und -Umfragen austricksen und manipulieren können. Wir machen dies nicht, um zu kriminellen Handlungen aufzurufen oder dies in irgendeiner Form gut zu heißen.

Wir wollen stattdessen zeigen, dass Online-Abstimmungen nur bedingt glaubwürdig sind, da sich alle mehr oder weniger gut manipulieren lassen. Gleichzeitig wollen wir Möglichkeiten zeigen, solche Votings halbwegs zu sichern.

Beitrag vom 30. Juli 2009 | Rubrik: Literatur online, Notizen

Wie wir die Schriftstellerin Else Buschheuer zur Miss Twitter machen wollten

Else statt Schnitzel!Sascha Lobo hat wieder mal alles versaut. Der nach Umfragen unter Vodafone-Kunden bekannteste und beliebteste Blogger Deutschlands hat sich per Twitter für @HappySchnitzel ausgesprochen. Mindestens ein Achtel seiner über 16.000 Follower folgten dann seinem Wahlaufruf und klickten @HappySchnitzel bei der Online-Abstimmung zur Ms Twitter auf Platz eins.

So ein Mist! Um endlich der Kultur eine Stimme zu geben, hatten wir in der Redaktion des literaturcafe.de die Tage zuvor kontinuierlich Else Buschheuer (@elsebuschheuer) nach vorne geklickt. Die Ex-Wetterfee und Buchautorin hatte unlängst den Rückzug vom Bloggen verkündet, um anschließend mindestens die doppelte Textmenge als Tweets in 140 Zeichen portioniert über den Kurznachrichtendienst zu verschicken.

Zunächst haben wir von Hand Cookies gelöscht und die IP-Nummer unseres Rechners geändert, um die Abstimmung zugunsten Buschheuers zu manipulieren. Was irgendwann zu aufwendig wurde, erledigte schließlich ein automatisches Script aus einem Hacker-Forum.

Mit sauber manipulierten 3.500 Klicks hatten wir Buschheuer schon an der Spitze, erste Online-Medien berichteten – doch dann kam Lobo.

Beitrag vom 8. Juli 2009 | Rubrik: Notizen

Summer School der Akademie des Deutschen Buchhandels bildet »Projektmanager E-Publishing« aus

Akademie des Deutschen BuchhandelsEine Meldung zu einem Fünftel in eigener Sache: Die Akademie des Deutschen Buchhandels in München bietet vom 20. bis zum 24. Juli 2009 erstmals eine »Sommerschule« mit einem Lehrgang zum »Projektmanager E-Publishing« an. In fünf Tagen werden die Grundlagen der Online-Produktentwicklung vermittelt. Das reicht von der Konzeption bis hin zur Vermarktung von E-Publishing und Online-Medien. Jedes Thema wird dabei von einem anderen Experten behandelt.

Tag 3 widmet sich der redaktionellen Betreuung von Online-Projekten und wird von literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer gestaltet. Neben dem Schreiben fürs Web wird es u. a. um Suchmaschinenoptimierung, multimediale Inhalte und die Web-2.0-Vernetzung gehen.

Die fünftägige Fortbildung mit dem Zertifikat »Projektmanager E-Publishing ADB« richtet sich an Fachkräfte aus Medienunternehmen und Verlagen, v. a. aus den Bereichen Produktmanagement, Lektorat, (Online-)Redaktion, Electronic Publishing und Internet.

Weitere Infos und Anmeldung auf der Website der Akademie des Deutschen Buchhandels »

Beitrag vom 22. Mai 2009 | Rubrik: Notizen

Sprachkritik: Das Staunen der Wähler im Rahmen der Möglichkeiten

Ich schwörs dir, Alder!Das Jahr 2009 ist wieder einmal ein sogenanntes »Superwahljahr«, in dem der Bürger im Laufe des Jahres so einiges wegwählen kann. Das beginnt am 7. Juni, an dem wir unbekanntere Menschen nach Straßburg wegwählen. Und da daran niemand großes Interesse hat, werden Europawahlen gerne terminlich mit Kommunalwahlen zusammengelegt, damit überhaupt jemand ins Wahllokal kommt. So auch in Baden-Württemberg, wo wir uns der Wahlkampfbroschüre der Freien Wähler aus der Doppelstadt Villingen-Schwenningen mit den Mitteln der Sprachkritik genähert haben. Denn auch Gebrauchstexte haben ein demokratisch verbürgtes Recht darauf, einmal besprochen zu werden – das Problem der politischen Sprache ist schließlich überall das gleiche.

Beitrag vom 4. Mai 2009 | Rubrik: Notizen

Dubiose Spam-Attacke mit klassischen Gedichten

Gedichte als SpamSo viele gute Gedichte per eMail wie in den letzten drei Stunden erhalten wir in der literaturcafe.de-Redaktion sonst das ganze Jahr nicht. Allerdings haben uns die ausschließlich englischen Absendernamen der eMails, die hier ab ca. 18:30 Uhr eingingen und von denen via Twitter auch andere Nutzer berichten, etwas stutzig gemacht. Und auch die merkwürdige »horizontale« Schreibung von Umlauten, bei der statt einem ü ein u:, statt einem ä ein a: geschrieben wurde, ließen uns dann doch genauer hinschauen.

Eine Recherche brachte schnell das Ergebnis, dass es Gedichte klassischer deutscher Dichter wie beispielsweise Rilke und Eichendorff sind, die hier zerhackt und portoniert verschickt werden. Ansonsten sind es reine Textmails, die weder einen Link auf eine Website, versteckte Tracking-Pixel noch Schadsoftware als Anhang beinhalten.

Was hat es damit auf sich?

Beitrag vom 1. März 2009 | Rubrik: Notizen

Über Heidenreich und litcolony.de: Zu Gast in der Live-Sendung »Breitband « von Deutschlandradio Kultur

BreitbandBreitband heißt die Sendung im Deutschlandradio Kultur, die sich immer samstags zwischen 14 und 15 Uhr mit den neuen und alten Medien und ihrer Kultur befasst. Hier werden Themen tiefer und nicht nur in den ansonsten radioüblichen 90 Sekunden behandelt. Und auch die Musik ist erfrischend anders, denn es ist »freie« Musik, weit ab von den Rotationslisten der Formatradios. Die Beiträge aus Breitband können auch per Podcast abonniert werden, denn für viele wird Samstagmittag nicht unbedingt die ideale Zeit zum Radiohören sein.

Breitband ist aus der Sendung »Blogspiel« hervorgegangen, in der ich vor einiger Zeit in Berlin zu Gast war – eine Sendung, die sich damals ausschließlich dem Thema Literatur und Internet widmete.

Am vergangenen Samstag  (28.02.2009) war ich Gast in Breitband, um als Experte etwas zur neuen Literaturwebsite litcolony.de zu sagen und der Sendung »lesen!« von Elke Heidenreich, die seit dem Rauswurf beim ZDF nun im Internet beheimatet ist.

Beitrag vom 13. Dezember 2008 | Rubrik: Notizen

Nachgefragt: Was bedeutet der Begriff »fremdschämen«?

Nadia Zaboura

Nadia Zaboura (Foto: Lars Weber)

Das Wort »fremdschämen« steht nicht im DUDEN und ist auch nicht (Un-)Wort des Jahres geworden. Dennoch hört man es derzeit recht häufig. Für Peter Turi ist es »grässliches Motzblogger-Deutsch«. Dabei verwenden das Wort auch nicht-bloggende Menschen. Nachtrag: Wie in den Kommentaren völlig richtig zu lesen ist, hat der DUDEN den Begriff »fremdschämen« mittlerweile in der 25. Auflage in den Wortschatz aufgenommen.

Was aber bedeutete fremdschämen genau? Wo ist der Unterschied zu »sich für jemanden schämen« oder »Mitleid empfinden«? Wir wollten es genau wissen und haben eine Fachfrau gefragt, die studierte Kommunikationswissenschaftlerin Nadia Zaboura (Foto). Zabouras Buch »Das empathische Gehirn« ist gerade erschienen. Darin geht es um Gründe und Ursachen für das »Mitfühlen«. Hier ihre Definition des Begriffs »fremdschämen«:

Beitrag vom 24. November 2008 | Rubrik: Notizen

Maltes Meinung: Ein wunderbares Gedicht

Maltes MeinungWir werden nicht müde zu betonen, dass in unserer Rubrik Textkrtik zwar die Werke einzelner Autorinnen und Autoren besprochen werden, die ihre Texte freiwillig für die öffentliche Kritik bereitgestellt haben, doch geht es darin auch und vor allem immer um die Dinge, die für viele Beiträge allgemein gelten. Es geht um Dinge, die so viele an und in ihren Geschichten und Gedichten falsch machen.

Und es geht um die Dingen, die leider sehr wenige richtig machen.

Heute gibt es ein Gedicht mit einer 5-Brillen-Wertung zu bestaunen. Und der Satz, mit dem Malte seine Kritik zusammenfasst, könnte ein Lehrsatz für Lyriker sein: »Hier werden dem Leser weder Stimmung noch Gefühle um die Ohren geschlagen, hier werden sie erzeugt: Man ist mit den seinen beschäftigt und nicht mit denen eines Autors.«

Zur aktuellen Textkritik von Malte Bremer »

Beitrag vom 17. November 2008 | Rubrik: Notizen

Zensur-Aktion eines ehemaligen Stasi-Mitarbeiters offenbart die Flüchtigkeit des Online-Wissens

Wikipedia-Suche nach einem PolitikerEs war eine bizarre Aktion mit juristischer Hilfe: Weil er einige Behauptungen in seinem Wikipedia-Eintrag als falsch ansah, ließ der ehemalige Stasi-Mitarbeiter und jetzige Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann (DIE LINKE) den vollständigen Zugang zur Online-Enzyklopädie über wikipedia.de sperren. Damit war das komplette digitale Nachschlagewerk über die deutsche Webadresse nicht mehr erreichbar. Stattdessen war dort bis heute Mittag nur ein Hinweis auf die juristische Auseinandersetzung Heilmanns mit dem deutschen Wikipedia-Verein, dem Wikimedia Deutschland e.V., zu lesen.

Da die Domain wikipedia.de jedoch nur auf das eigentlich in den USA gehostete Angebot weiterleitet, konnte Wikipedia auch aus Deutschland nachwievor unter de.wikipedia.org aufgerufen werden. Auch der Artikel über Heilmann – zwischenzeitlich geändert – war jederzeit unter der alternativen Adresse aufrufbar. Dennoch dürften in den letzten Tagen einige vom freien Wissen abgeschnitten gewesen sein, da die Alternativ-URL nicht jedem bekannt ist.

Beitrag vom 31. Oktober 2008 | Rubrik: Notizen

Lese und Hörtipps zu Halloween: Eine tote Amsel und das Herz eines Ermordeten

Hallo? Ist da wer?An Halloween, der Nacht auf den 1. November, kramen wir traditionsgemäß in unserem Archiv, um Ihnen die besten Grusel- und Horrorgeschichten zu präsentieren, die wir im Laufe der Jahre gesammelt haben. Und zunächst sei auf die Erklärung hingewiesen, was es mit Halloween auf sich hat. Dazu gibt es ein kleines Gedicht.

Zum Hören gibt es die Gruselgeschichte »Nur eine Amsel« von Birgit-Cathrin Duval, die just am 31. Oktober spielt. Sie sollten heute besser nicht im Wald joggen gehen! Gelesen wird die Story von Nadia Zaboura.

Ebenfalls als MP3-Download steht im literaturcafe.de ein Klassiker bereit: Edgar Allan Poe – »Das verräterische Herz«, gelesen von Wolfgang Tischer.

Zur Lektüre empfehlen wir gruselig Merkwürdiges: Peter Jüde: »Der Antiquar«, Susanne Sakel: »Die Wahrheit« und Wolfgang Tischer: »Eiskalt«.

Wir wünschen eine wohlige Gänsehaut beim Lesen und Hören!

Beitrag vom 27. Oktober 2008 | Rubrik: Notizen

Kerkeling-Buch wird viermal verfilmt und Karasek hat viel über die Heidenreich zu sagen

Na sowas: In gleich vier Rubriken berichtet der aktuelle SPIEGEL 44/2008 darüber, dass die ARD das Buch »Ich bin dann mal weg« von Hape Kerkeling verfilmen will. Und Hellmuth Karasek hat offenbar einiges zum Rauswurf seiner Kollegin Elke Heidenreich beim ZDF zu sagen und zwar in den Rubriken TV-Kultur, ZDF, Fernsehstars und Journalisten. Klar, passt ja alles. Oder wie sonst ist die aktuelle Inhaltsangabe des SPIEGEL auf SPIEGEL ONLINE zu interpretieren?

Beitrag vom 14. Oktober 2008 | Rubrik: Notizen

Buchmesse: Sven Regener bloggt auf SPIEGEL ONLINE wie arte ihn bei Interviews filmt

Regeners Messe im SPIEGEL OnlineGestern Nachmittag ein Anruf des Kultursenders arte in der Redaktion des literaturcafe.de.
»Ich habe Ihre Telefonnummer vom Eichborn Verlag. Sie interviewen doch auf der Messe auch Sven Regener.«
»Ja.«
»Ich wollte nur fragen, ob es in Ordnung ist, wenn wir das filmen?«
Der Angerufen ist kurz verwirrt. arte will unser Interview mit Sven Regener filmen? Womöglich dann auch noch gleich im Abendprogramm ausstrahlen?
»Äh ja.«
»Wir machen nämlich einen Film über Sven Regener auf der Messe und wollen auch zeigen, wie oft er interviewt wird.«
»Achso ja, klar, filmen Sie nur.«

Und ab heute bloggt Regener auch auf SPIEGEL ONLINE über die Buchmesse. Unter anderem auch darüber, dass arte ihn bei Interviews filmt. Was er wohl noch machen muss? Strichliste darüber führen, wie oft er welche Frage von den Interviewern gestellt bekommt? Das ist aber alles meta Meta. Am besten wir fragen ihn im Interview, wie es ist zu bloggen, dass man gefilmt wird, während man Interviews gibt. Meta, meta, meta in dieser Woche im Buchmesse-Podcast 2008 des literaturcafe.de.

Beitrag vom 13. September 2008 | Rubrik: Notizen

»Mann, das gibt’s doch nicht!« – oder »Man, das gibt’s doch nicht!«

Man(n)?Ab und zu erreichen uns auch Fragen zu Rechtschreibproblemen; nun, das schmeichelt uns, denn wir bemühen uns zwar redlich, sind aber eigentlich keine Spezialisten. Doch in diesem Fall sind wir uns einig: Es muss »Mann, das gibt’s doch nicht!« heißen.

Diese Formeln am Anfang oder Schluss eines Satzes gehören grammatisch zu den Gesprächspartikeln. Sie sollen Aufmerksamkeit hervorrufen, was meist noch durch erhöhte Lautstärke unterstützt wird. Verbreitet sind für diesen Zweck religiöse Beschwörungsformeln wie Jesus, Gott, Joseph & Maria, Herrgott, Teufel noch mal, Himmel u.s.w., häufig erweitert durch die Präposition bei (siehe auch Asterix: Beim Teutates), oder weltliche wie etwa Mensch oder Mann.

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